Schmatzphone (20.06.11) – Wer trendy sein will, hip und cool, der schafft sein Smartphone zugunsten eines HANDYS ab. Ja, Handy! Zum Telefonieren! Sachichdoch: iPhone ist Prollphone (siehe auch: “Nokia 6230 rulez okay!”). [weiterlesen...]
Kann man das Rauchen genauso bewusst wieder anfangen?
Bevor sich jetzt Menschen, die mir zur Rauchentwöhnung gratuliert haben, Sorgen machen: Nein, ich plane den Ausstieg vom Ausstieg nicht wirklich. Aber mache mir aus dem Abstand von zwei Jahren schon so meine Gedanken zum Thema. Wo andere dicken Bücher schreiben und darin für das Saufen und Quarzen plädieren, möchte ich ein wenig Subjektives in die Luft blasen. Tatsache ist, dass mir das Rauchen einer filterlosen Gitanes manchmal sehr fehlt. Und in den Momenten, in denen es mir fehlt, bin ich ziemlich unglücklich. Nicht andersrum. Es gibt Situationen, in denen für mich über fast 40 Jahre hinweg die französische Kippe (ich habe nie irgendeine andere Art Zigaretten über einen längeren Zeitraum gepafft…) einfach dazugehörte. Der erste Blick aufs Meer nach der Ankunft, zum Beispiel. Vollmondangucken. Sowas in etwa. Das Rauchen war ein integrierter Bestandteil meines Lebens. Und den habe ich verloren. Als ich vor einigen Jahren schonmal für ein paar Wochen aufgehört hatte, meinte ein guter Kumpel: Mensch, du ohne Gitanes, da fehlt was an dir. [weiterlesen...]
Kalauer (01.06.11) – Mir eben wieder eingefallen dieser doofe Spruch: “Führer war alles besser.” (aus dem Liederzyklus “Ohne Worte”). [weiterlesen...]
Ab heute gibt’s was auf die Augen: In unregelmäßigen, aber eher kurzen Abständen finden Sie in der neuen Serie “Düsselsichten” Fotos aus der schönsten kleinen Großstadt. Und zwar puristisch. Ein Bild, ein kurzer Text. Basta. Also, Augen auf!
Da ja nun der Kindle bei Amazon auch für deutsche Käufer vorliegt und ich darüber nachdenke, mein belletristisches Werk auf eigene Faust und ausschließlich digital zu vermarkten, unterbreche ich die Umfrage über die schönste Stadt der Welt kurz und frage Sie / euch: Wie lest Ihr Romane? Nur analog oder schon digital? Oder demnächst (auch) auf einem iPad, Kindle oder anderen eBook-Lesegerät? Bitte mal die aktuelle Umfrage dazu bedienen. Danke.
Update: 64 nette Leser haben mitgemacht. Das ist erfreulich. Überrascht hat mich, dass mehr als zwei Drittel angeben, sie würden Romane am liebsten als richtiges Buch lesen. Insgesamt nur sechs Mitmacher gaben an, Romane am liebsten auf einem elektronischen Gerät zu konsumieren. Und immerhin ein Viertel outete sich als analphabetisch bzw. roman-abstinent – was nur beweist, dass es hier immer wieder Spaßvögel gibt, die sich grundsätzlich für die lustigsten Antworten entscheiden. Damit zurück zur Abstimmung über die schönste Stadt der Welt.
Wetter am Gründonnerstag 2011 in Düsseldorf viertelnachneun: 1012 hpa, 13°, Wolkendecke, auflockernd
Von der Popifizierung eines Musikgenres
Irgendwie mag ich den gesuchten Song schon – vielleicht wegen der Stimme des Sängers. Und hatte auch immer gedacht, der Titel sei identisch mit dem eines Beatles-Songs. Mitnichten. Und auch im Namen des Sängers gibt es eine Überraschung. Dabei ist das Ganze ein One-Hit-Wonder von 1995.
1) Wie heißt der Sänger: Andru Donalds
2) Wie heißt der Song: Mishale
Ein Stadion für mehr als 3 Mio Euro für 3 Spiele
Die ZEIT ONLINE schreibt über das Stahlrohrbehelfsstadion (SRBS) im Schatten der Düsseldorfer Arena, das für drei Spiele der Fortuna aufgebaut wird, weil der bescheuerte European Songcontest (ESC) die richtige Arena sechs Wochen lang blockiert:
Acht Wochen Aufbau, vier Wochen Sport, vier Wochen Abbau – ein irrwitziges Projekt. Man mag kaum daran denken, was für sinnvollere Sachen eine Kommune mit drei Millionen Euro hätte anstoßen können, zumal wohl kein europäischer Landstrich mit so vielen fertigen, stabilen Fußballarenen gesegnet ist, wie das Rhein-Ruhr-Gebiet. Doch in Düsseldorf setzen sie aufs Außergewöhnliche. “Der Song-Contest ist ein besonderes Ereignis für unsere Stadt, das erfordert besondere Maßnahmen”, sagt der Fortuna-Präsident Peter Frymuth. [Kwelle: ZEIT Online]