Alle Artikel in der Rubrik "Düsseldorf"

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[Gastbeitrag von Günther A. Classen, TextUnion]

„Grüner Wolf“ im Stadtbezirk 3 sorgt für GroKo

bv3Vor Kraft kaum noch gehen konnte der grüne Ratsherr und Bezirksvertreter im Stadtbezirk 3 (Bilk, Unterbilk, Friedrichstadt usw.), Dietmar Wolf, als er bei der Kommunalwahl erstmalig für die Grünen im Dorf an der Düssel ein Direktmandat für den Rat der Stadt erringen konnte.

Wolf und die Grünen hatten bis dato bereits mehrere Wahlperioden hindurch mit der CDU jeweils Vorsitz und Stellvertretung im Bezirksparlament im Bilker „Rathaus“ paktiert. Nachdem aktuell Wolf erstmalig einen solchen Erfolg für sich verbuchen konnte (analog zu Hans-Christian Ströbele in Berlin-Kreuzberg für den Bundestag), platzten die Grünen vor Ort einschließlich seiner Person vor lauter Selbstbewusstsein fast aus allen Nähten. » weiterlesen »

» Bericht / Glosse von Chefred am 01.07.14 um 18:14 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Schluss mit dem ganzen Homecomputer-Kram!

Komma acht, komma eins (7)

schneider_pcWoran immer es liegen mag: Ich hab’s nicht so mit Hobbyisten. Und ich hatte es auch noch nie mit Leuten, die mit irgendeiner mehr oder weniger sinnvollen Sache ihre Freizeit füllen – und das am Rande der Manie. Sammler finde ich irgendwie gaga, Leute, die ohne Not mit etwas Motorisierten für Spaß in der Gegend rumkariolen, halte ich für bescheuert und gefährlich. Nun bestand aber die Welt der kleinen Computer in den frühen und mittleren Achtzigerjahren fast nur aus solchen Hobbyisten. Gefragt, was denn ihr Hobby sei, antworteten Vertreter dieser Spezies “Computer”. Entsprechend meiners Weges hin zu den kleinen Elektronenhirnen fand ich das absurd. So eine Kiste sollte nützlich sein. Punkt. Damit sollte man schreiben, rechnen und speichern können. Und zwar schnell und einfach. Aber, mal ehrlich, was war denn einfach in der Ära von C64 und Konsorten? Deshalb war es auch nach meiner Anschauung eine winzige Minderheit, die – sagen wir mal – vor 1987 einen Computer privat wirklich zum Arbeiten benutzten. Vorwiegend handelte es sich dabei um Besitzer eines Apple Macintosh – denn mit dem ging Arbeiten einfach. Die große Masse hatte sich eine Kiste angeschafft, ohne wirklich zu wissen, wozu. » weiterlesen »

» Folge 18 von 18 in Stadtgeschichten

» Erinnerungsaufsatz von Chefred am 24.06.14 um 17:40 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton,Wirtschaft
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Wenn ein simpler Mann schlechte Berater/innen hat...

Klatsche für Elbers

elbers_wegSchon vor 19:00 Uhr war klar: Die paar Düsseldorfer, die zum Stichwählen gegangen sind, haben dem plumpen Ex-OB voll in die Fresse gehauen. Als noch 21 von über 450 Ergebnissen fehlten, lag der Herausforderer mit fast 60 Prozent vorn. Auch wenn die Auswertung der Wahlbriefe und die Auszählung der Besserverdienerbezirke die Sache noch ein wenig zugunsten von Dirk Elbers verschieben wird, ist doch klar: Den wollten die Insassen der schönsten Stadt am Rhein weghaben. Es mag zu früh sein für eine Analyse, aber auffällig war der völlig verkorkste Stichwahlkampf. Offenbar hatten die Berater von Hausmeister Elbers im Traum nicht damit gerechnet, dass der sich überhaupt ein zweites Mal stellen musste. Vorbereitet schien nichts. Und als die Entourage vom Onkel Dirk merke, dass da was schieflief, fiel ihnen nichts Besseres ein, als bei von Mannstein anzurufen. Und dem fiel nichts Besseres ein, als extrem verphotoshopped Bilder vom Noch-OB anfertigen zu lassen und einen dümmlichen Werbespruch zu recyclen: Wohlfühlen, Wachstum, Wirtschaft – oder umgekehrt. » weiterlesen »

