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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Fortuna</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna]]></category>

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		<description><![CDATA[Pinterest (07.02.12) &#8211; Riesen-PR-Kampagne f&#252;r ein weiteres Social-Media-Schn&#246;sel-Dingsbums; seit ein paar Tagen h&#228;ufen sich Artikel, Beitr&#228;ge und Postings zu diesem &#252;berfl&#252;ssigsten aller &#252;berfl&#252;ssigen Tools f&#252;r Schmierfinger-Surfer (siehe auch &#8220;Wenn prek&#228;re Café-Hocker die Deutungshoheit erobern wollen&#8230;&#8221;). Copyright &#169; by Rainer Bartel, alle Rechte vorbehalten (ID: 078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &#187; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pinterest</strong> (07.02.12) &#8211; Riesen-PR-Kampagne f&#252;r ein weiteres Social-Media-Schn&#246;sel-Dingsbums; seit ein paar Tagen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,813571,00.html">h&#228;ufen sich Artikel</a>, Beitr&#228;ge und Postings zu diesem &#252;berfl&#252;ssigsten aller &#252;berfl&#252;ssigen Tools f&#252;r Schmierfinger-Surfer (siehe auch &#8220;Wenn prek&#228;re Café-Hocker die Deutungshoheit erobern wollen&#8230;&#8221;).<span id="more-8937"></span></p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/pinterest.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Veh</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Veh (06.02.12) &#8211; Der wohl erfolgloseste deutsche Fu&#223;ballcoach der letzten Jahre, der 2007 ohne eigenes Zutun zum Meistertrainer wurde, meint sein &#252;bellauniges Maul gegen die glorreiche Fortuna aufrei&#223;en zu m&#252;ssen &#8211; zum wiederholten Mal. Soll er doch: Wenn er den Aufstieg mit Zwietracht Krankfurt verkackt, wird er eh wieder arbeitslos&#8230; Copyright &#169; by Rainer Bartel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Veh</strong> (06.02.12) &#8211; Der wohl erfolgloseste deutsche Fu&#223;ballcoach der letzten Jahre, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Veh#Meistertrainer_beim_VfB_Stuttgart">2007 ohne eigenes Zutun zum Meistertrainer</a> wurde, meint sein <a href="http://www.11freunde.de/newsticker/148962">&#252;bellauniges Maul gegen die glorreiche Fortuna</a> aufrei&#223;en zu m&#252;ssen &#8211; zum wiederholten Mal. Soll er doch: Wenn er den Aufstieg mit Zwietracht Krankfurt verkackt, wird er eh wieder arbeitslos&#8230;<span id="more-8927"></span></p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/sport/veh-2.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wintercup 2012: Das mit den H&#252;ten</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beginnen wir mit dem Erfreulichen. Im Ged&#228;chtnis werden dem gemeinen Fortunafreund vom spochtlichen Teil des Wintercups 2012 vor allem zwei Tore bleiben. Rechtsverteidiger Christian Weber, der um einen Stammplatz k&#228;mpft, h&#228;mmert dem Dortmunder Aushilfstorwart (Roman Weidenarsch traut sich wohl nicht mehr nach D&#252;sseldorf&#8230;) das Ding aus gut 25 Metern in die Maschen. Und der finnische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/wintercup_2012_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Die Jungs im vollen Fan-Ornat - Sponsorenh&#252;tchen inklusive"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/wintercup_2012.jpg" alt="wintercup_2012" /></a>Beginnen wir mit dem Erfreulichen. Im Ged&#228;chtnis werden dem gemeinen Fortunafreund vom spochtlichen Teil des Wintercups 2012 vor allem zwei Tore bleiben. Rechtsverteidiger Christian Weber, der um einen Stammplatz k&#228;mpft, h&#228;mmert dem Dortmunder Aushilfstorwart (Roman Weidenarsch