Alle Artikel in der Rubrik "Feuilleton"

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Es muss nicht immer Casting sein...

[Gelöst] Mädchenpower!

Wollen wir uns mal mit den Damen im Popgeschäft befassen. Und zwar denen, die sich zu rein femininen Gruppen gebündelt haben, ohne Produkt einer Casting-Show zu sein. Wie man diesem schönen Wikipedia-Artikel entnehmen kann, gab’s sowas schon in den 20ern des vergangenen Jahrhunderts. In der Rock’n'Roll-Zeit und dann in der Soul-Ära stechen so Truppen wie die Shangri-Las (“Leader of the Pack” – ein GROSSER Song) und natürlich die Supremes (mein Lieblingslied von denen: “The Happening“) hervor. Später wurden dann die Bangles (“Walk Like an Egyptian“) extrem populär. Gesucht wird heute aber eine Girlgroup” aus den Neunzigern, die nicht auf englisch sang, einige Riesenhits hatte und für einen legendären Medienauftritt sorgte.

1) Wie hieß die Band: Tic Tac Toe
2) Wie hoch kam ihr erster Hit in den deutschen Charts: Platz 3 (“Ich find dich scheiße”)
3) Bonusfrage: Wie hieß die erste Mädchen-BEAT-Band, die im deutschen Fernsehen zu sehen war: The Liverbirds

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Folge von 192 in Song-Quiz

» Quizfrage von Rainer Bartel am 01.02.12
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Ein Hawaii jenseits von Thomas Magnum und Hula-Hula...

The Descendants

Man kann diesen wunderbaren Film vermutlich auf ziemlich viele verschiedene Arten sehen und verstehen. Weil das so ist, werde ich ihn mit sicher noch einmal im Kino anschauen und vermutlich auch die DVD erwerben. Dass man sich aber auch verschätzen kann, zeigten die rund zehn Zuschauer, die gestern abend den Kinosall nach etwa zwanzig Minuten verließen. Es muß an George Clooney liegen. Immer noch traut man dem ehemaligen Emergency-Room-Darsteller eher was Lustiges zu oder bestenfalls eine Schmonzette. Dabei hat Hello-George mittlerweile zigfach bewiesen, dass er außer Komödie und Nespresso-Reklame einer der wichtigsten Insasse der US-Filmindustrie ist. Man denke nur an den von ihm geschriebene und inszenierte Film “Good Night, and Good Luck” und kürzlich “The Ides of March“. Oder an seine Rolle in Tarantinos “From Dusk Till Dawn”… Den Film “The Descendants”, dem man fürs deutsche Publikum den völlig irreführenden Zusatztitel “Familie und andere Angelegenheiten” beigegeben hat – aber allein auf das tolle und inzwischen preisgekrönte Spiel Clooneys zu reduzieren, wäre ein Fehler. [weiterlesen...]

» Filmkritik von Rainer Bartel am 31.01.12
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Was wir von Ichbineinstarholtmichhierraus wirklich lernen können

Das Ungezähmte im Kapitalismus

dschungel_gruenJa, ich habe das Dschungelcamp verfolgt. Und das schon zum dritten Mal. Nein, ich bin nicht empört. Und, nein, dieses “Format” zielt nicht auf die von arroganten Bürgerschweinchen verächtlich so genannte “Unterschicht”. Die RTL-Sendung “Ich bin ein Star – holt mich hier raus” hat die geheime Aufgabe, das ganze Bourgeosie-Gesocks inklusive der zur Zeit besonders frechen Post-Privacy-, Smartphone- und Marketing-Schnösel in ihrer Grundhaltung zum Kapitalismus zu bestärken. Was mich das glauben lässt? Dass es ausgerechnet die sich kritisch-intelligent gebenden Menschen zwischen 35 und 45 aus meinem erweiterten Bekanntenkreis waren, die sich vom Treiben im Dschungelcamp haben UNTERHALTEN lassen. Leute, mit denen ich schon das Vergnügen hatte, moralfilosofische Themen zu debattieren oder über Avantgarde-Kunst zu reden, sind voll eingestiegen auf diese Sendung, haben – vor allem auf Twitter und Facebook – begonnen, ganz ernsthaft über die Charaktereigenschaften der Teilnehmer sowie ihr Verhalten zu schreiben, ganz als wären die dort TATSÄCHLICH in einem DSCHUNGELcamp, als wären die Flugzeugbrüchige, Überlebende eines Schiffsuntergangs. Gut dass ich kurz vor dem Start noch einmal den grandiosen Film “Castaway” mit Tom Hanks gesehen hatte… Denn die einzig sinnvolle Art, sich dieser Reality-Show zu nähern, ist davon auszugehen, dass es sich um eine Reality-SHOW handelt, die ein umfassendes Metaphernsystem des real existierenden Kapitalismusses darstellt. Aber es ist natürlich Teil des Geheimplans, den wehrlosen Zuschauer über die Psycho-Schiene immer tiefer reinzulocken in den Verhaltensurwald. [weiterlesen...]

