Alle Artikel in der Rubrik "Düsseldorf"

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Die mutigen Männer, die Düsseldorf retteten

Düsseldorfer Widerstand

16april45.jpg[Zuerst erschienen am 16.04.2008] In der Zeit des NSDAP-Faschismus herrschte der Gauleiter Friedrich Karl Florian über Düsseldorf, ein Nazi der ersten Stunde, der auch nach dem Krieg überzeugter Nationalist blieb und sich selbst trotz der Bestrafung durch die Alliierten für einen unbescholtenen Bürger hielt. Dieser Gauleiter Florian zählt zu den Nazi-Funktionären, die Hitlers Strategie der verbrannten Erde in Düsseldorf mit aller Konsequent durchsetzen wollte. Am 02.03.1945 hatte amerikanische Truppen die linksrheinischen Gebiete der Stadt besetzt und begannen mit der Belagerung. Gauleiter Florian verkündete am folgenden Tag “Am Rhein pflanzen wir die Fahne des Widerstands auf!” und ließ Hitlerjunge aus Oberkassel, Lörick und Heerdt für den Kampf gegen die Amerikaner ausrüsten. Nachdem zunächst Kreisleiter Karl Walter Frauen und Kinder auffordert, die Stadt zu verlassen, ordnet Florian am 28.03.1945 den Räumungsbefehl, den die Bevölkerung allerdings weitgehend ignoriert. Zuvor ist der NSDAP-Oberbürgermeister Carl Haidn, verkleidet mit einer Rot-Kreuz-Uniform geflüchtet. Derselbe Haidn lebt nach Kriegsende ungestraft und unbehelligt weiter und tut sich durch das Verfassen nationalistischer, antiklerikaler Schriften und rechtsradikaler Traktate hervor.

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» Reportage von Chefred am 17.04.14 um 00:01 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Es ist nicht leicht, ein Stadthundhalter zu sein.

Reg dich bloß nicht auf…

bilderraetselAls Halter eines Haushundes in der Stadt hat man es nicht leicht. Mit dem eigenen Köter unterwegs zu sein, kostet viel Nerven. Und es sind nicht die Nichthundehalter oder gar die Tölen, die einen in Rage versetzen können, sondern durchweg andere Hundehalter. Die Möglichkeiten, von einem Frau- oder Herrchen zur Weißgut getrieben zu werden, sind manigfaltig. Beliebtester Ansatz ist die Hysterie, eng gefolgt von der Nur-ich-und-mein-Liebling-Philosophie. Nicht-Hundemenschen kann man mit den entsprechenden Anekdoten nur langweilen, wer aber selbst so einen Pelzträger zu ernähren und zu bespaßen hat, wird die Muster erkennen. Wobei das heutige Beispiel an Hysterie so ziemlich alles schlägt, was mir vorher untergekommen ist. Tatort: Rheinufer unterhalb von Arena und Wasserwerk Am Staad. » weiterlesen »

» Leichter Wutausbruch von Chefred am 16.04.14 um 13:00 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Rot- und Gelbwangenschildkröten: ausgesetzt, aber robust

Noch ein Fall von Neozoen

schildkroetenWikipedia schreibt zum Stichwort “Neobiota” (dazu zählen pfalnzliche Neophyten und tierische Neozoen), dass es sich um Arten handelt, die mit oder ohne menschliches Zutun in einer Region heimisch geworden sind, in dem sie vorher nicht vorkamen. Dies kam mir sofort in den Sinn, als ich dieser Tage im altehrwürdigen Volksgarten auf einem abgestorbenen Baumstamm im Weiher eine Kolonie Schildkröten in der Sonne sitzen sah. Schildkröten! Zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass die RP bereits im Jahr 2008 über die Schalenreptilien berichtet hatte. Auch wenn es ja längst ausgestorbene heimische Schildkrötenarten gegeben hat, ist es doch ein merkwürdiger oder zumindest ungewohnter Anblick. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 08.04.14 um 12:29 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Zwischen Kampfhund, Ratbike und Nierenspülungen

