Alle Artikel in der Rubrik "Empfohlen"

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Zwischen Rheinstadion und Kaiserswerth

Lohauser Deich

lohauser_deichAls vor etwas mehr als fünf Jahren Pina zu uns kam, dachten wir natürlich, man müsse dem Hund genügen Auslauf und vor allem Abwechslung bieten. Das ist ja im Prinzip auch richtig und gehört zur artgerechten Hundehaltung. Da hatten wir uns als einen der ersten Spazierwege das Gelände unterhalb des Lohauser Deichs ausgeguckt. Pina ist bekanntlich ein Galgo, also ein spanischer Windhund. Diese Sorte wird seit einigen Hundert Jahren nur zu einem Zweck gezüchtet: der Hasenjagd. Was das Vorhandensein eines so durch Zuchtwahl verstärkten Jagdtriebs in der Praxis bedeutet, war uns bis dahin unklar. Wir leinten die Töle ab, die das prima fand und heftig rumschnüffelte. Nun ist der Weg anfangs unproblematisch: links fließt der Rhein, rechts befindet sich ein Zaun, der die Wassergewinnungsböschung (ja, so heißt das…) begrenzt. Unser Schnellköter konnte als frei laufen, ohne abhauen zu können. Leider endet der Zaun irgendwann, und genau an dieser Stelle wurde Pina vom Trieb ergriffen. Kurz und gut: Sie verfolgte diverse echte und/oder imaginierte Kaninchen, die Böschung hoch, über den Deich und wieder runter, in ein abgezäuntes Gelände, durch dieses hindurch bis zu einem Feldweg, den sie überquerte weil da ein Feld lockte. [weiterlesen...]

Folge 12 von 12 in Schöne Plätze

» Ortsangabe von Rainer Bartel am 04.06.10
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Die besten Eier vom Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen

Grüne Eier

gruene_eierÜber den Bauermarkt auf dem Bilker Friedensplätzchen habe ich mich ja bereits lobend geäußert. Und dabei auch hymnisch über grüne Hühnereier geschrieben. Nun habe ich mehr als ein halbes Jahr Erfahrung mit dieser Sorte. Da ich vorwiegend dienstafs zum Markt gehe, beziehe ich meine grünen Eier am Stand der Familie Bienen, die in Goch den Scharsenhof bewirtschaften. Was ich kürzlich am Stand selbst einigen interessierten Kunden erzählte, möchte ich hier wiederholen: Diese grünen Eier sind die besten, die ich je zum Kochen verwendet habe! [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 03.06.10
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Passende Hosen, praktische Berufskleidung, T-Shirts und Pullover

Berufsbekleidung Robert Schmitz

robert_schmitzIch hasse das, was jedermann heutzutage in unbewusster Verblödung “Shopping” nennt. Ich gehe ungern Sachen kaufen. Am meisten verabscheue ich den Hosenkauf. Das mag damit zusammenhängen, dass mein Körperbau schon seit mehreren Jahrzehnten den handelsüblichen Maßen widerspricht bzw. damit, dass die für die Gestaltung von Beinkleidern zuständigen Typen allesamt dünne Heringe sind, die sich ein Taillenmaß von 40 Zoll nicht vorstellen können. Mögen sie in der Hölle braten… [weiterlesen...]

» Empfehlung von Rainer Bartel am 07.05.10
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Wir sagen dazu "Grafenberger Wald"...

Wo das Bergische Land anfängt

rennbahn_winterOrtsfremde werden es vielleicht nicht wissen, aber Düsseldorf hat eine Galopprennbahn. Und die liegt ganz idyllisch oben auf den Hügeln des Grafenberger Waldes. Wobei das mit den geografischen Bezeichnungen am Ostrand der schönsten Stadt am Rhein ja nicht ganz einfach ist. Wir Düsseldorfer sagen einfach “Grafenberger Wald”, wenn wir die Ausläufer des Bergischen Landes meinen. Streng genommen ist aber nur der südliche Teil so richtig benannt; die nördliche, Ratingen zugewandte Region heißt nämlich eigentlich “Aaper Wald”. Wobei die Grenze zwischen diesen Waldteilen kaum zu ziehen ist. Jedenfalls: Wer vom Stadtteil Grafenberg und dort dem Staufenplatz aus nach Norden fährt, kommt auf die steile Ludenberger Straße, die eine Passhöhe namens “Auf der Hardt” erreicht. Und da beginnt das hiesige Mittelgebirge, das zu verschiedenen Spaziergängen einlädt. [weiterlesen...]