» Bericht & Kommentar von Chefred am 15.06.14 um 19:16 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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OB-Wahl Düsseldorf - was wir kriegen, wenn wir Geisel wählen

Wer wird uns verraten? Genau…

verratenWenn Ihr sehr ergebener Wahlbeobachter auf Facebook jetzt schon von irgendwelchen Vorstadt-Knallis, die hier nicht mal wählen dürfen, als “hinterfotzig” bezeichnet und ihm unterstellt wird, er betreibe “Wahlkampf”, ist es ein paar Tage vor dem Stich an der Zeit, die Dinge noch einmal zurechtzurücken. Wenn es Wahlkampf ist, den peinlichen Elbers weghaben zu wollen, dann hat Ihr Ergebener Wahlkampf betrieben. Wenn es auch dann Wahlkampf ist, wenn der Ergebene auch den Fracking-Tom von den Spezialdemokraten nicht will, dann waren alle Äußerungen zur Kommunalpolitik der vergangenen Wochen bloßer, hinterfotziger Wahlkampf. Wobei sich der Erfolg dieser speziellen Form Wahlkampf an den Reaktionen festmachen lässt. Während dem Elbers-Lager die Rainer’sche Post am dicken Hintern vorbeisegelt, erregt sich die eine oder andere Sozen-Tussi bzw. der eine oder andere Sozen-Fuzzi darüber, dass der verdiente Energie-Manager in diesem Beitrag nicht gut wegkommt. Man kann es eben nicht allen Peer-Groups recht machen, wenn man dagegen ist. » weiterlesen »

» Hintergedanken von Chefred am 11.06.14 um 16:47 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Wie sich ein Unwetter in Düsseldorf im Zeitalter der sozialen Medien anfühlt

Das voll vertwitterte Unwetter

Abgeknickte Bäume am FürstenplatzAls ich heute am Vormittag die Runde durchs Viertel drehte, sah ich neben Massen an Ästen auf den Straßen und Oberleitungen Massen an Nachbarn mit knipsenden Smartphones, Taschenkameras oder fetten DSLR-Apparaten. Sie dokumentierten die Schäden, die das wahnwitzige Unwetter gestern abend zwischen 21:00 und 21:30 in der Stadt, genauer: hier rund um den Fürstenplatz angerichtet hat. Diese Szene war bezeichnend, denn schon während des Sturms und des Gewitters gab es eine vielstimmige Live-Berichterstattung auf Facebook und auf Twitter. So konnte jeder Teilnehmer in Echtzeit verfolgen, was geschah. Das mag den Social-Media-Abstinenzlern sensationslüstern oder sogar zynisch vorkommen, es führt aber auch zu einer nachbarschaftlichen Solidarität jenseits von Gafferei. Nehmen wir ein Beispiel, an dem ich aktiv beteiligt war. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 10.06.14 um 13:58 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Es wird Zeit für den echten Hundeführerschein...

Hundehaltendes Arschloch flippt aus

Hundehalter-Arschloch am Rhein bei LohausenClooney hatte die Leiche eines Lederfußballs im Kies des Rheinstrandes gefunden und versuchte, den zu zerlegen. Ich blickte über den Strom und machte Wolkenfotos. Dann drehte ich mich um und sah oberhalb unserer Bucht – wir waren beim Wasserwerk Am Staad gestartet und gingen Richtung Kaiserswerth – einen Typ im dunkelblauen Parka, der zwei Hunde vom Boden rupfte und sich unter die Achseln stopfte. Clooney blicke kurz auf, fand das Ganze aber nicht sehr interessant. Bis das eine Wesen seine Kläffanlage einschaltete. Der Halter dieser winzigen Eichellecker keifte das Tier an. Und wie da oben zwei keifende Wesen standen, dachte Clooney: Das guck ich mir mal an. Und merkte rasch, dass es wohl zwei Hunde waren, die der merkwürdige halbjunge Mann da hielt. Und weil das eine Meerschweinchen so schön kläffte und der Mensch dazu so schön keifte, begann er um das schräge Trio herumzutanzen. Das brachte die Person da oben in Rage. Irgendetwas schrie er mir zu. Weil er gegen den Wind schrie, verstand ich nichts und legte symbolisch eine Hand ans Ohr. Das ließ ihn ausflippen: Er ließ eine Tirade los, in der mehrfach das Wort “Rufen” mit deutlich aufforderndem Charakter vorkam. » weiterlesen »

