Alle Artikel in der Rubrik "Innenpolitik"

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Das ganze Rheinland und das ganze Ruhrgebiet jetzt gemeinsam gegen die Neo-Nazis

Kölner, helft uns!

dom_dunkel…und ihr Bonner, Neusser, Ratinger, Duisburger, Essener, Bochumer und und und: Das schaffen wir nicht mehr allein. Wenn diese widerwärtige Fascho-Tusse jetzt nachdem “Kögida” aufgegeben hat und keine Parallelveranstaltungen mehr gleichzeitig in Düsseldorf und Duisburg stattfinden werden, konzentriert sich das Nazi-Hool-Gesocks ab kommenden Montag wohl voll und ganz auf die Landeshauptstadt. Dazu werden Drecksvereine wie ProNRW und ähnlich schleimig-braunes Pack ihre Kräfte in Düsseldorf zusammenziehen. Und dasselbe müssen nun alle aufrechten Bürger in der Region tun, die aktiv etwas gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und Menschlichkeit tun wollen. Leider packen es die Düsseldorfer allein nicht – der rot-grüne “Düsseldorf Appell” hockt in der Schmollecke, weil er sich nicht an die Spitze des Widerstands setzen konnte, und dem Gros der Hauptstädter scheint das alles am Arsch vorbeizugehen. Dabei läge es doch besonders im Interesse der diversen Yuppies, also der Zugezogenen in den neuen Wohlstandsghettos und in den bunten Vierteln, die gerade gentrifiziert werden, den Ruf der Stadt als weltoffene, bunte und tolerante Metropole aufrechtzuerhalten – würden sich die Faschos durchsetzen, hätte das negative Folgen für den Wert ihrer Immobilien. » weiterlesen »

» Appell von Chefred am 30.01.15 um 12:59 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Nazi-Tusse droht mit Montagsdemos bis zum Jahresende

Was tun mit Dügida – ignorieren, gegendemonstrieren oder blockieren?

Dügida am 26.01.15 by David YoungEs war schon immer die Methode von Demokratieallergikern die Freiheiten, die eine Demokratie bietet, auszunutzen und so ad absurdum zu führen. Da ist das braune Duo Melanie Ditmer und Anwalt Björn Clemens nicht anders gestrickt. Selbst nachdem sich die hiesigen AfD-Spinner von der Ditmer-Aktion distanziert hat und auch die Dresdner Pegiden nichts mit dem rechtsradikalen Rassistenhaufen zu tun haben, ziehen sie seit dem 12.01.2015 jeden Montag im Berufsverkehr durch die Innenstadt und haben vor, dies bis zum Jahresende(!) zu tun. Beim gestrigen Nazi-Latschen waren dann deutlich weniger als 100 Fascho-Nasen am Start, für die allen Ernstes eine Strecke bis zum Graf-Adolf-Platz polizeilich abgesperrt wurde. Auch die Rheinbahn musste über Stunden den über den Hauptbahnhof laufenden Verkehr einstellen oder umleiten. Das alles für dieses traurigen Haufen Dumpfbratzen! Die Düsseldorfer Bevölkerung ist inzwischen ratlos, wie mit diesem “Phänomen” umzugehen ist. Die große Mehrheit der Wohlstandsbürger und Zugezogenen interessiert das alles nicht, so lange ihre schicken Wohnquartiere nicht betroffen sind. Ein nicht kleiner Teil der Normalos schiebt die Schuld an den Verkehrsbelästigungen auf die Gegendemonstranten; Begründung: Würde niemand gegen Dügida demonstrieren, bräuchte die Polizei nicht absperren – Herr verteil Hirn! » weiterlesen »

» Kommentar von Chefred am 27.01.15 um 12:25 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Unklarheit über die Route der Nazis bis kurz vor Anpfiff

Ein bisschen Düsseldorf stand quer

noduegidaDie Fascho-Ditmer hatte dann noch mal ihren braunen Advokaten aus seinem rechten Winkel gelockt, um sich über die Einschränkungen zu beschweren, die ihrem dumpfen Haufen von der Düsseldorfer Polizei auferlegt worden war. Statt den Hauptbahnhof und die Graf-Adolf-Straße erneut über Stunden unnbenutzbar zu machen, damit sich die Nazis bei McDonald’s ihre hässlichen Wampen vollschlagen konnte, sollten die selbst von den Pegiden gemiedenen Dügiden nur über ein kleines Stück Bismark- und Karlstraße bis zum Stresemannplatz paradieren dürfen, um dort stantepede zu wenden und an Ort ihrer Kundgebung zurückzukehren. Der rechtdrehende Björn Clemens hatte dementsprechend das Verwaltungsgericht in Gang gesetzt, das – wie im Fall von OB Geisels aktiver Aufforderung gegen die Brut zu demonstrieren – erneut pro Dügida entschied. Dagegen hatte hinwiederum die Polizei beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde eingelegt. Eine Entscheidung der höheren Instanz sollte noch vor dem Anpfiff der Dittmer-Band um 18:30 eintreffen. Entweder die Antwort vom OVG kam zu spät oder auch diese Richter gaben unseren Cops Unrecht – jedenfalls durften sich die Rechtsradikalen wieder an einer freien Straße erfreuen. » weiterlesen »

