Knut (21.03.11) Ganz Deutschland trauert um den ssüsssen Eisssbären – morgen bundesweit Schweigeminute um 12:00 (aus der Serie “Was wirklich wichtig ist”). [weiterlesen...]
Til Schweiger (17.03.11) … ist entweder wirklich so hohl wie man denkt oder ein rechtspopulistisches, verfassungsfeindliches Arschloch (Zutreffendes bitte ankreuzen). [weiterlesen...]
Über den Unterschied zwischen Wut und Zorn
Auch ein wahrer Evergreen
[Hier der erste Gastbeitrag aus der Reihe RPSDSQSS vom alten Rate- und Rockfuchs Yallamann]
Er hatte für die Szene, zu der man ihn zählte, ne Scheißfrisur, und einen Namen, der sich ähnlich anhört wie der eines in Deutschland weltbekannten Schlagersängers. Immer wieder kommt mir zu Ohren, dass der andere und “einzig wahre” Sänger dieser Band den gesuchten Song gesungen hat. Dem war nicht so. Den großen Erfolg als Sänger dieses mässigen Chart-Hits – imho ein echter Evergreen und Meilenstein des Rocks – konnte der Gesuchte nur leidlich fortsetzen. Spielt man das Lied heute in einer Rockkneipe, werden bei einer bestimmten Passage noch immer einige Augen feucht, und es gehen (manchmal versteckt) Feuerzeuge an. Vielleicht schafft dieser Song-Quiz endlich Aufklärung unter den breiten Massen über die Umstände des Songs.
1) Wie heißt der Sänger: Graham Bonnet
2) Wie hieß die Band: Rainbow
3) Wie heißt der Song: Since You Been Gone
4) Bonusfrage: Welcher Schlagersänger ist gemeint: Graham Bonny
Das Lagerfeld entwurfte einen provisorischen Frisiersalon auf dem Graf-Adolf-Platz
Als ich dieser Tage mit dem Hund nach dem typisch Düsseldorferischen Flanieren über die Kö am Graf-Adolf-Platz vorbeikam, erregten eigenartige Bautätigkeiten meine Neugier. Normalerweise findet sich zwischen dem winzigen Park am Südende der Kö und dem Hochhaus GAP 15 eine künstlerisch gestaltete Freifläche mit Rasenstücken und beleuchtbaren Bänken. Und dort waren nun Kranwagen zugange und errichteten ein anderhalbstöckiges Gebäude bzw. stellten das Holzskelett auf. Da ich grad keinen Arbeiter zu fassen kriegte, konnte ich nicht rauskriegen, was man denn da errichtet. Nun weiß ich es: Die Haarkrambude Schwachkopf Schwarzkopf, die zum Henkel-Konzern gehört, wird während der den Düsseldorfern drohenden ESC-Zeit dort einen provisorischen Frisiersalon betreiben. Und den hat das Lagerfeld designt, wie es ja momentan alles designt, was nicht bei drei im Graben liegt. Da ja die ganze Welt der Haarfrisuren mondän ist und international und krähatief, muss das doofe Ding auch Schwarzkopf Lightbox by Karl Lagerfeld heißen. Schnöseliger geht kaum. [weiterlesen...]
Noch so jung und schon ein Evergreen...
Beim heute gesuchten Künstler handelt es sich um eine vielschichtige Persönlichkeit, die nicht selten missverstanden wurde. Das begann schon mit seinem ersten Hit, wegen dem man ihn einer damals gängigen Stilrichtung fest zuordnete. Aber er ließ sich nicht schubkasteln. Und dann brachte er Jahre später ein geniales Album heraus, von dem etliche Songs zu Chart-Knüllern wurden. Einer davon muss als Evergreen betrachtet werden. Als das Ding rauskam, wurde in D-Land viel darüber diskutiert, wie denn eigentlich der Text des reingesampelten Refrains wirklich lautete.
1) Wie heißt der Musikant: Moby
2) Wie heißt der Evergreen: Why Does My Heart Feel So Bad?
Kunstsammlung NRW zeigt im K20 Fotos von Thomas Struth
Können Bilder Freunde sein? Als wir nach dem Rundgang durch die Struth-Ausstellung in der Sammlung des K20 landeten, kam es mir jedenfalls so vor. Da traf ich nach Längerem Bilder wieder, mit den ich schon sehr, sehr lange verbunden bin. Zum Beispiel Pollocks “Number 32″ oder später Gemälden von Miro, Kandinsky und Max Ernst. Die hatten mein Freund Jörg und ich in den späten Sechzigern für uns entdeckt; damals hing die NRW-Sammlung noch im Schloss Jägerhof. Einige der Werke kopierten wir; irgendwo habe ich noch einen nachgemachten Miro, den ich mit Plakafarben schuf. Ich schweife ab. Denn der Grund unseres Besuchs war ja die Ausstellung der Fotos von Thomas Struth – neben Andreas Gursky und Thomas Ruff der bedeutendste deutsche Fotokünstler. Alle drei waren Schüler von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie und damit Nachfolger der Fotografen, die die Kunstfotografie in den sechziger und siebziger Jahren neu erfunden haben. Vermutlich ist Struth seinen Lehrern am nächsten. [weiterlesen...]
Arschlochbarth (04.03.11) – Mist, Bart schreibt man gar nicht mit TH… (siehe auch “Die dümmsten Ausreden der Welt”). [weiterlesen...]