Alle Artikel in der Rubrik "Interna"

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Die Rainer'sche Post bekommt ein Schwesterchen bzw. ein Brüderchen...

The Düsseldorfer – das Online-Magazin

The Düsseldorfer - das Online-MagazinEs ist wie bei einer Oscar-Verleihung: Zuerst möchte ich mich nämlich bedanken. Und zwar als erstes bei zwei Herren, die damit wahrscheinlich nicht rechnen. Der eine ist Andre Zalbertus. Auch wenn wir nach einigem Hin und Her (bisher) kein gemeinsames Projekt zustande gebracht haben, so hat er mich doch erst auf die Idee gebracht, ein Online-Magazin für Düsseldorfer und Menschen, die in der Ferne an Düsseldorf denken, zu planen. Denn er sagte, man solle genau das tun, für das man eine Leidenschaft habe. Ich habe zwei Leidenschaften: das Schreiben und meine Heimatstadt. Meine zweite Danksagung geht an meinen Fortuna-Freund Claus, dem ich beiläufig von meiner Idee erzählte. Seine positive Reaktion gab den Ausschlag es zu wagen. Drei Menschen habe ich ganz besonderen Dank zu sagen: Sandra Drljaca, dieser tollen Fotografin, die mich für Präsentation und Video zum Düsseldorfer begleitete. Der liebe, alte Kollege Harald Müller, der mir ein ordentliches Logo baute. Und natürlich meinem alten Freund Stefan Gladow, der das Video drehte und produzierte. Und zwar das Promo-Video für Startnext. Denn The Düsseldorfer ist ein Crowdfunding-Projekt. Inspiriert hat mich vor allem De Correspondent, das niederländische Projekt, das hochwertigsten Journalismus werbefrei im Abo anbietet. Und das höchst erfolgreich. » weiterlesen »

» Ankündigung von Chefred am 27.09.14 um 20:54 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton,Interna
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Zu "Abschlepper abschleppen"

Kleines anonymes Arschloch, Folge 741

Von der sicher überhaupt nicht anonyme Mailadresse

kam gestern abend folgender fröhlicher Text:

Du bist ein armer dämlicher Vollpfosten, neben dem Abschlepper auf dem Bild passt locker ein Schwertransporter durch, geschweige von der Feuerwehr. Aber Hauptsache das Netz mit ausgedachtem Scheiß vollstopfen, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Er bezieht sich auf den Beitrag “Abschlepper abschleppen” aus dem Dezember 2012. Das kleine anonyme Arschloch hat also rund zwei Jahre gebraucht, den Artikel zu entdecken, ist aber nicht in der Lage, den Beitrag von kaum 200 Wörtern Länge korrekt zu entschlüsseln. Denn dort steht definitiv NICHT, dass der bescheuerte abgestellte Abschleppwagen “Schwerlaster…, geschweige von der Feuerwehr” blockiert. Und das mit der Verwendung der Konstruktion “geschweige denn”, das üben wir nochmal, nicht wahr, kleines anonymes Arschloch?

» Bericht von Chefred am 26.09.14 um 09:28 » in Rubrik(en): Interna
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Clooney & Rainer by Antje Hachmann

Diese wunderbaren Fotos, die unsere alte Freudin Antje Hachmann im August 2014 auf der Kiefernstraße am AK 47 geschossen hat, wollte ich auch den Lesern nicht vorenthalten, die nicht auf Facebook sind.

» Folge 13 von 13 in Windhund-Stories

» Bilder von Chefred am 19.09.14 um 15:40 » in Rubrik(en): Feuilleton,Interna
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Korsika und die Franzosen

J’aime la France (2)

Ein Original-Stehklo, wie man es in Frankreich immer noch überall findetDa die damalige Dame meines Herzens, die später meine Gattin und Mutter meiner Kinder werden sollte, wie schon geschildert ein äußerst intimes Verhältnis zu Frankreich hatte und die Landessprache mit extremer Perfektion beherrschte, zog es sie immer wieder in das große Land zwischen Nordsee und Mittelmeer. Eher zufällig war sie im Mai 1977, kurz bevor wir uns kennenlernten, mit ihrer besten Freundin nach Korsika in Urlaub gefahren, nach Calvi. Also reisten wir im Sommer 1979 auch dorthin, weil’s ihr auf der Ile de Beauté so gut gefallen hatte. Immerhin sprach man da Französisch. Dass die Einheimischen gerade in jenen Jahren einen derben Hals auf die Franzacken hatten und dass es eine korsische Sprache gab, wussten wir zunächst nicht. Außerdem wollten wir doch in der wunderbaren Bucht von Calvi bloß einen netten Strandurlaub verleben. Wir hatten eine kleine, feine und ziemlich preiswerte Ferienwohnung jenseits des Hügels gefunden. Da gab es wenig Menschen und zum Glück auch wenig Verkehr. Um aber nach Calvi zu kommen, brauchte es gut 25 Gehminuten. Und zum Strand war es dann nochmal eine Viertelstunde. Aber wir waren ja jung und verliebt, hatten kein Geld, aber Zeit. » weiterlesen »

» Reiseberichte von Chefred am 13.09.14 um 21:40 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Interna
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Das Problem mit den frankophilen Käselutschern

J’aime la France! (1)

