Alle Artikel in der Rubrik "Düsseldorf"

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Das ganze Rheinland und das ganze Ruhrgebiet jetzt gemeinsam gegen die Neo-Nazis

Kölner, helft uns!

dom_dunkel…und ihr Bonner, Neusser, Ratinger, Duisburger, Essener, Bochumer und und und: Das schaffen wir nicht mehr allein. Wenn diese widerwärtige Fascho-Tusse jetzt nachdem “Kögida” aufgegeben hat und keine Parallelveranstaltungen mehr gleichzeitig in Düsseldorf und Duisburg stattfinden werden, konzentriert sich das Nazi-Hool-Gesocks ab kommenden Montag wohl voll und ganz auf die Landeshauptstadt. Dazu werden Drecksvereine wie ProNRW und ähnlich schleimig-braunes Pack ihre Kräfte in Düsseldorf zusammenziehen. Und dasselbe müssen nun alle aufrechten Bürger in der Region tun, die aktiv etwas gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und Menschlichkeit tun wollen. Leider packen es die Düsseldorfer allein nicht – der rot-grüne “Düsseldorf Appell” hockt in der Schmollecke, weil er sich nicht an die Spitze des Widerstands setzen konnte, und dem Gros der Hauptstädter scheint das alles am Arsch vorbeizugehen. Dabei läge es doch besonders im Interesse der diversen Yuppies, also der Zugezogenen in den neuen Wohlstandsghettos und in den bunten Vierteln, die gerade gentrifiziert werden, den Ruf der Stadt als weltoffene, bunte und tolerante Metropole aufrechtzuerhalten – würden sich die Faschos durchsetzen, hätte das negative Folgen für den Wert ihrer Immobilien. » weiterlesen »

» Appell von Chefred am 30.01.15 um 12:59 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Einer, der nie ruhig sitzen bleiben konnte

[Gelöst] Düsseldorf, deine Filmstars

harrrypielAls am 30.12.2014 Luise Rainer starb, war Düsseldorf plötzlich in aller Munde, den die große, schwierige Filmschauspielerin wurde in der schönsten Stadt am Rhein geboren. Dass die Heine-Stadt schon sehr früh auch ein bisschen Film-Business beherbergte, ist wenig bekannt. Tatsächlich wurdem einige Stummfilme hier gedreht – vor allem in einem Studio in Friedrichstadt. Und die dazu herbeigeholten Künstler wurden – wenn sie nur für ein oder zwei Drehtag da waren – in speziellen Wohnungen in einem Anbau an der Kirchfeldstraße untergebracht – zum Beispiel die unvergleichliche Pola Negri, nach Cousine Roswitha die zweite schöne Frau, in die sich Ihr ergebener Quizmaster je verliebte. Allerdings hat sie nie zusammen mit einem Regisseur und Darsteller gearbeitet, der ebenfalls gelegentlich dort residierte. Der war zwar nicht in Düsseldorf geboren, wurde aber 1929 per Eingemeindung doch noch Düsseldorfer. Tipp zu Frage 2: Nun stellen mer uns aber mal nit janz dumm…

1. Wie heißt dieser männliche Filmstar aus Düsseldorf: Harry Piel
2. Mit welchem großen rheinischen Schauspieler drehte er genau einmal: mit Paul Henckels in “Der Dschungel ruft” (1935) » weiterlesen »

» Folge 101 von 101 in Film-Quiz

» Rätsel von Chefred am 28.01.15 um 16:45 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Nazi-Tusse droht mit Montagsdemos bis zum Jahresende

Was tun mit Dügida – ignorieren, gegendemonstrieren oder blockieren?

