Alle Artikel in der Rubrik "Düsseldorf"

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European Song Contest: Fortuna-Umzug ins Paul-Janes-Stadion immer unwahrscheinlicher

Stadt Düsseldorf: Dumm, unfähig oder verlogen?

pjs_flingerbroichUm es mal ganz am Anfang ganz deutlich zu sagen: Das ganze Theater rund um den European Song Contest in der Düsseldorfer Arena ist zum Kotzen! Und dass der Herr von Bödefeld sich auf Kosten der Fortuna-Fans derart profilieren will, unerträglich. Auch wenn diverse Marketing- und PR-Fuzzis (die jetzt durch Beratung der Stadt satt Kohle machen) daherschwafeln, die Veranstaltung habe für Düsseldorf einen Werbewert von 200 Millionen (oder waren’s schon 2 Milliarden? Jedenfalls to-tal viel!), wäre es doch wünschenswert gewesen, OB Elbers und die ihm zugeordneten Leute hätten VOR der Bewerbung mal richtig nachgedacht und geplant. Dass die Fortuna nämlich ihre letzten drei Heimspiel wegen des ESC nicht in der Arena würde austragen können, stand von Anfang an fest. Und die Vereinsverantwortlichen – allen voran Vorstand Paul Jäger – haben der ganze Sache nur zugestimmt, weil es von Seiten der Stadt hieß, man werde das Paul-Janes-Stadion für drei Spiele auf 18.000 Plätze aufstocken und die Begegnungen dort austragen lassen. Nun heißt es (siehe RP-Online), Umbau und Umzug würden viel, viel teurer als erwartet bzw. beinahe unmöglich. Da fühlt sich der gemeine Fortuna-Freund verarscht. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 01.12.10
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Düsseldorf to the beat…

So schön und hipp und cool und besonders ist Düsseldorf!

To The Beat from Desolat MG on Vimeo.

Der animierte Kurzfilm “To The Beat” ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der FH Düsseldorf mit dem Musiklabel Desolat und entstand in den Jahren 2009-2010. Der Film erzählt die Geschichte eines Musikstücks, vom Aufnehmen der Musik über das Plattenlabel, das Presswerk, den Plattenladen bis hin zum Club, in dem es gespielt wird. In dieser Handlung, welche im Zeitraum eines Tages stattfindet, wird die Herstellung, Verbreitung und das Auflegen von Schallplatten filmisch inszeniert – einem Medium, welches bei Desolat und in der gesamten elektronischen Musik eine wesentliche Rolle spielt.

» Video von Rainer Bartel am 26.11.10
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Google Streetview-Premiere in Düsseldorf

Nebelwände statt Häuser

streetview_pixelAls ich heute mit dem Hund von der Düssel kam und durch die Vlattenstraße nach Hause ging, geschah Merkwürdiges: Wo noch vor Tagen Häuser standen, erhoben sich jetzt eigenartige Nebelwände. Spaß beiseite: Seit vergangenem Donnerstag ist Google Streetview für meine geliebte Heimatstadt aktiviert, und natürlich machte ich mich auf einen langen virtuellen Spaziergang durch diese schöne kleine Großstadt. Viel Erfahrung habe ich bisher nicht mit Streetview gemacht, sodass mir nicht bewusst war, wie sich aus den Abermillionen Fotos diese Ansichten zusammensetzen. Eigentlich ist das ziemlich gespenstisch: Da sieht man Leute auf der Fahrbahn gehen, und wenn man in deren Richtung springt, sind sie plötzlich weg. Häufig gibt es irgendwelche, schwer erklärbaren Schimären. Kein Wunder, dass urbane Legenden über Gespenster durch Streetview befördert werden. Lustig sind die Pfeile, entlang derer man von einer Position zu einer anderen gebeamt wird, wenn zwischen Start- und Endpunkt eine Region liegt, die mit dem Google-Auto nicht befahren werden konnte. Aus demselben Grund fehlen übrigens auch die meisten Teile der Düsseldorfer Altstadt. Ein Bummel durch die Kurze Straße fällt also aus… [weiterlesen...]

