Alle Artikel in der Rubrik "Feuilleton"

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Clooney & Rainer by Antje Hachmann

Diese wunderbaren Fotos, die unsere alte Freudin Antje Hachmann im August 2014 auf der Kiefernstraße am AK 47 geschossen hat, wollte ich auch den Lesern nicht vorenthalten, die nicht auf Facebook sind.

» Folge 13 von 13 in Windhund-Stories

» Bilder von Chefred am 19.09.14 um 15:40 » in Rubrik(en): Feuilleton,Interna
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Ein schönes Beispiel für die neue deutsche Rechtschreibung

Spaß und Spass

Es soll ja Menschen deutscher Zunge geben, die immer noch mit der nicht mehr ganz so neuen Rechtschreibung hadern. Besonders das scharfe S, auch Ess-Zett genannt, hat’s ihnen angetan. Ja, manche behaupten, es sei nach schweizer Vorbild abgeschafft. Dem ist mitnichten so. Statt dessen gehorcht seine Verwendung endlich nachvollziehbaren Regeln. Anders ausgedrückt: Daran, dass ein “ß” im Wort vorkommt (oder nicht), kann man die korrekte Aussprache ablesen. Denn das scharfe S wird verwendet, um deutlich zu machen, dass der vorangehende Vokal laaaaang ausgesprochen wird. Das Doppel-S weist hingegen auf einen kurzen Vokal hin. Jetzt müsste man nur noch wissen, was ein Vokal ist. Früher hießen die Buchstaben dieser Sorte “Selbstlaute”, zu ihnen zählen A, E, I, O, U sowie die Umlaute Ä, Ö und Ü. Steht vor dem S-Laut ein Diphtong – ein Gespann von zwei Vokalen wie AU, EI etc. – folgt immer ein Ess-Zett. Besonders schön lässt sich die Sache an einem Wort verdeutlichen, das zwar laut Duden nur in einer Schreibweise vorkommt, real aber auf zwei verschiedene Weisen ausgesprochen wird: Spaß und Spass. » weiterlesen »

» Folge 13 von 13 in Wörtermuseum

» Überlegungen von Chefred am 19.09.14 um 15:27 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Das Abenteuer "Einen Welpen großziehen"

Unser Jahr mit Clooney

Der kleine Clooney am großen Strand von Zoteland im September 2013Das Foto entstand am dritten oder vierten Tag mit unserem Clooney am Strand von Zoutelande. Am 30.08.2013 hatten wir ihn bei den Züchtern in Bergheim abgeholt und waren von dort aus gleich in den Urlaub auf Walcheren gefahren. Eigentlich heißt er Hilal Sabiih al Sahra, aber das war uns zu feingeistig. Und heute nachdem er gut ein Jahr bei uns ist, ist er unter seinem Rufnamen bekannt wie ein bunter Hund. Und wir erkennen jetzt erst, auf was für ein Abenteuer wir uns mit der Aufzucht eines Welpen eingelassen haben. Wenn ich ihn dieser Tage manchmal so ansehe, erfasst mich auch ein bisschen Wehmut, weil diese Welpentage so schnell vorbeigehen und man gar nicht alles festhalten kann, was seine Entwicklung ausgemacht hat. » weiterlesen »

» Folge 12 von 13 in Windhund-Stories

» Bericht von Chefred am 14.09.14 um 22:02 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Korsika und die Franzosen

J’aime la France (2)

Ein Original-Stehklo, wie man es in Frankreich immer noch überall findetDa die damalige Dame meines Herzens, die später meine Gattin und Mutter meiner Kinder werden sollte, wie schon geschildert ein äußerst intimes Verhältnis zu Frankreich hatte und die Landessprache mit extremer Perfektion beherrschte, zog es sie immer wieder in das große Land zwischen Nordsee und Mittelmeer. Eher zufällig war sie im Mai 1977, kurz bevor wir uns kennenlernten, mit ihrer besten Freundin nach Korsika in Urlaub gefahren, nach Calvi. Also reisten wir im Sommer 1979 auch dorthin, weil’s ihr auf der Ile de Beauté so gut gefallen hatte. Immerhin sprach man da Französisch. Dass die Einheimischen gerade in jenen Jahren einen derben Hals auf die Franzacken hatten und dass es eine korsische Sprache gab, wussten wir zunächst nicht. Außerdem wollten wir doch in der wunderbaren Bucht von Calvi bloß einen netten Strandurlaub verleben. Wir hatten eine kleine, feine und ziemlich preiswerte Ferienwohnung jenseits des Hügels gefunden. Da gab es wenig Menschen und zum Glück auch wenig Verkehr. Um aber nach Calvi zu kommen, brauchte es gut 25 Gehminuten. Und zum Strand war es dann nochmal eine Viertelstunde. Aber wir waren ja jung und verliebt, hatten kein Geld, aber Zeit. » weiterlesen »

» Reiseberichte von Chefred am 13.09.14 um 21:40 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Interna
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Die Entscheidungen und ihre Konsequenzen

