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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Interna</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>[Gel&#246;st] Torheiten</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Klick aufs Bild macht's gro&#223;] Zivilisation ist auch der Versuch, den Kr&#228;ften der Natur etwas entgegenzusetzen. Da ist zum Beispiel das Wetter: brennender Sonnenschein, aggressive Feuchtigkeit, zerrende St&#252;rme. Die wirken aufs Menschenwerk, und der Mensch versucht, das Wetter daran zu hindern, sein Werk zu zersetzen. Zu diesem Zwecke bedeckt er beispielsweise Eisernes mit Lack. Legt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/duesselquiz_260112_gross.jpg" rel="Lightbox"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2012/01/duesselquiz_260112.jpg" alt="Parkpl&#228;tze" title="duesselquiz_260112"/></a><em>[Klick aufs Bild macht's gro&#223;]</em> Zivilisation ist auch der Versuch, den Kr&#228;ften der Natur etwas entgegenzusetzen. Da ist zum Beispiel das Wetter: brennender Sonnenschein, aggressive Feuchtigkeit, zerrende St&#252;rme. Die wirken aufs Menschenwerk, und der Mensch versucht, das Wetter daran zu hindern, sein Werk zu zersetzen. Zu diesem Zwecke bedeckt er beispielsweise Eisernes mit Lack. Legt eine sch&#252;tzende Haut an. Denn entsprechend der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodynamik">thermodynamischen Haupts&#228;tze</a> besagen letztlich, dass jede Ordnung dem Chaos zustrebt, dem Zerfall. Das nennt man bei Metallen Korrosion. Wenn aber Zivilisation und Naturkr&#228;fte an einem Objekt gerade mittem im Kampf stecken entsteht Sch&#246;nheit &#8211; wie bei diesem Tor.</p>
<p>1) Auf welcher Stra&#223;e findet sich dieses Schiebetor: <strong><a href="http://g.co/maps/9ntvv">an der Moselstra&#223;e gegen&#252;ber vom Mannesmann-Parkhaus</a></strong></p>
<p><span id="more-8871"></span>Es handelt sich um eine ziemlich stille Ecke in der N&#228;he einer ziemlich belebten Region der sch&#246;nsten Stadt am Rhein.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/interna/torheiten.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Wetter am 27.12.11</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wetter am 27.12.11 um zehn: 1029 hPa, 9°, tr&#252;b, trocken Copyright &#169; by Rainer Bartel, alle Rechte vorbehalten (ID: 078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &#187; Ganzen Artikel lesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wetter am 27.12.11 um zehn: 1029 hPa, 9°, tr&#252;b, trocken</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/interna/wetter-am-27-12-11.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Umzug!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt, hei&#223;t es. Wollen wir mal nicht hoffen, dass dies das dritte Mal ist. Tats&#228;chlich handelt es sich um einen physischen, analogen Umzug und nicht um einen virtuellen Umzug der Website. Aber allein wegen der Umstellung des Telefonanschlusses m&#252;sste dieses wunderbare Online-Magazin ein paar Tage unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt, hei&#223;t es. Wollen wir mal nicht hoffen, dass dies das dritte Mal ist. Tats&#228;chlich handelt es sich um einen physischen, analogen Umzug und nicht um einen virtuellen Umzug der Website. Aber allein wegen der Umstellung des Telefonanschlusses m&#252;sste dieses wunderbare Online-Magazin ein paar Tage unter erschwerten Bedingungen senden. Und weil es auch jede Menge echte Arbeit gibt, wird die Rainer&#8217;sche Post bis mindestens Dienstag, 20.12., einschlie&#223;lich pausieren. Bleiben Sie uns geworgen und lesen Sie so lange alte Beitr&#228;g &#8211; wie der <a href="http://www.schockwellenreiter.de/">Schockwellenreiter</a> immer sagt: es sind ja genug da.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/interna/umzug.