traut sich wohl nicht mehr nach D&#252;sseldorf&#8230;) das Ding aus gut 25 Metern in die Maschen. Und der finnische Neuzugang Timo Furuholm (&#8230;was angeblich auf Deutsch &#8220;Pickelberg&#8221; hei&#223;t&#8230;) verwandelt eine Traumvorlage vom Maxi zu seinem ersten Tor in seinem ersten Spiel f&#252;r die glorreiche Fortuna und macht sie damit zur Cup-Siegerin gegen die Ostholl&#228;nder. Tats&#228;chlich wurde immer dann ansehnlich gekickt, wenn die D&#252;sseldorfer Fu&#223;ballg&#246;tter auf dem duftenden Rasen standen. Der BVB (&#8220;Und ihr wollt deutscher Meister sein&#8230;&#8221;) tat sich dagegen vor allem durch rohes Spiel hervor und musste im Spiel gegen F95 zwei v&#246;llig berechtigte gelbe Karten hinnehmen &#8211; und das in einem Freundschaftsturnier. Noch mieser benahmen sich erneut einige der von Fans anderer Teams liebevoll &#8220;Zecken&#8221; getauften Doofmund-Anh&#228;nger, die zweimal Sprengk&#246;rper auf das Spielfeld warfen.<span id="more-8820"></span></p>
<p>Das veranlasste das &#8211; im &#220;brigen ausgezeichnet pfeifenden Schiri-Team &#8211; mit dem Abbruch des Turniers zu drohen. Wieder stellten diese angeblich so tollen Fans unter Beweis, dass sie zu einem nicht wesentlichen Teil aus hirnarmen Am&#246;ben bestehen. F&#252;r einen D&#252;sseldorfer quasi eine Dschungelpr&#252;fung waren An- und Abreise mit der U-Bahn, denn darin stanken nicht wenige ostholl&#228;ndische Kleinpferdliebhaber vor sich hin und gewannen locker den Niveau-Limbo gegen die Schwatzgelben.<br />
Da gab es pubertierende Burschen mit Gelfrisuren, wie man sie in der zivilisierten Welt seit den fr&#252;hen Neunzigern nicht mehr gesehen hat, die mit lauter Stimme komplette Pornofilme nacherz&#228;hlten, alles au&#223;er sich selbst f&#252;r schwull erkl&#228;rten und merkw&#252;rdige Lieder von sekund&#228;ren Geschlechtsmerkmalen und Kartoffelsalat absonderten. Dabei schlugen sie mit flachen H&#228;nden gegen die Fensterscheiben. Schlie&#223;lich erkl&#228;rten sie, bis in den Tod f&#252;r den VfL zu sein &#8211; ein rasches Ende dieser Brut w&#228;re nicht nur deswegen w&#252;nschenswert.</p>
<p>Ein Vollasi aus dieser formlosen Ansiedlung im Niemandsland zwischen dem Rhein und Holland meinte, einen &#8211; zum Gl&#252;ck relativ kleinen &#8211; Knaller zu werfen, der dicht neben mir detonierte und mir ein l&#228;ngeres Ohrenklingeln bescherte. Die Truppe absto&#223;ender Pickelfressen im Oberrang, zu der dieser Wurm z&#228;hlte, wurde von mir fotografiert, das Foto beim Erstatten der Anzeige gleich an die Polizei &#252;bertragen. Apropos: So lernte ich auch mal die Wache der Cops am neuen Rheinstadion kennen&#8230;</p>
<p><strong>Das mit den H&#252;ten</strong><br />
Offezjell waren 37.000 Menschen in der Messehalle. Man hatte es denen recht kuschelig machen wollen. Traditionell blieb &#8211; und das trotz strahlendstem und fu&#223;ballgerechtestem Wetter &#8211; das Dach zu, und damit die weicheirigen Events sich nicht ihre kurzen Scjhw&#228;nze abfrieren, hatte man sogar die Heizstrahler eingeschaltet:</p>
<p><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/arena_heizstrahler.jpg" alt="" title="arena_heizstrahler" class="alignnone size-full wp-image-8823" /></p>
