Wir machen das mit den Socken...
Die Jungs, die – man mag es kaum glauben! – vor 20 Jahren den gesuchten Song aufnahmen, sind heutzutage nicht nur immer noch aktiv, sondern eine der Topgruppen im Rock-Zirkus. Und in jeder Hinsicht jung geblieben. In vieler Hinsicht sind sie der ernsthaftere Gegenentwurf zur Bloodhound Gang; auch sie provozieren bisweilen durch ihr Verhalten, aber nie nur der Provokation wegen. Neben heftigen Rockgewittern haben sie uns über die Jahre jede Menge schöner Song geschenkt – viele drehen sich um Erlebnisse in ihrer Heimat. Ewig wird aber eine Ballade bleiben, die zunächst gar nicht veröffentlicht werden sollte, inzwischen aber zu einem der meistgecoverten Rockballaden avanciert ist.
1) Wie heißt die Band: Red Hot Chili Peppers
2) Wie heißt die Ballade: Under the Bridge

[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von rund 2.650 Fotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…
Wer seinen Wohnsitz wechselt, der kann was erleben
Nein, dieser Umzug kam nicht einem Drittelbrandschaden gleich. Eher im Gegenteil: Dank einer fantatsischen Teamleistung des bewährten Umzugsunternehmens “Sägewerk” gestaltete sich der Transport der Möbel und Sachen von A nach B extrem schadarm und entspannt. Begonnen hatte das Abenteuer damit, dass die Traumwohnung plötzlich und unerwartet frei wurde. Nach kurzer Besichtigung und Bewerbung bei der Wohnungsverwaltung war der Mietvertrag schon Mitte November unterschrieben. Wir hatten uns auf einen Mietbeginn zum 01.12. geeinigt, aber einem Beginn der Mietzahlung erst zum 01.01.12 – die Bude sollte noch im alten Jahr aus der Leerstandsstatistik. Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren schon einmal im selben Komplex in einer ganz ähnlichen Wohnung gelebt. Vorstechendstes Merkmal sind die beiden Terrassen – je eine nach Osten und nach Westen. [weiterlesen...]
Aus der Abteilung "Humor ist Geschmacksache"...
Als weißer Mittelstandsboy im prüden Amerika großzuwerden, muss eine ziemlich beschissene Angelegenheit sein – jedenfalls wenn man die einschlägigen College- und Jugendfilme ernstnehmen kann. Alles was mit Sex zu tun hat, gilt als schmuddelig und wird entsprechend schwiemelig behandelt. Das Ganze auf dem Hintergrund evangelikalen Extremismusses und hoher Gewaltbereitschaft. Kein Wunder, dass die Erzeugnisse der US-Pornoindustrie vorwiegend lesistungsbetont, frauenverachtend und aggressiv sind. Aber was soll eine Testosteronbombe machen, der man beigebracht hat, dass schon Unterwäsche bäh-bäh ist?
Auch in der aus den Verunreinigten Staaten stammenden Populärmusik prägt sich dieses Thema aus. Meistens in Form von Provokation. Gesucht werden Vertreter dieser Gattung, die komischerweise zu ihrer großen Zeit in Deutschland populärer waren als daheim. Noch heute stehen sie – trotz aller Blödheiten, die sich die Mitglieder geleistet haben – für einen der perfektesten, dem Text angemessensten Videoclip.
1) Wie heißt die Band: Bloodhound Gang
2) Wie heißt der Song des Clips: The Bad Touch
Ich und mein Magnum. Oder: Die für Menschen gemachten Gesetze gelten nicht für Götter
Vorspann: Natürlich habe ich zum Glück nicht Jura studiert und habe eher ein moralisch-ethisches Verständnis vom Recht. Das gibt mir die Chance, hier frei Schnauze über den Zustand des bundesdeutschen Rechtsverständnisses zu filosofieren. Da mögen Juristen die Hände überm Kopp zusammenschlagen oder sich wundern oder ärgern. Mir egal: Hey, ihr Advokanten, wenn ich euren Rat brauche, dann frage ich schon nach. Okay? Tatsächlich kenne ich vier, fünf Anwälte, die ich als Menschen sehr schätze und deren Rechtsbeistand ich bisweilen in Anspruch nehme. Einer von denen – und damit kommen wir zum Hauptfilm – hat mir mal erklärt, was die wahre, quasi gesellschaftlich-zivilisatorische Aufgabe von Anwälten ist: Dafür zu sorgen, dass Schwache von Starken nicht untergebuttert werden. [weiterlesen...]

[Klick aufs Bild macht's sehr groß] Die abgebildete Wolkenformation stammt nur in Ausnahmefällen aus der jeweiligen Vorwoche, sondern wird von mir aus der seit Juli 2009 entstandenen Sammlung (siehe meine Picasa-Seite) von rund 2.650 Fotos ausgewählt. Alle Wolkenfotos sind “as is”, werden also so präsentiert, wie sie aus der Digitalkamera kommen – kein Photoshop, kein GIMP, nichts…
Und wieder mal ein One-Hit-Wonder...
Neulich hatte wir hier die unvergleichliche Bobby Gentry mit ihrer “Ode to Billy Joe”, ein Einzelstück aus den Jahren als Popmusik noch Qualität hatte. In diesen späten sechziger und frühen siebziger Jahren tauchten in den Charts regelmäßig diese One-Hit-Wonder auf; also Künstler, von denen man außer einem Hit nie wieder oder nur noch selten was hörte. Man denke an Peter Sarstedt und Norman Greenbaum. Heute geht es um einen Typen, der aus dem Jazz kam, und nach dem Ende seiner Zeit als Jazz-Sänger erst zwei Chart-Erfolge feiern konnte – ein Two-Hit-Wonder, also. Und zwar aus der genannten Zeit…
Tipp: Der hat keinen Vornamen, nur zwei Buchstaben.
1) Wie hieß der Sänger: O. C. Smith
2) Nenne einen seiner beiden Hits:
Little Green Apples und The Son Of Hickory Holler’s Tramp
Und wer macht den Mist jetzt wieder weg?
Bekanntlich habe ich es nicht so mit der Böllerei, jedenfalls nicht aktiv. Rein optisch finde ich es schön, wenn bunte Lichter in den Himmel steigen, das unvermeidliche Knallen nehme ich beim Genuss in Kauf. Und was sich uns gestern beim Blick von der Ostterrasse vom Haus Parkblick bot, war schon beeindruckend – obwohl: früher war mehr, oder? Jedenfalls malten sich Farbspritzer, Funken und Leuchtspuren ins Düsseldorfer Firmament, und wir überlegten, nächstes Jahr Eintrittskarten zu verkaufen. Wie gesagt: Das ganze Silvesterfeuerwerk könnte einfach schön sein, wenn die zugehörigen Böller und Raketen nicht vorzugsweise in die Hände von Vollidioten und Testosteronopfern fielen, denen es im Wesentlichen darum geht, Bumm machen zu dürfen. Das ist offensichtlich ein männlicher Urtrieb, denn die Zahl der knallenden Damen hält sich in engen Grenzen. [weiterlesen...]