Folge 11 von 12 in Schöne Plätze

» Bericht von Rainer Bartel am 12.01.10
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Parfümerie Förster auf der Oststraße

Nette Familienangelegenheiten

parfuemerie_foersterLiebe Düsseldorfer Männer, ihr habt noch kein Geschenk für die beste Hälfte? Dann aber flüg ab zur Oststraße und dort in die Parfümerie Förster – da wird euch geholfen. Denn in diesem glitzernden Laden im Dunstkreis von McD und in der Nachbarschaft eines Jagdgeschäfts (das aber für gewisse Kleidung auch empfehlenswert ist – dicke Flanellhemden und so…) werdet ihr behandelt wie gute Kunden. Das probiert mal bei einer Kosmetikkettenfiliale… Schließlich ist diese Oase der guten Düfte eine große Familienangelegenheit. Neben dem Ehepaar Förster, die Mitte der sechziger Jahre an selber Stelle mit einer Drogerie begannen, sind auch die (Schwieger-)Kinder aktiv im Geschäft. Anstelle aufgebretzelter Arroganz gibt’s rheinische Freundlichkeit. Da fällt es auch dem stoffeligsten Stoffel nicht schwer, die Frage zu stellen: “Isch will meiner Ollen Pafömm schenken, watt nehm isch denn da?” [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 21.12.09
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Gutes vom Niederrhein auf dem Bauernmarkt vom Friedensplätzchen

Rheinischer Käse und grüne Eier

bauernmarktDiese Ecke der schönsten Stadt am Rhein hat eine merkwürdige Topografie und eine bewegte Geschichte. Eigentlich handelt es sich beim Friedensplätzchen in Unterbilk um eine verunglückte Kreuzung vor dem Gebäude der alten Schule, einem imposanten Gründerzeitbau, in dem heute das Leo-Statz-Berufskolleg untergebracht ist. Der namensgebende Leo Statz war in der Zeit der Faschistenherrschaft nicht nur aktiver Karnevalist, sondern auch Regimekritiker. Im November 1943 wurde er hingerichtet, weil er Zweifel am Endsieg äußerte – eine Schule an diesem Friedensplätzchen nach ihm zu benennen, war eine gute Idee. Wie gesagt: Eigentlich bestand hier eine Kreuzung der Wissmannstraße mit der Bürgerstraße. Aber auf einem Platz in der Mitte gab es ein Kiosk. 1978 wurde die Kreuzung aufgehoben, der Platz aber nicht weiter verschönert. [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 16.12.09
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Wette Optik in Düsseldorf an der Hüttenstraße

Der kleine Brillenladen um die Ecke

wette_optikUm es mal deutlich zu sagen: IKEA ist nicht Möbel, und Fielmann ist nicht Brille. Auch wenn die großen Ketten mit massivem Marketingaufwand versuchen, die Deutungshoheit in ihrer Branche zu übernehmen – es gibt sie noch die lokalen Händler. Deren Läden sind bisweilen nicht so stylish und modern, dafür hat man es dann aber auch mit Beratern zu tun, die ihre Arbeit aus anderen Motiven heraus tun als die Angestellten von bundes- oder weltweit operierenden Fillial- und Franchise-Betrieben. Seine Sehhilfen beispielsweise nicht beim Dings zu kaufen, ist auch ein politischer Akt. Denn die Handelsketten dadurch weiter zu stärken, dass man sie frequentiert, stärkt deren Marktmacht und bewirkt einen Rückgang der Wahlmöglichkeiten für Konsumenten. Ja, recht eigentlich ist das Kaufen beim lokalen Anbieter sogar ein antikapitalistischer Akt, weil er dazu beiträgt, Monopole zu verhindern. Gerade Handelsunternehmen streben im entfesselten Kapitalismus das Monopol an, weil es ihnen die Macht verleiht, die Höhe des Profits selbst bestimmten zu können, ohne sich dem freien Wettbewerb im Markt stellen zu müssen. Having said this möchte ich heute das Fachgeschäft für Optik und Akustik namens Wette empfehlen. [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 28.10.09
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Foto Koch, Düsseldorf, Schadowstraße

Erfreulicher Kamerakauf mit Fachberatung

foto_kochVor lauter MediaMarkt und Saturn vergißt man ja leicht, dass es tatsächlich noch Läden gibt, in denen man fair und fachkundig beraten wird. Während das Personal in mancher Filiale der großen Verbrauchermärkte für Unterhaltungs- und andere Elektronik gelegentlich besser darin geschult ist, Leuten eine Finanzierung anzudrehen, hören die Fachkräfte in echten Fachgeschäften dem Kunden zu, versuchen, dessen Bedarf herauszufinden und dann sinnvolle Angebote zu unterbreiten.

Es ist mir sehr, sehr peinlich, aber seit Jahren habe ich vergessen, dass es in Düsseldorf den Foto Koch auf der Schadowstraße gibt. Auch wenn der Online-Auftritt des Traditionshauses aussieht wie eine klassische Schweinebauchanzeige – im Laden selbst wimmelt es nur so von sachkundigen, netten und freundlichen Verkäuferinnen und Verkäufern. Das durfte ich heute beim Erwerb einer digitalen Spiegelreflexkamera wieder erleben. [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 29.01.09
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