Alle Artikel in der Rubrik "Innenpolitik"

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Was die galoppierende Ungerechtigkeit des Kapitalismus sonst noch hervorbringt

Kein Fußbreit den Arschlöchern

lichtenhagenIhr sehr ergebener Chefred hat lange gebraucht, sich eine umfassende Meinung zur medial angeschwollenen Islam- und Ausländerfeindlichkeit zu bilden. Denn ganz einfach ist die Sache nicht. Beginnen wir mit der kapitalismuskritischen Sicht, die bislang in den öffentlichen Debatten viel zu kurz kam und noch nicht einmal von den Vertretern der Partei, die sich frecherweise “Die Linke” nennt, vertreten wird. Natürlich kommt es dem gerade auseinanderfliegenden Kapitalismus und seinen Profiteuren sehr zupass, dass Bürger, die unter der immer schlimmer werdenden und immer korrupter angelegten Ungerechtigkeit des Systems leiden, ihre Angst, ihre Sorgen und Noten und schließlich auch ihre Wut gegen irgendwelche Minderheiten richten und nicht gegen die Reichen und Mächtigen. Es hat schon immer funktioniert, dem Volk einen Popanz zum Draufhauen zu genehmigen. Siehe auch: Judenvernichtung im deutschen Faschismus. Zweitens: Die gesamte politische Klasse, ob regierend oder opponierend, sollte bitte einfach die Fresse halten und sich nicht zu Sachen wie “Pegida” äußern – sie haben auf die eine oder andere Art den Boden für solche Bewegungen bereitet. Dass die Marschierer von Dresden einen erheblichen Hass auf “die Medien” haben, ist ebenfalls nachvollziehbar. Denn die irrwitzige Profitgier der Verleger, die zur Zeit das Ende des unabhängigen Journalismus herbeiführt, hat tatsächlich eine gleichschaltende Wirkung. » weiterlesen »

» Meinungsäußerung von Chefred am 18.12.14 um 18:24 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Ungerecht, kriminell und grausam - die USofA

HEugdAdA – Humanistische Europäer gegen die Amerikanisierung des Abendlandes

amok_usaDa ist derzeit eine Heuchelei am Werk, die für jeden halbwegs denkenden Menschen kaum erträglich ist. Irgendwelche gewissenlose Rechtspopulisten wie der AfD-Lucke begrüßen es, dass kriminelle Rechtradikale im Verein mit verblendeten und verblödeten Spießern meinen, das “Abendland” vor der Islamisierung zu schützen. Weil der Islam, das weiß ja jedes Kind, mittelalterlich und inhuman ist sowie auf Expansion setzt. Gleichzeitig – und dies seit mehr als 50 Jahren – kippt ein kaputtes, krankes, ungerechtes, rassistisches und grausames System namens USofA seine widerliche Propaganda über sämtliche Kanäle in die Köpfe von uns Europäern. Wer dagegen auf die Straße ginge, gälte den mainstreamingen Medien als Antiamerikaner und damit als Staatsfeind. Denn die USA klasse zu finden und der US-Politik und -Wirtschaft in den After zu krabbeln, scheint quasi gottgegeben richtig zu sein. Auf der Strecke bleibt die humanistische, aufgeklärte Kultur Europas. Also genau das, was die Dreckschweine von den NazAbKürz-Vereinen vorgeben retten zu wollen. Ja, die christliche Kultur ist nämlich nur der eine Strang, der das Denken, Fühlen und Handeln von Europäern geprägt hat – die andere Wurzel heißt AUFKLÄRUNG! » weiterlesen »

» Folge 34 von 34 in Wutausbruch

» Gegenmittel von Chefred am 10.12.14 um 12:55 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Innenpolitik
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Wie die vermaledeiten Privatversender ihre politische Agenda betreiben

