Alle Artikel in der Rubrik "Feuilleton"

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Einer, der nie ruhig sitzen bleiben konnte

[Gelöst] Düsseldorf, deine Filmstars

harrrypielAls am 30.12.2014 Luise Rainer starb, war Düsseldorf plötzlich in aller Munde, den die große, schwierige Filmschauspielerin wurde in der schönsten Stadt am Rhein geboren. Dass die Heine-Stadt schon sehr früh auch ein bisschen Film-Business beherbergte, ist wenig bekannt. Tatsächlich wurdem einige Stummfilme hier gedreht – vor allem in einem Studio in Friedrichstadt. Und die dazu herbeigeholten Künstler wurden – wenn sie nur für ein oder zwei Drehtag da waren – in speziellen Wohnungen in einem Anbau an der Kirchfeldstraße untergebracht – zum Beispiel die unvergleichliche Pola Negri, nach Cousine Roswitha die zweite schöne Frau, in die sich Ihr ergebener Quizmaster je verliebte. Allerdings hat sie nie zusammen mit einem Regisseur und Darsteller gearbeitet, der ebenfalls gelegentlich dort residierte. Der war zwar nicht in Düsseldorf geboren, wurde aber 1929 per Eingemeindung doch noch Düsseldorfer. Tipp zu Frage 2: Nun stellen mer uns aber mal nit janz dumm…

1. Wie heißt dieser männliche Filmstar aus Düsseldorf: Harry Piel
2. Mit welchem großen rheinischen Schauspieler drehte er genau einmal: mit Paul Henckels in “Der Dschungel ruft” (1935) » weiterlesen »

» Folge 101 von 101 in Film-Quiz

» Rätsel von Chefred am 28.01.15 um 16:45 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Kunststoff, Bambus oder ein anderes Holz - jeder Koch mag's anders

Glaubenskrieg ums Schneidbrett

Schneidbrett - es muss nicht immer Holz seinBei ambitionierten Hobbyköchen geht es nicht anders zu als bei anderen Afficionados: Man führt Glaubenskriege darüber, was am besten ist. Aber man sollte es kaum glauben, dass sich einer der grundsätzlichsten am Schneidbrett entzündet. Tatsächlich ist dies aber auch eines der elementarsten Gegenstände in der Küche, denn: Geschnitten wird immer. Insofern ist das Schneidbrett der Bruder des Messers. Schließlich kommen dort die Schneidewerkzeuge mit den Produkten zusammen, die optimal auf die Zubereitung vorbereitet sein müssen. Deshalb ist die Auswahl der Unterlage nicht bloß eine Frage des Materials, sondern auch der Größe und – oft unterschätzt – der Rutschfestigkeit. Ein Schneidbrett, das beim beherzten Schnitt unter dem Messer wegrutscht, ist eine erhebliche Unfallquelle. Dazu später mehr. Kommen wir zum Material. » weiterlesen »

» Folge 6 von 6 in Kochkram

» Hinweise von Chefred am 25.01.15 um 19:50 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Ein ziemlich perfektes Kartoffelgratin

Vielleicht das Schönste, was aus Kartoffeln werden kann…

Das perfekte Kartoffelgratin mit ein bisschen KäseEigentlich ist das folgende kein Rezept, sondern eine Bastelanleitung, denn ein gutes Kartoffelgratin wird gebaut – Schicht für Schicht. Unter Liebhabern dieser Erdknollenköstlichkeit tobt allerdings ein Grundatzstreit: Mit oder ohne Käse? In das Original wie es in den Lehrbüchern für Profiköche steht, kommt kein Käse, aber ich nehme gerne ein ganz klein bisschen Reibekäse für obendrauf. Ansonsten besteht das Kartoffelgratin aus Kartoffeln, Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und einer Knoblauchzehe zum Ausreiben der Form. » weiterlesen »

» Folge 107 von 107 in Rezepte

» Bastelanleitung von Chefred am 23.01.15 um 13:34 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Kerngesund durch Dinkelvollkornmehl

Ja, das ist ein guter Pfannkuchen…

Schöner Pfannkuchen aus DinkelvollkornmehlWir essen unsere Pfannkuchen nur in ganz seltenen Ausnahmefällen süß, denn unser Pfannekuchen ist eine Hauptmahlzeit und stammt vom Speckpfannekuchen ab. Trotzdem backe ich die Dinger relativ dünn aus, nicht solche Fladen wie sie zum Beispiel in der rheinischen Gastronomie als Pannekoke serviert werden. Wie ein vernunftbegabter Mensch auf die Idee kommen kann, sich so eine Scheiß-Convenience-Schüttelflasche zu kaufen, um aus dem ganze denaturierten Kram darin Pfannkuchen zu backen, wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wo doch das Ding aus frischen Zutaten saueinfach gelingt. Vielleicht wissen solchen Hörnchen nicht, dass in diesen Flaschen eine pastuerisierte, sterilisierte und homogenisierte Flüssigkeit aus Milch- und Eipulver rumschwappt, in der man mit Hilfe von Technik übelstes, sägemehlartiges Weißmehl eingearbeitet hat: Igitt!!!! » weiterlesen »

» Folge 106 von 107 in Rezepte

» Tipps & Tricks von Chefred am 22.01.15 um 13:58 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Von Konrad Most über Konrad Lorenz bis zur Neurobiologie des Hundes

