Alle Artikel in der Rubrik "Fußball / Spocht"

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Oh, mein Gott, jetzt fängt die Deutschlandscheiße wieder an!

[Upd.] Nationalstolz ist eine Geisteskrankheit

nationalstolzUpdate: siehe unten… Mir persönlich ist jeder holländische Frittenverkäufer näher als -sammerma- ein niederbayerischer Verwaltungsangestellter. Überhaupt: Solche ethinischen Gruppen wie die Bayern, die Schwaben und die Sachsen sind mir fremder als die meisten Italiener, Franzosen, Belgier oder sogar Dänen, die ich kenne. Und nur weil sich diese primitiven Volksstämme auf dem Staatsgebiet der Bunzreplik Deutschland angesiedelt haben, soll ich mit denen zusammen jubeln? Das verhindere Wotan! Wobei es ja ohnehin völlig absurd ist, gegenüber diesem Staatsgebilde, das ja recht eigentlich keine Ähnlichkeit mit einem Nationalstaat hat, irgendeine Emotion aufzubringen. Und das nicht, weil die verschissenen Faschisten mit Hilfe von Abermillionen Leuten deutscher Zunge die halbe Sowjetunion ausgerottet, Juden millionenfach ermordet, Hundertausende Schwule getötet und die meisten Sozialisten und Kommunisten im eigenen und in fremden Ländern gekillt haben. Nein, Deutschland gibt’s gar nicht. Jedenfalls nicht in einer historisch nennenswerten Dimension. Und das war bis zur Ankunft des künstlichen Kaisers auch gut so. Als beispielsweise Frankreich schon eine grenzenlose Großmacht war, da haben hierzulande noch Tausende Fürsten mit eigenen Kleinstaaten Spaß gehabt. Auf dieses Kunstgebilde, dass ja noch nicht einmal einen reinen Sprachraum darstellt, stolz zu sein, ist ganz klar das Merkmal einer heftigen psycho-pathologischen Störung. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 06.06.10
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Das lange Sterben der Traditionsvereine

[Upd.] Rot Weiss Essen geht insolvent

Update: siehe ganz unten… Ja, es ist wahr, wenn wir Fortuna-Fans “ein Lied” singen, dann brüllen wir alle ganz laut und ganz doll “Wir hassen Köln und RWE!” Und das ist auch gut so, denn Liebe und Hass gehören zum Fußball dazu, denn – und das hat gestern die wunderbare Dokumentation “Warum halb vier” eindrucksvoll gezeigt – der Fußball ist wie das Leben. Es soll sogar F95-Anhänger geben, die dem Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet, der 1955 Deutscher Fußballmeister wurde und 1994 im DFB-Pokalfinale stand, den Tod wünschen. Spätestens da fängt es an, bescheuert zu werden. Wer will denn wirklich, dass die großen Gegner aus den Ligen verschwinden und stattdessen mit Marketing- und Mäzenmillionen hochgeputschte Plastikclubs antreten? Rot Weiss Essen (nur echt in dieser Schreibweise, die jeder Orthografie spottet…) IST ein Traditionsverein und in Sachen Tradition recht eigentlich die Nummer 3 im Pott (nach S04 und dem BVB). Heute hat der Vorstand bekannt gegeben, dass der Verein Insolvenz anmeldet. Ich bedauere das sehr. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 05.06.10
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Wer mit der WM wirbt, muss wissen, was er tut

Konsumboykott!!!

Liebe Werbeindustrie, ab sofort werde ich alle Unternehmen, Marken und Produkte boykottieren, für die Reklame unter Ausnutzung der Fußballweltmeisterschaft 2010 gemacht wird. Ich habe die Schnauze voll davon, dass ihr Wichser versucht, die ehrlichen Emotionen echter Fußballfans für eure zwielichtigen Zwecke zu missbrauchen. Ist das klar?
Liebe Mitleser, ich fordere euch auf, mitzumachen. [weiterlesen...]

» Aufruf von Rainer Bartel am 30.05.10
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Stell dir vor, es ist Eishockey-WM und keinen interessiert's

[Upd.] DEL killt deutsches Eishockey

Update:

Vor allem in der DEL, deren Klubs nun mal die Basis einer starken Nationalmannschaft bilden müssten, regiert einen Tag vor Lizensierungsschluss das Chaos.
Kassel wurde Donnerstag seitens der Liga ausgeschlossen, doch das Landgericht Köln hob die Entscheidung Freitag wieder auf. Frankfurt stellte Freitag Antrag auf Insolvenz, wird aber Montag auch seine Lizenzunterlagen einreichen, da das Insolvenzverfahren noch nicht eröffnet ist. Auch Krefeld braucht noch dringend Geld. Und nicht zuletzt die Haie. [Quelle: Express.de vom 30.05.2010]

Vielleicht erledigt sich diese unsägliche Veranstaltung namens DEL von selbst, und das deutsche Eishockjey bekommt noch einmal eine Chance. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 30.05.10
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Wie der Fußball viel zu sehr auf seine betriebswirtschaftliche Seite reduziert wird

Rasen. Ball. Spieler. Tor.

f95ii_bayeriiWenn ich mit dem Hund gehe, komme ich häufig an der Bezirkssportanlage Feuerbachstraße vorbei. Das ist das Heimfeld des Düsseldorfer Traditionsvereins TuRU 1880, deshalb heißt das kleine Stadion am Bahndamm im Volksmund auch einfach “TuRU-Platz“. Hier habe ich nachweislich (Beweisfotos folgen…) mein allererstes Fußballspiel gesehen. Das muss Pfingsten 1958 gewesen sein. Da war ich gerade fünf Jahre alt. Wir wohnten auf der Corneliusstraße, und weil mein Vater ein großer Fußballfreund war, gingen wir zum berühmten Pfingstturnier, das die TuRU veranstaltete. Da kamen Juniorenmannschaften aus ganz Europa, und noch heute erinner ich mich an die exotischen Namen der Vereine… [weiterlesen...]