Gesellschaftliche Gehirnwäsche, geplant

Alles Nichts Oder?! "Alles Nichts Oder?!"Der Herr Balder – wie ihn seine kongeniale Partnerin, Frau von Sinnen, zu nennen pflegte – sagte vor einiger Zeit in einem Interview, das ich leider nicht mehr finde, sinngemäß folgendes: “Wir wollten doch bloß Quatsch machen, damit die Leute Spaß haben. Wir konnten ja damals nicht ahnen, was für eine Scheiße daraus im Privatfernsehen werden würde.” Nicht nur wegen solcher Einsichten verehre ich den Schauspieler und Drummer einigermaßen. Nur greift der Vorwurf, Privatversender würden “Unterschichtenfernsehen” machen oder öde Scheiße, viel zu kurz. Denn die Wahrheit ist: Was diese versendenden Vereinigungen aus dem RTL-Pro7Sat1-Komplex über den Äther und die Kabel schicken, ist Propaganda, die eine gesellschaftliche Gehirnwäsche bewirken soll. Immer mit dem Ziel, den Konsumenten zum Konsumieren zuzurichten. Um das zu erreichen, wird ein Welt-, Menschen- und Gesellschaftsbild vermittelt, das inhumaner und widerlicher nicht sein könnte. Würden die Shows und Serien dieser ekelerregenden Anstalten die Realität abbilden, könnte sich jeder halbwegs intakte Mensch nur noch die Kugel geben. Hauptaufgabe des Programm ist es, die Menschen zu entsolidarisieren. » weiterlesen »

» Folge 33 von 34 in Wutausbruch

» Glosse von Chefred am 27.11.14 um 14:24 » in Rubrik(en): Feuilleton,Innenpolitik
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Die Deutsche Bahn will Gleisanlagen auf Kosten unseres Bürgerparks vergrößern

Hände weg vom Volksgarten!

Hier will sich die Deutsche Bahn an unserem Volksgarten vergreifenMerkwüdig verhalten fiel die Reaktion der Düsseldorfer Bürger aus, als die Rheinische Post am 13.11.2014 vermeldete, dass sich die kaputtgesparte Deutsche Bahn wegen des RRX am Volksgarten vergreifen will. Schon im Vorfeld schwafelte ein Bahnsprecher im Verein mit dem RRX-geilen CDU-Jarzombek davon, man wolle die Bürger altiv in die Planung einbinden – auch um Vorgänge wie rund um “Stuttgart 21″ zu verhindern. Tatsächlich gab es eine Info-Veranstaltung am 14.11.2014, an der aber mangels großräumiger Kommunikation nur wenige Bürger teilnahmen; vor allem solche, die auf mehr Lärmschutz setzen. Mit diesem Zauberwort versucht die Bahn entlang der Baumaßnahmen die Anwohner zu ködern. So auch im Stadtteil Angermund, wo quasi doppelte Berliner Mauern gezogen werden soll. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 22.11.14 um 21:58 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik,Wirtschaft
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Warum ich total auf die europäische Kultur der Aufklärung stehe

Der Aufprall der Kulturen

kulturenAls ich einem guten FReund beim Bier von diesem Artikel erzählte, meinte der: Ui, das ist aber ein dünnes und glattes Eis in diesen Zeiten. Aber vielleicht ist es ja ein Merkmal von Menschen, die im Geiste der Aufklärung denken und handeln, in solchen Zeiten aufs Eis zu gehen und sich zum Esel zu machen. Wie der Herr Nuhr, der nun endlich mal über seine zwei Sprüche hinaus populär wird (1. “Wer Fortuna-Fan ist, muss das Leben nicht fürchten” 2. “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.”). Denn mit so ein bisschen bösen Sprüchen rund um “den Islam” hat man ja gleich alle auf seiner Seite – außer den Moslems, natürlich. Die sind ja hierzulande in der Minderheit und deswegen vorwiegend humorlos und schnell beleidigt. Allerdings spricht es nicht für ein besonders starkes Maß an Aufklärung im Nuhr’schen Hirn, diese billige Karte zu spielen. Wo es doch viel aufklärerischer wäre, dem ganzen religiösen Aberglauben auf einmal eins überzubraten. Womit wir zu meiner Lebensbeichte kommen. » weiterlesen »

» Nachdenkungen und Beichte von Chefred am 30.10.14 um 12:56 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Innenpolitik
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Oder: Warum hassen eigentlich so viele jüngere Menschen alle Linken?