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>[Gel&#246;st] Ein Hauch von Notre Dame</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 20:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Klick aufs Bild macht's gro&#223;] Es hei&#223;t ja gelegentlich, D&#252;sseldorf sei Klein-Paris. Weit gefehlt! In wahrheit ist Paris Gro&#223;-D&#252;sseldorf &#8211; so lautet jedenfalls ein Insider-Scherz engagierter Lokalpatrioten. Angesichts dieser schwarzen Fratze hat der gebildete Paris-Kenner aber sofort Erinnerungen an die Wasserspeier der Kathredale von Notre Dame. Dabei handelt es sich um eine stinknormale Viertelskirche in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/10/duesselquiz_281011_gross.jpg" rel="Lightbox"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/10/duesselquiz_281011.jpg" alt="Das steinerne Monster am heiligen Haus" title="duesselquiz_281011"/></a><em>[Klick aufs Bild macht's gro&#223;]</em> Es hei&#223;t ja gelegentlich, D&#252;sseldorf sei Klein-Paris. Weit gefehlt! In wahrheit ist Paris Gro&#223;-D&#252;sseldorf &#8211; so lautet jedenfalls ein Insider-Scherz engagierter Lokalpatrioten. Angesichts dieser schwarzen Fratze hat der gebildete Paris-Kenner aber sofort Erinnerungen an die Wasserspeier der Kathredale von Notre Dame. Dabei handelt es sich um eine stinknormale Viertelskirche in einem stinknormalen Viertel, wobei das gesuchte heilige Haus schon noch eine architektonische Besonderheit aufweist.</p>
<p>1) An welchem heiligen Haus h&#228;ngt dieses steinerne Monster: <strong><a href="http://www.sankt-antonius-friedrichstadt.de/">St. Antonius</a> am F&#252;rstenplatz</strong><span id="more-8477"></span></p>
<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/10/sankt_antonius_frueher_gross.jpg" rel="Lightbox"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/10/sankt_antonius_frueher.jpg" alt="St. Antonius - fr&#252;her noch mit spitzem Kirchturm" title="sankt_antonius_frueher"/></a>Diese Viertelskirche im Basilika-Stil ist mir immer irgendwie alterslos erschienen. Tats&#228;chlich wurde sie erst 1909 geweiht. Der Neubau wurde n&#246;tig, weil St. Peter am Kirchplatz aus allen N&#228;hten platzte &#8211; noch heute sind Peter und Antonius eng verbunden, die Gemeinden wurden mangels gl&#228;ubiger Katholen zusammengelegt. Aber damals boomte D&#252;sseldorf. Es kam zur ersten gro&#223;en Eingemeindung, und die Stadt zog Firmen und Einwohner an. Da die Manager vom Bistum wohl annahmen, es k&#246;nnte immer so weiter gehen, kam es zu diesem etwas <a href="http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/export/sites/gemeinden/st_peter_duesseldorf/_galerien/download/Chronik_50_A5-Format.pdf">&#252;berdimensionierten Bau</a>. Die merkw&#252;rdige Form des Turmendes ist eine Kriegsfolge &#8211; urspr&#252;nglich gab&#8217;s einen spitzen Turmhelm, der aber nach dem Krieg nicht wiederhergestellt wurde.<br />
Da ich nicht christlich gro&#223; geworden bin, war mir als Kind gar nicht bewusst, dass dieses Geb&#228;ude am Ende vom F&#252;rstenplatz &#8211; auf dem ich meine ersten zehn Lebensjahre spielend verlebte &#8211; eine Kirche war; wegen der Form des Turms war es f&#252;r mich eine Ritterburg. Und wenn mich G&#228;ste auf diese Besonderheit ansprechen, dann sage ich heute noch, dass St. Antonius eigentlich eine Burg ist&#8230;</p>
<p>Und, nein, eine Erkl&#228;rung f&#252;r den einzelnen Ungeheuerkopp habe ich nicht gefunden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/interna/ein-hauch-von-notre-dame.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Düssel-Quiz]]></series:name>
