Alle Artikel in der Rubrik "Feuilleton"

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So viele Geschichten auf so kleinem Raum

Menschliche Beziehungen

Sie ist ja eine meiner Lieblingsschriftstellerin, und sie schreibt fast ausschließlich Kurzgeschichten. Daraus lassen sich prima Filme machen, und daraus entstanden schon mehrere prima Filme. Der heute gesuchte Streifen führt einen Haufen Menschen daheim und unterwegs ein, die das normale Leben genauso wenig hinkriegen wie wir alle. Aber sie versuchen es. Dabei tritt die Elite der Schauspieler des Landes an, aus dem die Autorin stammt. Alle Geschichten sind irgendwie miteinander verwoben, und überall steckt Rührung drin. Besonders in der Rolle, die ein unlängst verstorbener Schauspieler gibt. Die Spannung entsteht nicht nur durch die Konflikte in den Stories, sondern durch den Gegensatz von kalt und warm, von trocken und nass. Und alle suchen das Glück.

1) Wie heißt die Schriftstellerin?
2) Wie heißt der Film?
3) Welches Lied singt der genannte Schauspieler?

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» Folge 95 von 95 in Film-Quiz

» Rätsel von Chefred am 21.07.14 um 11:53 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Mit der leckeren Curry-Paste aus dem Asia-Laden

Ein einfaches Hähnchen-Curry

Einfaches Hähnchen-CurryIst ja klar: Die jute deutsche Körrieworst hat mit Curry nichts zu tun. Ja, diese Curry-Pulver, die man im Gewürzregal im Supermarkt findet, sind ebenfalls weit weg von dem, was Curry ist. Denn eigentlich handelt es sich um eine in ganz Süd- und Südostasien verbreitete Bezeichnung für die dortigen Eintöpfe, wobei dieser Begriff erst aus der Zeit der britischen Besatzung des indischen Subkontinents stammt. Curry ist nämlich englisch und eigentlich nur der Versuch, das tamilische Wort ka?i (???) abzubilden. Deshalb heißt es auch nicht Körrie, sondern Karri. Tatsächlich heißt das so etwas wie “Sosse”, also Salsa, Sugo etc. Diese Sosse sollte sämig sein, und in ihr werden die Zutaten gekocht. Dass im Sprachgebrauch gilt “Curry = scharf” ist nicht weit hergeholt, denn die Basis für eine solche Sosse bilden in der Regel etliche angeröstete Gewürze, darunter auch schärfste Chilli- und Pfefferschoten. Das gilt übrigens nur für einen winzigen Ausschnitt dessen, was in der asiatischen Küche mit “Curry” bezeichnet wird – vor allem für die Eintöpfe aus Westindien. Zusammengefasst: Wir bereiten ein Curry, das mit verschiedenen Gewürzen aromatisiert wird. » weiterlesen »

» Folge 88 von 88 in Rezepte

» Anleitung von Chefred am 18.07.14 um 15:02 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Man könnte sie auch "gefüllte Pfannkuchen" nennen...

Schnelle Crespelle

crespelleIrgendwann hatte mir irgendwer aus irgendeinem Grund weismachen wollen, dass wahre Canneloni aus Pfannkuchen gemacht würden. Hab ich lange geglaubt. Bis ich Crespelle kennenlernte. Das sind die wahren Crispelle, die gefüllten Pfannkuchen, während Canneloni eben doch aus Pasta sind. Aber das Wort ist schön, und wer Pfannkuchen kann, kann auch Crespelle. Zumal in der schnellen Version unter Zurhilfenahme von Convenience-Zeuch aus dem Supermarkt. Gefüllt werden die Eierkuchen mit einer Mischung aus Speck, Spinat und Ricotta. Ge- und überbacken mit einer schnellen T-Sosse und wenig Parmesan. Und die Vegetarier können den Speck einfach weglassen. Eine vegane Variante ist dagegen was für Spezialisten, die sowas können. » weiterlesen »

