Nein, Sisyphos gibt natürlich nicht auf!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Dies ist einer der wenigen Artikel in diesem wunderbaren Online-Magazin, das immer mehr sein wollte als ein Blog, der nicht spontan und direkt in die Eingabemaske von WordPress gehackt wurde. Dafür ist der Anlass auch zu wichtig. Die Rainer’sche Post macht dicht. Heute. Nach exakt fünf Jahren. Am 28. März 2008 begann diese Folge der Blogs Ihres sehr ergebenen Berichterstatters und Chefreds mit einem Artikel über die Ultras, der aus dem Vorgänger-Blog “Rainersacht” – die Älteren werden sich erinnern – übernommen worden war. Auch das Ende von “Rainersacht” fiel auf ein Jubiläum, denn am 26. März 2003 hatte Ihr Ergebener sein erstes Blog öffentlich geschaltet., im Juni/Juli dann umbenannt. Einige der schönsten Artikel aus “Rainersacht” (das aus Gründen nicht mehr sichtbar ist) finden sich hier in der Rainer’schen Post. Und nun ist erstmal Schluss mit dieser Art Bloggerei. Dies in einem Moment, in dem die Bloggerfürsten, also die altgedienten Insassen dessen, was mal “Blogosphäre” oder “Kleinbloggersdorf” hieß, eine Renaissance des Bloggens ausrufen. Das als Widerstand gegen die Facebookisierung der virtuellen Öffentlichkeit.
Warum dieses Blog nun schließt, möchte ich gern erklären, muss dazu aber ein bisschen ausholen. Zunächst mit Danksagungen: Der liebe Kollege Thomas Jungbluth (der heute leider nur noch twittert und facebookt) hat mich infiziert mit seinen “Editorialnotes“, der unvergleichliche, viel zu früh gestorbene Majo Heinze gab mir mit seinem “Industrial Technology & Witchcraft” den Rest, während der Schockwellenreiter mich zu rechnischen Experimenten inspirierte. Als alter Leser von “dotcomtod” kam ich auf die Kunstfigur Don Alphonso, der mir inzwischen tierisch auf den Sack geht mit seiner analfixierten Sammelwut und der sozialdemokratischen Generalheuchelei. [weiterlesen...]
» Schlusswort von Chefred am 28.03.13 um 11:49 » in Kategorien: Interna » 3.971 x gelesen » 55 x kommentiert »
Quizblog24 (06.05.13) – Das wunderbare Quizblog, das die hiesige Tradition der Song- und Filmquizze aufnehmen soll, lässt noch ein bisschen auf sich warten. Die ersten Rätsel werden Anfang Juni dort erscheinen.
Meine Fotos (29.04.13) – Eine stetig wachsende Auswahl meiner schönsten Photographien finden sich auf der wunderbaren Foto-Plattform 500px.
Fußballwochende (23.04.13) -Nach einigem Hin und Her habe ich entschieden, dass meine Spülberichte und Anmkerungen zum Modernen Fußball bis auf Weitere nur auf Facebook erscheinen werden. Und zwar auf der Seite “Fußballwochenden” im Fratzebuch. Wer also keine Angst vor FB hat, möge dort vorbeischauen und liken und sharen und was man sonst so macht…
Thibaud sagt (06.04.13) – Alle hier erschienen Beiträge der Serien “Stadtgeschichten” und “Alte Fotos” sind transferiert in das literarische Blog “Thibaud sagt” – sie werden dort weitergeführt.
Raab (25.03.13) – Der geborene kölsche Metzgersohn kann nicht mehr als seicht; erst recht, wenn er ausschließlich Wichser auffährt und ein bekennender Gewaltficker gewinnt. »»»
Oder auch: Halt dich an deinen Träumen fest
Wenn der Name dieses in den frühen Neunzigern verstorbenen britischen Musikers fällt, zuckt der eine oder andere Insassen der Altersklasse um die 50 auf und sagt: Ja, Mensch, den hab ich ja ganz vergessen. Es ist eine Schande, dass man sich an den Mann so gut wie nicht erinnert, nur weil er um die 20 Jahre lang immer ganz knapp am großen Erfolg vorbeischrammte. Nun kann man die Songs seiner Soloprojekte auch nicht so richtig einsortieren, und nur einer davon wurde ein Hit – in den Niederlanden. So landete er bei der Film- und Fernsehmusik, wo er Themen schuf, die heute noch bekannt sind, ohne dass jemand weiß, von wem sie stammen. So wird er in Rockkreisen im Wesentlichen dafür berühmt bleiben, dass er bei einem Lied einer schwer angesagten Gruppe von 1968 ein Stück Hintergrund arrangierte. Tipp: Sein Auftraggeber beim Arrangement hieß Keith.
