Alle Artikel in der Rubrik "Feuilleton"

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Die Rainer'sche Post bekommt ein Schwesterchen bzw. ein Brüderchen...

The Düsseldorfer – das Online-Magazin

The Düsseldorfer - das Online-MagazinEs ist wie bei einer Oscar-Verleihung: Zuerst möchte ich mich nämlich bedanken. Und zwar als erstes bei zwei Herren, die damit wahrscheinlich nicht rechnen. Der eine ist Andre Zalbertus. Auch wenn wir nach einigem Hin und Her (bisher) kein gemeinsames Projekt zustande gebracht haben, so hat er mich doch erst auf die Idee gebracht, ein Online-Magazin für Düsseldorfer und Menschen, die in der Ferne an Düsseldorf denken, zu planen. Denn er sagte, man solle genau das tun, für das man eine Leidenschaft habe. Ich habe zwei Leidenschaften: das Schreiben und meine Heimatstadt. Meine zweite Danksagung geht an meinen Fortuna-Freund Claus, dem ich beiläufig von meiner Idee erzählte. Seine positive Reaktion gab den Ausschlag es zu wagen. Drei Menschen habe ich ganz besonderen Dank zu sagen: Sandra Drljaca, dieser tollen Fotografin, die mich für Präsentation und Video zum Düsseldorfer begleitete. Der liebe, alte Kollege Harald Müller, der mir ein ordentliches Logo baute. Und natürlich meinem alten Freund Stefan Gladow, der das Video drehte und produzierte. Und zwar das Promo-Video für Startnext. Denn The Düsseldorfer ist ein Crowdfunding-Projekt. Inspiriert hat mich vor allem De Correspondent, das niederländische Projekt, das hochwertigsten Journalismus werbefrei im Abo anbietet. Und das höchst erfolgreich. » weiterlesen »

» Ankündigung von Chefred am 27.09.14 um 20:54 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton,Interna
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Lecker Rotkohl aus frischem Kappes selbstgemacht

Brautkleid bleibt Brautkleid…

Rotkohl selbstgemacht aus frischem Kappes…und Blaukraut bleibt Blaukraut. Ja, denn in Bayern heißt der rote Kappes Blaukraut. Und tatsächlich erinnere ich mich daran, dass das Zeuch, das der Koch in dieser Brauerei mit Restaurant und Gästezimmern im Altmühltal so um das Jahr 1965 zum gekochten Rindfleisch servierte, wirklich blitzblau aussah. Schmecken tat beides nicht, aber das ist eine andere Geschichte… Ansonsten heißt der Gegenstand der heutigen Anleitung meist Rotkohl oder Rotkraut. Den kauft man normalerweise tiefgefroren im Supermarkt oder in der Dose oder im Glas. So genanntes “Apfelrotkraut” gibt es beim Discounter als Konserve schon für rund 80 Cent je 800 Gramm. Da scheint sich das Selbermachen nicht zu lohnen. Aber: Erstens lässt sich aus dem simplen Kappes eine Geschmackssensation zaubern und zweitens enthalten Rotkohl-Konserven mindestes 8 oft 10 und mehr Prozent Zucker! Da könnt man ja gleich Cola trinken… Außerdem macht Rotkohlschmoren Spaß und ist relativ simpel. » weiterlesen »

» Folge 92 von 92 in Rezepte

» Montageanleitung von Chefred am 27.09.14 um 11:58 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Wider jede Vernunft

Autofahrermerkwürdigkeiten

In den 50ern auf dem Markt in TrierMein Vater liebte das Autofahren. Nachdem er sich einen beigen Peugeot 403 (“Das ist der französische Mercedes”, pflegte er zu sagen…) gekauft hatte, zog er zum Chauffieren gern eine ebenfalls beige Strickweste mit braunen Wildledereinsätzen, eine hellbeige Schiebermütze und hellbraune Autofahrerhandschuhe an. Später dann kam ein türkisblauer Ford 20m TS ins Haus. Da sagte er dann: “Das 20m ist für die Familie, das TS ist mein Hobby.” Denn der Nachfolger der Badewann hatte immerhin 90 PS. Neunzig! Er selbst hielt sich vermutlich für einen guten Autofahrer. Damals wurde ja noch darüber debattiert, ob jemand fahren könne oder nicht. Wer im Verkehr unsicher herumgurkte oder Fehler machte, war entweder eine Frau oder ein Sonntagsfahrer. “Sonntag darf Mutti auch mal,” hieß es, wenn eine Dame am Volant nicht ganz so schneidig kutschierte wie ein Kerl. Das alles ist längst Vergangenheit. Denn während in der Generation meines Vaters (Jahrgang 1923) noch lange nicht jeder einen Führerschein hatte, war das bis vor kurzem ganz anders: Wer mit 18 keinen Lappen gemacht hatte, mit dem stimmte was nicht. » weiterlesen »

» Beobachtungen von Chefred am 25.09.14 um 15:06 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Oder: Wenn ein Song zum Bandnamen wird

Große Vorbilder

So ganz selten ist es nicht, dass sich eine Kapelle nach einem großen Vorbild benamst. Am bekanntesten ist vielleicht, dass sich die Rolling Stones nach einem Muddy-Waters-Blues benannt haben. Bei Coverbands hat das beinahe Methode. Aber es gibt eine englische Truppe, die ihr Idol so sehr bewundert, dass sie nicht nur einen Songtitel von ihm als Namen adaptiert hat, sondern mehrere Songs des großen Vorbilds gecovert haben. Von den Fans der besagten Band wissen das nicht viele – zumal die meisten Vorreiter der zugehörigen Musikrichtung außerhalb ihrer Heimatregion ohnehin weitestgehend unbekannt sind – was sehr schade ist…