» Folge 8 von 10 in Windhund-Stories

» Verwunderung von Chefred am 05.06.14 um 16:27 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Mein persönlicher Blow-Up-Moment

Ein Edelkrebs in der Düssel

Ein Edelkrebs in der DüsselGestern erlebte ich meinen persönlichen Blow-Up-Moment. Als ich mit unserem Sloughi-Windhund Clooney vom Spaziergang durch den Volksgarten zurückkam, machten wir wie fast immer Station an der Düssel. Genauer: An dem Stück zwischen Hennekamp und Erasmusstraße. Gleich beim TuRU-Platz verschwindet der Bach in einem Tunnel, der bis in den Volksgarten führt. Der Eingang ist gefasst wie eine steinerne Brücke, und an der Seite ist eine Treppe mit acht Stufen bis ins Wasser angebracht. Seit den ersten Gängen überhaupt steigt Clooney dort gern hinab, geht mit den Pfoten ins Wasser, trinkt und starrt die Enten und das andere Getier an. Ich stehe dann neben ihm auf der letzten trockenen Stufe und guck in das schöne, klare Wasser des Flüßleins, das meiner Heimatstadt den Namen gibt. Und genau gestern traute ich meinen Augen nicht. Direkt vor mir, vielleicht fünfzig Zentimeter entfernt vom Rand, sah ich einen schwarzen Hummer. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 03.06.14 um 12:29 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Oder: Nehmen wir die Pest oder lieber die Cholera?

Was stichwählen, Düsseldorf?

stichkandidatenIhr insgesamt ergebener Berichterstatter hatte ich darauf gehofft, dass die Düsseldorfer Bürger wach genug wären, bei der OB-Auswahl nicht den undüsseldorferischen Fracking-Tom anzukreuzen, schon gar nicht Mr. Clumsy, sondern die grüne Miriam in die Stichwahl zu hieven. Weil aber Stammwähler eh der Tod der Demokratie sind, haben die Sozenwähler, die aus dem Bauch heraus immer Sozen wählen, sogar den Hertha-BSC-Fan mit dem Schwabenakzent in die Arena gegen den Schumacher-Brauereihocker geschickt. Das ist bescheuert, aber nicht zu ändern. Und weil es genug völlig Bekloppte (Ja, ja, ich weiß: Wähler-Bashing ist undemokratisch – mir doch egal!) in dieser wunderbaren Stadt gibt, die sowas wie die Arschlöcher für Deutschland, diese beknackte Tierschutzpartei oder die freien Lemmer-Wähler bekreuzen, haben wir so den Salat, der keinem schmecken kann. Denn plötzlich entscheidet die Stichwahl zwischen Pest und Cholera auch über Ratsmehrheiten. Die Grünliberalen fantasieren insgeheim über Machtbeteiligung – sie nennen es “Mitgestalten” – und selbst die Linken aus der Seniorenecke wollen von Fall zu Fall bisschen Macht mit ausüben. Fracking-Tom, der es mithilfe seiner PR-Agentur geschafft hat, seine Liebe zum per Giftwasser geförderten Schieferöl grün zu reden, ist als altgedieneter Energiemanager machtbewusst genug, sogar bei den Freiwählern des Oberpopulisten Lemmer vorzuklopfen, ob man eventuell… » weiterlesen »

» Überlegungen von Chefred am 29.05.14 um 10:36 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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