<p>Wie immer bei solchen Veranstaltungen, deren Zweck einzig und allein daran besteht, f&#252;r Brot und Spiele inklusive werbetechnischer Hirnw&#228;sche zu sorgen, passten die verschiedenen Kommerzmotive nicht zusammen. Die Stadtwerke als Ausrichter des Turniers machten das mit den H&#252;tchen. Verteilt wurden fortunarote Falth&#252;te, die verd&#228;chtig nach Ballermann aussahen und sogar nicht zu den Heizstrahlern passten. Das galt auch f&#252;r die fliegende Wurst, an der man ein Banner mit dem Spruch &#8220;95 olé&#8221; befestigt hatte. Das Ding wurde von vier Kerlen vor jeder der vier Partien auf den Rasen geschleppt und kurz vor Anpfiff wieder runter. Sah bl&#246;d aus.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck hatte die Fortuna-Marketingriege wenig Einfluss, sodass sich weder H&#252;pfburgen noch Kinderzwangsbelustigungs-St&#228;nde auf dem Gel&#228;nde fanden. Und Cheer-Girls fehlten auch. Da die musikalische Unterstreuung in den genialen H&#228;nden des Mannes lag, den man &#8220;Opa&#8221; nennt, war zumindest dieser Teil v&#246;llig kommerfrei.</p>
<p><strong>Die Leute, die Leute</strong><br />
Reden wir nicht noch einmal &#252;ber das Zecken- und das Gladpack. Sehen wir &#252;ber die 287 gelassenen Werder-Fans hinweg. Schauen wir auf die Zuschauer, die der Fortuna zuneigten. In der Kurve waren bekannte Gesichter rar. So hatten zwei H&#228;nde voll durchgeknallter Vorstadtkinder das Ultras-Podest okkupiert und m&#252;hten sich nach Kr&#228;ften, das zu erzeugen, was sie f&#252;r St&#252;mmung halten.<br />
Gerade die Buben hatten sich einiges bei Niko &#038; Friends abgeguckt &#8211; so harte Gesten wie das Klopfen mit der Faust auf die eigene Herzgegend oder das hasserf&#252;llte Schauen mit ausgebreiteten Armen. Jedenfalls hatten diese Testosteronb&#246;mbchen die Zeit ihres Lebens.</p>
<p>Was Kerle bewegt, 12 Euro Eintritt und 3,80 f&#252;r einen Becker schales Bier zu latzen mit dem Ziel, sich den Arsch vollzusaufen, ist mit rationalen Messmethoden nicht zu ermitteln. Ein Kollege war kilometergeldverd&#228;chtig durch seine (mitgez&#228;hlten!) f&#252;nf G&#228;nge zum Bierstand pro Halbzeit. Und zwar unabh&#228;ngig davon, wer gerade kickte. Der Typ hatte also am Ende des Turniers zwanzig mal 0,4 Br&#252;he intus, die ihn sage-und-schreibe 76 Euro kosteten. Einen Totalsuff h&#228;tte er in der Eckkneipe leicht f&#252;r 30 Ocken kriegen k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>Eine gro&#223;e Zahl der Kinder, die von Papas mitgebracht worden waren, um gegen&#252;ber der Erzeugerin ein Argument f&#252;r den Fu&#223;ballbesuch zu haben, waren am Spiel nicht interessiert und marodierten im Umlauf und drau&#223;en herum. Ausger&#252;stet mit Verzehrgeld schlangen sie ungute Mengen Pommes und &#228;hnlich widerlichen Speisen in sich hinein. Wobei nicht die Pommes ampfirsich widerlich sind, sondern nur vom Caterer Aramak im Rheinstadion zelebrierten&#8230;</p>
<p>Sch&#246;n war es, sich mit netten Vertretern der Fanszene mal in Ruhe unterhalten zu k&#246;nnen. Aber sonst&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/sport/wintercup-2012-ach-das-ist-fusball.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Vorm neuen Rheinstadion</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Klick aufs Bild macht's gro&#223;] Von au&#223;en &#228;hnelt das neue Rheinstadion, das eine Mehrzweckarena ist und von der Modeklitsche Esprit benamst wird, einer der umgebenden Messehallen. Hinter der vorgeh&#228;ngten Streifenfassade offenbart der Bau seine Strukturen. Copyright &#169; by Rainer Bartel, alle Rechte vorbehalten (ID: 078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &#187; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/neues_rheinstadion_2012_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Impressionen vom neuen Rheinstadion"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/neues_rheinstadion_2012.jpg" alt="neues_rheinstadion_2012" /></a><br />
