Die heißesten Sommer in der schönsten Stadt am Rhein

Viel zu heiß in Düsseldorf

hitzeAm schlimmsten sind ja die verblödeten Privatradiosprechpuppen, die sich inzwischen auch beim WDR breitmachen. Gibt es im Juni keine fünf Tage Sonne am Stück, fangen sie an zu jammern und quälen das Hörvolk mit „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. Kommt der Sommer dann aber, warnen sie vor den Folgen der Hitze. Das funktioniert aber nur, weil die modernen, urbanen Menschen beim Wetter null Erinnerungsvermögen haben. Man kann das testen und an einem echten Sommertag in die Runde werfen: „Boah, 1987 war’s auch so heiß.“ Die meisten werden nicken, weil sie sich an irgendeinen heißen Sommer in den Achtzigerjahren erinnern. Und dann vergessen sowohl die Mikrofonidioten, als auch ihre Hörsklaven, dass ein heißer Sommer nicht überall gleich heiß war. So hat es seit 1947 im Rheinland mehr Hitzewellen gegeben als beispielsweise in Nordhessen. Am Oberrhein reden die Leute erst ab 38° überhaupt von Hitze. Also lohnt es sich, mal in der persönlichen Erinnerung nach heißen Sommern in Düsseldorf zu graben. » weiterlesen »

» Folge 27 von 27 in Stadtgeschichten

» Erinnerung und Aufruf von Rainer Bartel am 01.07.15 um 18:59 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,The Düsseldorfer,Wetter
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Bilder aus dem Juni 2015

Bilderstrecke mit Fotos, die in Düsseldorf und der Nachbarschaft entstanden.

HH-BK

» Bilderstrecke von Rainer Bartel am 04.07.15 um 16:54
» in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Tunfisch und Ei

Nizza-Salat – ideale Speise für schwüle Abende

Nizza-Salat: Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Tunfisch und EiWer jetzt, bei Dauertemperaturen oberhalb 33°, immer noch grillt, hat einen an der Klatsche oder steht kurz davor. Im Tropensommer wird Lauwarmes oder Kaltes gegessen. Aber den üblichen Salat mit Grünkram, Tomaten und Gurken kann man irgendwann auch nicht mehr sehen. Außerdem sättigt das nicht jeden erwachsenen Esser. Da ist der Nizza-Salat, den polyglotte Menschen gern und fürnehm „Salade Nicoise“ nennen, von anderem Kaliber, da er gleich vier sättigende Komponenten enthält. Wobei auch dieser Salat mehr ein Prinzip als ein Rezept ist. Generell heißt es, dass (Stangen)Bohnen, Tomaten, Tunfisch und Ei zwingend reingehören, dazu Kartoffeln oder Reis, Oliven und Zwiebeln. Gekrönt wird das Ganze von einer mehr oder weniger klassischen Vinaigrette. Und man kann Baguette dazu reichen. Interessant sind die Mengen, weil von drei Komponenten je 80 Gramm die optimale Portion ergeben, nämlich von den Bohnen, den Kartoffeln (bzw. dem Reis) und dem Tunfisch. » weiterlesen »

» Folge 121 von 121 in Rezepte

» Anregung von Rainer Bartel am 04.07.15 um 12:53
» in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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So'ne Art Eistee...

Mein perfektes Sommergetränk

eisteeSchon seit Jahren braue ich mir jeden Tag einen Krug von diesem Zeug, sobald die Temperaturen über die 25°-Marke steigen. Ich nenne es Eistee, aber ist auch egal wie das Zeug heißt, das lauwarm, kalt und eisgekühlt toll schmeckt und erfrischt. Im Gegensatz zu dem ganzen Softdrinkquatsch, den einem die gewissenlose Konzerne einreden wollen, kostet der Liter von diesem köstlichen Getränk nur Cents. Und hier das Rezept für einen Liter davon. Idealerweise hast du eine Karaffe, einen Krug oder eine Kanne, die kochendes Wasser verträgt und trotzdem in den Kühlschrank passt. Dann brauchst du Teebeutel, und zwar welche mit Minze und welche mit Frucht – also alles ab Hagebutte. Für einen Liter gesöfft nimmst du dreimal Frucht und zweimal Pfefferminze, die du mit kochendem Wasser überbrühst und 15 volle Minuten ziehen lässt. Dann gibst du den Saft einer halben Zitronen hinzu und süßt sanft mit dem Süßungsmittel deines Vertrauens. Heiß schmeckt’s eher nicht, also muss der Tee so ungefähr eine halbe Stunde runterkühlen. Magst du es kälter, wartest du ab, bis die Kanne/Karaffe bzw. der Krug gefahrlos in den Kühlkasten kann. Was gar nicht geht: Eiswürfel! Denn so richtig tiefgekühlt schmeckt die Brühe nach nichts. Gut Schluck!

» Folge 120 von 121 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 03.07.15 um 17:24
» in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,The Düsseldorfer
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02.07.15 » Hitzetipps, praxiserprobt

Überall sieht, hört und liest vor angedrohten und während stattfindender Hitzewellen die immergleichen Ratschläge, von denen manche so banal sind, dass wirklich nur Vollidioten sie nicht auch ohne Medien beherzigen. Ein paar solcher Tipps haben wir hier in den vergangenen zwei Tagen einem Praxistest unterzogen – und das bei einem Temperaturrekord von 36,2° um 13:20 […]

01.07.15 » Kaltes Gurkensüppchen für heiße Tage

Das Thema hatten wir hier schon vor ein paar Jahren, allerdings in der schweren Version mit Knoblauch und so. Angesichts der Temperaturen dieser Tage wollte ich das kalte Gurkensüppchen noch einmal aufgreifen. Dieses Mal in einer schnelle, leichten Variante. Wobei es am einfachsten mit dem Mixer geht. Natürlich kannst du das Süppchen auch im geeigneten […]

01.07.15 » [Gewinner!] Die beste Pizza der Stadt!

Es steht nicht zu erwarten, dass die Existenz von „What’s Pizza“ zu einer größeren Pizzafizierung der Stadt führen wird, so wie das Schwesterhaus „What’s Beef“ zur flächendeckenden Burgerisierung Düsseldorfs geführt hat. Denn die schönste Stadt am Rhein hat schon seit Jahrzehnten eine sehr vielfältige, lebendige Pizzaszene, die in den frühen Sechzigerjahren in der Altstadt begann. […]

01.07.15 » Bilder KW27: Kettenkarussell

30.06.15 » Gute Taube, böse Taube

Mein Onkel Paul war ein Ofensetzer aus Ostpreussen. Der lebte mit Tante Ida und deren vier Söhnen aus der Ehe mit einem gefallenen Wehrmachtssoldaten und der gemeinsamen Tochter Roswitha auf der Mindener Straße am Oberbilker Markt. Onkel Paul hatte einen Taubenschlag unter dem Dach. Er hielt die Vögel aber nicht zu sportiven Zwecken, sondern zum […]

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