Alle Artikel in der Rubrik "Düsseldorf"

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Das Foto zum Vatertag

1966 – Der Kegelclub

altedias_kegelnSeit über 40 Jahre wünsche ich mir, ich hätte einen Vater, dem ich zum Vatertag gratulieren könnte. Oder: Mit dem wir, seine Söhne, die inzwischen auch Väter sind, diesen Tag feiern könnten. Natürlich vermisse ich meinen Vater auch an anderen Tagen im Jahr. Zum Beispiel ganz oft, wenn ich im Stadion stehe und die Fortuna anfeuere. Er hat mir ja schließlich diesen Virus eingepflanzt und uns zum Fußball mitgenommen als wir noch ganz klein waren. Er wäre im vergangenen Oktober 86 Jahre alt geworden. Wenn er noch leben würde und noch halbwegs fit, dann würde ich ihm zuliebe sogar auf die Sitzplatztribüne gehen – und das will was heißen. So lange ich halbwegs erwachsen bin, habe ich ihn immer dann vermisst, wenn ich vor einer schweren Entscheidung stand. Ich hätte gern gehört, wie er die Sache gesehen und was er mir geraten hätte. Besonders schlimm war es an meinem 44. Geburtstag, weil ich an dem Tag älter erstmals älter war als mein Vater es je wurde. Die Bilder dieser Serie sind ein wichtiger Teil seines Vermächtnisses. Viel mehr hat er uns nicht hinterlassen – ein paar Liebesbriefe an unsere Mutter aus den frühen Jahren, viele Schwarzweißfotos und natürlich viele Erinnerungen an Spaziergänge, Familenfeste, Urlaubsreisen und so weiter. Das heutige Dia ist eines der letzten Fotos [Klick aufs Bild macht's groß], das von ihm aufgenommen wurde. [weiterlesen...]

Folge 10 von 15 in Alte Dias

» Geschichte von Rainer Bartel am 13.05.10
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Passende Hosen, praktische Berufskleidung, T-Shirts und Pullover

Berufsbekleidung Robert Schmitz

robert_schmitzIch hasse das, was jedermann heutzutage in unbewusster Verblödung “Shopping” nennt. Ich gehe ungern Sachen kaufen. Am meisten verabscheue ich den Hosenkauf. Das mag damit zusammenhängen, dass mein Körperbau schon seit mehreren Jahrzehnten den handelsüblichen Maßen widerspricht bzw. damit, dass die für die Gestaltung von Beinkleidern zuständigen Typen allesamt dünne Heringe sind, die sich ein Taillenmaß von 40 Zoll nicht vorstellen können. Mögen sie in der Hölle braten… [weiterlesen...]

Folge 16 von 26 in Empfehlungen

» Empfehlung von Rainer Bartel am 07.05.10
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Abhängige Presse meldet 400.000 Zuschauer beim Metro-Marathon

Die Wirklichkeit und was die Presse draus macht

Schon gestern hatte ich es vorhergesagt: Die Düsseldorfer Medien – allen voran die in dieser Sache abhängige Rheinische Post – werden gewaltige Zuschauerzahlen beim Düsseldorfer Metro-Marathon angeben. Und tatsächlich, die Veranstalter sind so dreist, 400.000 Zuschauer zu vermelden! Was Teile der Presse pflichtschuldigst nachplappern.
Umfragen bei Freunden in ganz Düsseldorf ergeben, dass es bestenfalls in Oberkassel richtig Stimmung gab. In Bilk war alls tote Hose. 200 Zuschauer an der Bilker Kirche werden zur “Party” hochgejazzt – und die Zeitungen schreiben, was man ihnen vorsetzt! Die RP muss ja von einem Erfolg berichten; die mitgelieferte Fotostrecke beweist aber, dass selbst am Ziel keine größeren Menschenmassen anwesen waren. Man lese auch die Bildunterschriften. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 03.05.10
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Stell dir vor, es ist Marathon, und keiner geht hin

Metro-Marathon 2010: Was für ein Megaflop!

metro_marathonHeute vormittag, so gegen elf Uhr, machte ich mich auf mit Windhündin Pina. Das Interessante (Marathon!) sollte sich mit dem Nützlichen (Gassigehn) verbinden, also steuerte ich gezielt die Stellen in der Innenstadt an, an denen dieses Jahr der Düsseldorfer Metro-Marathon vorbeikommen sollte. Die PR-Leute des Veranstalters hatten wie üblich die Rheinische Post als Sprachrohr, ähem, gewonnen, und die ehemalige Zeitung war natürlich willig auf den Begeisterungszug angesprungen. “Party auf 42,195 Kilometern” titelte eine gewisse Jutta Laege ganz im Sinne ebenjenes Veranstalters und vor allem des Hauptsponsors, der Metrogroup (die darauf besteht, dass man sie idiotenmäßig “METRO Group” schreibt, woran sich “Journalisten” halten, obwohl es den Lektoratsregeln widerspricht…). Da ist die Rede von befürchteten 400.000 Zuschauern und Sambal so weit das Ohr reicht. Nun hatten die Wetteraussichten nichts Gutes erwarten lassen, aber dass an den Stellen der Strecke, an denen ich vorbeischaute (siehe unten) insgesamt vielleicht 5.000 oder 10.000 Menschen versammelt waren, ist schon happig. [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 02.05.10
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Eilmeldung +++ Eilmeldung +++ Eilmeldung

Wieder pünktlich wie die Maurer

Eben gerade, also am 23.04.10. gegen 09:30, hörte ich die ersten Pfiffe des Jahres im Häsuerblock: Die Mauersegler sind wieder da! Pünktlich wie die Mauerer und praktisch genau am selben Tag wie im letzten Jahr. Jetzt kann mit Frühling und Sommer nichts mehr schiefgehen.

