Achtung! Neue Serie: Wutausbruch!
Stell dir vor, du gehst so vor dich hin. Der Bürgersteig ist etwas mehr als zwei Meter breit, die Gosse vollgeparkt mit stinkendem Blech. Schon von weitem siehst du sie nahen. Zwei Weiber mit Kinderwagen, die nebeneinander gehen und dabei reden. Sie nehmen die gesamte Breite des Gehwegs ein, und du hältst schon mal nach einem Hauseingang Ausschau, in den du dich bei der Begegnung mit den Monstern drücken kannst. Denn ausweichen werden sie dir nicht. Im Gegenteil: Wären da noch zehn Zentimeter Platz, sodass du dich quer an ihnen vorbei quetschen könntest, würden sie ihre Schlachtordnung ändern, damit auch diese Lücke blockiert wäre. Sie nähern sich also, und du wirst konfrontiert mit zwei aus der Form geratenen Wesen unbestimmbaren Alters, denen die Blödheit aus den stillenden Augen tropft. Sie kennen keine Gnade, und du musst hören, was sie sagen, denn sie reden laut. So erfährst du alles über die Futterverwertung der kleinen Fress- und Brüllmaschinen, die sie in futuristischen Gefährten vor sich her schieben. [weiterlesen...]
Das Wetter am 20.02.2010 in Düsseldorf um 10:30: 992 hPa, 3°, trocken und wechselnd wolkig – sogar mit bisschen Sonne » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr.
Rheinstadion Düsseldorf - Südkurve aktuell
Da stand ja immer noch eine 5:1-Klatsche im Raum. Denn am 26.04.2008 gewann das Retortenklübchen aus dem langweiligsten Winkel des Münsterlandes mit genau diesem Ergebnis gegen die glorreiche Fortuna. Okay, beim Spiel unserer Jungs in diesem Stadionsurrogat an einem übelriechenden Bach namens Werse gab’s schon mal eine Teilrache. Und heute kriegten die Söldner aus der Provinz noch mal eins drüber. Das dürfte dann auf längere Zeit das letzte Mal gewesen sein, denn mit ziemlichem Recht sang die Kurve: “Wir singen: Ahlen, Ahlen, dri-hi-tte Liga, oh, ist das schön, euch nie mehr zu seh’n”. Auch wenn das ziemlich arrogant tönte, es dürfte die Wahrheit sein, weil ein abgestiegenes RW Ahlen wohl so schnell nicht wieder aufsteigen wird. So, und dann gibt es noch was zu feiern: [weiterlesen...]
Fassenachtisches Gebläse: Guggenmusik Chapf-Chläpfler Engelburg
Wie? Habt ihr gedacht, ihr kämt diesen Freitag um die Blasmusik herum? Mitnichten! Allein schon aus Wut. Auf mich selbst. Denn obwohl ich mir ja den Düsseldorfer Rosenmontagszug 2010 angesehen habe, habe ich doch eines der absoluten Haileits verpasst: die Guggenmusik Chapf-Chläpfler Engelburg. Diese Heroen der schweizerisch-alemannischen, fasnachtischen Blasmusik sind mitgegangen, haben mitgeblasen – und ich hab’s verpasst. Zum Indenhinternbeissen. Ihr aber dürft euch zumindest an dem beigefügten Videoclip ergötzen, das ziemlich authentisch aussieht und tönt. Wikipedia sacht zur Guggenmusik übrigens zu Recht: [weiterlesen...]
Das Wetter am 19.02.2010 in Düsseldorf um 10:00: 986 hPa, 7°, gemischt und trocken » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr.
Das Wetter am 18.02.2010 in Düsseldorf um 10:00: 992 hPa, 5°, graugraugrau und trocken » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr.
Menschen und Zeitgeist - die frühen Sechziger
Über dieses Dia gibt es nicht viel zu erzählen, denn es gehört zu den Fotos vom Rosenmontag 1961, die mein Vater an der Ecke geschossen hat, wo wir uns den Zoch traditionell angesehen haben. Spannend sind, finde ich, aber die Menschen auf dem Bild, die auf die eine oder andere Weise dem Zeitgeist entsprechen. Das fängt mit dem Polizisten am linken oberen Bildrand an, der noch den typischen Tschakko trägt. Und das geht mit den beiden Backfischen vorne rechts weiter. Am Polizeiauto lehnt eine junge Frau, der man damals vermutlich das Etikett “halbstark” verliehen hätte. Dann sind da die pausbäckigen Kinder (eins davon bin ich…) und der alte Mann – zu dem Zeitpunkt ungefähr 60 Jahre alt, also einer, der den Krieg überlebt hat. [weiterlesen...]
Wes Penre - der ultimative Verschwörungstheoretiker
Inspiriert durch diesen Beitrag auf Fefes Blog (das ohnehin Pflichtlektüre aller denkenden Menschen deutscher Zunge sein sollte!) bin ich mal auf das weite Feld der Verschwörungstheorien gelatscht. Und dabei auf den ultimativen Verschwörungstheoretiker überhaupt gestoßen. Wes Penre heißt der Mann, der nachweislich seit 10 Jahren an der großen, einheitlichen Weltverschwörungstheorie arbeitet – sozusagen der Albert Einstein und den Konspiratisten. Dabei gibt sich Penre erschreckend vernünftig, und locker-flockig schreiben kann er auch noch. Wer also psychisch stabil und nicht anfällig für Paranoia jeder Art ist, der kann sich mit Wes Penres diversen Angeboten im Web ein paar nette Leseabende machen. [weiterlesen...]