Düsseldorfer Polizeipräsident lässt seine Polizisten einseitig pro Dügida agieren

Dügida im März: Absurdes Polizei-Schmierentheater

noduegida_020315Als der Sprecher der sich querstellenden Düsseldorfer Bürger gegen 18:40 Uhr verkündete, das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster habe den Spruch des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts im Sinne der Gegendemonstranten gekippt, gab es Jubel unter den rund 300 Leuten am Mintropplatz. Aber diese eindeutige Entscheidung machte das absurde Theater nicht logischer. Veranstaltet wurde es von den Polizeikräften unter Führung des einseitigen Polizeipräsidenten Norbert Wesseler. Es handelt sich übrigen genau um den Wesseler, unter dessen Ägide als Polizeipräsident von Dortmund dort die Rechtsextremen auf breiter Front erstarkt sind und sich zunehmend in die Öffentlichkeit getraut haben. Zu einem ähnlichen Ergebnis könnte sein Versagen in der Landeshauptstadt auch führen. Und um es klar zu stellen: Was gestern wider rund um die Schmutztruppe der Fascho-Tusse Dittmer abgelaufen ist, haben nicht die einzelnen Beamten an den Absperrgitter zu verantworten, sondern die Polizeiführung. Vielleicht haben Wesseler und seine Offiziere aber geglaubt, der Skandalartikel in der Rheinischen Post vom vorangegangenen Wochenende legitimiere ihr bescheuertes Treiben. Denn darin vertauschen die RP-Redakteure Geilhausen und Lieb mit voller Absichten Ursache und Wirkung. » weiterlesen »

» Reportage von Rainer Bartel am 03.03.15 um 09:34 » in Rubrik(en): Interna
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Am besten mal eine Düsseldorf-Tour mit der Rheinbahn unternehmen...

[Gelöst] Schöne Kurven

strassenbahnSo gern Düsseldorfer über die Rheinbahn fluchen – die Bürger anderer großer Städte in Deutschland und Europa sind manchmal neidisch auf unser Straßenbahnnetz. Leider hat auch beim hiesigen ÖPNV-Monopolisten der verrückte Spartrieb zu erheblichen Qualitätseinbußen geführt, aber alles in allem kommt man mit einer Kombi aus S-Bahn, U-Bahn, Bus und Straßenbahn ganz gut durch die schönste Stadt am Rhein. Dabei gibt es eher unscheinbare Linien wie 703 oder gar die 719, aber eben auch Linien, die einen quer durch die Stadt führen. Und da hat sich Ihr/Euer ergebener Rätselonkel gefragt: Welche Linie macht die meisten Kurven? Gezählt wird nur, wenn die Gleise um mindestens 30° von der vorhergehenden Fahrtrichtung abweichen. So haben sich drei Favoriten herauskristallisiert. Und die Frage lautet also:

1. Welche Straßenbahnlinie der Rheinbahn macht auf dem Stadtgebiet zwischen den jeweiligen Endhaltestellen die meisten Kurven: 701, 706 oder 715: Die 715

Nach Zählung der Kurven auf Google Maps stand der Überraschungssieger fest: Es ist die 715 mit 19 Kurven – wobei die Endhaltestellenschleife in Unterrath als eine Kurve gezählt wird. Dass die 701 nur auf 10 (oder 11) davon kommt, nimmt nicht weiter wunder. Aber bei der 706, der Geheimfavoriten sind es selbst dann nur 17, wenn man die drei Kurven an der Endhaltestelle Am Steinberg mitzählt. Tatsächlich macht die 706 zwischen der Ecke Himmelgeister Str. und dem Brehmplatz keine Kurve im Sinne der Definition. Fräulein Kassandra hat also recht und gewinnt den Rheinbahn-Fahrschein. » weiterlesen »

» Folge 49 von 49 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 05.03.15 um 12:45
» in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Dittmer darf Dügida nicht mehr führrrren

Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht die Fascho-Tusse heute folgenden Brief der Düsseldorfer Polizei an sie:

Sehr geehrte Frau Dittmer,
ich beabsichtige,
1. Sie für zukünftige „Dügida“-Versammlungen als verantwortliche Leiterin abzulehnen. Ferner beabsichtige ich Ihnen aufzuerlegen, mir einen neuen verantwortlichen Leiter zu benennen.
2. Ihren versammlungsrechtlichen Aufzug dahingehend zu beschränken, dass Ihnen der weitere Aufzug Ihrer Versammlung ab der Kreuzung Scheurenstraße/Adersstraße untersagt ist und Ihnen aufzugeben, den Aufzug über die Scheurenstraße zurück über den Stresemannplatz, die Karlstraße und die Friedrich-Ebert-Straße zum Ausgangspunkt zurück zu führen. » weiterlesen »

