Und wieder mal ein One-Hit-Wonder...
Neulich hatte wir hier die unvergleichliche Bobby Gentry mit ihrer “Ode to Billy Joe”, ein Einzelstück aus den Jahren als Popmusik noch Qualität hatte. In diesen späten sechziger und frühen siebziger Jahren tauchten in den Charts regelmäßig diese One-Hit-Wonder auf; also Künstler, von denen man außer einem Hit nie wieder oder nur noch selten was hörte. Man denke an Peter Sarstedt und Norman Greenbaum. Heute geht es um einen Typen, der aus dem Jazz kam, und nach dem Ende seiner Zeit als Jazz-Sänger erst zwei Chart-Erfolge feiern konnte – ein Two-Hit-Wonder, also. Und zwar aus der genannten Zeit…
Tipp: Der hat keinen Vornamen, nur zwei Buchstaben.
1) Wie hieß der Sänger: O. C. Smith
2) Nenne einen seiner beiden Hits:
Little Green Apples und The Son Of Hickory Holler’s Tramp
Und wer macht den Mist jetzt wieder weg?
Bekanntlich habe ich es nicht so mit der Böllerei, jedenfalls nicht aktiv. Rein optisch finde ich es schön, wenn bunte Lichter in den Himmel steigen, das unvermeidliche Knallen nehme ich beim Genuss in Kauf. Und was sich uns gestern beim Blick von der Ostterrasse vom Haus Parkblick bot, war schon beeindruckend – obwohl: früher war mehr, oder? Jedenfalls malten sich Farbspritzer, Funken und Leuchtspuren ins Düsseldorfer Firmament, und wir überlegten, nächstes Jahr Eintrittskarten zu verkaufen. Wie gesagt: Das ganze Silvesterfeuerwerk könnte einfach schön sein, wenn die zugehörigen Böller und Raketen nicht vorzugsweise in die Hände von Vollidioten und Testosteronopfern fielen, denen es im Wesentlichen darum geht, Bumm machen zu dürfen. Das ist offensichtlich ein männlicher Urtrieb, denn die Zahl der knallenden Damen hält sich in engen Grenzen. [weiterlesen...]
Depeche Mode war's schuld…
der song und die band spiegeln sich insofern in meinem täglichen leben wider, dass ich das lied jedesmal höre wenn mich jemand auf meinem handy anruft. die musik begleitet mich seitdem sie publik wurde und lässt mich gar nicht mehr los seit dem ich die band 2004 in einem, musikgeschichte geschriebenem, etablissement der – lt. blogbeteiber – schönsten stadt deutschlands gesehen habe. gesucht wird der kommerzielle debutsong und die band die imho immer in eine falsche schublade gepresst wurde.
musikalisch auf einer stufe stehend mit bands wie eddie and the hotrods, blondie oder den frühen clash gelang ihnen der durchbruch mit diesem lied über unerreichbares in einem gewissen alter.
1) wie hieß die band: the undertones
2) wie heißt der song: teenage kicks
Über Normen, Gewohnheiten und Gehirnwäsche
Keine Ahnung, ob der Term “Ey, normal, Alder” noch Element der jigendlichen Stummelsprache ist. Als er das war, bezeichneten seine Verwender damit eigenes und fremdes Tun, das – unabhängig von irgendwelchen moralischen Werten – gutgeheißen oder verteidigt werden sollte. Normal in diesem Sinne ist, was alle tun, die halbwegs clever sind; Gutmenschen ausgenommen, die bisweilen Taten nicht ausführen, die ihnen einen Vorteil brächten, aber moralisch unsauber wären. Unabhängig davon, ob “normal” noch Jugendsprech ist, bleibt der Wortgehalt doch implizit weitverbreitet. Geschätzte 95 Prozent der Bevölkerung unseres Landes haben ein mehr oder weniger starkes und konzises Verständnis davon, was normal ist. Längst ist dieses Verständnis nicht mehr kongruent mit einem Bukett gesellschaftlicher Normen, wie sie noch bis weit in die siebziger Jahre hinein bestimmten, was MAN tat und was nicht. Heutzutage wird mehrheitlich als Normalität betrachtet, was ALLE tun, denken, fühlen, aber auch unternehmen, kaufen und mögen. Während der Begriff “normal” früher noch dem entsprach, was gemeinhin “gesunder Menschenverstand” (besser die englische Variante: “common sense”) genannt wird, drückt das Wort heute oft eine fatalistische Sicht auf die Zustände der Gesellschaft und der Welt aus. [weiterlesen...]
Viele Cover, keins gleicht dem anderen...
Aus irgendeinem mir nicht ganz klaren Grund ist die Musikrichtung, die dem Punk folgte und “New Wave” genannt wurde, damals heftig an mir vorbeigegangen. Deshalb kenne ich manche der wegweisenden Songs jener Zeit nicht oder nur in Form von Cover-Versionen. Beim heute gesuchten Lied ist das anders: Ich kannte das Original, wusste aber nicht, von wem das stammt. Das Ding hat was von einem Ohrwürmchen, der leichte Cockney-Slang des Sängers passt prima, und die Sache geht gut voran. Wie immer bei dieser Band, die viele schöne Songs fabriziert hat, ohne je so richtig groß rauszukommen. Fragt sich, ob der im Song Angesprochene weiß, dass er gemeint ist…
1) Wie heißt die Band: XTC
2) Wie heißt der Song: Making Plans for Nigel
Harry Heine (13.12.11) …hätte heut Jeburtstach. Schlaue Sachen hat er geschrieben, zum Beispiel dieses: “Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, dass sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.” Wie wahr, wie wahr… [weiterlesen...]

[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von rund 2.800 Fotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…