
Geschlossen und ganz schön verrottet: die kleine Kneipe an der Elisabethstraße – ein Opfer des U-Bahn-Wahns? [davor ein Armes Rad, übrigens...]
Ein Spaziergang vom Nagelshof zur Arena in Stockum
Wenn es windstill ist, dann hörst du hier nur das Singen der Vögel. Im Sommer auch Grillengezirpe. Der Strom fließt still, die Gasturbinen der Schiffe summen, und ganz selten bollert ein Kahn mit Dieselmaschine vorbei. In der Nähe der Flughafenbrücke nimmst du ein gleichmäßiges Klacken wahr; das entsteht, wenn die stinkenden Krachkisten mit überhöhter Geschwindigkeit über die Anschlusschwellen rasen. Und alle sechs bis acht Minuten zerschneidet der Lärm eines startenden oder landenden Düsenflugzeugs die Geräuschkulisse hier unterm Rheindeich zwischen Lohausen und Stockum. Wobei das genau das Geräusch ist, das den Lohausener Anwohnern schon seit Jahrzehnten nicht erspart bleibt. Gehst du die Lantzalle entlang, vorbei an verwunschenen Villen hinter wildem Gebüsch, dann brüllt dich regelmäßig solch ein Stahlvogel an, der so dicht über die Alleebäume rauscht, dass du meinst, ihn anfassen zu können. Das ist die Lohausen-Erfahrung, und wenn du sie erleben willst, dann fährst du mit der U79 Richtung Duisburg und steigst an der Haltestelle “Lohausen” aus. Du wendest dich nach Westen, gehst vor bis zur Lohauser Dorfstraße und wendest dich nach rechts. Damit betrittst du die Niederrheinstraße, die mal eine der am meisten befahrenen Straßen der Stadt war, denn sie stellte die Verbindung von Duisburg nach Düsseldorf dar. [weiterlesen...]
Erwinista (21.05.11) – Ausgerechnet zum 3. Todestag von OB Erwin greift die RP-Hofschranze das “System Elbers” an (oder: “Suchen Sie sich bitte eine andere Stadt, Frau Richters!”). [weiterlesen...]

Fluch der Privatisierung: In diesem Haus an der Ecke Feuerbach- / Heresbachstraße war jahrzehntelang das Postamt unseres Viertels untergebracht; man hat es geschlossen, obwohl es bis zum Schluss stark frequentiert wurde.

In den Gärten im Südpark, da wo es den kleinen Wasserfall gibt, lebt Klaus, der Schwan. Er ist Witwer. Die Leute, die seine Lebensgeschichte kennen, füttern ihn.

Freitagmorgen am Rand der Ölgangsinsel: Einen ferngesteuerten Rasenmäher wie diesen haben ich noch nie gesehen!
Brauchtumsumzug (15.05.11)… schon jetzt das Unwort des Jahres 2011. Und, ja, es gab auch ein paar Zuschauer: Onkel Dirk und Tante Strack (Bild 19), aber die mussten ja (aus der Serie “Peinlich, peinlich, peinlich…) [weiterlesen...]
ESC (15.05.11) – Wir Düsseldorfer haben diesen belanglosen Schlagerquarkstrudel überlebt; die Stadt gehört wieder uns! Jetzt freuen wir uns auf kommende Kultur: Jazz-Rally, Altstadtherbst etc. (passen dazu “Onkel Dirk, legst du dich dafür auch so ins Zeuch?”) [weiterlesen...]