Für Umdieeckedenker mit cineastischen Kenntnissen
Mal wieder ein Film-Quiz. Und gleich ein sehr schwerer. Die Frage ist kurz, aber klar:
1) Wie ist die kürzeste Verbindung zwischen Terence Hill und einem Wal?
Schauspieler überzeichnet Sarrazin total
Gestern gab es völlig überraschend eine Folge “Switch Reloaded” in der ARD. Und zwar eine monothematische, die sich mit dem Persiflieren der Talkshow von R.Beckmann befasste. Da hatten sie neben dem Gastgeber verblüffend gute Darstellungen von Yoghurt Rangazang, Rakete Knüst, Oscholz, einer eher unbekannten Streberin türkischer Herkunft und sogar von Sarrazin! Wobei der Schauspieler, der den GröWaZ (Größter Wahrheitssager aller Zeiten) gab, ihn doch ganz schlimm überzeichnete. Kann doch nicht sein, dass olle Thilo wirklich wie ein halbseitig gelähmter und pensionierter Adelsoffizier aussieht und keinen Satz geradeaus sagen kann. Ne, ne, mein lieber…
Als das Boxen noch nicht ins Unterschichtenfernsehen gehörte
Nun hat ja der Dylan Bob seinerzeit ein zu Herzen gehendes Lied über den Boxer Rubin “Hurricane” Carter gesungen, der zu Unrecht om Knast saß. Vermutlich eingebuchtet, um ihn an der Titelverteidigung zu hindern. Immerhin ein Versuch, die politische Seite des Box-Business zu beleuchten. Aber ein ganz ein anderer Popmusikant, der hat sogar ein Lied über einen bestimmten Kampf gemacht.
1) Wie heißt der Song: In Zaire
2) Wer hat ihn gesungen: Johnny Wakelin
Schlimmes Schicksal: Im Tode von Heuchlern gefeiert zu werden
Ich hab den doch gar nicht gekannt. Nur immer gehört, gesehen und gelesen, was das für’n Spinner war. Der Filmbericht über seine Inszenierung in Bayreuth damals. Wo er als harmloser Irrer, als schräger Kulturpromi vorgeführt wird. Immerhin Bestandteil der Mülheimer Mafia (Helge, Majo etc.). Sohn eines katholischen Apothekerehepaars, also Bürgersöhnchen. Künstler im Sinne von Joseqph Beuys. Vielleicht sogar der einzige, der Beuys’ Begriff der “Sozialen Plastik” ernstgenommen und IM ECHTEN LEBEN umgesetzt hat. Erinnere mich an einen Abend im Jahr 1990. Streitgespräch mit einem hiesigen BILD-Redakteur über “Das deutsche Kettensägenmassaker” (ein schwer zu ertragender Film). Der sei doch verrückt, der gehöre weggesperrt. Ich vertedigte ihn vehement. Sagte dass der Schlingensief Künstler sei, und Künstler dürften das. Jetzt ruft die BILD ihm nach, er sei ein Enfant Terrible. Schlimmer noch die ganzen Medienheuchler, die ihn jetzt feiern und denen er lange nur als Nervensäge galt. [weiterlesen...]
Gaelforce - das spielen sie alle...
Die ganze Welt des Musicals: Hach, da wimmelt es nur so vor Klischees! Aber wer auf Bühnen gern die heile Welt und die künstliche Emotion sieht, der muss dergleichen mögen. Ein besonders, ähem, schwieriges Exemplar der Gattung ist Gaelforce Dance, das vorgibt, irische Tanzfolklore auf die Bretter zu bringen, tatsächlich aber neumodischer Kram mit folkoristischen Versatzstücken ist. Die Musik wurde in den 90ern komponiert und in der Regel mit einem Symphonoeorchester gespielt. Aber aus irgendeinem Grund wird die Titelmusik besonders gern von Brassbands gespielt. In unserem Fall von der Brass Band Oberösterreich. [weiterlesen...]
Der Conaisseur hat's gelöst - mit a little Hilfe von Weed...
Heute kochen wir uns einen Song. Wir nehmen ein Lied von Led Zeppelin, und zwar nur die ersten beiden Wörter davon. Wir nehmen einen Song von AC/DC, der mit diesen Led-Zeppelin-Wörtern beginnt. Und dann haben wir das DRITTE Wort des AC/DC-Titels. Das Ganze verrühren mit mit dem Jahr 1968.
1) Wie heißt der gesuchte Song: Rosie
2) Wer hat ihn gesungen: Don Partridge
Die Riesen in Antwerpen
Nachdem ich im vergangenen Herbst die Fotos und Videos über den Besuch der Riesen in Berlin gesehen hatte, war ich hin und weg. Es war klar: Sollten die gigantischen Marionetten der Theatertruppe Royal de Luxe irgendwann eine Stadt in der Nähe besuchen, müsste ich hin. Die Gelegenheit kam schneller als gedacht, weil die Riesen erneut zu Gast sein würden beim Zomer van Antwerpen, wo sie bereits 2005 und 2008 zu sehen waren. Schließlich sind es kaum 200 Kilometer von Düsseldorf bis nach Antwerpen. Und so fuhren wir am Freitag, den 20.08.2010 dorthin. Es wurde ein Abenteuer. Denn wie immer folgt das Spektakel keinem festen Plan, und wir wussten nicht, wann und wo der Taucher und die kleine Riesin sein würden – die ganze Stadt war ihre Bühne. [weiterlesen...]
Der Weed, der weiß Bescheid und hat superschnell geantwortet
Man vergisst ja leicht, dass die USofA in den Sechziger Jahren ein Apartheidstaat war. In den Südstaaten wurde die Rassentrennung vehement durchgesetzt, und ein Neger, der durch die falsche Tür ging, wurde auch gern mal gelyncht. Unvorstellbar, dass Weiße und Schwarze gemeinsam Musik machen und zusammen auftreten konnten! Und ein paar Jahre vor den europäischen Equals (“Baby come back”) widersetzte sich eine Band diesem Wahnsinn und durfte trotz gemischer Besetzung sogar im TV erscheinen. Und das ausschließlich mit Instrumentaltiteln.
1) Wie hieß die Band: Booker T. & the MGs