Dügida am 26.01.15 by David YoungEs war schon immer die Methode von Demokratieallergikern die Freiheiten, die eine Demokratie bietet, auszunutzen und so ad absurdum zu führen. Da ist das braune Duo Melanie Ditmer und Anwalt Björn Clemens nicht anders gestrickt. Selbst nachdem sich die hiesigen AfD-Spinner von der Ditmer-Aktion distanziert hat und auch die Dresdner Pegiden nichts mit dem rechtsradikalen Rassistenhaufen zu tun haben, ziehen sie seit dem 12.01.2015 jeden Montag im Berufsverkehr durch die Innenstadt und haben vor, dies bis zum Jahresende(!) zu tun. Beim gestrigen Nazi-Latschen waren dann deutlich weniger als 100 Fascho-Nasen am Start, für die allen Ernstes eine Strecke bis zum Graf-Adolf-Platz polizeilich abgesperrt wurde. Auch die Rheinbahn musste über Stunden den über den Hauptbahnhof laufenden Verkehr einstellen oder umleiten. Das alles für dieses traurigen Haufen Dumpfbratzen! Die Düsseldorfer Bevölkerung ist inzwischen ratlos, wie mit diesem “Phänomen” umzugehen ist. Die große Mehrheit der Wohlstandsbürger und Zugezogenen interessiert das alles nicht, so lange ihre schicken Wohnquartiere nicht betroffen sind. Ein nicht kleiner Teil der Normalos schiebt die Schuld an den Verkehrsbelästigungen auf die Gegendemonstranten; Begründung: Würde niemand gegen Dügida demonstrieren, bräuchte die Polizei nicht absperren – Herr verteil Hirn! » weiterlesen »

» Kommentar von Chefred am 27.01.15 um 12:25 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Frühjahr 2014 bis Januar 2015

Vier Jahreszeiten in Düsseldorf

Eine Bilderstrecke mit Fotos, die in Düsseldorf und der Nachbarschaft entstanden:

Frühjahr 2014 - Rheinpark Neuss

» Folge 53 von 53 in Düsselsichten

» Bilderstrecke von Chefred am 26.01.15 um 12:17 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Die endlose Geschichte der Nord-Süd-Verbindung

Toulouser Allee – Tamms reloaded?

t_alleeMan kann die verkehrsplanerischen Paradigmen einer Stadt nur verstehen, wenn man die Historie betrachtet. Dies natürlich besonders im Hinblick auf die Entwicklung von Eisenbahn und Autoverkehr. Wer meint, bei der Entstehung von Gleistrassen in den Städten habe es keine Planung geben, irrt. Das lässt sich allein schon an der Geschichte der Düsseldorfer Bahnhöfe ablesen, denn der heutige Hauptbahnhof existiert erst seit 1891, zuvor gab es drei wesentliche Stationen: den Bergisch-Märkischen, den Köln-Mindener und den Rheinischen Bahnhof. Zum Verständnis des ganzen Hin und Her um die Entlastungsstraße wichtig ist die Tatsache, dass es sich beim “Rheinischen Bahnhof” um den heutigen S-Bahnhaltepunkt Derendorf handelt. Die beiden anderen Bahnhöfe befanden sich übrigens am südlichen Ende der Kö beziehungsweise nahebei am heutigen Graf-Adolf-Platz. Ab den Siebzigerjahren des 19. Jahrhunderts begann man, die Stationen der verschiedenen Linien zu verbinden – besonders in Düsseldorf, wo drei Trassen endeten. Dabei entstand aus dem Derendorfer Bahnhof der Güterbahnhof, der bereits ab 1977 sukzessive stillgelegt wurde. Ab Anfang der Neunzigerjahre wurde die Rangiergleise komplett zurückgebaut um einen komplett neuen Viertel Platz zu machen. » weiterlesen »

» Hintergründe von Chefred am 25.01.15 um 13:52 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Heroischer Schmuck an einem markanten Gebäude

[Gelöst] Alles Sandstein – oder was?