<em>[Klick aufs Bild macht's gro&#223;]</em> Von au&#223;en &#228;hnelt das neue Rheinstadion, das eine Mehrzweckarena ist und von der Modeklitsche Esprit benamst wird, einer der umgebenden Messehallen. Hinter der vorgeh&#228;ngten Streifenfassade offenbart der Bau seine Strukturen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/vorm-neuen-rheinstadion.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>F95 vs Doofmund 10:1</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 13:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortuna]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, dann eben n&#228;chstes Jahr. Sooo wichtig ist dieser h&#228;ssliche Pott, den WIR ja schon zweimal hatten, nun auch wieder nicht. Und eigentlich ist es auch gut, dass jetzt wieder auf normal umgeschaltet wird. Der ganze Hype rund um das Pokalachtelfinale gegen die schwatzgelben Zecken war ja nicht mehr auszuhalten. Wie die Umst&#228;nde im ausverkauften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/12/f95_vs_bvb_2011_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Die ganze Fu&#223;ballwelt soll rot und wei&#223; sein - die allersch&#246;nsten Farben..."><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/12/f95_vs_bvb_2011.jpg" alt="f95_vs_bvb_2011" /></a>Okay, dann eben n&#228;chstes Jahr. Sooo wichtig ist dieser h&#228;ssliche Pott, den WIR ja schon zweimal hatten, nun auch wieder nicht. Und eigentlich ist es auch gut, dass jetzt wieder auf normal umgeschaltet wird. Der ganze Hype rund um das Pokalachtelfinale gegen die schwatzgelben Zecken war ja nicht mehr auszuhalten. Wie die Umst&#228;nde im ausverkauften Stadion am Dienstag ohnehin f&#252;r einen echten Fortunafan eher eine schlimme Vorschau auf die Zeiten des kommenden Erstligafu&#223;balls sind. Als Stehpl&#228;tzler, der seine Zeit damit verbringt, unentwegt zu singen, zu rufen, auf der Stelle zu h&#252;pfen oder sonstigen Bl&#246;dsinn zu absolvieren, kommt man sich ja angesichts der Massen Gelegenheitsanh&#228;nger, die das Spiel vom bequemen Sitz aus &#8220;genie&#223;en&#8221; oder einfach mal &#8220;Fu&#223;ball gucken&#8221; wollen oder &#8220;sich das nicht entgehen lassen&#8221; wollen, vor wie der Angeh&#246;rige einer anderen Spezies. Wie sehr sich die Wahrnehmung des Fu&#223;balls zwischen eigentlich benachbarten Soziogruppen unterscheiden kann, lernte ich eine knappe Woche vor dem Gro&#223;en Tag. Zu dem Zeitpunkt hatte der k&#246;lsche ABZESS schon mehrere Dutzend sinnloser Artikel rund um unsere glorreiche Fortuna in die Welt gekotzt, das Stadion war l&#228;ngst ausverkauft, und an das Ligaspiel gegen die Paddelbirnen dachten nur die echten Fortunen. Da erreichte mich die Mail eines alten Kollegen, ob ich ihm eine Karte besorgen oder einfach so mitnehmen k&#246;nne. Bei der Lekt&#252;re fielen mir die Cerealien aus der ge&#246;ffneten Fressluke: Wo, dachte ich, lebt der Kerl, der seinen Wohnsitz in D&#252;sseldorf hat? Und gab ihm in einer leicht gereizten Antwort zu verstehen, dass ich ihm da nicht helfen k&#246;nne. Und fragte, weshalb er denn &#252;berhaupt zu diesem Pokalspiel wolle. Seine Reaktion: &#8220;Meine G&#252;te, schlecht gelaunt heute?&#8221;<span id="more-8726"></span></p>
<p>Ich konnte nicht anders und schickte ihm einen l&#228;nglichen Streifen &#252;ber Fu&#223;ballkultur, &#252;ber Liebe &#038; Hass, Ersatzfamilie, Heimat und so&#8217;n Zeuch, den ich mit dem ber&#252;hmten Zitat des ewigen Liverpool-Managers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bill_Shankly">Bill Shankly</a> einleitete: &#8220;Some people think football is a matter of life and death. I don&#8217;t like that attitude. I can assure them it is much more serious than that.&#8221; Bis heute habe ich nichts mehr von diesem Kollegen geh&#246;rt.<br />