» Erlebnisaufsatz von Rainer Bartel am 21.11.10
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Fakten, Wahrheiten, Gefühle - contra Vorurteile

Was ist Düsseldorf?

schoenste_rheinpromenadeNun bin ich ja ein geradezu manischer Lokalpatriot. Ich stehe dazu, mache mir aber immer wieder Gedanken darüber, wie es so weit kommen konnte. Es gibt eine quasi übergeordnete Ebene: Düsseldorf ist meine Heimat. Wie Heinrich Heine bin ich hier nicht nur geboren, sondern denke in der Nacht in der Fremde auch immer an diese kleine Stadt am Rhein. Tatsächlich vergleiche ich jede Stadt, die ich kennen lerne, instinktiv mit Düsseldorf. Wenn so ein Ort keine richtigen Fluß hat, fällt er schon mal aus dem Raster. Fließendes Wasser muss schon sein. Und es muss mehr sein als irgendein Bach – wie der Main in Frankfurt. Scheint so, als mache der Strom viel vom Heimatgefühl aus. Ja, es ist ein Gefühl. Ein ganz subjektives, irrationales, das keine Fakten braucht, um wahr zu sein. Übrigens bin ich mit allen Lokalpatrioten solidarisch, sogar mit Kölnern! Wenn ein Mensch eine Heimat (gefunden) hat und sich zu ihr bekennt, ist er mein Kollege. Aber auch auf der Faktenebene bin ich ein Fan dieser Stadt. Da tut es schon weh, wenn der notorische Wowi-Bär angesichts der Tatsache, dass man uns den ESC zugesprochen hat, einen komisch riechenden Erguss Anti-Düsseldorf-Ressentiments von sich gibt. Vor allem, da sein Vorurteilsgeschwafel ganz frei von faktischer Basis und sogar ganz weit weg von den üblichen Klischees ist, mit denen Fremde diese Stadt etikettieren. Meist heißt es ja, Düsseldorf sei total schicki-micki. Da wird die Kö als Beleg angeführt als sei sie typisch für unser Dorf. Düsseldorf sei “reich und langweilig” lässt der zukünftige ehemalige und noch regierende Bürgermeister der Hauptstadt verlauten. Klar, wenn man eine Metropole regiert, die arm und chaotisch ist, kommen einem alle anderen Orte reich, aber langweilig vor. [weiterlesen...]

» Besinnungsaufsatz von Rainer Bartel am 16.11.10
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Verblüffende Ähnlichkeiten: Elbers und Herr von Bödefeld

OB Elbers auf Erwins Spuren

Noch im auslaufenden Sommer standen wir froh und leicht beschwingt draußen vor der Hausbrauerei Schumacher in der Oststraße. In der Toreinfahrt zum Brauhof protzte ein schwarzer Benz. Und dann erschien uns der leibhaftige OB. Manche nennen ihn “Onkel Dirk“, manche angesichts seiner Berufstätigkeit auch “Hausmeister Elbers”. Da stand er nun einen Moment, körperlich von den Altbierpflichten seines Amtes leicht gezeichnet im hellen Sommeranzug. So so aus der Nähe betrachtet fiel mir endlich ein, wem unser aller Oberbürgermeister mit seinen aparten Gesichtszügen ähnelt: Dem Herrn von Bödefeld aus der Sesamstraße. Und zwar verblüffend. Irgendwie knuffig. So’n bisschen comic-mäßig. Jedenfalls nicht wirklich ernstzunehmend. Tatsächlich ist der Herr Elbers ziemlich groß, kaum zu übersehen, einen Napoleon-Komplex hat der sicher nicht. Aber vielleicht doch einen Erwin-Komplex. Die Älteren unter den hiesigen Lesern werden sich vielleicht erinnern: Von 1999 bis zu seinem Tod im Mai 2008 wurde diese wunderbare große Kleinstadt vom Exil-Thüringer Joachim Erwin, ja, man muss schon sagen: regiert. Vielen, die von seinem Tun persönlich profitiert haben, halten ihn für einen großen Oberbürgermeister. Dass er möglicherweise eine virulente Demokratieallergie hatte, störte angesichts der orgiastischen Bautätigkeit und der Schuldenbefreiung durch Verschleuderung des städtischen Tafelsilbers nicht weiter. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 13.11.10
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Die Legende von der Werbewirkung des European Song Contests

[Upd.] Lena statt Fortuna?

pauljanesUpdate: Onkel Dirk, der diplomierte Hausmeister des Hochadels und OB der Stadt Düsseldorf, gibt rund 9,8 Millionen für den Schlagerkäse aus und meint dann auch noch:

“Die Stadt muss den Song Contest leben. Er muss überall sichtbar sein.“ – “Kurzum: Wir sind alle Lena.”

