Oder auch: Halt dich an deinen Träumen fest
Wenn der Name dieses in den frühen Neunzigern verstorbenen britischen Musikers fällt, zuckt der eine oder andere Insassen der Altersklasse um die 50 auf und sagt: Ja, Mensch, den hab ich ja ganz vergessen. Es ist eine Schande, dass man sich an den Mann so gut wie nicht erinnert, nur weil er um die 20 Jahre lang immer ganz knapp am großen Erfolg vorbeischrammte. Nun kann man die Songs seiner Soloprojekte auch nicht so richtig einsortieren, und nur einer davon wurde ein Hit – in den Niederlanden. So landete er bei der Film- und Fernsehmusik, wo er Themen schuf, die heute noch bekannt sind, ohne dass jemand weiß, von wem sie stammen. So wird er in Rockkreisen im Wesentlichen dafür berühmt bleiben, dass er bei einem Lied einer schwer angesagten Gruppe von 1968 ein Stück Hintergrund arrangierte. Tipp: Sein Auftraggeber beim Arrangement hieß Keith.
1) Wie hieß der Musiker?
Sehen und hören, was gesehen und gehört werden will
Nicht immer wird ein Film zum Skandal, weil ein paar Kritiker das so wollen. Auch im vorliegenden Fall nicht. Es handelt sich um einen in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Film, in der die Musik jener Jahre eine tragende Rolle spielt. Er gehört in den Zusammenhang mit einem anderen britischen Film, der vier Jahre früher ins Kino kam, und letztlich fügt sich der Streifen in eine Tradition von Generationsfilmen ein, die im Vereinigten Königreich immer schon eine große Rolle gespielt haben. Ich vermute, so ganz werden nur Menschen den Film kapieren, die im Jahr 2004 etwa im selben Alter waren wie die Protagonisten. Tipp: Der Hauptdarsteller war Kinderstar in Fernsehserien…
Hör's dir an
Oder hier in meiner Soundcloud.
1) Wie heißt der Film: 9 Songs
Raab (25.03.13) – Der geborene kölsche Metzgersohn kann nicht mehr als seicht; erst recht, wenn er ausschließlich Wichser auffährt und ein bekennender Gewaltficker gewinnt. [weiterlesen...]
Jauch (25.03.13) – Der Potsdamer Großgrundbesitzer mit Hang zur FDP kann es einfach nicht; für WWM reichen seine Fähigkeiten so gerade eben aus. [weiterlesen...]
Leben, Karriere - Achterbahnen
Heute möchte ich eine Miniserie innerhalb der Songquizze starten: Es geht um Musiker, die leider schon tot sind. Aber nicht um diejenigen, die durch ihren Tod zur Legende wurden (wie Jimi Hendrix und Kurt Cobain), sondern die uns einfach so weggestorben sind. Wobei man sich ja bei manchen Größen aus den Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern fragt: Lebt der denn noch? Jedenfalls geht es heute um einen aufregenden Sänger, der immer irgendwie knapp neben dem Trend lag – und das nicht nur musikalisch. Sei Outfit in den frühen Tagen seiner Karriere passte zwar zum allerersten Hit, wurde aber weitgehend missverstanden. Dann passte er sich dem Missverständnis an – und wurde ganz und gar missverstanden. So wurde er an einem (aus heutiger Sicht) legendären Spielort des frühen Punk berühmt, obwohl er mit der Art Geräusch nichts am Hut hatte. Außerdem war er schwierig und ging schlecht mit dem eigenen Körper um. Man könnte nun denken, der unstete Lebenswandel habe ihn dahingerafft – Pustekuchen: ein Krebs war’s, der ihm die letzte Jahre verdarb und vor kaum drei Jahren tötete. Ich hatte das unfassbare Glück, ihn nicht lange davor live zu erleben – in einer Location in Düsseldorf, die’s nicht mehr gibt, und mit einem akustischen Set, der zum Weinen schön war.
1) Wie hieß der Sänger: Willy DeVille
Zwischen Kampfhund, Ratbike und Nierenspülungen
Wenn eines über Uwe sicher ist, dann das: Er machte, was er wollte. Hielt sich nicht an Konventionen, war sein eigener Herr. Und konnte sich das leisten. Knapp zwei Meter hoch und mit einem Kampfgewicht zwischen 120 und über 160 Kilo. Keiner konnte ihn davon abhalten, mit den Hunden in die Agentur zu kommen. Eines Tages hörte ich aus einem der Büros Pfotengetrappel auf dem feinen Parkett. Vorweg ein spindeldürrer Windhund, gefolgt von einem tabakbraunem Muskelpaket. Das war Uwes Köter. Die Hippe, sagte er, die ist von meinem Psychofreggel. Damit meinte er die Frau, mit der er damals so eine Art Beziehung pflegte. Die war Therapeutin. Dann hatte ich seine Töle vor mir. Ich hielt Fridolin, so nannte Uwe ihn, für einen Kampfhund, aber das Herrchen schwor Stein und Bein, dass Fri, so wurde das Hundchen gerufen, ein harmloser Mischling sei. Den habe er als winzige Welpe illegal im Flugzeug aus der Dominikanischen mitgebracht, versteckt unter der Jacke. Und dann großgezogen und ausgebildet. [weiterlesen...]
Weltgeschichtentag (21.03.13) ..ist der 20. März, war also gestern. Da möchte die Redaktion nicht versäumen, auf diese befreundete Website voller Geschichten hinzuweisen: Thibaud sagt. [weiterlesen...]
[Klick aufs Bild macht's groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von mittlerweile rund 4.000 Wolkenfotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…