Alle Artikel in der Rubrik "Inland"

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Wiglaf Droste von Twitter-Schnösel mies gemacht

Unbeschwert und friedlich feiern

Der wunderbare Wiglaf Droste hat in der Jungen Welt etwas zum Loveparade-Desaster geschrieben:

Am erstaunlichsten an der ganzen Angelegenheit aber war, daß niemand abließ zu jammern, »friedliche und fröhliche junge Menschen hätten doch nur feiern und ihren Spaß haben wollen« – obwohl die sich den von ein paar Abgängen doch gar nicht verderben ließen. Die unnz!-unnz!-stumpfe Technomasse leugnet ja nicht, daß es Kollateralschäden gibt – und überläßt das händeringende Bedauern darüber den professionellen Glitsch- und Glibberkomödianten aus Politik und Medien. Die ihrerseits dann große Gefühle entdecken für Leute, denen nur eine Rolle zugedacht ist: die von Brot-und-Spiele-Empfängern. [Junge Welt am 26.07.2010]

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» Kommentar von Rainer Bartel am 28.07.10
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Ein realistischer, glaubwürdiger Augenzeugenbericht

Lies das: http://twitgeridoo.wordpress.com/2010/07/25/loveparade-2010-mein-gedachtnisprotokoll/

» Link von Rainer Bartel am 26.07.10
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Die d***ste K** des Medienkosmos zum Loveparade-Desaster

[Upd.] Eva Herman völlig durchgeknallt

Update: Die ***** ***** kann ihr Maul nicht halten und legt jetzt mit einer Rechtfertigungssülze nach. Liebe Juristen, gibt es eigentlich keine Möglichkeit, gegen diese ekligen Äußerungen dieser schrecklichen Frau vorzugehen? Sowas wie: Beschmutzung des Andenkens Verstorbener?

Die schon vor Längerem auf unterschiedlichste Weise verhaltensauffällig gewordene, ehemalige Fernsehansagerin, die sich ungestraft “Journalistin” nennen lässt, hat eine Erklärung für das Loveparade-Desaster. Unter der Überschrift “Sex- und Drogenorgie Loveparade: Zahlreiche Tote bei Sodom und Gomorrha in Duisburg” veröffentlich sie auf der Website des obskuren, rechtkonservativ- bis rechtsradikalen Kopp-Verlags (hier der ursprüngliche Artikel als Screensump)folgendes:

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» Hinweis von Rainer Bartel am 26.07.10
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Pressekonferenz am 25.07.2010 als vorgezogene Gerichtsverhandlung

Wir wollen die Loveparade-Killer im Knast sehen

loveparade_pkWer am Sonntag die Pressekonferenz zum Loveparade-Desaster gesehen hat, der hat die Hauptverantwortlichen für den Tod von 19 Menschen gesehen – außer dem Stauprofessor des Schreckens. Auch wenn der WDR-Kommentator von Hilflosigkeit der Herren auf dem Podium sprach, es war eher ein schreckliches Beispiel für den gnadenlosen Zynismus von Typen, denen die Eitelkeit, die kalte Machtlust und die grenzenlose Profitgier ins Gesicht geschrieben steht. So betrachtet war diese PK eine vorgezogene Gerichtsverhandlung. Zumal einige anwesende Journalisten, die teilweise Augenzeugen der Massenpanik waren, kaum noch an sich halten konnten angesichts offener Lügen, grenzenloser Inkompetenz und feigen Ausweichens. Auch wenn für Täter nach unserem Rechtsverständnis so lange die Unschuldsvermutung gilt, bis ihnen die Schuld nachgewiesen wurde, kann man in diesen Typen nichts anderes sehen als diejenigen, die das Sterben von Menschen zumindest billigend in Kauf genommen haben. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 26.07.10
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Die Verantwortlichen für das Loveparade-Desaster versuchen zu kneifen

[Upd.++] Panikforscher Schreckenberg lügt!

Update2: Jetzt behauptet der schreckliche Stauforscher, er habe vor dem Tunnel gewarnt und empfohlen, die Treppe zu sprengen. Der Typ lügt und lügt und lügt!

Update: Der schreckliche Stauprofessor hat nun zugegeben, dass er dem Sicherheitskonzept zugestimmt hat, ohne je einen Ortstermin gemacht zu haben! Das Gefälligkeitsgutachten dieses Hochschul”lehrers” hat 19 Menschen das Leben gekostet!

