Das Wetter am 31.03.2010 in Düsseldorf am Fürstenplatz um 09:30 (Sommerzeit): 992 hpa, 12°, stürmig und sonnisch » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr
Großmeister Michael hat es ganz nonchalant gelöst!
Manchmal mag es so erscheinen, als habe es in den Sechzigern nur Beat-Musik gegeben und die Folgeerscheinungen des Rock’n'Roll. Eine wichtige Wurzel der Popmusik jener Jahre stellte auch die Folk-Musik dar. Man denke nur mal an Peter, Paul & Mary oder die Seekers. Heute haben wir es mit einer Eintagsfliege zu tun, die eigentlich von der Folklore kam, sich aber irgendwann Verstärker kaufte und ein bisschen am Mersey Beat mitmachen wollte. Dabei entstand ein wunderschönes Lied, das heute zu den wirklich-wahren Evergreens jener Epoche zählt.
1) Wie hieß die Band: Unit 4 + 2
2) Wie heißt der Song: Concrete and Clay (1965)
Das Wetter am 30.03.2010 in Düsseldorf am Fürstenplatz um 10:15 (Sommerzeit): 992 hpa, 13°, stürmisch, wechselnd, trocken » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr
Das Wetter am 29.03.2010 in Düsseldorf am Fürstenplatz um 11:30 (Sommerzeit): 1002 hpa, 9°, regnerisch » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr
Multikulti fördert Homophobie und Schwulenfeindlichkeit
Bitte, liebe migrantischen Mitbürger, lasst eure Messer stecken, die Überschrift ist pure Provokation und spiegelt in keinster Weise die Meinung des Autors wider. Im Gegenteil: Keiner der vielen Türken, Albaner und Sizilianer, die ich persönlich kenne und schätze, ist schwul. Jedenfalls würde es keiner von ihnen zugeben. Denn dann verlöre er ja seine Ehre. Und die ist ja integrierter Bestandteil, der südosteuropäischen und mediterranen Kulturen, die auf dem Islam, dem Katholizismus und den Lehren der orthodoxen Kirche basieren. Es handelt sich dabei um primitive Kulturen, denen die Errungenschaften der Aufklärung (Kant, Rousseau, Voltaire) fremd sind. Im Zeitalter der Aufklärung ging es besonders darum “das Denken mit den Mitteln der Vernunft von althergebrachten, starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen.” Diese Stufe der menschlichen Entwicklung haben jene Kulturen bisher nicht erreicht. Das liegt an der jeweiligen Religion und bewirkt, dass die Insassen dieser Kulturen die Welt und alles Drum und Dran auf der Basis von Vorurteilen und Ideologien beurteilen. Deshalb spielt im islamisch-katholischen Weltbild der schwammige Begriff “Ehre” auch eine solche wichtige Rolle. [weiterlesen...]
Das Wetter am 28.03.2010 in Düsseldorf am Fürstenplatz um 11:30 (Sommerzeit): 1005 hpa, 15°, wechselnd wolkig, trocken » und hier gehts zu meinen Wolken auf Flickr
Mit Beine auch nicht besser
Selten oder gar nie hat die Frau Berg wegen eines neuen Romans so viel mediale Aufmerksamkeit über sich ergehen lassen müssen. Der Promotion-Feldzug (ein Begriff, den sie lieben wird…) führte sie gar an den Schreibtisch des Harald Schmidt, wo sie sich aufs Spiel einließ und mit einem gerechten Unentschieden vom Platz ging. Nun eilt den Werken der Sibylle Berg nicht der Ruf voraus, Quell großen Spaßes und Anlass bester Laune zu sein. Eher nicht, denn die Frau Berg ist eine der letzten verbliebenen Realistinnen. Oha, sagt mancher, die sieht doch bloß alles schwarz. Ja, antworte ich, wenn Optimismus Dummheit ist, dann bleibt dem denkenden Menschen doch bloß noch der Realismus. Jedenfalls leben die Menschen in ihren Büchern Leben, die niemand leben möchte und doch jeder lebt. Komischerweise verfiel das Feuilleton bei “Der Mann schläft” auf die Idee, der Roman transportiere Tröstliches. [weiterlesen...]
Klischeehafter Triebtäter
Dieses Buch habe ich ohne den Hintergrund eines Menschen gelesen, der mit der Musik des Nick Cave groß geworden ist. Im Gegenteil: Diese merkwürdige Phase der popukären Musik, deren Stilrichtung meist ein “Prä-” oder ein “Post-” oder ein “No-” als Präfix zierte, ist fast vollständig an mir vorbeigerauscht. Ich war in jenen Jahren junger Vater, und die Rockmusik der 60er und 70er war mein Trost in Nächten voller vollgeschissener Windeln. Da war kein Platz für düstere Gesänge. Vermutlich ist es auch gut so, dass ich von Nick Cave so gut wie nichts weiß. So konnte ich seinen Roman beurteilen, ohne das Urteil ständig an meinem Grad an Fansein messen zu müssen – leider sind die meisten Besprechungen dieses Buches von genau solchen Leuten geschrieben worden. Die Geschichte soll hier nicht zum x-ten Mal skizziert werden; sie ist auch nicht wirklich wichtig. Wichtig ist am ehesten noch diese dreckige, aussichtslose Atmosphäre des Seebads Brighton der Jetztzeit. [weiterlesen...]