Journalisten-Versagen und Social-Media-Hysterie

Der Hype um die Düsseldorfer “Gruselpuppen”

"Schäm-dich"-PuppenGut eine Woche lang trieben Düsseldorfer Schreibfinken eine Sau durch ihren Blätterwald, die es zwischenzeitlich unter dem Stichwort “Gruselpuppen” bis in den Tagesspiegel und diverse Lokalzeitung quer durch die Republik schaffte. Ein Mensch namens Wolfgang Harste gab dem Express zu Protokoll:

Er fotografiert sie mit Schaudern. Harste: „Dann habe ich mich umgeschaut. In etwa 50 Meter Entfernung stand ein schwarzgekleideter Mann, der mich beobachtete, sich aber immer wieder wegdrehte.“ [Quelle: Express.de]

Und schoss damit den Vogel der Hysterie noch lange nicht ab. Mittlerweile ist die Sache geklärt: Ein gewisser Ciprian Kozakiewicz wollte die beiden sogenannten “Schäm-dich-Puppen”, die seine Mutter wegwerfen wollte, retten. Und stellte sie bei sich vorm Haus an einem Baum ab. Eine davon klemmte sich ein Passant und verbrachte sie in den Volksgarten. Wo sie erneut von jemandem mitgenommen und liegend bei einem Kompostbehälter platziert wurde. » weiterlesen »

» Bericht von Rainer Bartel am 20.05.15 um 20:48 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,Lokalpolitik,The Düsseldorfer
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Die Direktübertragung per Smartphone auf Facebook

Live von der Jazz-Rally 2015

ht_kleinHeute Abend haben wir ein bisschen experimentiert und live von der Jazz-Rally 2015 berichtet. Per Smartphone auf die Facebook-Seite vom Düsseldorfer. Warum wir das tun? Weil wir’s können… Im Ernst: Wir möchten mit der Berichterstattung möglichst viele unserer Leserinnen und Leser dazu verführen, auch noch vorbeizukommen und sich an der Musik und an der einzigartigen Atmosphäre der Altstadt zur Jazz-Rally-Zeit zu erfreuen. Erste Rückmeldungen zeigen: Es ist uns gelungen. Morgen werden wir wieder live bei der Jazz-Rally sein – schalten Sie wieder ein, wenn es heißt: The Düsseldorfer live auf Facebook.

» Hinweis von Rainer Bartel am 22.05.15 um 23:38
» in Rubrik(en): Interna,Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Schachspielen in der Akademie, im Verein und im "Dä Spiegel"

Akademie – ein Fest fürs Leben (6)

The artist as a young manMöglicherweise stellten die Klassen, mit denen ich in den frühen Siebzigerjahren verbunden war, die drei Pole der Kunstakademie dar. Da war die wilde, geheimnisumwitterte, verrückte und chaotische Beuys-Klasse mit diesem wunderbaren Lehrer und seinem neuen Kunstbegriff. Dann die Klasse von Professor Ellen Neumann, in der die braven Bürgerkinder bisschen malten und sich aufs Lehrerdasein vorbereiteten. Und schließlich die Hüppi-Klasse, in der die Kunst alles in allem eine untergeordnete Rolle spielte. Trotzdem sind etliche Kommilitonen aus dieser Klasse am Ende dann doch Künstler und/oder Kunsterzieher geworden. Während der Zeit, in der ich regelmäßig dort verkehrte, ging es eigentlich immer um was anderes. Das lag vor allem an den Typen, die dort eingeschrieben waren. Ein halbes Dutzend davon ist mir immer noch sehr lebendig in Erinnerung, obwohl ich keiner/m davon in den letzten fünfzehn Jahren begegnet bin. Nehmen wir Uli Kiesow, den einzigen, den ich hier mit seinem Klarnamen vorstellen möchte, weil er a) berühmt geworden und b) leider schon seit längerem tot ist. » weiterlesen »