Zuerst gab es die Pressekonferenz. Da sprach der Duisburger Sicherheitsarsch. Und dieser Professor Michael Schreckenberg, der sich “Panikforscher” nennen lässt. Der bescheinigte den Veranstaltern, sie hätten alles Menschenmögliche getan, um die Sicherheit der Raver zu garantieren. Da dachte ich mir schon: Dieser Schreckenberg, der hat bestimmt am Sicherheitskonzept mitgearbeitet. Tenor der Pressekonferenz: Die Katastrophe sei ausgelöst worden durch Besucher, die sich illegal und an den Massen vorbei aufs Gelände kommen wollten und einen ungesicherte Treppe hochgeklettert seien. Dabei seien einige abgestürzt und seien tödlich verunglückt. Tatsächlich stammt das Sicherheitskonzept, das so extrem versagt hat, in großen Teilen von ebendiesem Schreckenberg. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 25.07.10
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Die Interessen des Kommerzes sind wichtiger als Menschenleben

[Upd.] Loveparade war eine McFit-Reklame-Veranstaltung

Nur für diejenigen, die es nicht wissen: Die Loveparade war eine Reklameveranstaltung der Fitness-Kette McFit. In der Pressekonferenz am Sonntag um 12:00 war als “Veranstalter” Rainer Schaller zu sehen. Der ist nämlich seit 2006 Geschäftsführer der Lopavent GmbH. Vorher war er Sponsor. Dieser Rainer Schaller trägt als Veranstalter die Verantwortung für die Veranstaltung und damit auch – zumindest teilweise – für das Desaster. Man muss es klar sagen: Die Loveparade 2010 in Duisburg fand unter den gegebenen Umständen statt, weil es der OB Sauerland und der McFit-Schaller das um jeden Preis haben wollten. An den Besuchern, an den Ravern, den Menschen waren die nicht interessiert, sondern nur an ihrem politischen Erfolg und dem Profit. Es ist zum Kotzen! [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 25.07.10
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Marxisten, Kommunisten, Saboteure, Deserteure

Marxisten sind extremistisch

Wir lernen: Wer den Kapitalismus abschaffen will, gilt in der Bunzreplik Schland als Extremist. Nur so kann man die Begründung verstehen, mit der unser Verfassungs”schutz” bestimmte Gruppierungen und Personen in der Partei “Die Linke” beobachtet. Stern.de schreibt:

Der Bundesverfassungsschutz bezeichnete die KPF [Kommunistische Plattform] in seinem Bericht für 2009 als “mitgliederstärkste offen extremistischen Zusammenschluss”, der sich nach wie vor für die Überwindung des Kapitalismus und die Errichtung des Sozialismus einsetze. [Quelle: Stern.de]

Das verwirrt mich jetzt aber. Ich dachte ja immer, extremistisch wären zum Beispiel die migrantenmordenden Faschisten oder die polizistenprügelnden Autonomen oder wenigstens die Autoabfackler. Also überhaupt Gruppen und Personen, die Gewalt für eine mögliche Maßnahme halten. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 23.07.10
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Wenn Trash-TV der US-Folter nahe kommt

Guantanamo auf Pro7

pro7solitaryNachdem ich auf SpON eine wirklich harte Besprechung der neuen Pro7-Show “Solitary” las, dachte ich mir: “Och, die Zeit opferst du und guckst dir den Scheiß mal an”. Natürlich nur aus rein wissenschaftlicher Neugier. Was dann aber aus der Plasmascheibe gekrochen kam, war so übel, dass ich mich fragte, weshalb die GSG9 während der Dreharbeiten nicht eingegriffen und die Geiseln des ekligen Privatversenders befreit hat. Diese “Show” ist nichts weiter als ein US-Folterlager in bunter Kulisse mit C- und D-Promis. Der Claim zur Sendung lautet “Besieg dich selbst!” und ist angesichts des Konzepts an perfidem Zynismus kaum noch zu übertreffen. Ja, ja, sagen die Scheißliberalen jetzt, die Leute haben sich doch freiwillig gemeldet und machen doch ohne jeden Zwang mit. Schon richtig. Wenn aber eine “Sängerin” namens Liza Li (die leider aus Düsseldorf ist) da ihre eigene Doofheit ausstellt, dann tut sie das nur scheinbar als Ausdruck freien Willens. In Wahrheit ist sie ein Opfer der menschenfressenden Medienmaschine. [weiterlesen...]

» Kommentar von Rainer Bartel am 20.07.10
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