1. Wie heißt der Song / die Band?
2. Wie heißt das Idol?
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» Folge 254 von 254 in Song-Quiz

» Rätsel von Chefred am 23.09.14 um 21:04 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Oder: Warum es im Turbokapitalismus einen starken Staat braucht

Freiheit, Gleichheit oder Brüderlichkeit

staatsmachtAn irgendeiner Stelle im Geschichtsunterricht in der Oberstufe nahmen wir auch die Französische Revolution durch. Und landeten natürlich auch beim berühmten “Liberté, Egalité, Fraternité”. Geprägt durch die eher nationalkonservative Gesinnung des amtierenden Lehrers nahm die Debatte einen unerwartet interessanten Verlauf. Es ging um die Frage, ob ein Staatswesen vorstellbar sei, in dem sowohl die Freiheit aller Bürger, als auch die Gleichheit aller Insassen sowie eine grundsätzliche Solidarität untereinander herrschen könne. Später lernte ich, dass wir Pennäler da in eine alte Diskussion aus den späten Jahrzehnten des neunzehnten Jahrhunderts geraten waren. Und zwar einer, die zum bürgerlichen Liberalismus führte. Der hat seine Wurzeln allerdings schon in der Aufklärung im siebzehnten Jahrhundert und vor allem während der englischen Revolutionen. Die Grundidee: Die Freiheit des Individuums – besonders gegenüber dem Staat – sei das erstrebenswerteste Ziel. Aus dieser (humanistischen) Vorstellung entstand die Idee vom Individualismus, nicht umgekehrt! Es geht auch um das individuelle Glück und den Weg dorthin. Aus der Sicht der inhumanen Auswüchse jener Zeit ist das alles verständlich und nachvollziehbar – aber von der Vorstellung das Recht auf Freiheit müsse für jeden gelten, waren die Liberalen bis Mitte des neunzehnten Jahrhunderts weit entfernt. » weiterlesen »

» Kurzessay von Chefred am 23.09.14 um 20:53 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Innenpolitik
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Clooney & Rainer by Antje Hachmann

Diese wunderbaren Fotos, die unsere alte Freudin Antje Hachmann im August 2014 auf der Kiefernstraße am AK 47 geschossen hat, wollte ich auch den Lesern nicht vorenthalten, die nicht auf Facebook sind.

» Folge 13 von 13 in Windhund-Stories

» Bilder von Chefred am 19.09.14 um 15:40 » in Rubrik(en): Feuilleton,Interna
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Ein schönes Beispiel für die neue deutsche Rechtschreibung

Spaß und Spass

Es soll ja Menschen deutscher Zunge geben, die immer noch mit der nicht mehr ganz so neuen Rechtschreibung hadern. Besonders das scharfe S, auch Ess-Zett genannt, hat’s ihnen angetan. Ja, manche behaupten, es sei nach schweizer Vorbild abgeschafft. Dem ist mitnichten so. Statt dessen gehorcht seine Verwendung endlich nachvollziehbaren Regeln. Anders ausgedrückt: Daran, dass ein “ß” im Wort vorkommt (oder nicht), kann man die korrekte Aussprache ablesen. Denn das scharfe S wird verwendet, um deutlich zu machen, dass der vorangehende Vokal laaaaang ausgesprochen wird. Das Doppel-S weist hingegen auf einen kurzen Vokal hin. Jetzt müsste man nur noch wissen, was ein Vokal ist. Früher hießen die Buchstaben dieser Sorte “Selbstlaute”, zu ihnen zählen A, E, I, O, U sowie die Umlaute Ä, Ö und Ü. Steht vor dem S-Laut ein Diphtong – ein Gespann von zwei Vokalen wie AU, EI etc. – folgt immer ein Ess-Zett. Besonders schön lässt sich die Sache an einem Wort verdeutlichen, das zwar laut Duden nur in einer Schreibweise vorkommt, real aber auf zwei verschiedene Weisen ausgesprochen wird: Spaß und Spass. » weiterlesen »

» Folge 13 von 13 in Wörtermuseum

» Überlegungen von Chefred am 19.09.14 um 15:27 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Das Abenteuer "Einen Welpen großziehen"

Unser Jahr mit Clooney

Der kleine Clooney am großen Strand von Zoteland im September 2013Das Foto entstand am dritten oder vierten Tag mit unserem Clooney am Strand von Zoutelande. Am 30.08.2013 hatten wir ihn bei den Züchtern in Bergheim abgeholt und waren von dort aus gleich in den Urlaub auf Walcheren gefahren. Eigentlich heißt er Hilal Sabiih al Sahra, aber das war uns zu feingeistig. Und heute nachdem er gut ein Jahr bei uns ist, ist er unter seinem Rufnamen bekannt wie ein bunter Hund. Und wir erkennen jetzt erst, auf was für ein Abenteuer wir uns mit der Aufzucht eines Welpen eingelassen haben. Wenn ich ihn dieser Tage manchmal so ansehe, erfasst mich auch ein bisschen Wehmut, weil diese Welpentage so schnell vorbeigehen und man gar nicht alles festhalten kann, was seine Entwicklung ausgemacht hat. » weiterlesen »

» Folge 12 von 13 in Windhund-Stories

» Bericht von Chefred am 14.09.14 um 22:02 » in Rubrik(en): Feuilleton
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