Delacroix - Die Freiheit auf den BarrikadenJetzt sehe ich mich schon bemüßigt, mich für den Frustbericht über unseren Urlaub im Süden Frankreichs rechtfertigen zu müssen. Weil das, was Franz-Josef Degenhardt so zutreffend mit “frankophile Käselutscher” diffamiert hat, sofort anti-französische Ressentiments wittert, wenn man sich nicht euphorisch über das Land ihrer weinfeuchten Träume äußert. Denen sage ich: Wer nicht kritisiert, was er liebt, der liebt nicht. Natürlich gibt es gerade bei eher sozialdemokratisch sozialisierten Menschen eine tiefe Frankreichsehnsucht – vielleicht weil man immer noch die brennenden Döschwos der Barrikaden im Pariser Mai von 1968 wittert und sich selbst dort mit Baskenmütze auf dem Hirn, Maispapierzichte zwischen den rotweingefärbten Lippen und einem Baguette in der schweißnasse Achsel gegen die CRS-Bullen kämpfen sieht. Für die Freiheit! » weiterlesen »

» Geständnis von Chefred am 08.09.14 um 14:56 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Interna
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Schwierige Tage im Süden

Le Frust Francaise

boulangerieNatürlich haben uns nicht DIE Franzosen den Urlaub vermiest. Aber unsere Sympathien für Frankreich und die Franzosen haben doch sehr gelitten. Vor allem, weil DER Franzose in seiner Eigenschaft als Autofahrer eine rücksichtslose, egoistische Drecksau ist. Und dumm dazu. Das zeigte sich schon bei der Anreise. Während die erste Etappe über Luxemburg bis nach Beaune im Burgund relativ stressfrei verlief (ausgenommen eine Pause auf einem Rastplatz des französischen Grauens…), wurden die restlichen rund 500 Kilometer zu einer Höllentour, die über neun Stunden dauerte. Gut, es war Samstag, und es gab unerklärlicherweise viel Reiseverkehr in den Süden, aber die Staus entstanden vor allem wegen der bekloppten französischen Verkehrsplaner und dem geradezu absurden Fahrstil der Franzosen. Mehrere Kilometer vor jedem stockenden Stück wird über Anzeigetafeln bekanntgegeben, dass irgendwo später Stau sein soll. Unmittelbar nach den Anzeigen gibt’s Stau, der sich nach ein paar Kilometern wieder auflöst – also nicht da, wo die Tafeln ihn ansiedeln. » weiterlesen »

» Reisebericht von Chefred am 05.09.14 um 16:00 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Interna
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Die Rainer'sche Post geht in die Sommerfrische

Tage im Süden

im_suedenEndlich Urlaub. Endlich mal wieder in den Süden. Endlich mal wieder Frankreich. Vom 22.08. bis einschließlich 08.09. ist die Rainer’sche Post in der Sommerfrische. Ins Languedoc geht’s, in die Nähe von Pézenas, der Stadt Molières. In der Nähe ist das quirlige Montpellier, und Béziers ist sogar noch ein bisschen näher. Ausflüge nach Agde (siehe Foto) und Sète sind geplant. Die Strände zwischen Port Leucate und der Camargue werden wir erforschen. Aber erst nach dem Ende der französischen Sommerferien – vorher wird es viel zu voll sein. Aber bis dahin werden wir mit Clooney durch’s Herault wandern und im Lac du Salagou baden. Freunde werden wir besuchen und es uns einfach gut gehen lassen. Ob es während der Zeit dort Beiträge in der Rainer’schen Post geben wird, ist fraglich, aber möglich. Sicher wird es keine Spielberichte vom Fußball geben und wohl auch keine Rezepte. Aber vielleicht ein paar schöne Stories, die hier schon immer mal erscheinen sollten. Oder auch Impressionen aus dem Süden. Man wird sehen.

» Hinweis von Chefred am 20.08.14 um 22:22 » in Rubrik(en): Interna
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Jenseits von Sucht und Gewohnheit

Erstmal eine rauchen

rauchenJa, ich rauche wieder. Bevor sich jetzt alle militanten Nichtraucher aufregen und mir moralisch kommen wollen, die Ergänzung: So drei, vier Zigaretten … pro Jahr. Und das jetzt schon seit anderthalb Jahren. Musste ich mal loswerden in diesen Tagen, in denen sich meine letzte Kippe zum fünften Mal jährt. Es ist mir damals überhaupt nicht schwergefallen aufzuhören, und die negativen Effekte hielten sich in engen Grenzen und dauerte nicht lange. Aber beim Paris-Wochenende zum meinem Sechzigsten konnte ich der roten Raute mit dem Schriftzug “Tabac” nicht widerstehen, betrat einen Laden und erwarb ein Päckchen Gitanes. Die erste Zichte in einem Café im Marais war furchtbar. Die Packung fuhr mit nachhause und hält bis heute. Genauer gesagt: Insgesamt fehlen nun sechs Stück. So kann’s bleiben. Lungenzüge sind mir nicht möglich, und die Dinger schmecken mir nicht mehr wie früher. Und das ist ein Verlust. Denn nachdem ich 1970 anlässlich unserer Klassenfahrt nach Paris auf französische Schwarze umgestiegen war, haben mit die Gauloises und Gitanes immer wirklich geschmeckt. Alle anderen Marken oder Sorten habe ich nur gequalmt, weil ich rauchen wollte, aber keine Cigarettes da waren. » weiterlesen »

» Betrachtungen von Chefred am 16.07.14 um 12:21 » in Rubrik(en): Feuilleton,Interna
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