Wirr brrrauchen Rrrrudelführrerrr!

rudelfuehrerWir leben ja bekanntlich in den Zeiten der hysterischen Tierfreunde. So Leute, die sagen “Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere” und anderen Unfug. Dass die volle Fokussierung auf die Tierwelt nichts weiter ist als Realitätsflucht, wissen Psycho-Experten zu bestätigen. Es ist natürlich auch viel einfacher, beispielsweise drei, vier Hunde zu halten und sich auf deren Haltung zu konzentrieren als am hochkomplexen Sozialleben zwischen Menschen zu beteiligen. Aber diese Sorte bevorzugt nicht bloß Tiere, sondern möchte im Leben nichts anderes mehr machen als “was mit Tieren”. Unser allseits beliebter Canis familiaris ist da das beliebteste Opfer. War vor fünfzehn, zwanzig Jahren der Beruf des “Hundetrainers” noch so gut wie unbekannt, vermehrt sich die Schar derjenigen, die sich berufen fühlen, verunsicherten Halter erst klarzumachen, dass sie einen Problemhund haben, um ihnen anschließend anzubieten, dessen Probleme abzuschaffen – und zwar inflationär. Da wir schon zu Zeiten von Pina, unserer im Juni 2013 gestorbenen Galga, Dutzende solcher Tierbändiger kennen- und fürchten gelernt haben, war die Entscheidung, Clooney im Hundesportverein auszubilden, nicht schwer. » weiterlesen »

» Folge 21 von 21 in Windhund-Stories

» Erwiderung von Chefred am 20.01.15 um 18:01 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Der Chefred empfiehlt…

jede_hoffnungGleich zwei Bücher aus den Tasten Ihres sehr ergebenen Chefreds, die bisher ausschließlich als eBooks zu haben waren, gibt es nun auch als Paperbacks – ja, diese Dinger, die man ganz ohne E-Reader lesen kann. Dabei handelt es sich um die Erzählunge “Jede Hoffnung” und den Roman “Wie die Nase“. Beide Bücher sind – auf Wunsch einiger befreundeter Leser – bei Book on Demand (BoD) erschienen; das bedeutet: Sie werden gedruckt und ausgeliefert, sobald jemand bestellt. Deshalb sind die Paperbacks auch nur online und nicht im stationären Buchhandel zu haben. Stimmt nicht ganz, denn bestellen kann man sie natürlich auch im Buchladen des Vertrauens, weil beide Bücher eine ISBN-Nummer haben (siehe unten). » weiterlesen »

» Folge 62 von 62 in Erlesenes

» Empfehlung von Chefred am 16.01.15 um 12:58 » in Rubrik(en): Feuilleton,Interna
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...und unser Clooney ist nun schon fast erwachsen

Es ist ein Rüde!

clooney_anderthalbKinder, wie die Zeit vergeht! Unser Clooney ist mit seinen anderthalb Jahren nun kein Bub mehr und kein Kerl, sondern (schon fast) ein richtiger Sloughi-Rüde. Das ergibt sich nicht aus der Tatsache, dass er (mit noch einmal hochkorrekt ermessenen) 74 Zentimetern Schulterhöhe und einem Gewicht von mehr als 26 Kilo körperlich wohl ausgewachsen ist. Wer sich mit Windhunden auskennt, sieht es ihm schon an der Visage an. Aber am deutlichsten zeigt sich seine Rüdenwerdung am Verhalten. Genauer: Am Verhalten anderer Rüden auf ihn und seine Reaktion. Bis vor ein paar Wochen war Clooney ein richtiger Haudrauf, der immer furchtlos nach vorne ging und mit jedem anderen Köter bedenkenlos Kontakt aufnahm. Ganz offensichtlich nehmen das andere erwachsene Rüden aber nicht mehr so einfach hin. Es ist in letzter Zeit immer öfter vorgekommen, dass aus Spiel seitens des männlichen Tölengegners Ernst wurde, dass Aggression aufkam und Clooney mehr oder weniger harsch bedrängt wurde. » weiterlesen »

» Folge 20 von 21 in Windhund-Stories

» Erzählung von Chefred am 13.01.15 um 15:02 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Ein feiner italienscher Auflauf mit frischen Zutaten

Maccheroni con Spinaci e Funghi al Forno

spinaci_funghiHeute mal etwas Selbsterfundenes. Und weil manche Fans dieser Kocherei manchmal maulen, vor lauter Drumrum könne man die eigentliche Bastelanleitung kaum erkennen, gibt’s erstmals so eine richtige klassische Rezeptform, von den Zutaten bis hin zu den Arbeitsschritten. Und weil ja viele kochorientierte Menschen dann doch gern zu Fertigprodukten greifen, habe ich dieses einfache, aber herzerwärmende Essen mit frischen Zutaten bereitet. Weil Ei und Sahne drin vorkommen, ist der Auflauf nicht vegan, aber immerhin vegetarisch und vor allem mordslecker. Er heißt “al forno”, weil er am Ende im Ofen mit Käse überbacken wird, und besteht aus ganz klassischen Makkeroni, frischem Babyspinat und frischen Champignons. Und los geht’s. » weiterlesen »

» Folge 105 von 107 in Rezepte

» Bastelanleitung von Chefred am 11.01.15 um 20:42 » in Rubrik(en): Feuilleton
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