Alle Artikel in der Rubrik "Innenpolitik"

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Oder: Wie aufrechte Bürger auf die Propaganda reingefallen sind

Nazis 1 Gutmenschen 0

propagandaTja, ihr lieben Bürger, die ihr Rechtsradikale genau wie Linksradikale ablehnt, ihr müsst jetzt ganz stark sein: Die Nazis haben gewonnen. Und zwar ihre Propagandaschlacht gegen die Gutmenschen. Das merkt man daran, dass selbst Leute, die Ausländer immer noch “Kanaken” nennen, Sozialschmarotzer aus dem Land werfen wollen und beim Fußball gern mal “Negerjuden!” brüllen, auf keinen Fall “Nazi” genannt werden wollen. Denn – und das wird den Bundesbürger durch Tausende Folgen us-amerikanischen Hitler-TVs und den Knopp’schen Geschichtsverdrehungen bei “ZDF History” sowie dem allgemeinen Revanchismus (“Wir Deutschen waren aber nicht ganz allein Schuld an den Weltkriegen…”) seit Jahren in die Hirne gewaschen – der Nazi, ui, das war ein ganz, ganz Schlimmer. Vielleicht war ja auch der Dämon Hitler überhaupt der einzige Nazi, und all die anderen Deutschen bloß Verblendete und Verwirrte. Außerdem haben uns die Amis ja den Nazi ausgetrieben. Damals bei der Entnazifizierung. “Nazi” ist also selbst für Rassisten inzwischen ein Schimpfwort. Und wer einen Rasissten oder Sexisten oder Revanchisten “Nazi” nennt, ist eine “linskradikale Fotze”, der aufs Maul gehauen gehört – dies als Originalton aus einem deutschen Fußballstadion, das nicht genannt werden möchte. » weiterlesen »

» Essay von Chefred am 18.04.14 um 12:44 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Die wahre Front: Vernunft statt Religion

Pirinçci austreten

Felidae 4Der leider kommerziell erfolgreich gewesene Autor dümmlicher Katzenkrimis, die noch dümmer verzeichentrickt wurden, läuft Amok. Der Gesichtsarsch mit dem Spolierkinn, der sich gern rauchend (Provokation! Provokation! Provokation!) fotografieren lässt, macht den doppelten Sarrazin. Und wird mit seinem millionenfach gedruckten, von ihm selbst vollgeschissenen Klopapier vermutlich noch mehr verkaufen als das missmutige Schiefauge, den die Sozen immer noch nicht ausgetreten haben. Bekannt wurde dieser lupenreine Rassist türkischer Herkunft aktuell durch einen verbalen Amoklauf im ZDF(!)-Morgen(!!)magazin(!!!), bei dem eine dieser hilflosen Moderatorenimitatorinnen ihn so sehr gewähren ließ, dass der einäugige Versender die Aufzeichnung aus der Mediathek nahm, um juristischen Anrgiffen vorzubeugen. Das dieser hässliche Vogel, der offensichtlich sehr oversxed und underfucked ist, derlei Nazidreck schreibt und redet, wäre eigentlich genauso uninteressant wie der gequirlte Schwachsin, den die anderen Deutschmänner abseiern, würde seine Scheiße nicht in höchstem Maße den Zeitgeist repräsentieren. » weiterlesen »

» Essay von Chefred am 06.04.14 um 12:17 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Raab

Raab (25.03.13) – Der geborene kölsche Metzgersohn kann nicht mehr als seicht; erst recht, wenn er ausschließlich Wichser auffährt und ein bekennender Gewaltficker gewinnt. » weiterlesen »

» von Chefred am 25.03.13 um 08:42 » in Rubrik(en): Feuilleton,Innenpolitik
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Jauch

Jauch (25.03.13) – Der Potsdamer Großgrundbesitzer mit Hang zur FDP kann es einfach nicht; für WWM reichen seine Fähigkeiten so gerade eben aus. » weiterlesen »

» von Chefred am 25.03.13 um 08:35 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Innenpolitik
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Locus zynisch

