Der Eiertanz zwischen Realismus und Klischee
Es ist so eine so eine Sache mit Filmen, in denen eine Sportart im Mittelpunkt steht: Entweder sind sie nur für Anhänger dieses Sports interessant oder sie sind kitschig oder beides. Eine Ausnahme machen seit rund zwei Jahrzehnten Filme, die sich um den Fußball drehen – man denke nur an “Eine andere Liga” oder “Das Wunder von Bern“. Und dann sind da noch die Klassiker: “Grand Prix” zum Beispiel, der das Thema “Formel 1″ derart intensiv zeigte, dass danach nie wieder ein anderer Rennsportstreifen dieser Richtung eine Chance hatte. Gerade in den USA finden jedes Jahr mehr oder weniger schlechte Filme zu den dortigen Profisportarten statt, gern als dürftige Komödie oder als Action-Melodram. Da muss schon ein großer Regisseur her, um rund um seinen persönlichen Lieblingssport ein Meisterwerk zu erzeugen.
1) Wie heißt der Film?
2) Wer spielt die Mutter?
Gottschalk (03.02.12) – Gestern versehentlich in die Wiederholung dieser Gottschalk-Vorabendsendung gezappt; das ist ja unirdisch schlecht! Öde Gäste, tote Sprüche und ein sinnloses Bohei mit einer “Redaktion”. Die Quote ist entsprechend bodenlos… [weiterlesen...]
Es muss nicht immer Casting sein...
Wollen wir uns mal mit den Damen im Popgeschäft befassen. Und zwar denen, die sich zu rein femininen Gruppen gebündelt haben, ohne Produkt einer Casting-Show zu sein. Wie man diesem schönen Wikipedia-Artikel entnehmen kann, gab’s sowas schon in den 20ern des vergangenen Jahrhunderts. In der Rock’n'Roll-Zeit und dann in der Soul-Ära stechen so Truppen wie die Shangri-Las (“Leader of the Pack” – ein GROSSER Song) und natürlich die Supremes (mein Lieblingslied von denen: “The Happening“) hervor. Später wurden dann die Bangles (“Walk Like an Egyptian“) extrem populär. Gesucht wird heute aber eine Girlgroup” aus den Neunzigern, die nicht auf englisch sang, einige Riesenhits hatte und für einen legendären Medienauftritt sorgte.
1) Wie hieß die Band: Tic Tac Toe
2) Wie hoch kam ihr erster Hit in den deutschen Charts: Platz 3 (“Ich find dich scheiße”)
3) Bonusfrage: Wie hieß die erste Mädchen-BEAT-Band, die im deutschen Fernsehen zu sehen war: The Liverbirds
Ein Hawaii jenseits von Thomas Magnum und Hula-Hula...
Man kann diesen wunderbaren Film vermutlich auf ziemlich viele verschiedene Arten sehen und verstehen. Weil das so ist, werde ich ihn mit sicher noch einmal im Kino anschauen und vermutlich auch die DVD erwerben. Dass man sich aber auch verschätzen kann, zeigten die rund zehn Zuschauer, die gestern abend den Kinosall nach etwa zwanzig Minuten verließen. Es muß an George Clooney liegen. Immer noch traut man dem ehemaligen Emergency-Room-Darsteller eher was Lustiges zu oder bestenfalls eine Schmonzette. Dabei hat Hello-George mittlerweile zigfach bewiesen, dass er außer Komödie und Nespresso-Reklame einer der wichtigsten Insasse der US-Filmindustrie ist. Man denke nur an den von ihm geschriebene und inszenierte Film “Good Night, and Good Luck” und kürzlich “The Ides of March“. Oder an seine Rolle in Tarantinos “From Dusk Till Dawn”… Den Film “The Descendants”, dem man fürs deutsche Publikum den völlig irreführenden Zusatztitel “Familie und andere Angelegenheiten” beigegeben hat – aber allein auf das tolle und inzwischen preisgekrönte Spiel Clooneys zu reduzieren, wäre ein Fehler. [weiterlesen...]

[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von rund 2.650 Fotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…
Geld spielt keine Rolle...
Als Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie in den siebziger Jahren mit ich mit musizierenden Künstlern bestens vertraut. So um 1975 herum konnte man den Eindruck gewinnen, in den Räumen der Schadow’schen Künstleranstalt würde mehr Musik gemacht als gezeichnet, gemalt oder gebildhauert. Fast jeder war Mitglied einer Band, und manche Akademiefete fand nur statt, damit sich irgendwelche Studenten musikalisch produzieren konnten. Aus diesem Umfeld entstanden schon früher die ewige Gruppe “Kraftwerk” und ihre Ableger (“Neu!” etc.), und auch der ganze Atatak-Komplex (“Der Plan” etc.) war eng mit der Akademie verknüpft. Diese Tradition hat sich in der schönsten Stadt am Rhein bis heute fortgesetzt. Und auch die britische Populärmusik der sechziger Jahre kam aus dem Kuntsmillieu, besonders das Blues-Revival der Jahre 1962 ff. Dass aber auch aus einem kleinen europäischen Land eine Musik kommt, die wesentlich von einem Künstler beeinflusst ist, gerät gern in Vergessenheit. Tatsächlich handelt es sich um ein Multitalent, der singt, textet, entwirft, schauspielert und und und. Als Teil eines in den achtziger Jahren berühmten Projekts wurde er auch bei uns berühmt – besonders mit einem Stück, das als Indikativ einer damals populären Musiksendung im TV lief.
1) Wie heißt der Künstler: Dieter Meier
2) Wie heißt das Projekt: Yello
Alles kommt irgendwann wieder zu dir zurück
Bekanntlich bin ich Halter einer spanischen Windhündin. Und mittlerweile trotz allem ein solcher Fan dieser Kötersorte, dass ich wohl nie eine andere Rasse haben wollte. Insofern interessiere ich mich natürlich auch für die Tölen, die schnell sind wie der Wind. In der Filmgeschichte spielen sie leider kaum eine Rolle. Knecht Ruprechts von den Simpsons dürfte der bekannteste seiner Art sein. Ab und an tauchen in Historienschinken Windspiele oder Whippets auf. In vielen US-Filmen und einigen aus Großbritannien gibt es Szenen, in denen Windhundrennen auf Fernsehschirmen zu sehen sind. Und während all die ach-so-niedlichen Wautzis, diese ganzen überangepassten Liebhabhunde Hauptrollen spielen dürfen, da ist der stolze, unbeugsame Greyhound kaum Beiwerk. Meines Wissen gibt es überhaupt nur einen, nicht besonders alten Film, in dem Windhunde prominent zu sehen sind und einer der Protagonisten sogar Herrchen eines Greyhound-Rüden ist – ein Toller Film, übrigens, mit ganz tollen Schauspielern.
1) Wie heißt der Film: A Crime (Späte Rache)
2) Wie heißt der Greyhound: Vicky