» Bericht und Kommentar von Chefred am 20.01.15 um 14:41 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Aufrechte DüsseldorferInnen vs Faschos 5500 : 150

Düsseldorf hat sich quergestellt

noduegidaWie nennt man es, wenn ein Dominikanerpater mitten auf der Mintropstraße zwischen Tabledancebar und Spielhalle eine mitreißende Rede gegen Rassismus und für Toleranz und Menschenwürde hält, die zudem auch noch das Versagen der Politik im Sozialen anprangert? Genau: Düsseldorf stellt sich quer. Für mich persönlich war dieser Auftritt des Bruder Wolfgang der Höhepunkt dieses eigentlich langweiligen Abends. Denn von unserer Position aus und in der Zeit, in der wir ausharrten, bekamen wir nicht einen Nazi zu sehen. Dafür dort am Stresemannplatz eine stetig anwachsende Menge, die zum Schluss ungefähr 500 bis 600 Köpfe zählte. Ebenso überzeugend auch die Sprecherin der Initiative, die uns Demonstranten auf dem Laufenden hielt. Toll ihr klares Statement gegenüber der Polizei: Wenn ihr von uns verlangt, uns nicht zu vermummen, dann hört sofort auf, uns zu filmen! Ansonsten hörten wir Musik und unterhielten uns. Man sah diverse Fortuna-Embleme und – Schals, ein paar Fähnchen der Linken und einen Typ, der eine Antifa- und eine Israel-Fahne gleichzeitig schwang. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 13.01.15 um 09:35 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Innenpolitik
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Oder: Der kleine Rassismus für zwischendurch

Die Pegiden sind unser schlechtes Gewissen

Quelle: Der Tagesspiegel (Pegida-Demo)Nicht dass sie mir leidtäten, die Pegiden, aber ein Aspekt des ganzen Tumults rund um die Nazis und ihre doofen Nachläufer scheint mir völlig übersehen zu werden: In ihrer grenzenlose Dumpfheit lässt sich aus der Mitte der Gesellschaft heraus mit vereinten Kräften von Politik, Medien und Gutbürgertum auf die Dresdner Spaziergänger (und ihre hilflosen Nachäffer im Land) wunderbar eindreschen. Und damit von dem kleinen bisschen Rassismus und Chauvinismus in uns allen ablenken. So gesehen nehmen die Pegiden unsere uneingestandenen Sünden auf sich. Ja, vielleicht sollten wir gebildeten, weltoffenen und supertoleranten Multikultisten dankbar sein, dass da um die 20.000 Blödspießer der neuen Querfront, den Immerschon-Rassisten und den Nazis mit ihren süffigen Parolen und lustigen Verschwörungstheorien nachlaufen. Denn so kann man sich prima abgrenzen von denen da. Tatsächlich aber sind sowohl der Gefühlsrassismus, als auch der fußballbefeuerte Deutschstolz nicht etwa in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern trauen sich quer durch alle Schichten wieder, ihre schleimigen Köpfchen ans Tageslicht zu halten. » weiterlesen »

» Überlegung von Chefred am 06.01.15 um 16:49 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Was die galoppierende Ungerechtigkeit des Kapitalismus sonst noch hervorbringt