Es arrogant klingen, aber die Leute, die sich ein Fu&#223;ballspiel anschauen wie irgendeine Kirmesveranstaltung, wie ein Musical, eine Oper oder ein Theaterst&#252;cke, die also den Kampf auf Gr&#252;n auffassen wie irgendein arrangiertes Ereignis der gro&#223;en, bunten Event-Welt, die verabscheue ich. Fan, also FANatischer Anh&#228;nger eines Vereins zu sein, das ist etwas Heiliges, das von den vergn&#252;gungss&#252;chtigen Rumsitzern beschmutzt wird. Von diesen Lauwarmen oder Spa&#223;orientierten waren am Dienstag auf jeden Fall viel zu viele im Stadion. Da fragt mich einer, wo denn die Aufz&#252;ge in den Oberrang w&#228;ren. Aufz&#252;ge! Ich frag ihn, wie er denn auf sowas k&#228;me. Er: Hab mal im Fernsehen gesehen, dass die Schalke Rolltreppen haben. Ein anderer: Sie gehen auf einen Stehplatz? Dann m&#252;ssen Sie ja die ganze Zeit stehen! Verr&#252;ckt, nicht? Ich war mit &#214;ffnung der Schleusen vor Ort und habe also von 18:30 bis rund eine Viertelstunde nach dem Ende des Elfmeterschie&#223;ens gegen 23:15 da ununterbrochen gestandne. Na und? Das ist f&#252;r unse Jungs, f&#252;r meinen Verein, f&#252;r diese Stadt, f&#252;r meine Heimat. Das geht nicht anders.</p>
<p>Als Fortuna-Fan kann man seit einiger Zeit in jeder Hinsicht stolz auf den Verein sein. Und auf das Team. Das kam in Ges&#228;ngen zur Pause und nach dem Misserfolg im Elferknallen zum Ausdruck: &#8220;Wir sind stolz auf unser Team, Halleluja&#8230;&#8221; Weil die Spieler, die ja eigentlich nur wegen der Kohle f&#252;r uns kicken m&#252;ssten, aber mit ungeheuer viel Identifikation und Engagement arbeiten, uns in der ersten H&#228;lfte dieser Saison das alles geschenkt haben, gaben der <a href="http://www.scd2003.de/">SCD</a> (Supporters Club D&#252;sseldorf) und zig Helfer den Herren in Rotwei&#223; eine Choreo zur&#252;ck, die ihresgleichen sucht. Die gesamt S&#252;dtrib&#252;ne inklusive der Eckbl&#246;cke war beteiligt. In den Farben des Vereins war da zu lesen: 1979 | 1980, Verweise auf die beiden Siege der glorreichen Fortuna in Endspielen um den DFB-Pokal. Dazu zwei sechs Meter hohen Transparente mit dem Pott und die Jahrezahl 2012 &#8211; das Jahr, in dem wir wieder Pokalsiegen werden wollten. Eingerahmt wurde das alles mit zig roten und wei&#223;en Bahnen und Tausenden Luftballons. Sowas findet bei diesen ganzen nichtsw&#252;rdigen Retortenclubs der ersten Liga, namentlich der TSG Hoffenheim, Golfsburg und Pillekusen, nur statt, wenn irgendein Sponsor derlei haben will und bereit ist, zu zahlen. Bei uns l&#246;hnen die Fans den mittleren vierstelligen Betrag aus der eigenen Kasse. Bei uns planen und organisieren das Fans wie ich und du. Bei uns finden sich problemlos Dutzende Fans, die Tage zuvor und am Spieltag selbst Stunde und Stunde in die Sache investieren.</p>
<p>Bin nicht sicher, ob das beispielsweise beim BVB m&#246;gliche w&#228;re. Denn die Fans dieser Vereins, der nur dank DFB-Kl&#252;ngels &#252;berleben konnte, obwohl er seinerzeit hoffnungslos &#252;berschuldet war, der nur mit Hilfe verschiedener Sozenschiebereien weiter existiert, damit die Insassen dieser h&#228;sslichsten der h&#228;sslichen Ruhrpottnester wenigstens irgendwas haben, sind Deutscher Meister im Fresseaufrei&#223;en und ansonsten eher Konsumenten als Anh&#228;nger. Die suhlen sich gern in gro&#223;en Zahlen: 20.000 Mann auf der Stehtrib&#252;ne, schwarz-gelbe Wand und so weiter. Arroganz haben die Vertreter dieser niederen Spezies mit L&#246;ffeln gefressen, und wenn&#8217;s mal nicht so klappt, dass sind immer die anderen Schuld.<br />
