Alle Artikel in der Rubrik "Feuilleton"

aufsteigend  absteigend nach dem Veröffentlichungsdatum sortieren.

Duos, Duette, Duelle - Hauptsache gesungen...

Keine Angst vor Schwarz und Weiß

Der eine von den beiden, die sich im heute gesuchten Song duellieren, ist auf seinem hohen moralischen Ross keinem Klischee aus dem Wege gegangen. Legendär und am Rande der Erträglichkeit seine Zusammensingerei mit einem Soulsuperstar, bei dem die Tasten im Mittelpunkt stehen. Der andere war über alles betrachtet eine tragische Figur. Ob sich die beiden mochten, ist unbekannt. Denn bei seinem gutgemeintesten Projekt des anderen war der eine nicht dabei. Um es leicht zu machen, gibt’s – ungewöhnlich genug für einen Songquiz – eine Tonprobe:

Hör's dir an
Oder hier in meiner Soundcloud

1) Wie heißt der eine?
2) Wie heißt der andere?
3) Wie heißt der Song?

» weiterlesen »

» Folge 246 von 246 in Song-Quiz

» Quizfrage von Chefred am 17.04.14 um 17:21 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 54 x gelesen » 3 x kommentiert »   

Was man alles selbst machen kann...

Eijeijeijei: Enchiladas verdura

enchiladaDu magst es mexikanisch? Du kriegst es mexikanisch. Und zwar von A bis Z selbstgemacht. Das ist nicht schwer, denn die mexikanische Küche (bzw. das was man sich hierzulande darunter vorstellt) ist eine simple Küche, die vor allem auf dem Fladen basiert. Der kommt grundsätzlich in zwei Bauarten vor: Als Weizen- und als Maistortilla. Lassen wir das Maisdings mal weg, denn das ist einfach deshalb nicht simpel, weil es das dazu zwingend nötige, auf spezielle Weise gemahlene Maismehl bei uns nicht an jeder Ecke gibt. Die Mehltüte mit der 405 drauf dagegen schon. Und deshalb spricht nichts dagegen, Weizentortillas selbst herzustellen. Angeregt durch einen mexikanischen Studienkollegen haben wir dieses Hobby in den frühen Siebzigern in unserem Klassenraum der Kunstakademie gern betrieben. Dabei diente eine elektrische Kochplatte als Pfanne. Ja, der Fladen kam zum Backen direkt auf die heiße Platte – das waren noch Zeiten. » weiterlesen »

» Folge 71 von 71 in Rezepte

» Serviervorschlag von Chefred am 17.04.14 um 12:52 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 46 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Es ist nicht leicht, ein Stadthundhalter zu sein.

Reg dich bloß nicht auf…

bilderraetselAls Halter eines Haushundes in der Stadt hat man es nicht leicht. Mit dem eigenen Köter unterwegs zu sein, kostet viel Nerven. Und es sind nicht die Nichthundehalter oder gar die Tölen, die einen in Rage versetzen können, sondern durchweg andere Hundehalter. Die Möglichkeiten, von einem Frau- oder Herrchen zur Weißgut getrieben zu werden, sind manigfaltig. Beliebtester Ansatz ist die Hysterie, eng gefolgt von der Nur-ich-und-mein-Liebling-Philosophie. Nicht-Hundemenschen kann man mit den entsprechenden Anekdoten nur langweilen, wer aber selbst so einen Pelzträger zu ernähren und zu bespaßen hat, wird die Muster erkennen. Wobei das heutige Beispiel an Hysterie so ziemlich alles schlägt, was mir vorher untergekommen ist. Tatort: Rheinufer unterhalb von Arena und Wasserwerk Am Staad. » weiterlesen »

» Leichter Wutausbruch von Chefred am 16.04.14 um 13:00 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
» 118 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Nur gut mir grobem Spinat!

Das Traumpaar: Spinat und Schafskäse

nudel_spinatJeder erfahrene Vegetarier weiß: Spinat und Schafskäse sind ein Traumpaar der fleischlosen Ernährung. Und auch in meinem Rezeptkasten gibt es mehrere Beispiele für Gerichte, bei denen das Grüne mit dem Weißen aufs leckerste zusammenkommt. Und nun habe ich einen Nudelauflauf rund um dieses Duo kreiert. Um es vorweg zu sagen: Dieser Auflauf geht nur mit frischem, grobem Spinat. Diese ganze TK-Ware oder der ansonsten auch von mir gern hergenommene Baybspinat sind einfach aromatisch zu schlapp für den Auflauf. Und überhaupt solltest du in den Spinatzeiten den Spinat gefälligst auch frisch zubereiten. Denn das ist nun auch keine Raketenwissenschaft. » weiterlesen »

» Anregung von Chefred am 14.04.14 um 14:42 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 94 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Ein Regisseur, der dahin geht, wo's wehtut...