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		<title>Plakatverarschers Amoklauf</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 12:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalte Wut packt mich, wenn die sinnlosen Existenzen in der Reklamewirtschaft ihr Tun mit dem Wort &#8220;kreativ&#8221; bezeichnen. Denn das bedeutet &#8220;sch&#246;pferisch&#8221;, was diese Leute aber treiben, ist bestenfalls absch&#246;pfend. Ich weigere mich auch, die Propagandaindustrie mit dem Begriff &#8220;Werbung&#8221; zu verbinden, weil dieses sch&#246;ne Wort in den Bereich der zwischenmenschlichen Liebe geh&#246;rt &#8211; ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/10/reklame_muell_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Die Werbefuzzis verteilen ihren Dreck in der Stadt, weil sie nicht mehr wissen, was sie noch tun sollen"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2011/10/reklame_muell.jpg" alt="reklame_muell" /></a>Kalte Wut packt mich, wenn die sinnlosen Existenzen in der Reklamewirtschaft ihr Tun mit dem Wort &#8220;kreativ&#8221; bezeichnen. Denn das bedeutet &#8220;sch&#246;pferisch&#8221;, was diese Leute aber treiben, ist bestenfalls absch&#246;pfend. Ich weigere mich auch, die Propagandaindustrie mit dem Begriff &#8220;Werbung&#8221; zu verbinden, weil dieses sch&#246;ne Wort in den Bereich der zwischenmenschlichen Liebe geh&#246;rt &#8211; ein Mann wirbt um eine sch&#246;ne Frau (oder einen sch&#246;nen Mann oder umgekehrt). Das Ziel dieser nichtsw&#252;rdigenden, global marodierenden Bande ist es bekanntlich daf&#252;r zu sorgen, dass die Konsumenten Zeuch kaufen, das sie nicht brauchen und sich oft auch nicht leisten k&#246;nnen. Nun stecken die Reklamefuzzis seit einiger Zeit in einer anschwellenden Krise, deren Vorhandensein und Ausma&#223; sie nach au&#223;en hin sorgf&#228;ltig zu vertuschen trachten: Die Menschen hassen Reklame! Und die Konsumenten hassen Reklamefuzzis. Die aktuelle <a href="http://www.dbb.de/teaserdetail/artikel/forsa-umfrage-ergibt-weitere-imageverbesserung-fuer-beamte-und-oeffentlichen-dienst.html">forsa-Umfrage f&#252;r den Deutschen Beamtenbund</a> zeigt, dass &#8220;Mitarbeiter in Werbeagentur&#8221; die zweitunbeliebteste Berufsgruppe &#252;berhaupt ist &#8211; gleich nach den Versicherungsvertretern. Und weil die B&#252;rger die Reklame hassen, weichen sie ihr aus, wo es nur geht. Nat&#252;rlich vermeldet diese eklige Industrie aber Erfolgszahlen, also dass die Ums&#228;tze wachsen. Mal abgesehen davon, dass gerade in dieser Branche nur Statistiken zu trauen ist, die man selbst gef&#228;lscht hat, beweist das nur, dass die Unternehmen weiter Kohle in die Propaganda stopfen.<span id="more-8483"></span></p>
<p>Das tun sie, obwohl etliche ernstzunehmende Studie belegen, dass &#8220;Werbung&#8221; so gut wie nicht mehr wirkt, weil sie weitr&#228;umig umgangen, also immer weniger wahrgenommen wird. Der Grund f&#252;r derlei sinnlose Etatverschwendung ist: Die Firmen sind die Junkies, die Reklame&#228;rsche die Dealer. Wie der Rauschgifth&#228;ndler seine Kunden abh&#228;ngig macht und erreichen will, dass die immer h&#246;heren Dosen brauchen, so hat die sich manchmal auch auf widerlichste Art &#8220;Kommunikationsbranche&#8221; schimpfende Industrie ihre Kunden durch immer mehr und immer h&#228;rtere Reklame so sehr abh&#228;ngig gemacht, dass die nicht mehr auf solch unbeliebte Propaganda verzichten mag. Tats&#228;chlich verliert ein Anbieter im Consumer-Sektor fast unmittelbar an Marktanteilen, wenn er seine Reklame reduziert oder ganz einstellt. Nicht dass der Konsument auch nur irgendeine spezifische &#8220;Botschaft&#8221; rezipiert, aber wenn ein Bild im endlos bunten Strom der Plakate, Anzeigen, Banner und Spots fehlt, dann wird der zugeh&#246;rige Absender nicht mehr gesehen, nicht mehr beachtet, sein Angebot ignoriert.<br />
Bei der Reklame im Internet ist nicht einmal das der Fall, weil das Gros der Surfer die Reklame gar nicht sieht. Vermutlich verwenden weit mehr als drei Viertel aller Firefox-User das <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/">Plugin AdBlock plus</a>, das einem den ganzen Werbequatsch vom Leib h&#228;lt. Ein mir bekannter Anbieter einer Online-Dienstleistung versenkte in der Hoffnung auf die Wirkung von Bannern einige Zehntausend Euro, weil er sich nicht bewusst war, dass gerade seine Zielgruppe (internet-affine Besserverdiener zwischen 25 und 40) die Reklame ganz aussperrt.<br />
