Autokiller reloaded (02.03.12) – Nicht nur skrupellos und böse, sondern auch feige: Pkwisti fährt 11-Jährigen über den Haufen und verpisst sich (ablegen unter “So sind sie, die Blechmörder…”) [weiterlesen...]
Hells Angels (28.02.12) – Das Charter “Midland” der Hells Angels hat die Selbstauflösung bekannt gegeben. Wir braven Bürger sollen also glauben, die bösen Motorradrocker gäb’s dann nicht mehr. Das ist ungefähr so glaubwürdig wie die Meldung, der Papst habe die Selbstauflösung der katholischen Kirche verordnet… (siehe auch “AFFA”) [weiterlesen...]
Auto brutal (28.02.12) – Immer mehr Blechmörder machen auf den Straßen was sie wollen – das führt zu mehr Unfällen und mehr Verletzten. Aber wir wissen ja aus der autolobbyhörigen Presse: Fußgänger sind selber schuld, wenn sie umgemäht werden… [weiterlesen...]
Wenn sich frühmorgens Geräusche mischen, die eigentlich nicht zusammengehören
Eigentlich wohnen wir an einer stillen Straße. Aber heute morgen zwischen sieben und acht mischten sich eine Stunde lang Geräusche, die eigentlich nicht zusammengehören, zu einer urbanen Sinfonie im Gleisdreieck. Die Instrumente: zwei unterschiedlich gestimmte Heckenscheren sowie ein Laubbläser, ein Supermegasportauspuff an einem bös getunten Kleinwagen, ein seeehr langer Güterzug, diverse S-Bahnen und ICEs und ein Chor verschiedener Vogelstimmen. [weiterlesen...]
Die Stadt, die auch mal eine Industriemetropole war
[Klick aufs Bild macht's groß] Nur alte Düsseldorfer und wenige interessierte Zugezogene wissen, dass die schönste Stadt am Rhein bis weit in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein eine echte Industriemetropole war – mit nicht viel weniger qualmenden Schloten als beispielsweise Duisburg. Es gab Walz-, Röhren- und Kesselwerke, und alle Stahlgiganten waren mit Produktionsstätten vertreten (Thyssen, Krupp, Klöckner etc). Was im Vergleich zum Ruhrrevier fehlte, waren Bergwerke, Kokereien und Hütten. Der Rohstahl wurde angeliefert und hier verarbeitet. Trotzdem war Düsseldorf ab der Gründerzeit bis eben zum Ende der Sechziger vorwiegend eine Arbeiterstadt, was sich u.a. an den hohen Wahlergebnissen der Kommunisten bis 1933 festmachen lässt. Geblieben ist davon eigentlich nur noch das Henkelwerk in Holthausen sowie ein paar verstreute Fabriken. In der Innenstadt, mitten zwischen Wohnquartieren gibt es aber überhaupt nur noch drei, vier echte Produktionsstätten.
1) Welche Fabrik ist zu sehen: Julius Schulte Söhne GmbH
Karneval (16.02.12) Liebe Insassen vom hässlichen Kapellstädtchen, das mal als Garnisonspuff angefangen hat, eins muss man euch ja lassen. Karneval ist bei euch viel schöner als bei uns in Düsseldorf – ist ja auch klar: Wer das ganze Jahr scheiße aussieht, kann sich durch ne Verkleidung nur verbessern (sing: “Cologne, Cologne, die Scheiße vom Dom!”). [weiterlesen...]
OB Elbers (14.02.12) – Korruption ist, wenn sich der Bock selbst zum Gärtner ernennt (in diesem Sinne: “Bitte zurücktreten, Onkel Dirk!”). [weiterlesen...]
39.000 Menschen (13.02.12) Nein, das ist nicht die Zuschauerzahl des Spiels der Fortuna gegen Rupfhuhn Krankfurt. 39.000 Menschen haben in den Tagen des legendären “Rundgangs” die Räume der Düsseldorfer Kunstakademie besucht. Eine erfreuliche Zahl. Da sage noch einer, für Kultur würden sich weniger Leute interessieren als für Fußball… [weiterlesen...]