» Folge 87 von 88 in Rezepte

» Anleitung von Chefred am 16.07.14 um 13:56 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Jenseits von Sucht und Gewohnheit

Erstmal eine rauchen

rauchenJa, ich rauche wieder. Bevor sich jetzt alle militanten Nichtraucher aufregen und mir moralisch kommen wollen, die Ergänzung: So drei, vier Zigaretten … pro Jahr. Und das jetzt schon seit anderthalb Jahren. Musste ich mal loswerden in diesen Tagen, in denen sich meine letzte Kippe zum fünften Mal jährt. Es ist mir damals überhaupt nicht schwergefallen aufzuhören, und die negativen Effekte hielten sich in engen Grenzen und dauerte nicht lange. Aber beim Paris-Wochenende zum meinem Sechzigsten konnte ich der roten Raute mit dem Schriftzug “Tabac” nicht widerstehen, betrat einen Laden und erwarb ein Päckchen Gitanes. Die erste Zichte in einem Café im Marais war furchtbar. Die Packung fuhr mit nachhause und hält bis heute. Genauer gesagt: Insgesamt fehlen nun sechs Stück. So kann’s bleiben. Lungenzüge sind mir nicht möglich, und die Dinger schmecken mir nicht mehr wie früher. Und das ist ein Verlust. Denn nachdem ich 1970 anlässlich unserer Klassenfahrt nach Paris auf französische Schwarze umgestiegen war, haben mit die Gauloises und Gitanes immer wirklich geschmeckt. Alle anderen Marken oder Sorten habe ich nur gequalmt, weil ich rauchen wollte, aber keine Cigarettes da waren. » weiterlesen »

» Betrachtungen von Chefred am 16.07.14 um 12:21 » in Rubrik(en): Feuilleton,Interna
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Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Der schöne Clooney

Der schöne Sloughi-Mann namens ClooneyGanz ehrlich: Es ergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendeine Passantin (seltener ein Passant) Clloney anschaut und sagt: “Was für ein schöner Hund.” Das geschieht mit mehr oder weniger Empathie, aber wirklich sehr oft. Manchmal gibt’s auch unerwartete Komplimente. Eine Dame in ihren Siebzigern blieb stehen, schaute sich unseren Sloughi-Kerl und seine vier Stelzen an und meinte dann ganz versonnen: “Solch lange Beine hätt ich in meiner Jugend auch gern gehabt.” Irgendwas muss an Clooney Schönheit dran sein, denn er erntet diese Auszeichnung um ein Vielfaches öfter als seine Vorgängerin, die Glago-Hündin Pina, die wir selbst im Nachhinein für mindestens ebenso schön halten wie den einjährigen Rüden. Was macht also den Unterschied? Die Figur kann es nicht sein, denn die größeren Windhunde unterscheiden sich da wenig. Es ist eindeutig das Gesicht. Gut, wir haben Hilal – so heißt er ja richtig – unter seinen sieben Geschwistern ja vor allem wegen der Visage ausgewählt, die wir besonders schön fanden. » weiterlesen »

» Folge 10 von 10 in Windhund-Stories

» Betrachtung von Chefred am 14.07.14 um 14:29 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Noch'n Hit außer der Reihe

[Gelöst] Anders und doch so ähnlich

stardustUnlängst hatte diese musikalische Vereinigung wieder einen Monsterhit, der vielfach und gern auch amateurhaft gecovert wurde und gern auch als Botschaft verstanden wurde. Urheber war diese Muckenmarken, die fast aus dem Nichts kam und vor mehr als 15 Jahren mit der ersten Vollscheibe einen mordsmäßigen Erfolg hatte. Die mit dem Erfolg verbundene Kohle setzen die Herren sinnvoll ein, um mehr Musik zu machen und noch mehr Musik. Die Zahl der Projekte ist groß. Aber genau mit einem Quasi-Soloprojekt landete ein Teil des Teams kurz nach dem Mordserfolg einen Hit – vermutlich auch dank eines wunderschönen, wirklich anrührenden Videos. Und natürlich weil das bisschen Text auf die Melodie einen veritablen Ohrwurm macht. Tipp: Im Video wird gebastelt. Tipp2: Die Truppe besteht aus zwei Jungs.