Der starke Uwe

ratbikeWenn eines über Uwe sicher ist, dann das: Er machte, was er wollte. Hielt sich nicht an Konventionen, war sein eigener Herr. Und konnte sich das leisten. Knapp zwei Meter hoch und mit einem Kampfgewicht zwischen 120 und über 160 Kilo. Keiner konnte ihn davon abhalten, mit den Hunden in die Agentur zu kommen. Eines Tages hörte ich aus einem der Büros Pfotengetrappel auf dem feinen Parkett. Vorweg ein spindeldürrer Windhund, gefolgt von einem tabakbraunem Muskelpaket. Das war Uwes Köter. Die Hippe, sagte er, die ist von meinem Psychofreggel. Damit meinte er die Frau, mit der er damals so eine Art Beziehung pflegte. Die war Therapeutin. Dann hatte ich seine Töle vor mir. Ich hielt Fridolin, so nannte Uwe ihn, für einen Kampfhund, aber das Herrchen schwor Stein und Bein, dass Fri, so wurde das Hundchen gerufen, ein harmloser Mischling sei. Den habe er als winzige Welpe illegal im Flugzeug aus der Dominikanischen mitgebracht, versteckt unter der Jacke. Und dann großgezogen und ausgebildet. » weiterlesen »

» Folge 14 von 14 in Stadtgeschichten

» Erinnerungen von Chefred am 21.03.13 um 14:51 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Dinge, die man im Sommer so nicht sehen kann

[Gelöst] Loch im Wasser

duesselquiz_140313[Klick aufs Bild macht's groß] Wer den Ort, an dem dieses Foto entstand, noch nie in echt sah, der könnte ein wenig verstört sein, denn es sieht ja wirklich aus wie ein Loch im Wasser. Und sowas gibt’s doch eigentlich nicht. Doch. Aber das abgebildete Ding ist nur in der kalten Jahreszeit zu sehen, wenn das Wasser stillsteht. Und das ist ja bekanntlich immer noch der Fall in diesem ewig langen, kalten und verschneiten Winter.

1) Was ist das: Überlauf
2) Und wo ist das: Wassergarten im Südpark

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» Folge 43 von 43 in Düssel-Quiz

» Quizfrage von Chefred am 17.03.13 um 15:00 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Neue Kleinigkeiten von der Anti-Gentrifizierungsfront am Fürstenplatz

Herzlich willkommen, liebe Besserverdiener

herzlich_willkommenDiese bunten Botschaften finden sich an den Reklamebannern für das zukünftige Gentry-Silo am Fürstenplatz.

» Bild von Chefred am 14.03.13 um 21:01 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Gladpack

Gladpack (08.03.13) – Der Unterschied zwischen den schönen und schlauen Düsseldorfern und dem hässlichen, verblödeten Gladpack besteht darin, dass die Dumpfbauern das alles ernstnehmen (@HeinMück: Anzeige ist raus – Spaß ja, Gewaltandrohung nein.) » weiterlesen »

» von Chefred am 08.03.13 um 11:31 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Fortuna,Innenpolitik
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Capitalism kills people

Klare Ansage am Gentry-Silo

gentrysilo_fuerstenplatz[Klick aufs Bild macht's groß] Seit Jahrzehnten hat die Häuserzeile an der Westseite des Fürstenplatzes eine Zahnlücke. Darin befand sich einst der hiesige ALDI. Nachdem auf Geheiß der Erwinista das abscheuliche Shoppingcenter mit dem euphemistischen Namen “Düsseldorf Arcaden” am Bilker Bahnhof errichtet und im September 2008 eröffnet wurde, zog der Discounter in das hässliche Ding. Der Laden stand und steht leer. Seit ein paar Wochen hängt dort ein Transparent, dass mit dem Bau eines Gentry-Silos voller Superduperluxuswohnungen droht. Dieses großmäulige Plakat hat jemand mit einem feinen Aufkleber verziert. Und das ist erst der Anfang. Ich würde keinem Besserverdiener raten, dort zu kaufen…

» Bild von Chefred am 03.03.13 um 13:51 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik,Wirtschaft
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