Die Deutsche Bahn will Gleisanlagen auf Kosten unseres Bürgerparks vergrößern

Hände weg vom Volksgarten!

Hier will sich die Deutsche Bahn an unserem Volksgarten vergreifenMerkwüdig verhalten fiel die Reaktion der Düsseldorfer Bürger aus, als die Rheinische Post am 13.11.2014 vermeldete, dass sich die kaputtgesparte Deutsche Bahn wegen des RRX am Volksgarten vergreifen will. Schon im Vorfeld schwafelte ein Bahnsprecher im Verein mit dem RRX-geilen CDU-Jarzombek davon, man wolle die Bürger altiv in die Planung einbinden – auch um Vorgänge wie rund um “Stuttgart 21″ zu verhindern. Tatsächlich gab es eine Info-Veranstaltung am 14.11.2014, an der aber mangels großräumiger Kommunikation nur wenige Bürger teilnahmen; vor allem solche, die auf mehr Lärmschutz setzen. Mit diesem Zauberwort versucht die Bahn entlang der Baumaßnahmen die Anwohner zu ködern. So auch im Stadtteil Angermund, wo quasi doppelte Berliner Mauern gezogen werden soll. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 22.11.14 um 21:58 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik,Wirtschaft
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Wie die vermaledeiten Privatversender ihre politische Agenda betreiben

Gesellschaftliche Gehirnwäsche, geplant

Alles Nichts Oder?! "Alles Nichts Oder?!"Der Herr Balder – wie ihn seine kongeniale Partnerin, Frau von Sinnen, zu nennen pflegte – sagte vor einiger Zeit in einem Interview, das ich leider nicht mehr finde, sinngemäß folgendes: “Wir wollten doch bloß Quatsch machen, damit die Leute Spaß haben. Wir konnten ja damals nicht ahnen, was für eine Scheiße daraus im Privatfernsehen werden würde.” Nicht nur wegen solcher Einsichten verehre ich den Schauspieler und Drummer einigermaßen. Nur greift der Vorwurf, Privatversender würden “Unterschichtenfernsehen” machen oder öde Scheiße, viel zu kurz. Denn die Wahrheit ist: Was diese versendenden Vereinigungen aus dem RTL-Pro7Sat1-Komplex über den Äther und die Kabel schicken, ist Propaganda, die eine gesellschaftliche Gehirnwäsche bewirken soll. Immer mit dem Ziel, den Konsumenten zum Konsumieren zuzurichten. Um das zu erreichen, wird ein Welt-, Menschen- und Gesellschaftsbild vermittelt, das inhumaner und widerlicher nicht sein könnte. Würden die Shows und Serien dieser ekelerregenden Anstalten die Realität abbilden, könnte sich jeder halbwegs intakte Mensch nur noch die Kugel geben. Hauptaufgabe des Programm ist es, die Menschen zu entsolidarisieren. » weiterlesen »

» Folge 33 von 33 in Wutausbruch

» Glosse von Chefred am 27.11.14 um 14:24 » in Rubrik(en): Feuilleton,Innenpolitik
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Die ewige Frage nach dem Jagdtrieb...

Clooney und das Reh

clooney_rehVergangene Woche waren wir im Knechtstedener Busch. Trafen kurz vor zehn bei nebligem Wetter ein. Parkten beim “Hubertus” und bogen gleich auf den Hauptweg Richtung Kloster ein. So leer hatte ich den Wald selten erlebt; bis zu den Feldern bei Gohr begegneten wir genau zwei Spaziergängern und keinem Hund. Ich ließ Clooney an der Schleppleine laufen, um beim Erscheinen des Försters notfalls ein Ausbüxen des Köters zu simulieren. Dann kam die Ecke Richtung Westen. Ein schnurgerade Weg, der auf ein Gehölz zuläuft und kurz vorher im 90-Grad-Winkel abbiegt. Clooney schnüffelte etwa zwanzig Meter vor mir; bis zur Ecke waren es geschätzte 50 Meter – keine ernsthafte Entfernung für einen Windhund. Plötzlich betritt ein Tier den Weg von rechts. » weiterlesen »

» Folge 18 von 18 in Windhund-Stories

» Bericht von Chefred am 26.11.14 um 11:56 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Was das Mittelfränkische mit dem Rheinischen und dem Niederländischen zu tun hat