Die scheiß-linken Zecken!

loveanimalsUnter bundesdeutschen Fußballfans ist es normal, die Anhänger des FC St.Pauli als “Zecken” zu bezeichnen. Wie es unter jüngeren Menschen in der Bundesrepublik Deutschland Mitte der Zehnerjahre des 21. Jahrhunderts gang und gäbe ist, Leute, die politisch eher linke Positionen aktiv und offen vertreten, “linke Zecken” zu nennen. Weil aber der Verein aus dem Hamburger Stadtteil seit seligen Hafenstraßen-Zeiten als “links” ja, als “linksradikal” gilt, müssen sich dessen Fans also gefallen lassen, wie alle Linken als blutsaugende Insekten betrachtet zu werden. Man fragt sich: Warum? Wie konnte es kommen, dass ein nicht kleiner Teil der nach etwa 1970 geborenen Bundesbürger das, was sie für links halten, so hassen? Und weshalb wird Linken blutsaugendes Verhalten unterstellt, warum gelten sie als Parasiten? Für jemanden wie den Verfasser dieses Textes, der a) vom Jahrgang 1952 und b) bekennender Linker, also vor allem bekennender Kapitalismushasser ist, bleibt das alles schwer verständlich, und so hat er sich aufgemacht, ein wenig Licht in diese Dunkelheit zu bringen. » weiterlesen »

» Verwunderung von Chefred am 21.10.14 um 21:44 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Von der Manipulierbarkeit emotionalisierter Menschen

Gefühl und Verstand

Holy Man Jam, Boulder, CO  Aug. 1970Eine der beinahe lustigen Verschwörungstheorien besagt, dass die Hippies eine Erfindung von CIA und US-Militärs gewesesen sei. Und zwar mit dem Ziel, die aufkommende Protestbewegung gegen den Vietnam-Krieg dadurch zu schwächen, dass eine diffuse Love-&-Peace-Besoffenheit die knallharte politische Analyse der damaligen Friedensbewegung ersetzen sollte. Als Beleg wird angeführt, dass sich die “Gründung” der Hippie-Szene eindeutig auf ein paar Monate im Jahr 1965 und den Laurel Canyon von Los Angeles einschränken lasse. In diesem Canyon aber hätten damals vorwiegend Kinder von mehr oder weniger hohen US-Militärs gelebt und als Musiker hohe Popularität erreicht – was der historischen Wahrheit entspricht. Den Geheimdienstleuten sei nach dem Betrachten diverser populistischer Bewegungen im 20. Jahrhundert klargeworden, dass Menschen, die mehr fühlen als denken, die nach Spirituellem suchen und die Geschichte verachten, weniger Widerstand leisten und insgesamt leichter zu manipulieren sind. Wie Nils Markwardt in seinem fantastischen Artikel in der ZEIT zu Xavier Naidoo richtig feststellt, ist aber auch jede Form Systemkritik jenseits historisch-kritischer Betrachtung nichts weiter als systemstabilisierend. » weiterlesen »

» Kurzessay von Chefred am 14.10.14 um 19:04 » in Rubrik(en): Innenpolitik,Wirtschaft
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Oder: Warum es im Turbokapitalismus einen starken Staat braucht

Freiheit, Gleichheit oder Brüderlichkeit

staatsmachtAn irgendeiner Stelle im Geschichtsunterricht in der Oberstufe nahmen wir auch die Französische Revolution durch. Und landeten natürlich auch beim berühmten “Liberté, Egalité, Fraternité”. Geprägt durch die eher nationalkonservative Gesinnung des amtierenden Lehrers nahm die Debatte einen unerwartet interessanten Verlauf. Es ging um die Frage, ob ein Staatswesen vorstellbar sei, in dem sowohl die Freiheit aller Bürger, als auch die Gleichheit aller Insassen sowie eine grundsätzliche Solidarität untereinander herrschen könne. Später lernte ich, dass wir Pennäler da in eine alte Diskussion aus den späten Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts geraten waren. Und zwar einer, die zum bürgerlichen Liberalismus führte. Der hat seine Wurzeln allerdings schon in der Aufklärung im siebzehnten Jahrhundert und vor allem während der englischen Revolutionen. Die Grundidee: Die Freiheit des Individuums – besonders gegenüber dem Staat – sei das erstrebenswerteste Ziel. Aus dieser (humanistischen) Vorstellung entstand die Idee vom Individualismus, nicht umgekehrt! Es geht auch um das individuelle Glück und den Weg dorthin. Aus der Sicht der inhumanen Auswüchse jener Zeit ist das alles verständlich und nachvollziehbar – aber von der Vorstellung das Recht auf Freiheit müsse für jeden gelten, waren die Liberalen bis Mitte des neunzehnten Jahrhunderts weit entfernt. » weiterlesen »

» Kurzessay von Chefred am 23.09.14 um 20:53 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Innenpolitik
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