Ich hatte das zweifelhafte Vergn&#252;gen, nach dem Spiel vor Block 23 auf Freunde zu warten, und musste mir einen Arroganzspruch nach dem anderen von den nichtsw&#252;rdigen Zecken-Eventies anh&#246;ren, die sich Karten f&#252;r jenen Bereich erschlichen hatten. Beispiele gef&#228;llig? &#8220;Wen will denn diese Gurkentruppe [gemeint sind unse Jungs] in der Bundesliga schlagen?&#8221;; &#8220;Ohne Gr&#228;fe w&#228;ren die Schickimickis gegen unsere Mannschaft untergegangen.&#8221;; &#8220;Weidenfeller hat sich ordentlich gewehrt gegen die R&#246;sler-Arschgeige&#8221;; &#8220;Au&#223;er Beister haben die keinen erstligatauglichen Spieler &#8211; und der kommt ja zu uns.&#8221; Dazu fielen aus gelbschwatzen Fressen fast durchgehend Schimpfw&#246;rter gegen unsere Spieler, gegen unseren glorreichen Verein, gegen die D&#252;sseldorfer und gegen D&#252;sseldorf allgemein. Solch eine Mischung aus dumm-dreister, geschichtsvergessener und arroganter Schei&#223;e habe ich nur ganz selten von Gegneranh&#228;nger geh&#246;rt.</p>
<p><strong>Und sonst?</strong><br />
Erwarte jetzt bitte keinen Spielbericht! Wenn ich bei einem solchen nervenbzerfetzenden Ding im 41er stehe, dann rauscht das Spiel an mir vorbei als Mischung aus einzelnen Szenen in Emotionssosse. Sofakartoffeln, die sich Fu&#223;ball mit warmem Arsch und Bier und N&#252;sslein reinziehen, die d&#252;rfen gern f&#252;nf Minuten nach Abpfiff in Fu&#223;ball- oder Fanforen auflaufen und schl&#252;ssige Analysen abliefern, daf&#252;r kriegen die auch nichts mit von dem ganzen Homronstrudeln, in dem ich mich &#252;ber 90 oder wie am Dienstag 120+ Minuten drehe. Wobei ich mich immer frage, woher diese Sesselfurzer eigentlich die Chuzpe nehmen, sich &#252;ber ein Spiel zu &#228;u&#223;ern, als ob sie Ahnung h&#228;tten, aber eigentlich nur Repochtersprechblasen absondern. Da wird ja dann gern von mentale St&#228;rke oder Schw&#228;che salbadert, und jeder Soziopath meint, &#8220;K&#246;rpersprache&#8221; entschl&#252;sseln zu k&#246;nnen. Widerlich&#8230;</p>
<p>Jedenfalls. Der BVB hat ne Menge Verletzte zur Zeit. Aber das Team, das beim Pokalfight unseren Rasen zertrampelte, als B- oder gar C-Elf zu etikettieren, ist an Bl&#246;dheit kaum zu &#252;bertreffen. In der Startelef standen sieben aktuelle, ehemalige oder kommende Nationalspieler verschiedener L&#228;nder, also dreimal mehr als beispielsweise bei der Hertha oder Kaiserslautern in Bestbesetzung. Dass der Grinseklopp, der als Schiri-Beschimpfer offensichtlich vom DFB sanktionierte Narrenfreiheit besitzt, in seinen ersten &#196;u&#223;erungen nach dem Spiel gleich die Richtung vorgab, man habe mit einer Notelf einen heroischen Kampf geliefert, spricht f&#252;r sein PR-Talent. Die dumm-faulen Spochtjournalisten nahmen das dankbar auf, beteten nach und schrieben beim gottverfluchten SID oder Kollegen ab.<br />
Tats&#228;chlich waren die Schwatzgelben unsen Jungs etwa 20 Minuten lang weit &#252;berlegen, kamen zu Chancen, die sie versiebten oder die von einem Rata in Topform get&#246;tet wurden. Ein v&#246;lliger Auswahl war jedoch der Herr Owomoyela (den ich pers&#246;nlich immer sehr gemocht habe), der um mindestens zwei Zacken zu langsam f&#252;r unsere St&#252;rmer, sogar f&#252;r Old Saschahand, war. So haute er Beister und Br&#246;cker kurz nacheinander um und sah zu Recht Gelbrot.</p>
<p>Apropos: Als bekannt wurde, dass dieser Gr&#228;fe das Spiel leiten w&#252;rde, der uns seinerzeit in einer Regionalligapartie gegen Osnabr&#252;ck b&#246;s verschaukelt hatte, wurde mir mulmig. Tats&#228;chlich pfoff der Sch&#246;nling aber ausgesprochen korrekt. Dass er den ekelerregeden Vollenweider, diese Gelbirne im Kasten des BVB, aber w&#228;hrend des Elfmeterschie&#223;ens nicht vom Platz stellte, kann nur daran gelegen haben, dass er nicht wusste, was die Regeln f&#252;r diesen Fall vorsehen. Der durch rassistische und homophobe Spr&#252;che einschl&#228;gig bekannte Keeper des deutschen Meisterleins &#8211; der im &#220;brigen durch tolle Paraden auffiel &#8211; tat sich bei der Strafsto&#223;orgie durch dauerndes Meckern hervor und schoss zwischendurch den Assistenten mit voller Absicht und Wucht mit dem Ball ab. Beides gelbw&#252;rdige Aktionen&#8230;</p>
