GSG9 (01.02.12) – Dass die Staatsmacht jetzt den Düsseldorfer Nazimordbuben per GSG9 abholt und medienwirksam mit dem Helikopter quer über die Stadt fliegen lässt, soll dem braven Bürger sagen: “Ey, du, wir nehmen den Naziterror voll total ernst, du” (siehe auch “Wag the Dog“). [weiterlesen...]
[Klick aufs Bild macht's groß] Es ist ja eigentlich egal, welches Wetter gerade herrscht – die verblödeten Schreibfinken der schmuddeligen Medien werden schon irgendwie was drüber in ihre fettigen Tasten hauen. Jetzt ist es gerade mal das sibirische Tief “Cooper”, das von Osten richtig kalte Luft bringt. Das führte in Düsseldorf am Rhein, wo selbst dann kein Frost herrscht, wenn Restdeutschland bibbert, zu Tagestemperaturen im Minusbereich. Na und? Jedenfalls haben zweieinhalb Tage Kälte ausgereicht, die Düssel an der Hundewiese mit einem schmalen Eissaum zu versehen. Schön sieht das aus.
[Klick aufs Bild macht's groß] Am rechtstheinischen Pfeiler der Kniebrücke, direkt unterhalb vom Apollo-Varieté, prangt dieses Mordsgrafitti. Da hat jemand wohl seiner Verehrung für den schönsten Platz in der schönsten Stadt freien Lauf lassen wollen.
Vielleicht ist es aber auch die Reminiszenz eines alten Knabens, der früher zu einer der beiden Schlägerbanden zählte, die den Platz – lange vor seinem Verschönerungsumbau – nachts quasi unpassierbar machten. Wer heute den samstäglichen Wochenmarkt besucht oder die spielenden Kinder mit ihren Eltern sieht oder an den vielen Nachbarschaftsveranstaltungen teilnimmt, wird sich nur schwer vorstellen können, dass der Platz einst mit ziemlich viel Gebüsch bestanden war, in die böse Jungs Parkbänke gezerrt hatten, um sich dort zu treffen und brave Bürger zu verschrecken. Ohne Namen zu nennen: Eine Truppe vom Fürstenplatz zählte seinerzeit zu den härtesten Hooligan-Banden im Umfeld der glorreichen Fortuna…
Friedrich (24.01.12) – Erfahre soeben, dass diese hässliche Type mit dem Geschichtswissen auf Stammtischniveau (“Links, rechts, alles dasselbe…”) Bundesinnenminister ist. Heißt dann wohl: Für den Job braucht man keine besonderen Vorkenntnisse… [weiterlesen...]

[Klick aufs Bild macht's groß] Von außen ähnelt das neue Rheinstadion, das eine Mehrzweckarena ist und von der Modeklitsche Esprit benamst wird, einer der umgebenden Messehallen. Hinter der vorgehängten Streifenfassade offenbart der Bau seine Strukturen.
Die Spuren einer fast vergessenen Veranstaltung
[Klick aufs Bild macht's groß] Kürzlich stieß ich auf diese seltsamen Klötze, die mich irgendwie an die Relikte einer längst aufgegebenen Kultstätte erinnerten. Vor Ort finden sich insgesamt fast zwanzig Stück davon. Es gibt sie in zwei verschiedenen Formen und Größen.
Tipp: Es geht um das Jahr 1987…
1) Wo finden sich diese Klötze?
2) Wozu dienten sie einst?

Diese wirklich abstoßend hässliche Ecke an der Grenze zwischen Friedrichstadt und Bilk ist ein Ort meiner Kindheit. Geboren in den frühen Fünfzigern auf der Corneliusstraße erinnere ich mich noch an die Zeiten der Trümmergrundstücke. Während die Ostseite unserer Straße zwischen dem Bahndamm und der Hüttenstraße bereits mit Neubauten und renovierten Mietshäusern bestückt war, gab es auf der anderen Straßenseite nur die traurigen Reste von Häusern; in manchen Häusern waren aber Läden im Erdgeschoss im Betrieb. Die Corneliusstraße war damals halb so breit wie heute. Und da, wo heute die Unterführung besteht, gab’s nur ein Loch im Bahndamm. [weiterlesen...]
Sportstadt? (01.01.12) – Jetzt heulen sie rum, die Düsseldorfer Sportjournalisten, weil der vom OB Erwin ausgerufenen “Sportstadt” die Retortenklubs bzw. Teilnehmer von Retortenligen um die Ohren fliegen. Ich sach: Zurück zu den Wurzeln, DEG und ART! [weiterlesen...]