» Folge 24 von 24 in Stadtgeschichten

» Erinnerungen von Rainer Bartel am 22.05.15 um 15:04
» in Rubrik(en): Kultur und Pop,Rainer'sche Post,Rainers Themen,The Düsseldorfer
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Nur zehn Konzerne kontrollieren, was wir essen und trinken

Konzerne byokottieren leicht gemacht

Der Nestle-Konzern, seine Marken, seine VerflechtungenWer nicht mit genmaipulierten Tomaten auf den Augen und aus Kenia eingeflogenen Bobbybohnen in den Ohren durch die Welt rennt, hat mitgekriegt, dass der Nestlé-Konzern sich das Trinkwasser der Welt krallt und es für völlig legitim hält, dieses wichtigste Lebensmittel dem freien Zugang zu entziehen. Viele Menschen macht das zurecht wütend, und viele Menschen fragen sich: Was kann icn dagegen tun? Klare Antwort: Die einzige wirksame Waffe, die wir Konsumenten haben, ist der Boykott. Wer Nestlé am weltweiten Wasserdiebstahl hindern will, muss dafür sorgen, dass Nestlé es am Umsatz merkt, dass die Menschen dagegen sind. Wer dagegen Produkte, die dieser Konzern anbietet, kauft, unterstützt den Laden ins seinem Tun. Der Wunsch, einen oder mehrere Konzerne zu schädigen, weil sie Böses tun, beschränkt sich nicht auf Nestlé und die Wasserproblematik – man denke nur an das Ausrotten der Orangs zum zwecke der Palmölmaximierung. Wer sich also wehren will, muss wissen, welche Konzerne welche Produkte unter welchen Marken anbieten, um diese dann nie wieder in den Einkaufskorb zu tun. » weiterlesen »

» Empfehlung von Rainer Bartel am 22.05.15 um 12:45
» in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Ansichten
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20.05.15 » Von Düsseldorf aus quer durch Europa

Man kann ja auch dauernd jammern, dass in Düsseldorf popmusikalisch nix läuft und dass es (DREI KREUZE) in Köln viel besser ist. Aber dann übersieht man einiges. Zum Beispiel, dass eine Düsseldorfer Band seinerzeit ein wunderschönes Lied im Soundtrack eines wunderschönen Filmes unterbrachte, der es bis nach Cannes schaffte. Der Film ist voll von Musik, […]

20.05.15 » Bild der KW21: Unter der Brücke (Lotte Bartel)

18.05.15 » SV Verivox vs F95 0:2

Bei allem gerechten Zorn über “die Werksvereine” und die “Retortenclubs” wird gern ein merkwürdiger SV vergessen, der sich in die zweite Liga geschlichen hat und dort fröhlich herummacht: Das Team aus Sandhausen ist nämlich nichts anderes als der Werksclub des Vergleichsportalgiganten Verivox. Ohne die Kohle der Internetfuzzis hätte der SV Sandhausen keine Schnitte oberhalb der […]

18.05.15 » So geht Windhundrennen

Auch wenn die Wikipedia eine schöne kurze Erklärung liefert, was es mit Windhundrennen auf sich hat, möchte ich gern ein bisschen davon erzählen, wie das geht mit dem Rennen der Schnellköter auf der Rundbahn. Und zwar aus der frisch erworbenen Praxis. Denn unser Sloughi-Kerl Clooney ist jetzt seit Mitte April im Renntraining. Wenn ich bei […]

16.05.15 » The Undertones – Here comes the summer

Niemand erwartet ja wohl an dieser Stelle einen klassischen Konzertbericht, also so mit Kritik und Setlist. Dafür war das Ereignis gestern abend in der Halle vom Haus der Jugend an der Lacombletsstraße, die inzwischen vom JAB bespielt wird, dann doch zu… ja, was eigentlich? Aufregend, rührend, nostalgisch, wild, familiär, laut, verrückt, energetisch, strange. Schon bevor’s […]

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