<p>Karten wir nicht nach. Das 0:0 am Ende der 90 Minuten ging in Ordnung. Vor allem weil Mats Hummels, einer der zur Zeit weltbesten Innenverteidiger nach dem Platzverweis f&#252;r Ovomaltine dessen Rolle mit &#252;bernahm, ja, tats&#228;chlich f&#252;r Zwei spielte! Hinten hatte der BVB de facto eine aus drei Spieler bestehende Viererkette, wobei die hohle Fritte Gro&#223;kreutz (&#196;h, schab Hauptschule, ey!) da mithelfen musste. Der ohnehin ma&#223;los &#252;bersch&#228;tzte Barrios war ein Ausfall, die Polen dagegen saugef&#228;hrlich.<br />
Nachdem die Doofmunder nur noch zu zehnt kicken durften, stellte sich eine gewisse &#220;berlegenheit unseres Teams ein. Aber entsprechend der Traineranweisung hielten sie das Risiko gering. Das ging in der zweiten Halbzeit so weit, und viele fragten sich, wann macht die Fortuna endlich ernst?</p>
<p>Tats&#228;chlich war dann ab der 70. Minuten eigentlich nur noch F95 im Angriff. Aber ohne herausgespielte Chancen. Mal ein Fernschuss, mal ein Trickschuss, mal der Versuch, einen Eck- oder Freisto&#223; umzum&#252;nzen. Dass ausgerechnet ein Beinaheeigentor die gr&#246;&#223;te Chance darstellte, belegt, dass auch unse Jungs einen Sieg nicht selbstverst&#228;ndlich verdient gehabt h&#228;tten. So ging es in die Verl&#228;ngerung, in der der Herr R&#246;sler auf dem letzten Loch atmetete und auch K&#228;pt&#8217;n Lumpi schwere F&#252;&#223;e hatte. Weshalb Trainer Meier auf die dritte Einwechslung verzichtete, die Fixundfertigen drauf lie&#223; und nicht statt dessen die hungrige Ilse einwechselte, wird eines der gro&#223;en R&#228;tsel in der Geschichte der Fortuna bleiben.<br />
Erw&#228;hnen wir noch den Luki, der dem weiter oben gelobten Hummels nur wenig nachstand und in der Defensive v&#246;llig fehlerfrei agierte. Wie die Viererkette mit Langeneke, Jojo und Levels sowieso wieder eine Bank war. Dazu der umwerfend gute Herr Bodzek, dem die Fortuna wieder eine Menge zu verdanken hat. Maxi Beister wirkt ein wenig &#252;berspielt, Br&#246;ker war stark, aber bisschen gl&#252;cklos &#8211; und das nicht nur wegen des verschossenen Elfers -, Sascha R&#246;sler ist urlaubsreif.</p>
<p><strong>Elfmeterkrimi&#8230;</strong><br />
&#8230;nennen die verbl&#246;deten Kommentatoren ja jede Entscheidung durch abwechselndes Strafschie&#223;en; so wie sie auch bei spannenden Spielen gern von einem Drehbuch schwafeln, gegen das die von Hitchcock ein Ponyhof sind. Es wird Zeit, dass wir Fu&#223;ballfans uns die Fu&#223;ballsprache zur&#252;ckerobern, die uns von den gehirnwaschenden Medien gestohlen wurde.<br />
In echt im Stadion ist so ein Elfmeterschie&#223;en weniger aufregend als in der Glotze. Ja, vielleicht hat die nichtsw&#252;rdige FIFA diese Methode nur daf&#252;r erfunden, dass die Couchpotatoes auch mal Emotionen kriegen. Au&#223;erdem muss man mitz&#228;hlen, denn live gibt es keine Grafik, die genau anzeigt, wer wann verschossen hat und was das bedeutet. Nat&#252;rlich versenkten Rani und Jens die Pille sicher und mitten uns Netz hinter dem Bl&#246;dmann. Dann kam Lumpi. Die Weidenf&#8230; zeterte und meckerte in einem fort. Der Herr Lambertz lief an und haute das Ei rechts &#252;ber das Latteneck. Und schlich davon. Doch weil der so genannte &#8220;Torh&#252;ter&#8221; des BVB nicht an die Regeln gehalten hatte, wurde wiederholt. Nun war das Ding drin. N&#228;chster Schuss f&#252;r Br&#246;ker. Unplatziert. W. wehrt ab. Br&#246;ker rutscht aus. Einer von den Zecken m&#252;ssten auch vergeben. R&#246;sler trifft. Und die anderen Schwatzgelben auch, Das offizielle Endergebnis lautet 4:5.</p>