Übrigens: Die Ausgabe wurde am 08.10. als Eilbeschluss von Elbers himself und Strack-Zimmermann abgezeichnet und erst gestern (also 5 Wochen später!) am Ende der Ratssitzung nach 8 Stunden im nicht-öffentlichen Teil durchgepeitscht. Die doofen Sozen und die blöden Grünen haben gegrummelt, aber zugestimmt.

Wissen Sie noch, wo der 48. Eurovision Song Contest im Jahr 2003 stattfand? Moment, nicht googlen, nicht schummeln! Sehense: So doll ist die weltweite Werbewirkung dieser Schlagerveranstaltung, dass durch den/die/das Event im Mai 03 die lettische Hauptstadt mit einem Schlag auf die Weltkarte katapultiert wurde. Millionen doller Unternehmen haben sich in der Folge am bottnischen Meerbusen angesiedelt, und blühende Landschaften entstanden. Nun hat sich meine geliebte Heimatstadt gegen den Willen einer Mehrheit der Eingeborenen (nicht: Einwohner – das ist hierzustadt ein gewaltiger Unterschied!) um die Ausrichtung dieses Eurovision Song Contest 2011 – den man unter Schnöseln liebevoll “ESC” abkürzt – beworben. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 05.11.10
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Jung & Volke - das perfekte Fahrradgeschäft

Sachverstand mit Ketten und Ritzeln

jungundvolkeEinem radfahrenden Düsseldorfer was über Jung & Volke zu erzählen, hieße Tulpen nach Amsterdam zu werfen. Natürlich kennt jeder, der sich für den Individualverkehr per Velo interessiert, diesen Laden an der Jahnstraße, der immer noch als Großhandel firmiert. Und das schon seit Jahren am selben Ort mit (fast) denselben Experten an Bord. Denn dass jeder einzelne Mechaniker und Verkäufer ein Kenner seines Fachs ist, steht außer Frage. Um es vorwegzunehmen: Natürlich gibt es auch andere empfehlenswerte Geschäfte für den Radfahrer – man denke nur an “Radab” an der Friedrichstraße oder “Düsselrad” auf der Konkordiastraße. Die haben sicher die viel schöneren Websites und massives Know-how, sind aber nicht dermaßen kultig – um dieses doofe Wort hier mal zu verwenden. Mein aktueller Drahtesel, genannt “Stevie” wurde hier montiert und mir verkauft. Bei diesem Kauf lernte ich mal wieder sachkundige Beratung schätzen. Ein Blick genügte dem Fachmann um zu erkennen, dass das neue Rad mein Gewicht würde aushalten müssen und deshalb besonders stabil zu sein hatte. [weiterlesen...]

Folge 13 von 26 in Empfehlungen

» Bericht von Rainer Bartel am 04.11.10
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Über den Dächern Düsseldorfs im Grafenberger Wald

Bunt sind schon die Wälder…

grafenbergerwald“…gelb die Stoppelfelder // und der Herbst beginnt. // Rote Blätter fallen, // graue Nebel wallen, // kühler weht der Wind.” So dichtete der weniger wichtige Poet Johann Gaudenz von Salis-Seewis im Jahre 1782 sein Volkslied zur dritten Jahreszeit. Tatsächlich ist der Herbst die wahre deutsche Jahreszeit, denn da zieht es den Deutschen in den deutschen Wald. So auch mich. Und zwar mit Hund und in den nächstgelegenen Wald. Das ist der Grafenberger Wald, eine stark bewaldete Hügelkette oberhalb der Stadt, etwa zwischen dem Staufenplatz und dem Wildpark einerseits, und dem Rolander Weg und der Rennbahn andererseits. Wie andernorts schon erwähnt sagt der gemeine Düsseldorfer zu allem, was östlich der Stadt liegt “Grafenberger Wald” – tätsächlich heißt der größere Teil Richtung Ratingen “Aaper Wald”. Und dann gibt es da auch noch den “Gerresheimer Wald”… Orientierung liefert dieser Lageplan des hiesigen Forstamtes. Nachdem das klargestellt ist: Nach langer Zeit hatte ich heute mal wieder den Teil im Blick, dessen höchster Punkt zurecht “Schöne Aussicht” heißt. Dorthin führt ein Weg mit dem schönen Namen “Serpentine“, der direkt am Staufenplatz seinen Anfang nimmt. Dorthin kommt man öffentlich-rechtlich mit der Straßenbahn 709 und dem Bus 730. [weiterlesen...]

Folge 13 von 22 in Schöne Plätze

» Bericht von Rainer Bartel am 31.10.10
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