Kein Fußbreit den Arschlöchern

lichtenhagenIhr sehr ergebener Chefred hat lange gebraucht, sich eine umfassende Meinung zur medial angeschwollenen Islam- und Ausländerfeindlichkeit zu bilden. Denn ganz einfach ist die Sache nicht. Beginnen wir mit der kapitalismuskritischen Sicht, die bislang in den öffentlichen Debatten viel zu kurz kam und noch nicht einmal von den Vertretern der Partei, die sich frecherweise “Die Linke” nennt, vertreten wird. Natürlich kommt es dem gerade auseinanderfliegenden Kapitalismus und seinen Profiteuren sehr zupass, dass Bürger, die unter der immer schlimmer werdenden und immer korrupter angelegten Ungerechtigkeit des Systems leiden, ihre Angst, ihre Sorgen und Noten und schließlich auch ihre Wut gegen irgendwelche Minderheiten richten und nicht gegen die Reichen und Mächtigen. Es hat schon immer funktioniert, dem Volk einen Popanz zum Draufhauen zu genehmigen. Siehe auch: Judenvernichtung im deutschen Faschismus. Zweitens: Die gesamte politische Klasse, ob regierend oder opponierend, sollte bitte einfach die Fresse halten und sich nicht zu Sachen wie “Pegida” äußern – sie haben auf die eine oder andere Art den Boden für solche Bewegungen bereitet. Dass die Marschierer von Dresden einen erheblichen Hass auf “die Medien” haben, ist ebenfalls nachvollziehbar. Denn die irrwitzige Profitgier der Verleger, die zur Zeit das Ende des unabhängigen Journalismus herbeiführt, hat tatsächlich eine gleichschaltende Wirkung. » weiterlesen »

» Meinungsäußerung von Chefred am 18.12.14 um 18:24 » in Rubrik(en): Innenpolitik
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Ungerecht, kriminell und grausam - die USofA

HEugdAdA – Humanistische Europäer gegen die Amerikanisierung des Abendlandes

amok_usaDa ist derzeit eine Heuchelei am Werk, die für jeden halbwegs denkenden Menschen kaum erträglich ist. Irgendwelche gewissenlose Rechtspopulisten wie der AfD-Lucke begrüßen es, dass kriminelle Rechtradikale im Verein mit verblendeten und verblödeten Spießern meinen, das “Abendland” vor der Islamisierung zu schützen. Weil der Islam, das weiß ja jedes Kind, mittelalterlich und inhuman ist sowie auf Expansion setzt. Gleichzeitig – und dies seit mehr als 50 Jahren – kippt ein kaputtes, krankes, ungerechtes, rassistisches und grausames System namens USofA seine widerliche Propaganda über sämtliche Kanäle in die Köpfe von uns Europäern. Wer dagegen auf die Straße ginge, gälte den mainstreamingen Medien als Antiamerikaner und damit als Staatsfeind. Denn die USA klasse zu finden und der US-Politik und -Wirtschaft in den After zu krabbeln, scheint quasi gottgegeben richtig zu sein. Auf der Strecke bleibt die humanistische, aufgeklärte Kultur Europas. Also genau das, was die Dreckschweine von den NazAbKürz-Vereinen vorgeben retten zu wollen. Ja, die christliche Kultur ist nämlich nur der eine Strang, der das Denken, Fühlen und Handeln von Europäern geprägt hat – die andere Wurzel heißt AUFKLÄRUNG! » weiterlesen »

» Folge 34 von 34 in Wutausbruch

» Gegenmittel von Chefred am 10.12.14 um 12:55 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Innenpolitik
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Wie die vermaledeiten Privatversender ihre politische Agenda betreiben

Gesellschaftliche Gehirnwäsche, geplant

Alles Nichts Oder?! "Alles Nichts Oder?!"Der Herr Balder – wie ihn seine kongeniale Partnerin, Frau von Sinnen, zu nennen pflegte – sagte vor einiger Zeit in einem Interview, das ich leider nicht mehr finde, sinngemäß folgendes: “Wir wollten doch bloß Quatsch machen, damit die Leute Spaß haben. Wir konnten ja damals nicht ahnen, was für eine Scheiße daraus im Privatfernsehen werden würde.” Nicht nur wegen solcher Einsichten verehre ich den Schauspieler und Drummer einigermaßen. Nur greift der Vorwurf, Privatversender würden “Unterschichtenfernsehen” machen oder öde Scheiße, viel zu kurz. Denn die Wahrheit ist: Was diese versendenden Vereinigungen aus dem RTL-Pro7Sat1-Komplex über den Äther und die Kabel schicken, ist Propaganda, die eine gesellschaftliche Gehirnwäsche bewirken soll. Immer mit dem Ziel, den Konsumenten zum Konsumieren zuzurichten. Um das zu erreichen, wird ein Welt-, Menschen- und Gesellschaftsbild vermittelt, das inhumaner und widerlicher nicht sein könnte. Würden die Shows und Serien dieser ekelerregenden Anstalten die Realität abbilden, könnte sich jeder halbwegs intakte Mensch nur noch die Kugel geben. Hauptaufgabe des Programm ist es, die Menschen zu entsolidarisieren. » weiterlesen »

» Folge 33 von 34 in Wutausbruch

» Glosse von Chefred am 27.11.14 um 14:24 » in Rubrik(en): Feuilleton,Innenpolitik
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