[Lösung] “Haas is, schwitzen turi…”

Kurze Durchsage für Filmquiz-Neulinge und -Wiederkehrer: Den üblichen Hollywood-Drama-Action-Comedy-Scheiß werdet ihr hier nach wie vor vergebens suchen. Deshalb sind die Antworten entweder im so genannten “Arthouse”-Sektor, vor allem des europäischen und des US-Independent-Kinos, sowie im Weltkino. Schwachmaten wie Schweiger und Schweighöfer werden maximal im Rahmen von Veräppelungen vorkommen, das gilt auch für die vielen unlustigen deutschen “Comedians”, die meinen Kinos mit ihrem Müll versiffen zu müssen. Denn: Ihr ergebener Chefred ist der Meinung, dass Film in erster Linie Kunst ist.
Kommen wir zum heutigen Quiz. Es geht um ein Land, dessen Insassen man manche Merkwürdigkeit nachsagt. Und der Regisseur ist einer, der das nicht lustig findet und das Böse und Schmutzige daran bis zur Schmerzgrenze des Betrachters abfilmt. Jüngst war ein Teil seiner Trilogie Ursache eines winzigen Skandals, während die anderen beiden Teilen eher weniger Resonanz auslösten. Der heute gesuchte Film dreht sich um Formen von Sex und Gewalt, von denen die meisten Menschen glauben, es gäbe sie nur ganz selten. Irrtum…

Hör's dir an
Oder hier in meiner Soundcloud.

1) Wie heißt der Film: Hundstage, Regie: Ulrich Seidl
2) Wie heißen die Filme der Trilogie: Glaube, Liebe, Hoffnung

» weiterlesen »

» Quizfrage von Chefred am 14.04.14 um 12:30 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 204 x gelesen » 3 x kommentiert »   

Grün, grün, grün sind alle meine Spargel...

Unser Spargelpfannkuchen

spargelpfannBitte nicht weitersagen: Auch wenn wir die jährliche Spargelsaison in vollen Zügen genießen und mehrmals pro Woche was von der weißen Stange speisen, sind wir insgeheim doch größere Fans des oberirdischen Spargels, der bekanntlich grün ist. Leider bauen die hiesigen Spargelerzeuger grünen Spargel maximal im Verhältnis 1:12 in Relation zum weißen Spargel an. Deshalb ist man als Freund des grünen Prängels meist auf Importe angewiesen. Auch im Winter gibt’s die: Auf den Märkten an den Ständen der Luxus-Obst-Gemüse-Fraktion. Da kostet das Bund mit weniger als zehn Stangen gern mal sechs Euro, auch weil es aus Peru herbeigeflogen wird. Wir alle wissen: Fluggemüse und -obst ist des Teufels. Also warten wir geduldig, bis spanische oder südfranzösische Ware per Lkw zu uns kommt. » weiterlesen »

» Folge 70 von 71 in Rezepte

» Anleitung von Chefred am 12.04.14 um 11:26 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 140 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Meine kleine Geschichtensammlung zur Geschichte der Computerei

Komma acht, Komma eins (4)

databeckerSo richtig klar war mir in diesem Jahr nicht, welchen Berufsweg ich einschlagen sollte. Mit dem Examen an der Kunstakademie allein konnte ich nichts anfangen, und das Sekretärinnendiplom hätte mir bestenfalls eine Karriere als Verwaltungsangestellter eingetragen. Und eigentlich wollte ich nur eines: schreiben. Das peilte ich ja schon seit 1979 an. Erste Erfahrungen hatte ich im Feuilleton der Rheinischen Post mit Filmkritiken und beim Stadtmagazin “Überblick” mit Reportagen gemacht. Anfang 1984 fiel mir dann der Katalog des Düsseldorfer Unternehmens Data Becker in die Hand. “Data Welt” nannte sich das DIN-A5-Heftchen im dunkelroten Umschlag mit der Anmutung einer Schülerzeitung. Darin fand sich neben den Liste der Hard- und Software, die man auch im Ladenlokal an der Merowingerstraße kaufen konnte, eine Reihe kurzer Artikel unter dem Stichwort “Tipps & Tricks”. Das Highlight stellte aber der Leitartikel des Herausgebers Dr. Achim Becker dar, in dem er ein buntes Panorama der Homecomputerzukunft entwarf. Und genau in dieser Ausgabe hatte man eine Anzeige platziert, die besagte: “Wir suchen Computerfreaks, die schreiben können.” » weiterlesen »

» Story von Chefred am 11.04.14 um 13:31 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 258 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Hamburger? Wir hassen es...

Selbstversuch McDonalds

mcdoofIm Jahr 1976 lebte ich in einer WG an der Kleverstraße. Und war absoluter McDonalds- und Coca-Cola-Junkie. Wenigstens zweimal, meist aber drei- oder viermal pro Woche taperte ich zur Nordstraße, wo an der Ecke zur Duisburger Straße in den Räumen einer ehemaligen Traditionskneipe eine von drei Filialen Düsseldorfers angebracht war. Es musste immer ein Viertelpfünder – so nannten sie damals den “Royal” – sein, ein zweiter Burger und eine mittlere Pommes. Dazu 0,4 Liter Coke – größere Gebinde gab’s damals noch nicht. Natürlich aß man damals vor Ort oder nahm sich die Tüte stolz mit nachhaus. Im Gehen aus ebenjener Tüte zu fressen und dabei mit der anderen Hand am Halm zu saugen, war in jenen Jahren noch nicht erfunden – mit geöffneter Bierflasche in der Hand schon gleich gar nicht. Jedenfalls mochte ich das Zeug. Aber je mehr ich selbst kochte, desto weniger mochte ich das Zeug. Noch vor zwölf, fünfzehn Jahren gehörte die monatiche McD-Mahlzeit zum Ritual. Inzwischen führe ich nur noch alle paar Jahre einen Selbstversuch durch. Fazit: Das Zeug schmeckt inzwischen einfach scheiße. » weiterlesen »

» Report von Chefred am 09.04.14 um 12:11 » in Rubrik(en): Feuilleton
» 237 x gelesen » 6 x kommentiert »   

Seiten: 1 2 3 4 ... 142 »