» Dokumentation von Rainer Bartel am 05.03.15 um 12:38
» in Rubrik(en): Lokalpolitik,The Düsseldorfer
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Warum Netanjahu der eigentliche Antisemit ist

Kurzes Nachdenken über Israel und die Juden

flagge_israelAntisemitismus ist eine archaische Dummheit, die für Juden lebensgefährlich ist. Das Archaische am Antisemitismus: Alle Vorurteile und Ressentiments gegen Menschen jüdischen Glauben und/oder Zugehörigkeit zur jüdischen Kultur stammen aus dem Mittelalter und haben sich seitdem kaum verändert. Entstanden sind die Ressentiments durch das systematische Brandmarken des “Volkes Israel” durch die christlichen Kirchen als “Jesusmörder”. Ab einem gewissen geschichtlichen Punkt wurde dieses Verdikt jedoch von christlichen Handwerkern und Kaufleuten benutzt, sich die jüdische Konkurrenz vom Hals zu schaffen. Die Zünfte schlossen alle Juden aus, und in den Städten wurde Juden das Betreiben beinahe aller damals existierender Geschäftszweige untersagt. So blieb den Juden in Europa wenig mehr, als sich auf Branchen zu spezialisieren, in denen sie tätig werden durften – unter anderem im Geldverleih. Und so entstand der christliche Mythos vom jüdischen Wucherer (Banker), der den guten Christen über den Zins das Blut aussaugt. Noch einmal: Die Juden Europas haben sich nicht freiwillig fürs Bankgeschäft entschieden, sie wurden dorthin getrieben. Aus dem Begriff “Blutsauger” speisten sich dann zahllose und haltlose Unterstellung über jüdische Geheimbräuche. Unter anderem hieß es, die Juden würden christliche Säuglinge stehlen, um irgendwelche Riten mit deren Blut zu vollziehen. Spätestens hier wird deutlich, wie dumm – besonders im Lichte der humanistischen Aufklärung ab dem siebzehnten Jahrhundert – Antisemitismus wirklich ist. » weiterlesen »

» Beitrag von Rainer Bartel am 04.03.15 um 12:39
» in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Ansichten
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Heididai vs F95 1:2

Ist ja nicht ganz einfach mit Marcus “Opa” Haefs zusammen eine Auswärtsspiel bei Vossen zu gucken. Denn wenn zwei große Kommunikatoren aufeinander treffen, haben sich beide gegenseitig viel zu erzählen. Und trotzdem gelang es uns, die wesentlichen Spielszene konzentriert zu erleben. Also, fast alle… So zum Beispiel den Fehler von Herrn Fink, der durch ein […]

 

Düsseldorfs Fressdreckmeile

Rund um den Hennekamp an der Grenze zwischen Oberbilk, Bilk und Friedrichstadt sind zwei Berufsschulen – heute nennt man sie: Berufskollegs – angesiedelt. Das Heinrich-Hertz-Berufskolleg (HHBK) ist der Ausbildung rund um Elektrotechnik, Chemie und Informationstechnik gewidmet, am Franz-Jürgens-Berufskolleg (FJBK), das auf historisch bedeutsamem Boden an der Färberstraße steht, bietet Unterricht für mehr handfeste Berufe rund […]

 

Düsseldorf im Februar 2015

An dieser Stelle erscheint ab sofort jeden Monat eine Bilderstrecke mit Fotos, die in Düsseldorf und der Nachbarschaft entstanden.

 

Telegrafenmast

Neulich im Knechtstedener Busch bemerkte ich hölzerne Pfähle von gut 10 Metern Höhe im Gebüsch; bei einigen waren noch Rest von Querbalekn zu sehen oder Isolatoren an verrosteten Befestigungen. Da kam mir das schöne, alte Wort “Telegrafenmast” in den Sinn, das man vermutlich nur aus Romanen kennt. Tatsächlich handelt es sich hierzulande – wenn überhaupt […]

 

Involtini con spinaci e gorgonzola

Den Freunden der italienischen Küche wird sich eventuell der Magen umdrehen, aber ich habe tatsächlich ein klassisches Rezept für Kalbfleischröllchen auf Schweineschnitzel umgestrickt. Jawoll, jut deutsche Schnitzel. Das nicht, weil’s besser schmeckt, aber es ist halt preiswerter und trotzdem lecker. “Involtini” ist das italienische Wort für Rouladen, und dafür hat jede Region ihr eigenes Rezept. […]