Deuen und trecken

“Deu mich nich so”, sagt der Jupp zum Döres, der ihn versucht, in die überfüllte Wirtschaft zu schieben. Außerdem ist die Mama den Kinderwagen am Deuen, und der Toni is jrad am ömtrecke. So spricht man im Rheinischen Sprachgebiet, genauer: im Niederrheinischen. Also der mundartlichen Variante des Deutschen, die von Ossis, Nordis und Südis immer für Kölsch gehalten wird, tatsächlich aber entlang des Rheins ab etwa Remagen bis hoch nach Emmerich, linksrheinisch bis zu 100 Kilometer vom Strom entfernt, rechtsrheinisch dagegen nur in einem recht schmalen Streifen gesprochen wird. In dieser -sammerma- “rheinischen” Mundart gibt es hinwiederum lokal recht unterschiedliche Ausprägungen. Während sich das Bönnsch und das Kölsch recht ähnlich sind, unterscheidet sich das Öcher Platt davon doch erheblich – unter anderem durch die stark verringert Sprechgeschwindigkeit und die Aussprache des G nach A, O und U als Reiblaut, also wie CH. Ein mir einst bekannter Huusmeester aus Jüchen sagte zum Beispiel immer: “Isch jeh jezz ma nam Laacher”, wenn er etwas aus dem Lager holen wollte. Allein schon weil nördlich der Benrather Linie angesiedelt, ist das Düsseldorfer Platt wieder ganz verschieden, zumal es erheblich vom Bergischen geprägt ist. Denn Düsseldorf zählt geschichtlich nicht zum Rhein-, sondern zum Bergischen Land. Aber in allen genannten Städten und Regionen des “Rheinischen” heißt es eben “deuen” und “trecken”. » weiterlesen »

» Folge 16 von 16 in Wörtermuseum

» Bericht von Chefred am 25.11.14 um 13:39 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Was mit Auberginen: Parmigiana di Melanzane

Als hier kürzlich von einer klassischen Lasagne die Rede war, warf drüben auf Facebook jemand ein, sie habe vor Jahren in Italien eine Lagsagne serviert bekommen, die praktisch ein Türmchen auf dem eigenen Teller gewesen sei, also kein Stück eines Auflaufs aus der Form. Das ließ mir keine Ruhe, denn alle meine Quellen beschreiben die […]

 

[Tipp2] Die Welt ist Klang…

Ui, da war die Erregung aber groß, als ein Typ mit dem Decknamen “F.M. Einheit” als assoziertes Mitglied einer Band namens “Einstützende Neubauten” mit Hammer und Flex auf Stahlrohren musizierte. Schwupps, waren die schwerverdaulichen Produkte der Truppe um den notorischen Augenringträger Blixa Bargeld sowas von Underground. Andererseits war und ist dann ein Sänger, dessen Karriere […]

 

Hunde sind Komiker

Nicht ohne Grund lautet einer der vielen Spitz- und Kosenamen unseres Sloughi-Kerls “Clown” oder in Anspielung auf seinen richtigen Namen “Clowney”. Denn wie die meisten Köter hat auch unser Windige ein komisches Talent. Nun hat er dieser Tage das Scharren nach dem Pinkeln entdeckt. Oder, was wahrscheinlicher ist, bei einem anderen Rüden abgeguckt. Jetzt versucht […]

 

Ragufeng im Mogelpastetchen

Dass die Familie in meinen Kindertagen an Wochenenden außergewöhnlich oft auswärts zum Essen ging, habe ich bestimmt schon mehrfach erwähnt. Es lag daran, dass mein Vater Architekt in Festanstellung der Hirschbrauerei war und in dieser Eigenschaft mit vielen Gastronomen – vor allem in Düsseldorf und Umgebung – befreundet war. Und die luden den Martin und […]

 

Die Alben deines Lebens

Im Oktober vergangenen Jahres hatten wir es ja schon mal ganz ähnlich, da ging es um die absoluten Lieblingslieder. Nun bin ich aktuell dabei, alte Vinyl-Scheiben, also Langspielplatten, zu digitalisieren. Natürlich nicht alle, denn ich habe schon mit der Umstellung auf CDs viele wichtige Alben in dieser Form neu gekauft, außerdem gibt es ja Spotify. […]

 

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