» Besinnungsaufsatz von Rainer Bartel am 29.05.10
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Manfred Breuckmann gibt gute Ratschläge

Alle finden Fußball geil!

Der einzige und ewige Manfred Breuckmann sacht Wahres zum “Phänomen” Fußballweltmeisterschaft:

Hallo Fußballfreunde, gebt Acht, sie sind wieder im Anmarsch! Nachdem sie vier Jahre lang einen großen Bogen um unseren Sport gemacht haben. Sechzehn Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft ist die Invasion der Ahnungslosen in vollem Gange!
Sie belächeln die Leidenschaft für unseren Lieblingsverein; sie regen sich zwar nicht über Spitzenspiele, sehr wohl aber über Randale, Kommerz und Wettbetrug auf; die „Doppelsechs“ halten sie für eine ausgefallene Variante im Liebesspiel. Aber nun ist keine Party und keine Talk-Show mehr vor ihrer Ignoranz sicher. [Unbedingt weiterlesen auf DerWesten!]

» Lesetipp von Rainer Bartel am 27.05.10
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Wie die Marketingarschlöcher einem den Spaß an der WM nehmen

Werbefuzzis im Fußballrausch

Da der Kollege Ron Ulrich es auf 11Freunde schon so schön (wenn auch viel zu brav) ausgedrückt hat, muss ich nix eigenes schreiben:

Wie sehr der Fußball aber wirklich vergewaltigt wird, das zeigt sich erst in der Fernsehwerbung. Beim CL-Finale wurde bis zum Exzess vorgeführt, dass die Werbevertreter über Leichen gehen, um den Zusammenhang zwischen Produkt und Fußball herzustellen. So erfuhr man beispielsweise, dass Deutschland 1974 nur Weltmeister geworden ist, weil eine Schnellimbisskette aus den USA erstmals viel Fleisch in labbrige Brötchen packte. Haben wir die Leistungen von Beckenbauer & Co. einfach überschätzt?
Weiter geht’s: Ein Brausehersteller fragt, was ein Torjubel ohne eben jenes zuckerhaltige Getränk wäre. Tja, auf jeden Fall ein schönerer, Bierdusche kommt besser als Coladusche. Dazu wollen uns zwei Brüder im Test weismachen, dass sich Fußballschauen im Fernsehen und im Stadion nicht mehr großartig unterscheiden. Wahrscheinlich sind das die Leute, die auch Pornos gucken für angenehmer als Sex halten. [Quelle: 11Freunde]

» Hinweis von Rainer Bartel am 25.05.10
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Eine Sternstunde des deutschen Eishockey: WM-Halbfinale!

[Upd.] Und jetzt gegen die Sowjetunion!

cccp_eishockeyUpdate: Diesen Satz des Kommentators werde ich lange nicht vergessen: “Deutschland führt mit 1:0 gegen Russland”. Da standen mir Tränchen in den Augenwinkeln. Und dass es am Ende nicht für eine Verlängerung gereicht hat, ist sehr schade, aber völlig okay. Dieses Team hat uns das Eishockey wiedergegeben, dass uns die Kommerzliga DEL über die Jahre gestohlen hat!
Meine Güte, was ist doch Eishockey für ein toller Sport! Das beweist gerade die deutsche Nationalzwanzig unter dem hervorragenden Trainer Uwe Krupp und seinem Team. Gestern ging’s im Viertelfinale gegen die Schweiz; einer Mannschaft, die in der Vorrunde immerhin Kanada mit 4:1 abgefieselt hatte. Im ersten Drittel sah das auch so aus, als könnten die Käsköppe auch unsere Jungs dominieren. Aber die hielten sich wacker und zogen den Weißgekreuzten zunehmend den Nerv. Das brachte den Kapitän der Schweizer, Martin Plüss, dazu, unserem Herrn Ehrhoff einen Stockstich in die Eier zu verpassen, wofür er mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe rausgeschmissen wurde. Später saß er frisch geduscht und im Anzug auf der Tribüne und sah sich das zunehmende Elend an. Ja, die deutschen Cracks hatten auch Glück; vier Pfostentreffer sind im Eishockes ungefähr so viel wie fünfzehn Lattentreffer im Fußball. Nein, die Schweizer waren unseren Herren nicht überlegen. Hinzu kam, dass das Team Deutschland zwischen der 30 und 40 Minuten Eishockey auf Weltmeisterniveau zelebrierten. [weiterlesen...]

» Bericht von Rainer Bartel am 22.05.10
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