» Dschungelgedanken von Rainer Bartel am 29.01.12
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KW 05/12

KW_05_12
[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von rund 2.650 Fotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…

Folge 16 von 18 in Wolke der Woche

» Bild von Rainer Bartel am 27.01.12
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Geld spielt keine Rolle...

[Gelöst] Wenn Künstler Musik machen

Als Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie in den siebziger Jahren mit ich mit musizierenden Künstlern bestens vertraut. So um 1975 herum konnte man den Eindruck gewinnen, in den Räumen der Schadow’schen Künstleranstalt würde mehr Musik gemacht als gezeichnet, gemalt oder gebildhauert. Fast jeder war Mitglied einer Band, und manche Akademiefete fand nur statt, damit sich irgendwelche Studenten musikalisch produzieren konnten. Aus diesem Umfeld entstanden schon früher die ewige Gruppe “Kraftwerk” und ihre Ableger (“Neu!” etc.), und auch der ganze Atatak-Komplex (“Der Plan” etc.) war eng mit der Akademie verknüpft. Diese Tradition hat sich in der schönsten Stadt am Rhein bis heute fortgesetzt. Und auch die britische Populärmusik der sechziger Jahre kam aus dem Kuntsmillieu, besonders das Blues-Revival der Jahre 1962 ff. Dass aber auch aus einem kleinen europäischen Land eine Musik kommt, die wesentlich von einem Künstler beeinflusst ist, gerät gern in Vergessenheit. Tatsächlich handelt es sich um ein Multitalent, der singt, textet, entwirft, schauspielert und und und. Als Teil eines in den achtziger Jahren berühmten Projekts wurde er auch bei uns berühmt – besonders mit einem Stück, das als Indikativ einer damals populären Musiksendung im TV lief.

1) Wie heißt der Künstler: Dieter Meier
2) Wie heißt das Projekt: Yello

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Folge von 192 in Song-Quiz

» Quizfrage von Rainer Bartel am 25.01.12
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Alles kommt irgendwann wieder zu dir zurück

[Gelöst] Was mit Windhund

Bekanntlich bin ich Halter einer spanischen Windhündin. Und mittlerweile trotz allem ein solcher Fan dieser Kötersorte, dass ich wohl nie eine andere Rasse haben wollte. Insofern interessiere ich mich natürlich auch für die Tölen, die schnell sind wie der Wind. In der Filmgeschichte spielen sie leider kaum eine Rolle. Knecht Ruprechts von den Simpsons dürfte der bekannteste seiner Art sein. Ab und an tauchen in Historienschinken Windspiele oder Whippets auf. In vielen US-Filmen und einigen aus Großbritannien gibt es Szenen, in denen Windhundrennen auf Fernsehschirmen zu sehen sind. Und während all die ach-so-niedlichen Wautzis, diese ganzen überangepassten Liebhabhunde Hauptrollen spielen dürfen, da ist der stolze, unbeugsame Greyhound kaum Beiwerk. Meines Wissen gibt es überhaupt nur einen, nicht besonders alten Film, in dem Windhunde prominent zu sehen sind und einer der Protagonisten sogar Herrchen eines Greyhound-Rüden ist – ein Toller Film, übrigens, mit ganz tollen Schauspielern.

1) Wie heißt der Film: A Crime (Späte Rache)
2) Wie heißt der Greyhound: Vicky

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Folge von 66 in Film-Quiz

» Quizfrage von Rainer Bartel am 24.01.12
» 407 x gelesen » 6 x kommentiert

KW 04/12

KW_04_12
[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von rund 2.650 Fotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…

» Bild von Rainer Bartel am 22.01.12
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Tötet Autofahrer! Bevor sie euch töten...

Krieg auf den Straßen

Ja, ja, ich geh euch auf die Nerven mit meinen Anti-Auto-Predigten. Aber ich werde nicht nachlassen, so lange ich lebe und immer noch stinkende Mordkisten auf den Straßen Jagd auf unbewaffnete Verkehrsteilnehmer machen. Und nun sagt bloß nicht, ich übertreibe. Die Autofahrer unter euch, also die Individuen, die ein Auto besitzen bzw. sich mit einem Dienstwagen haben bestechen lassen, die viele Wege mit dem Pkw zurücklegen oder sich gar nicht entblöden, gerne autozufahren, ihr seid psychisch krank. Ihr leidet unter einer bipolaren Störung. Doch, doch, ich kenn euch ja. Im wahren Leben, also außerhalb eures Autistentanks auf Rädern seid ihr nette, freundliche, sympathische, kommunikative, insgesamt liebenswerte Geschöpfe. Ihr verhaltet euch vorwiegend friedlich, nehmt Kontakt auch zu Personen auf, die keinen Ressourcenvergeuder ihr eigen nennen, und benehmt euch wie menschliche Wesen. Aber dann werdet ihr Doktoren Jekylls regelmäßig zu Mister Hydes. [weiterlesen...]

Folge 22 von 23 in Wutausbruch

» Appell von Rainer Bartel am 21.01.12
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