1) Wie hieß der Musiker?
» Quizfrage von Chefred am 27.03.13 um 11:56 » in Kategorien: Feuilleton
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Sehen und hören, was gesehen und gehört werden will
Nicht immer wird ein Film zum Skandal, weil ein paar Kritiker das so wollen. Auch im vorliegenden Fall nicht. Es handelt sich um einen in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Film, in der die Musik jener Jahre eine tragende Rolle spielt. Er gehört in den Zusammenhang mit einem anderen britischen Film, der vier Jahre früher ins Kino kam, und letztlich fügt sich der Streifen in eine Tradition von Generationsfilmen ein, die im Vereinigten Königreich immer schon eine große Rolle gespielt haben. Ich vermute, so ganz werden nur Menschen den Film kapieren, die im Jahr 2004 etwa im selben Alter waren wie die Protagonisten. Tipp: Der Hauptdarsteller war Kinderstar in Fernsehserien…
Hör's dir an
Oder hier in meiner Soundcloud.
1) Wie heißt der Film: 9 Songs
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» Quizfrage von Chefred am 26.03.13 um 11:30 » in Kategorien: Feuilleton
» 1.477 x gelesen » 5 x kommentiert »
Wirtschaftsfaktor Fußballsöldner
Nicht nur für Menschen, die sich eher wenig für den Fußball interessieren, ist die wirtschaftliche Seite des europäischen Soccer-Businesses eine eher diffuse Sache. Das gilt besonders für den Faktor, der als “Transfererlöse” in die Gewinn-und-Verlustrechnungen der Vereine eingeht. Mancher hat zumindest vom Bosman-Urteil aus dem Jahr 1995 gehört, und nicht wenige Interessierte meinen, dieser Teil des Geschäfts funktioniere so wie in den beliebten Soccer-Simulations-Games. Der folgende Beitrag versucht, die Prinzipien des SklavenSöldnerSpielerhandels auf einfache Weise zu beschreiben. Traditionell spielen drei Komponenten eine Rolle: Spielergehalt, Handgeld, Ablösesumme. [weiterlesen...]
» Erklärung von Chefred am 24.03.13 um 21:46 » in Kategorien: Sport,Wirtschaft
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Heute möchte ich eine Miniserie innerhalb der Songquizze starten: Es geht um Musiker, die leider schon tot sind. Aber nicht um diejenigen, die durch ihren Tod zur Legende wurden (wie Jimi Hendrix und Kurt Cobain), sondern die uns einfach so weggestorben sind. Wobei man sich ja bei manchen Größen aus den Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern [...]
» Quizfrage von Chefred am 22.03.13 um 09:20 » in Kategorien: Feuilleton
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Wenn eines über Uwe sicher ist, dann das: Er machte, was er wollte. Hielt sich nicht an Konventionen, war sein eigener Herr. Und konnte sich das leisten. Knapp zwei Meter hoch und mit einem Kampfgewicht zwischen 120 und über 160 Kilo. Keiner konnte ihn davon abhalten, mit den Hunden in die Agentur zu kommen. Eines [...]
» Erinnerungen von Chefred am 21.03.13 um 14:51 » in Kategorien: Düsseldorf,Feuilleton
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[Klick aufs Bild macht's groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von mittlerweile rund 4.000 Wolkenfotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein [...]
» Bild von Chefred am 17.03.13 um 21:57 » in Kategorien: Feuilleton
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Als bekennender Fan der Balkanküche habe ich mich dieser Tage durch einen Wust an Rezepten für die sagenumwobene serbische Bohnensuppe (Pasulj Corba) gelesen. Als Düsseldorfer Jong, der schon im frühpubertären Alter in der Altstadt rumturnte, hat diese Speise eine besonders Bedeutung, war sie doch in den Sechzigern der billigste Imbiss, den man kriegen konnte – [...]
» Anleitung von Chefred am 17.03.13 um 19:28 » in Kategorien: Feuilleton
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