Beim Fernsehen ist es nicht viel anders. Jeder Fachmann wei&#223;, dass der Glotzer wegschaltet, wenn so ein Spot-Block beginnt, und wer mit einem Festplattenrekorder arbeitet, der l&#228;sst die Reklame ohnehin automatisch wegschnippeln. &#220;ber die Sinnlosigkeit von Anzeigen in Printproduken muss man angesichts abst&#252;rzender Auflagen kaum reden.</p>
<p><strong>Die Plakatverarscher</strong><br />
Vor L&#228;ngerem focht ich einen Strau&#223; mit einer Firma aus, die ihren Kunden Au&#223;enwerbung aufschwatzt, also Plakate aufh&#228;ngt &#8211; ich nannte diesen Dienstleister &#8220;<a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/plakatverarscher.php">Plakatverarscher</a>&#8220;. Auf meinen Bericht &#252;ber ein v&#246;llig sinnloses Plakat f&#252;r ein Produkt, das nun &#252;berhaupt nich au&#223;enwerbungstauglich ist, versuchten mich die Plakatverarscher von oben herab zu belehren, schwafelten von &#8220;out of home-Kampagne&#8221; und &#8220;G-Wert&#8221;. Tats&#228;chlich ist dies ja die Reklameart, der man am allerwenigsten entkommen kann, was bei Kr&#228;hatiefen ausl&#246;st, auf jeden Fall Plakate zu machen. Da aber auch das nachweislich immer weniger bringt, verfallen diese Bescheuerten neuerdings zunehmen auf das, was sie in ihrer blindw&#252;tigen Arroganz &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing">Viral-Marketing</a>&#8221; nennen.<br />
In dem Begriff steckt das Wort &#8220;Virus&#8221;, und tats&#228;chlich sind die sicht- und h&#246;rbaren Produkte unter diesem Etikett nichts anderes als Krankheiten. Die Idee ist, dem Konsumenten die Reklame unterzujubeln, und zwar so, dass er sich ganz toll vorkommt, wenn er den Absender hinter der Kampagne erkennt. Das ist spannend, das ist sch&#246;n und das ist asozial.</p>
<p>J&#252;ngstes Beispiel ist eine solche Undercoveraktion f&#252;r das Playstation-Spiel &#8220;Uncharted 3&#8243; aus den <a href="http://www.naughtydog.com/">Naughty-Dog-Studios</a>. Es handelt sich um die dritte Folge eines Action-Adventures rund um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uncharted:_Drakes_Schicksal">Abenteuer des Schatzsuchers Nathan Drake</a>. Der muss sich auf der Schatzinsel &#8220;El Dorado&#8221; unter anderem mit Zombies auseinandersetzen und ziemlich oft wild umher ballern. Nun interessiert sowas au&#223;er den entsprechend Game-Kartoffeln keinen feuchten Hund. Also hat Sony Entertainment kr&#228;ftig Reklame in die Welt setzen, die daf&#252;r sorgen soll, dass die Spielkinder die rund 80 Euro f&#252;r den Schwachsinn locker machen. Und weil die &#252;blichen Methoden gerade in der entsprechenden Zielgruppe nicht wirken, sind nun irgendwelche Plakatverarscher durch die St&#228;dte (zumindest durch meine Stadt) gezogen und haben an vielen Ecken lebensgro&#223;e Drake-Figuren aus Papier angeklebt. Es sieht aus, als habe jemand die Konturen aus einem Plakat ausgeschnitten. Dazu findet sich ein Zettel mit der Aufschrift &#8220;Uncharted3&#8243; und einer mit einem dieser Kl&#246;tzchen-Codes, den man mit dem Schmatzfone abscannen muss, um dann mit Reklame vollgem&#252;llt zu werden.</p>
<p>Was ich mich eigentlich nur frage: Wer hat das genehmigt? Ist es &#252;berhaupt genehmigt? Wer r&#228;umt den M&#252;ll der Plakatverarscher eigentlich wieder weg? Wer zahlt die Entsorgung? Oder verl&#228;uft das &#228;hnlich wie bei dieser bestussten <a href="http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/anzeige-gegen-illegale-werbung-auf-gehwegen-1.1144929">Viralkampagne f&#252;r den A-Team-Film</a>, bei dem Reklameidioten an den unm&#246;glichsten Stellen mit Schablonen hinweise auf Fahrbahnen und Gehwege spr&#252;hten. Als sie dann erwischt wurden, gaben die Bl&#246;den auch noch an, sie h&#228;tten aus &#8220;Fan-Kult&#8221;-Gr&#252;nden gespr&#252;ht. Wie doof muss man sein, um Werbearsch zu werden?</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.209) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/interna/plakatverarschers-amoklauf.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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