<p><strong>Das Ganz Gro&#223;e Chaos</strong><br />
Das Stadion, das eine Mehrzweckarena ist und Esprit-Arena hei&#223;en muss, war mit &#252;ber 54.000 Nasen ausverkauft. Das waren dann nochmal mehr als beim legend&#228;ren Aufstiegsspiel am 23.05.2009. Nach Spielschluss zeigte sich leider, dass der Austragungsort f&#252;r Ereignisse dieser Art nicht geeignet ist. Wobei die Unf&#228;higkeiten von Ordnungsdienst, Polizeikr&#228;ften und Rheinbahn erschwerend hinzukommen.<br />
Etwa 20 Minuten nach Spielende kam es im Umlauf hinter der S&#252;d und vor allem auf der S&#252;dplattform zu gef&#228;hrlichen Szenen. Die Massen dr&#228;ngten nach drau&#223;en; da die Autofahrer von der Ostseite wegen der Fantrennung das Stadion umrunden m&#252;ssen und dies gern innen taten, kamen noch einmal Tausende hinzu. Gleichzeitig str&#246;mte eine Riesenmenge auf die Plattform, um von fort aus zu den Bahnen, zum Taxistand und zum Parkplatz am Rhein zu gelangen. Das Gedr&#228;nge war extrem, die Treppen &#252;berf&#252;llt, gerade Kinder wurden eingequetscht, und es h&#228;tte mit ein wenig Pech zu einer Katastrophe kommen k&#246;nnen. Ausgel&#246;st wurde das auch durch die Ordnungskr&#228;fte, die man abgesichts der Ereignisse nicht Sicherheitskr&#228;fte nennen m&#246;chte. So wurde das Tor am so genannten &#8220;L&#246;wengang&#8221;, der von den Bahnsteigen entlang der Osttrib&#252;ne nicht ge&#246;ffnet, obwohl sich dort die Menschen stauten. Erst nachdem einige Burschen den Zaun &#252;berklettert und sich mit den Ordner handgreifglich angelegt hatten, ging das Tor auf. &#196;hnlich die Situation an der Westseite.<br />
Auf der Plattform waren nach Spielschluss weder Cops, noch Ordner, die lenkend h&#228;tten eingreifen k&#246;nnen. Das Kettenlabyrinth vor den Treppen auf die Bahnsteige waren hoffnungslos verstopft.</p>
<p>Und obwohl die Rheinbahn mehr als ein Dutzend Entlastungsbusse bereitgestellt hatte, wurden die erst eingesetzt, als auch die Kapazit&#228;t des zweiten Bahnsteigs ersch&#246;pft war. Dass es Verl&#228;ngerung und Elfmeterschie&#223;en geben k&#246;nnte, damit hatte beim &#214;PNV niemand gerechnet. So standen die Menschen, die dann endlich weit nach Mitternacht am Hbf strandeten ohne Anschl&#252;sse da &#8211; bis auf je zwei E-Z&#252;ge der 707 und 708 war der Stra&#223;enbahnfahrplan beendet, und Dutzende mussten f&#252;r die Heimfahrt auf Taxis setzen.<br />
Apropos: Ich selbst hatte angesichts der Situation auf der S&#252;dplattform die Flucht Richtung Speerwerfer ergriffen in der Hoffnung mir ein Taxi zu fangen, was mir nicht gelang. Erst fast an der Theodor-Heuss-Br&#252;cke sah ich ein P&#228;&#228;rchen, das eine Droschke anhielt. &#8220;Nehmt ihr mich mit?&#8221; br&#252;llte ich. Sie waren so nett, und ich konnte bis zum Dreieck mit. Der Fahrer erkl&#228;rte, dass die Kollegen aller durchgefahren seien in der Hoffnung, eine Tour mit BVB-Eventies nach Doofmund zu ergattern&#8230;</p>
<p>Ansonsten ist mir meine fortunarote F95-Kappe abhanden gekommen. Ein enthusiastischer Jungmann, der an seinem M&#228;del klebte, suchte diese durch wildes Fahnenwehen zu beeindrucken. Dabei haute er mir ein ums andere Mal den Fetzen um die Ohren. Dann traf er mich mit der Stange und schlug mir so die M&#252;tze vom Kopf. Die fiel in denb Tunnelmund, wo sie rasch von den zum Bier str&#246;menden Ma&#223;en weiterbef&#246;rdert wurde. Weg ist sie.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/fortuna/f95-vs-doofmund-101.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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