Kinskis legendäres Jesus-Programm am 27.11.1971 in Düsseldorf
Bierbikes (23.11.11) – So, jetzt ist es vorbei mit den Provinzknallis, die volltrunken und gröhlend durch Düsseldorf kariolen auf einem dieser Dinger, die wie Fahrräder angetrieben werden und eigentlich ein Tresen sind. Die müssen jetzt nämlich genehmigt werden. Wenn die Stadt jetzt noch das Verprügeln von Junggesellenabschiedspissern in der Altstadt erlaubt, könnte es wieder schön werden an der längsten Theke der Welt. [weiterlesen...]
Als Ämter noch richtige Ämter waren
[Klick aufs Bild macht's groß] Ästhetik folgt dem Zeitgeschmack und der ist manchmal fürchterlich. In einer Zeit, als Ämter noch Ämter waren, entwarf man Zeuch mit einem unbestimmten Willen zur schnörkellosen Funktion. Und nicht selten kam es dabei zu furchtbaren Formen. So entstanden wohl auch diese Schein-UFOs, deren Aufgabe es ist, für Helligkeit zu sorgen. Und zwar auf einem nicht-öffentlichen Parkplatz. Neben einem schrecklich hässlichen Gebäude. An einer fürchterlichen Ecke…
Tipp: Und trotzdem preisen Makler die Gegend als “Kö-Nähe” an.
1) Wo sind diese UFOs gelandet: Herzogstraße / Corneliusstr.
10 Jahre Mordspur der Braunen Armee Fraktion in Deutschland
Angesichts dessen, was nun scheibchenweise über das Treiben der Mundlos-Böhnhardt-Zschäpe-Bande und ihrer neofaschistische Unterstützerszene herauskommt, bin ich fassungslos empört und beinahe wortlos entsetzt. Deshalb möchte ich mit einem Zitat des von mir geschätzten Bloggers namens “Partoffelpunk” beginnen:
Eingedenk der Tatsache, dass ein paar brennende Bonzenautos in der Öffentlichkeit bereits hysterisch als neue R.A.F. gehandelt werden, stelle man sich vor, in den letzten 11 Jahren seien 10 Unternehmer und zwei Polizisten erschossen und mehrere Banken ausgeraubt worden, man fände zwei aus dem linken Spektrum stammende Aktivisten tot in einem Wohnwagen, deren Wohnung würde ohne Rücksicht auf andere Bewohner des Hauses in einem Feuer vernichtet und eine zugehörige Frau, ebenfalls aus dem linken Umfeld, würde verhaftet werden und zu allen Vorfällen schweigen. Man fände dann im Schutt dieser abgebrannten Wohnung Waffen, die die Aktivisten mit all den vorgenannten Verbrechen eindeutig in Verbindung bringen. Was wäre hier los?
Und was ist im Vergleich dazu jetzt los, da drei Neonazis offensichtlich mehr als 10 Jahre raubend und mordend durch Deutschland gezogen sind, dabei eine Blutspur hinterlassen haben, wie sie kein ehemaliger Kader der R.A.F. vorzuweisen im Stande wäre und die sozialen Kontexte dieser Leute nach wie vor aktiv sind?
So ziemlich dasselbe habe ich gestern gedacht. Vor allem erinnerte ich mich an das fürchterliche Bombenattentat am 27.07.2000 auf Sprachschüler am S-Bahnhof Wehrhhan in Düsseldorf. Daran dass jeder halbwegs bei Verstand seiende und politisch interessierte Düsseldorfer sofort ahnte, dass die seinerzeit recht aktive Fascho-Szene damit zu tun haben müsste. Frank Laubenburg, Mitglied des Düsseldorfer Stadtrats, schreibt dazu heute in seinem Blog folgendes: [weiterlesen...]
Heute schon an morgen denken...
Hexen (02.11.11) – Ein Dipl-Theo der XXX-Sekte findet, dass zwei Hexen in Düsseldorfer völlig zu Recht verbrannt wurden; schließlich seien sie in “abergläubische Praktiken” verwickelt gewesen. Ob Bernhard Meisen, so der Name, dafür plädiert, dass diverse Maskottchen abgefackelt werden sollen, ist nicht bekannt (siehe auch “Kinder, Kinder, was für tolle Kerle…”) [weiterlesen...]
Meine Güte, was haben sie bloß aus unserer wunderbaren DEG gemacht!

Ginge es um ein DEL-Franchise in irgendeinem verkackten Nest, würde ich mich für diese Plakataktion fremdschämen. So aber macht mich das peinliche Gejammer der DEG-Fuzzis einfach nur wütend. Als gälte es eine vom Schicksal bedrohte Art zu werben, salbadern der Textverantwortliche irgendwas vom “Jahr der Entscheidung”. Und einen weniger eishockey-bezogeneren, platten Claim als “Ein starkes Stück Düsseldorf” ist den angeblich Krähatiefen auch nicht eingefallen. Wer sich nicht für das Thema “Eishockey in Düsseldorf” interessiert – und das dürften nach 10 Jahren DEL-Scheiße kaum noch 10.000 Personen sein -, versteht die Kampagne ohnehin nicht. Während auf dem Achtzehneintel, das auf verschiedenen Ständern an verkehrsreichen Ecken zu sehen ist, wenigstens noch eine Eishockeyszenerie zu sehen sind, entblöden sich die Täter nicht, auf den Lightbox-Dingern mit Fans zu “werben”, die Wunderkerzen vorzeigen. Die ganze Sache ist eine einzige Bankrotterklärung, denn Ziel der Kampagne dürfte es sein, den jämmerlichen Zuschauerschnitt von 5.180 nach 26 Spielen anzuheben. [weiterlesen...]
[Klick aufs Bild macht's groß] Natürlich ist es ein größeres Verbrechen, eine Bank zu gründen als eine zu berauben; aber not all bankls are created equal. Das heißt: Nur weil die Ackermann’sche Anstalt auf der dunklen Seite spielt, sind nicht alle Banken strunzböse. Mir scheint einfach immer, wenn ich mit dem Hund am Kaiserteich spazierengehe die Kreissparkasse an der Kasernenstraße wie ein Sinnbild für vergangene Zeiten, in denen Kreditinstitute noch keine kriminellen Vereinigungen waren. Es muss an der Architektur und am Schriftzug auf dem Dach liegen … wie er so stolz und bescheiden zugleich vor blauem Himmel steht.