Warum man die Sozen dieses Mal vielleicht eventuell mit Bauchschmerzen wählen könnte
Tatsächlich kenne ich einige Sozen. Also nicht nur SPD-Wähler, sondern welche, die Mitglied sind oder irgendwie ganz dicht dran am Sozenfilz. Und das sind diejenigen, die nach Wahlen, bei denen ihre Partei ans Ruder kommt, immer am meisten enttäuscht werden. Wir Normalos werden dagegen in aller Regel verarscht und verraten. Natürlich ist es mit spezialdemokratischer Regierungsbeteiligung nicht immer so übel wie unter Oberstleutnant Schmidt oder während des Schröder-Fischer Regimes… Wobei es ja genau diese Testosteronregierung der etwas zu klein gewachsenen Pfauenmännchen war, die a) Deutschland in den ersten bewaffneten Einsatz der Bundeswehr führte und b) den schlimmsten Sozialabbau der Nachkriegsgeschichte vollzogen haben. Rot-Grün hat die Verelendung breiter Unterschichten durch das Hartz-IV-Paket verschuldet, damit Millionen Menschen unglücklich gemacht und Hundertausend Kindern die Zukunft verbaut. Gerhard Schröder und Joschka Fischer werden dafür in der Hölle schmoren, dass die die Umverteilung von unten nach oben derart beschleunigt haben. Nun ist aber unsere Landesmutti zwar von Hause aus Bankerin, aber keine Clementine. [weiterlesen...]
Frei.Wild (10.05.12) – Bei einer Debatte über die Band, die oft dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet wird, auf Facebook ging es auch um Patriotismus und Heimatliebe. Ich bekenne: Ich liebe meine Heimatstadt Düsseldorf sehr und bezeichne mich selbst als glühenden Lokalpatrioten. Aber diese Heimatliebe ist weder aggressiv, noch chauvinistisch, denn am liebsten hätte ich es, wenn alle Menschen meine Heimatstadt mindestens mögen würden, ich also diese Liebe teilen kann. Mir scheint, das ist bei der Südtiroler Truppe ganz ähnlich… [weiterlesen...]
Und wie eine Ecke, in der man das nicht vermutet
[Klick aufs Bild macht's groß] Dieses Mal ging der Blick nicht ganz so hoch. Aber immerhin war da kein Baum im Weg, diese Fratze an dieser sowieso ungewöhnlichen Fassade zu verdecken. Keine Ahnung, in welche Epoche das gehört und ob und was es zu bedeuten hat. Wie schon bei den letzten Düsselquizzen wundert es mich, dass mir dieses wirklich auffällige Detail in meinem ganzen Leben noch nie aufgefallen ist. Allerdings habe ich die entsprechende Straße bisher auch eher selten benutzt – die war übrigens mal viel lauter als jetzt. Der Häuserblock, zu dem das Gebäude zählt, hat vor wenigen Jahren erheblich an Bedeutung verloren, wovon die Geschäftsleute in der Umgebung einen Trauermarsch singen können. Tipp: Stichwort “Platz der Ideen”… Tipp2: Gegenüber gibt’s Hubschrauber.
1) Wo findet sich das Haus: Hüttenstraße 29
Die FDP und das Vegetieren als Post-Post-Politik-Produkt
Jetzt muss aber mal Schluss sein mit dem FDP-Bashing! Außer den Mitglieder dieses Wahlvereins macht das ja inzwischen jeder Arsch. Dabei wurde die Partei, deren Leute sich gern auch “Freidemokraten” nennen, inzwischen links und rechts von den Freipiraten überholt. Die treiben die Post-Post-Politik auf die Spitze, indem sie einfach die Geschichte ignorieren und ebenso einfach behaupten, sie seien nicht links, nicht rechts, sondern vorne. Ein Spruch, der in Anwesenheit des Verfassers dieses Artikels schon 1979 bei der Gründung der Grünen NRW auf dem Parteitag in Hersel bei Bonn fiel. Aber das ist eine andere Geschichte. Bei den Liberalen – ein weiteres Etikett, das die mit sich rumschleppen – hat die Antipolitik-Politik Tradition. Erfunden hat diese Methodik Jürgen “Adler” Möllemann, den im Jahr 1980 für den Düsseldorfer “Überblick” zu interviewen der Autor dieser Zeilen das Vergnügen hatte. [weiterlesen...]
Oder: Wie alles vor über 32 Jahren begann...
Kürzlich sprach ich mit einem großen Bud-Spencer-Fans und erzählte, dass mein erster bezahlter Artikel in einer Publikation die Besprechung eines Films des Signore Pedersoli war. Nun hab ich in einem alten Tagebuch diesen Ausriss gefunden. Leider habe ich den Artikel selbst nicht entdecken können, nur das Bild und die von mir getextete Bildlegende. “Ohrfeigen-Orgien” hatte ich getitelt, und der Streifen hieß “Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen“. Das Ganze erschien im Feuilleton der Rheinischen Post, damals geleitet von Reinhard Kill. [weiterlesen...]
Mauersegler (28.04.12) – Exakt um 09:54 ertönte der erste Pfiff des Jahres! Sie sind hier! Und zwar ein paar Tage früher als im vergangenen Jahr und etwas später als 2010. Jetzt kann der Sommer kommen… [weiterlesen...]
Siehe ganz oben...
[Klick aufs Bild macht's groß] Wenden wir den Blick also wieder nach oben. Diese Knubbel finden sich an einem ziemlich exponierten Haus, das vor Jahren mal wegen seiner Fassade in der Diskussion stand. Das Wappen mit den drei Schilden lässt darauf schließen, das es einst einem Malermeister gehörte – käme man angesichts von Lage und Größe nicht drauf. Tipp: Man hat einen ziemlich freien Blick über ein relativ große Entfernung auf dieses Haus. Tipp2: Es wurde vor Jahren wegen einer ungewöhnlichen und schmerzhaften Farbe der Fassade über dieses Haus diskutiert.
1) Wo findet sich das Haus: Am Kaiser-Wilhelm-Ring in Oberkassel

[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von mittlerweile rund 4.000 Wolkenfotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…