Wie sieht’s in anderen Städten aus? Bitte meldet mir euren Mauersegler-Wasserstand!

» Mauersegler-Bericht von Rainer Bartel am 23.04.10
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Stammwähler dürfen wieder SPD wählen

Return of the Sozenfilz?

wahl_spdkraftDie große Frage für ehemalige SPD-Wähler in NRW lautet: Wie viel ist noch übrig vom alten nordrhein-westfälischen Sozenfilz, der das Land über Jahrzehnte fast erstickt hätte? Betrachtet man nur die Spitzenkandidatin, dann spricht gegen sie eigentlich nur die Tatsache, dass sie einst vom absoluten Filzkaiser, dem unerträglichen Wolfgang Clement, zur Minsterin gemacht wurde. Ansonsten macht allein ihr Name diese Hannelore Kraft schon sympathisch. Viel soziger kann ja ein Name kaum sein; Hannelore Kraft – das hört sich an wie mit der Black&Decker in Sperrholz gefräst. Dabei ist “Kraft” natürlich der angeheiratete Teil. Apropos: Die Frau ist verheiratet. Also in einer intakten Ehe mit 17-jährigem Sohn und Hund. Wo hat man sowas noch? Dass diese Hannelore so nett rüberkommt (dass Böswillige sie schon “Tante” nennen), ist auch dem Content ihrer Website geschuldet. Besonders dem multimedialen Lebenslauf, der in den richtigen Ton trifft und die Kandidatin durch viele Fotos anfassbar macht. Es bleibt trotzdem die Frage: Filz reloaded? Denn selbst langjährige Sozenwähler werden nicht bestreiten, dass das Land von 1966 bis 2000 so fest in spezialdemokratischen Händen war, dass ohne Parteibuch wenig ging. [weiterlesen...]

Folge 15 von 26 in Wahljahre

» Kommentar von Rainer Bartel am 13.04.10
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Taktische Erwägungen sinnvoller als Grundsatzentscheidungen

Wählen in NRW? Au ja…

krautscheid_ruettgersMenschen, die aus Erkenntnis den Kapitalismus als menschenfeindliche Ideologie ablehnen, stecken bei Wahlen im kapitalistischen System von Alters her in einem Dilemma. Denn die repressiven Techniken der Demokratie – zumal einer Parteiendemokratie wie hierzulande – verhindern zuverlässig, dass Wahlergebnis etwas ändern können. Aus dieser Sicht ist eine Partei wie die Linke als Zwangsfusion aus Ex-SED und heimatlosen Linkssozen von bestürzender Sinnlosigkeit. Natürlich erfreut es das sozialistische Herz, wenn eine solche Partei in die Parlamente einzieht, um dort den antikapitalistischen Klassen-Clown zu geben. Nur zeigt die Erfahrung mit linksroter Regierungsbeteiligung, dass linke Politiker im Amt vorwiegend und in vorauseilendem Gehorsam systemstabilisierend wirken. Wer also links denkt und/oder fühlt und diese Rolle der Linken erkennt, er möge getrost sein Kreuzchen bei denen machen. Der Verfasser dieses Artikels wird es bei der anstehenden Landtagswahl im wunderschönen Nordrhein-Westfalen sicher nicht tun. Sondern aus rein taktischen Erwägungen eine Wahlentscheidung treffen. Es folgt der erste Teil dieser taktischen Erwägungen: [weiterlesen...]

Folge 16 von 26 in Wahljahre

» Kommentar von Rainer Bartel am 08.04.10
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Zwote Liga aktuell

F95 vs Klautern 0:0

f95_klauternSo, liebe Kinder, jetzt lesen wir alle zusammen den Satz, den ich eben auf die Tafel geschrieben habe: “Fortuna Düsseldorf ist eine Spitzenmannschaft der zweiten Liga.” Na, das hat ja prima geklappt. Dann können wir ja schon mal einen neuen Satz für die nächste Saison einüben. Moment, ich schreib’s grad mal hin. So. Alle zusammen: “Fortuna ist einer der heißesten Aufstiegskandidaten der Saison 2010/11.” Auch das habt ihr fein gemacht. Deshalb gibt’s heute mal keine Hausaufgaben. Und während die Düsseldorfer Pänz mit jroßem Jejröhl uss dä Scholl rennen, überlegen wir Erwachsenen mal, wie die Sache vor – sammerma- zwei Jahren aussah. Da verlor das rot-weiße Team in der Regionalliga Nord mal eben gegen den VfB Lübeck, der zu dem Zeitpunkt de facto pleite war und mit einer verbesserten A-Jugend antrat. Das warf uns auf Platz 10 zurück, hinter Gurkentruppen wie BVB II oder Kickers Emden. Das war am 22.04.2008. [weiterlesen...]

» Spülbericht von Rainer Bartel am 23.03.10
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