DüsselquizUnd weil dieses wunderbare Online-Magazin ab sofort wieder deutlich düsseldorferisch werden soll, setzen wir unsere beliebte Serie “Düssel-Quiz” fort. Wieder einmal geht es darum, beim Schlendern durch die Stadt den Blick auch einmal nach oben schweifen zu lassen. Besonders wenn man eines der markantesten Gebäude der Stadt passiert, dass seinerzeit als Stein gewordenes Sinnbild für die Macht einer gewissen Branche errichtet wurde. Über lange Jahre beherbergte der im Inneren ziemlich angeranzte Bau eine äußerst langweilige Behörde. Dann modernisierte man den Klotz nach allen Regeln der Kunst, und zum Schluss wurde die Fassade mit großem Aufwand restauriert, sodass sie heute womöglich besser aussieht als zum Zeitpunkt des Baus. Drinnen herrscht aber wieder der Staat in Form einer Institution, die vor Jahren schon mal einen Teil der weitläufigen Etagen nutzte.

1. Wie heißt das Gebäude: Stahlhof

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» Folge 44 von 45 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Chefred am 21.01.15 um 12:00 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Unklarheit über die Route der Nazis bis kurz vor Anpfiff

Ein bisschen Düsseldorf stand quer

noduegidaDie Fascho-Ditmer hatte dann noch mal ihren braunen Advokaten aus seinem rechten Winkel gelockt, um sich über die Einschränkungen zu beschweren, die ihrem dumpfen Haufen von der Düsseldorfer Polizei auferlegt worden war. Statt den Hauptbahnhof und die Graf-Adolf-Straße erneut über Stunden unnbenutzbar zu machen, damit sich die Nazis bei McDonald’s ihre hässlichen Wampen vollschlagen konnte, sollten die selbst von den Pegiden gemiedenen Dügiden nur über ein kleines Stück Bismark- und Karlstraße bis zum Stresemannplatz paradieren dürfen, um dort stantepede zu wenden und an Ort ihrer Kundgebung zurückzukehren. Der rechtdrehende Björn Clemens hatte dementsprechend das Verwaltungsgericht in Gang gesetzt, das – wie im Fall von OB Geisels aktiver Aufforderung gegen die Brut zu demonstrieren – erneut pro Dügida entschied. Dagegen hatte hinwiederum die Polizei beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde eingelegt. Eine Entscheidung der höheren Instanz sollte noch vor dem Anpfiff der Dittmer-Band um 18:30 eintreffen. Entweder die Antwort vom OVG kam zu spät oder auch diese Richter gaben unseren Cops Unrecht – jedenfalls durften sich die Rechtsradikalen wieder an einer freien Straße erfreuen. » weiterlesen »

» Bericht und Kommentar von Chefred am 20.01.15 um 14:41 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Vom unwilligen Becker, der "Fraktion Düsseldorf", der Erwinista und anderen Merkwürdigkeiten

Düsseldorf, deine Oberbürgermeister…

kuertenbungertDer erste Düsseldorfer Oberbürgermeister, an den ich mich unmitelbar erinnern kann, hieß Willi Becker. Und zwar, weil er es war, der im Mai 1965 die englische Königin Elisabeth im Rathaus empfing. Da war ich auf dem Rathausplatz. Vorher hätte ich der Queen beinahe die Hand geschüttelt: Ich stand in der ersten Reihe hinter der Absperrung am Burgplatz, und sie schritt ungefähr zwei Armenlängen von mir entfernt vorbei. Na ja… Becker war Soze und kam eher zufällig nach dem Tod von Georg Glock ins Amt – man sagt, so richtig gern habe er das nicht gemacht. Seine erste Amtsperiode dauerte dann auch nur knapp über ein Jahr, weil im März 1961 die CDU die meisten Plätze im Rat eroberte und einen gewissen Fritz Vomfelde zum OB kürte. Der überlebte das aber nur knapp ein halbes Jahr und wurde – für alle Beteiligten überraschend – durch Peter Müller ersetzt, den prompt die Kommunalwahl 1964 in den Sand setzte. Nach dem ganzen Hin und Her kamen wieder die Sozen ans Ruder, und Willi Becker durfte nochmal OB spielen. » weiterlesen »

» Histörchen von Chefred am 16.01.15 um 22:01 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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