Locus zynisch (23.03.13) – Der Locus online titelt den Link auf diesen widerlichen Artikel in einem widerlichen Finanzmarktdingsbums tatsächlich mit “So verdienen Anleger mit am kostbaren Nass”; es geht darum, wie sich gottverfluchte Besserverdiener und verschissene Erben und sonstige gesellschaftliche Schmarotzer am Wasser als Wirtschaftsgut bereichern können (Frage: Wo ist eigentlich die Raf, wenn man sie mal wirklich braucht?) » weiterlesen »

» von Chefred am 23.03.13 um 11:31 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Innenpolitik,Wirtschaft
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Autokiller

Autokiller (18.0.3.13) – Die Pkwisti machen zunehmend, was sie wollen, ganz egal, ob ein Mensch dabei zu Schaden kommt. Vermutlich hilft da nur noch Lynchjustiz… » weiterlesen »

» von Chefred am 19.03.13 um 21:06 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Unklarheiten über die gewerbsmäßige Unzucht

Fleißige Nutten

strassenstrichDieses spannende Gespräch mit der Nuttenaktivistin Juanita Rosina Henning, Mitbegründerin der Prostituierten-Organisation Dona Carmen, auf Telepolis hat bei mir einige Themen aufgerührt, mit denen ich mich nie klar beschäftigt habe. Es geht um bezahlten Sex. Also dass jemand dafür bezahlt, eine/n anderen ficken zu dürfen oder sonstwelche sexuelle Handlungen mit und an dieser anderen Person auszuführen. Auf der Angebotsseite finden sich zu geschätzten 90 Prozent Frauen zwischen 18 und 88 sowie junge Männer von 18 bis maximal 30 – hinzu kommen deutschlandweit ein paar Dutzend Kerle jenseits der 30, die im heterosexuellen Bereich tätig sind. Die Gesellschaft tut sich seit mindestens 150 Jahren schwer mit dieser Berufsgruppe. Zuvor wurde die Prostitution ignoriert und toleriert. Wie schwer wir Mitteleuropäer uns mit dem Thema tun, erweist sich schon an den Begriffen für die Profis auf diesem Gebiet. » weiterlesen »

» Überlegungen von Chefred am 09.03.13 um 14:16 » in Rubrik(en): Innenpolitik,Wirtschaft
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Liebe Deutsche Sprache

Was hast du bloß angestellt, dass man dich so missbraucht? Du Schönheit. Sprache von Schiller und Goethe. Rilke und Ringelnatz. Wilhelm Busch und Heinz Erhardt. Eine Sprache, auf die andere Völker neidisch sind. Vielfältig, präzise und doch so romantisch.

Und jetzt sollst du nicht mehr gut genug sein für Filmtitel? Muss es wirklich “Jack and the Giants” heißen? Ist “Jakob und die Riesen” nicht schöner, poetischer? Überall dringt die Fremdsprache in dich ein. Und kaum ein junger Mensch kann dich noch richtig schreiben.

Damit wir uns nicht missverstehen: Wenn Jugendliche mit fremdländischen Wurzeln deutsch sprechen, dann formen sie Worte und Sätze inspiriert durch die Sprache ihrer Väter und Großväter. Das geht in Ordnung. Auch die deutschen Einwanderer in die Vereinigten Staaten haben das Englische auf ihre Weise gesprochen. So ist das überall, wo Zuwanderer versuchen, sich Land und Volk anzupassen.

Was mir wehtut: Dass auch die Schriftsprache immer mehr verkommt. Überfremdet. Verformt. Lieblos vereinfacht. Der Grazie beraubt. Nach Belieben der gesprochenen Sprache angepasst. Verarmt. Gedemütigt. Dagegen gilt es zu kämpfen. Davon dass die schöne Deutsche Sprache schön zu bleiben hat, muss man gerade die jungen Menschen überzeugen.

Dein Rainer

» Folge 23 von 23 in Post vom Rainer

» Kolumne von Chefred am 09.03.13 um 12:46 » in Rubrik(en): Feuilleton,Innenpolitik
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