WestLB (15.02.11) – Soll jetzt diese Loser-Bank, womöglich mit Steuergeldern, gerettet werden, nur weil ein paar Gastronomen und Händler rumheulen? (aus der Serie: “Watt denn nu: Subventionen oder Markt?”) [weiterlesen...]
Erdbeben (14.02.11 – 13:44) … in Düsseldorf? Das Haus hat gerade spürbar geschwankt. [weiterlesen...]
Es kann nicht jedes Arschloch ein Düsseldorfer sein...
Da hat eine ziemlich unwichtige Modeschreiberin einen augenzwinkernden Beitrag über Düsseldorf im Merian verzapft, und schon muss sich der Oberschreiber der RP dazu äußern. Und während die aus Düsseldorf stammende Silke Wichert noch versucht, mit dem Neid der dreckigen “Metropolen” ironisch umzugehen, kriegt der notorische Onkelbach die Kurve nicht und versucht mit einer Adabei-Veranstaltung zur Eröffnung des (architektonisch ziemlich missratenen) Hyatt-Hotel im Hafen zu punkten. Da sind die Kommentatoren seiners Artikels schon ein paar Schritte weiter. Und nehmen’s vorwiegend mit Humor. Gerade die, die in Berlin, Hamburg und München was mit Medien machen, suhlen sich gern in ihrem Vorurteil, Düsseldorf sei reich, aber langweilig. Die wenigsten dieser Berufsbeschränkten wissen aber wirklich, wie’s in Düsseldorf so ist. Dazu passt eine Anekdote, die mir kürzlich zustieß. [weiterlesen...]
Oder: Wie Herr von Bödefeld in Bochum mal weltberühmt wurde
Denkt euch eine kleine Großstadt an einem schönen Fluß. Reich ist die Stadt, und der viel zu früh verstorbene Fürst hat seinem Volk eine Multifunktionsarena geschenkt. In der darf der wunderbare Fußballverein der Stadt seine Spiele austragen. Als der Fürst verstarb, zog man im Rathaus Streichhölzer. Der Herr von Bödefeld, der schon seit längerem dort herumlungerte, verlor und wurde Oberbürgermeister. Was für ein Unterschied! Da der strahlende Held mit dem blitzenden Gebiss, der – kaum dem Flugzeug aus Shanghai entstiegen – zum Telefon griff, um ein paar wichtige Wirtschaftsführer der Welt anzurufem, hier der freundliche, plumpe Kerl, von Beruf Hausmeister des Adels, der am liebsten ein ruhiges Bier trinken geht. Aber auch ein Herr von Bödefeld hat geheime Träume. Von einem glamourösen Universum voller cooler Kerle und flotter Frauen. Und das sieht er, ganz klar, in der eleganten Welt der Songs und Chansons. [weiterlesen...]
Bierpolitik (30.01.11) – kürzlich folgenden Aufkleber in Düsseldorf(!) gelesen: “Lieber ein rheinisches Kölsch als ein preussisches Pils” … also als Altbieralternative (siehe auch “Das Rheinland muss zusammenhalten!).
Stadt Düsseldorf fordert Schulen auf, sich an der Schlagerei zu beteiligen
Der Hintzsche, der ist Beigeordneter der Stadt Düsseldorf und u.a. für die Schulen zuständig. Und weil sein Chef, der Onkel Dirk, bei Lena schon immer ein feuchtes Höschen hatte und deshalb den European Song Contest (kurz: ESC, ja, genau wie die Taste zum AbBrechen auf Ihrer Tastatur…) koste-es-was-es-wolle nach Düsseldorf geholt hat, sollen nun alle Düsseldorfer mitmachen, ob sie wollen oder nicht. Übrigens: Was Hausmeister Elbers will, kostet uns Steuerzahler irgendwo bei 16 Millionen – allein das Stahlrohrbehelfsstadion (SRBS) für die Fortuna macht summasummarum 2,8 Millionen – für insgesamt DREI Spiele. Geld das dann u.a. den vielen fälligen Aufgaben der Schulen fehlt. Apropos: Durch den Bau des SRBS wird der Schulsport sechs Wochen lang erheblich beeinträchtig, manche Stunde wird ausfallen. Und das alles nur, weil “Künstler” aus 43 Ländern antanzen, um uns ihre Trivialmusik zu schenken, an der sich dann irgendwelche Firmen dumm und duselig verdienen. Damit das Stimmvieh nicht zu doll jault, hat der Nachfolger des Großen Erwins ein paar käufliche PR-Experten damit beauftragt, rumzuerzählen, dass der ESC aber einen Werbewert von minigens 200 Millionen habe, wenn nicht gar 2 Milliarden. Und nun hat der Hintzsche im Auftrag seines Herrchens einen Brief an die Düsseldorfer Schulleiter und -innen schreiben lassen (siehe unten). Die sollten sich gefälligst kreativ beteiligen. Ein mir persönlich bekannter Lehrer schlug vor, dass alle Schüler, die wegen des Song Contests keinen Sportunterricht haben, in dieser Zeit Fortuna-Fan-Lieder singen. [weiterlesen...]
Wie man ungefragt ins Boulevard-Blättchen kommt...
[Klick aufs Bild macht's groß] Mir kam’s schon komisch vor, dass manches Foto im EXZESS-Artikel von vorgestern so ähnlich aussah wie meine Aufnahmen vom Hochwasser am schönsten Rheinufer des Universums. Nun hat der Hundeprofi Jörg mich aufgeklärt: Zur selben Zeit wie ich war wohl auch der Kollege vom Boulevardblättchen vor Ort und hat geknipst. Dabei stand er weiter weg vom Wasser und erwischte mich uns Pina bei der Arbeit. Nämlicher Jörg hat nicht nur die Seite 24 der gestrigen Ausgabe gescannt und gemailt, sondern heute morgen bei der Fahrt mit den Hunden zum Rhein das Original in unseren Briefkasten geworfen. Vielen Dank dafür! Und: Wenn jemand mal einen wirklich professionellen und erfahrenen Hundesitter braucht – Anfragen geben wir gerne weiter an Jörg.
OB Elbers (11.01.11) – Dem seine Gedächtnisarena für den Lena-ESC ist nur provisorisch und kostet mit 2,8 Mio Euro genau 1% von dem, was OB Erwin seinerzeit für seinen Tempel rausgehauen hat. Das spiegelt das Verhältnis im Hinblick auf Größenwahn gut wieder.