1. Wie heißt die Gruppe: Daft Punk
2. Wie hieß der Quasi-Solohit: Music Sounds Better With You

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» Folge 252 von 252 in Song-Quiz

» Rätsel von Chefred am 14.07.14 um 13:45 » in Rubrik(en): Feuilleton
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David Luiz gegen Goliath Deutschland

Bumm-bumm, bumm, bumm-Bumm : Bumm, bumm

pappkameradIhr immer noch ergebener, aber einen Hauch überfüttert mit Fernsehfußball seiender Berichterstatter hatte zu Beginn des Turnier ja versprochen, sich im Wesentlichen auf das Fußballerische bei diesem FIFA-Gloval-Soccer-Entertaiment-Event in der temporär von der kriminellen Vierbuchstabenorganisation aus dem Steuerparadies okkupierten Zone zu konzentrieren. Das fiel bei dem… Ja, was ar das eigentlich, was da am Dienstagabend über die Flachbildschirme und bebeamten Leinwände huschte? Ein Spiel? Nein, das war kein Spiel, das war eine Theateraufführung mit klar verteilten Rollen und einer nicht so spannenden Dramaturgie. Im Grunde war der Verlauf ab den 30. Minute so gut wie vorprogrammiert. Dass es nun am Ende ein 7:1 geworden ist und kein 8:3 oder 5:0 oder irgendwas mit vier bis sechs Toren Unterschied, war nur Zufall. Das Stück zu analysieren, das aber geht erst mit einem vollen Tag Abstand. Das hat auch was mit der Hysterie der deutschen Medien zu tun, die um ein Vielfaches hysterischer reagierten als die Menschen, die sich für Fans halten und den Sieg der DFB-Auswahl gesehen und gefeiert haben. Da muss so ein ZDF-Mikrohalter bei einem eher nüchternen Kerl in den Fünfziger mehrfach insistieren, damit der endlich sagt, ja, er sei glücklich. Da versucht irgendso ein minderwertiger Privatradioquatschkopp, seinen Anrufern wenigstens ein bisschen Chauvinismus (“Egal wer gegen uns im Finale verliert, die hauen wir weg.”) zu entlocken. Und eine andere Rundfunktusse fragt eine Passantin allen Ernstes, ob das wie ein Orgasmus gewesen sei, beim 1:0… » weiterlesen »

» Folge 65 von 68 in Fußballwochenende

» 1,5 Spielberichte von Chefred am 10.07.14 um 12:59 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Wenn italienische Nudel mit Bohnen flirten

Speckbohnen-Crossover

Rigatoni mit Bohnen und PangrattatoEigentlich mag ich dieses Wort “Crossover” im Zusammenhang mit dem Kochen nicht, suggeriert es doch, dass verschiedene Dinge aus verschiedenen Kulturen irgenwie hip und cool sind. Spätestens seit Marco Polo gibt es überhaupt nur Crossover. Denn der brachte das aus China mit, was wir Nudeln nennen, so wir nicht zu den hippen und coolen Crossover-Aficionados zählen, die zwanghaft “Pasta” sagen müssen. Die Bohne ist dagegen historisch betrachtet aus den Amerikas. Und wo bleibt Europa? Europa hat das Schwein und den Wald. Das Schwein bringt Speck, der Wald Pilze. Also ist das heutige Gericht ein Crossover aus mindestens drei Kontinenten. Denn es gibt Rigatoni mit Speckbohnen und Steinpilz-Pangrattato. Letzteres hatten wir hier schonmal. Geklaut von Jamie Oliver, aber ein Aromagenuss! » weiterlesen »

» Folge 86 von 88 in Rezepte

» Vorschlach von Chefred am 06.07.14 um 11:41 » in Rubrik(en): Feuilleton
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