Schönreden

Das schöne Tuwort “schönreden” ist der nette kleine Bruder vom Verb “schönsaufen”. Gemeint ist, dass sich eine Person so systematisch den Alkohol in die hohle Birne knallt, damit das Gegenüber jenseits aller Realität schön und begehrenswert wird und man sich einen Fick mit diesem Gegner vorstellen kann. Wir wissen also, dass die Vorsilbe “schön” meint, sich durch die daran hängende Tätigkeitsbeschreibung eine Person, eine Sache oder eine Situation so zu behandeln, dass sie einem am Ende begehrenswert, ja, schön erscheint. Während es beim Schönsaufen vor allem um den angestrebten Geschlechtsverkehr geht, lässt sich das Schönreden auf fast alles anwenden. Vor allem auf die Ergebnisse eigener Entscheidungen, die jedem anderen außer dem Entscheider ls Fehlentscheidungen erscheinen. Zum Beispiel ein so genannntes “Smartphone” der Firma Apple gekauft zu haben, das auch nicht mehr kann als alle anderen modernen Handys, aber doppelt so teuer ist. » weiterlesen »

» Folge 12 von 13 in Wörtermuseum

» Nachdenkung von Chefred am 10.09.14 um 19:59 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Beiß nicht gleich in jeden Apfel (Wencke Myhre)

Die Apple-Besoffenheit der Schreibfinken

appelNun war ja gestern mal wieder Ostern, Weihnachten und Papstwahl auf einmal. In Cupertino, dem Hauptquartier der weltweit ersten Digitalsekte. In einer Lökäschn, die sich “Flint Center for Performing Arts” nennt. Im Termincalender des Flint-Zentrums für darstellende Künste taucht aber am 09.09. gar kein Event auf. Das lässt dreierlei Deutungen zu. 1. Es gab gar keine Apple-Präsentation. 2. Sie fand woanders statt. 3. Apple-Pärsentationen sind doch nicht den darstellenden Künsten zuzurechnen. Für letzteres spricht am ehesten, dass gerade deutsche, ähem, Medienvertreter eine solche Vorstellung neuer Konsumgüter behandeln wie das Endspiel einer Fußballweltmeisterschaft. Ist es schon bescheuert genug, ein Kickereignis zum Headliner zu machen, muss die Art und Weise, wie hiesige Schreibfinken die Vorstellung von Smartphones und -uhren zum Medienereignis hochjazzen, besorgniserregend. Es sei denn, die diversen Apple-Anbeter, die Zugang zu den Online-Versionen der verschiedenen Zeitungen haben, wären allesamt bestochen. » weiterlesen »

» Glosse von Chefred am 10.09.14 um 13:16 » in Rubrik(en): Feuilleton,Wirtschaft
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...mit gebratener Bloodwosch und Röstzwiebeln

Himmel un Ähd

Himmel un Ähd mit gebratener Bloodworsch und RöstzwiebelnHab schon überlegt, das hier als Rezept zu publizieren. Denn eigentlich liegen die Dinge auf der Hand. Wie Kartoffelpüree geht, war hier schon Thema. Appelmus gibt’s im Laden. Blutwurst wird halt gebraten. Und Röstzwiebeln… Tja, da geht’s schon los. Misslungene Röstzwiebeln sind eklig und machen die ganze Mahlzeit kaputt. Also geht’s in diesem Rezepttipp um Röstzwiebeln, aber auch um selbstgemachtes, frisches Apfelkompott. Und zur Blutwurst finden sich ebenfalls ein paar Hinweise. » weiterlesen »

» Folge 91 von 91 in Rezepte

» Tipps von Chefred am 09.09.14 um 20:42 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Das Problem mit den frankophilen Käselutschern

J’aime la France! (1)

Delacroix - Die Freiheit auf den BarrikadenJetzt sehe ich mich schon bemüßigt, mich für den Frustbericht über unseren Urlaub im Süden Frankreichs rechtfertigen zu müssen. Weil das, was Franz-Josef Degenhardt so zutreffend mit “frankophile Käselutscher” diffamiert hat, sofort anti-französische Ressentiments wittert, wenn man sich nicht euphorisch über das Land ihrer weinfeuchten Träume äußert. Denen sage ich: Wer nicht kritisiert, was er liebt, der liebt nicht. Natürlich gibt es gerade bei eher sozialdemokratisch sozialisierten Menschen eine tiefe Frankreichsehnsucht – vielleicht weil man immer noch die brennenden Döschwos der Barrikaden im Pariser Mai von 1968 wittert und sich selbst dort mit Baskenmütze auf dem Hirn, Maispapierzichte zwischen den rotweingefärbten Lippen und einem Baguette in der schweißnasse Achsel gegen die CRS-Bullen kämpfen sieht. Für die Freiheit! » weiterlesen »

» Geständnis von Chefred am 08.09.14 um 14:56 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Feuilleton,Interna
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