Alle Artikel in der Rubrik "Wirtschaft"

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Schluss mit dem ganzen Homecomputer-Kram!

Komma acht, komma eins (7)

schneider_pcWoran immer es liegen mag: Ich hab’s nicht so mit Hobbyisten. Und ich hatte es auch noch nie mit Leuten, die mit irgendeiner mehr oder weniger sinnvollen Sache ihre Freizeit füllen – und das am Rande der Manie. Sammler finde ich irgendwie gaga, Leute, die ohne Not mit etwas Motorisierten für Spaß in der Gegend rumkariolen, halte ich für bescheuert und gefährlich. Nun bestand aber die Welt der kleinen Computer in den frühen und mittleren Achtzigerjahren fast nur aus solchen Hobbyisten. Gefragt, was denn ihr Hobby sei, antworteten Vertreter dieser Spezies “Computer”. Entsprechend meiners Weges hin zu den kleinen Elektronenhirnen fand ich das absurd. So eine Kiste sollte nützlich sein. Punkt. Damit sollte man schreiben, rechnen und speichern können. Und zwar schnell und einfach. Aber, mal ehrlich, was war denn einfach in der Ära von C64 und Konsorten? Deshalb war es auch nach meiner Anschauung eine winzige Minderheit, die – sagen wir mal – vor 1987 einen Computer privat wirklich zum Arbeiten benutzten. Vorwiegend handelte es sich dabei um Besitzer eines Apple Macintosh – denn mit dem ging Arbeiten einfach. Die große Masse hatte sich eine Kiste angeschafft, ohne wirklich zu wissen, wozu. » weiterlesen »

» Folge 18 von 18 in Stadtgeschichten

» Erinnerungsaufsatz von Chefred am 24.06.14 um 17:40 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton,Wirtschaft
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Oder: Warum Papst Franziskus recht hat...

Die große Trickle-Down-Lüge

Gemälde von Peter Hansen: Pferdeäpfelsammmler - Trickle-Down-TheorieIn seinem sensationellen apostolischen SchreibenEvangelii Gaudium” vom November 2013 kritisierte der wunderbare Papst Franziskus das Denken der Wirtschaftsliberalen äußerst scharf, u.a. mit dem Satz “In diesem Zusammenhang verteidigen einige noch die „Überlauf“-Theorien (trickle-down theories), die davon ausgehen, dass jedes vom freien Markt begünstigte Wirtschaftswachstum von sich aus eine größere Gleichheit und soziale Einbindung in der Welt hervorzurufen vermag. Diese Ansicht, die nie von den Fakten bestätigt wurde, drückt ein undifferenziertes, naives Vertrauen auf die Güte derer aus, die die wirtschaftliche Macht in Händen halten, wie auch auf die sakralisierten Mechanismen des herrschenden Wirtschaftssystems. Inzwischen warten die Ausgeschlossenen weiter.” Eine klarere Ablehnung des Kapitalismus und der Markwirtschaft hat bisher noch kein Papst formuliert. Grund genug katholisch zu werden. » weiterlesen »

» Essay von Chefred am 19.06.14 um 15:59 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Wirtschaft
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Wirtschaftsfaktor Fußballsöldner

So geht’s moderne Soccer-Business

lederfussball_kleinNicht nur für Menschen, die sich eher wenig für den Fußball interessieren, ist die wirtschaftliche Seite des europäischen Soccer-Businesses eine eher diffuse Sache. Das gilt besonders für den Faktor, der als “Transfererlöse” in die Gewinn-und-Verlustrechnungen der Vereine eingeht. Mancher hat zumindest vom Bosman-Urteil aus dem Jahr 1995 gehört, und nicht wenige Interessierte meinen, dieser Teil des Geschäfts funktioniere so wie in den beliebten Soccer-Simulations-Games. Der folgende Beitrag versucht, die Prinzipien des SklavenSöldnerSpielerhandels auf einfache Weise zu beschreiben. Traditionell spielen drei Komponenten eine Rolle: Spielergehalt, Handgeld, Ablösesumme. » weiterlesen »

» Folge 33 von 74 in Fußballwochenende

» Erklärung von Chefred am 24.03.13 um 21:46 » in Rubrik(en): Sport,Wirtschaft
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Locus zynisch

Locus zynisch (23.03.13) – Der Locus online titelt den Link auf diesen widerlichen Artikel in einem widerlichen Finanzmarktdingsbums tatsächlich mit “So verdienen Anleger mit am kostbaren Nass”; es geht darum, wie sich gottverfluchte Besserverdiener und verschissene Erben und sonstige gesellschaftliche Schmarotzer am Wasser als Wirtschaftsgut bereichern können (Frage: Wo ist eigentlich die Raf, wenn man sie mal wirklich braucht?) » weiterlesen »

» von Chefred am 23.03.13 um 11:31 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Innenpolitik,Wirtschaft
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Die Bio-Eier-Lüge

Die Bio-Eier-Lüge (18.03.13) – Da beruhigt der Besserverdiener mit dem Öko-Fimmel sein Gewissen durch den Kauf von “Bio”-Eier und dann das: Den Hennen geht’s in der Bio-Legefabrik genau so scheiße wie im Käfig… (Vorsicht: Link zu einer Website von Tierrechtsfaschisten!) » weiterlesen »

» von Chefred am 18.03.13 um 11:32 » in Rubrik(en): Wirtschaft
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Albert Streit

Albert Streit (17.03.13) – Wer seine Söldnertruppe mit dieser Type aufpimpt, muss wissen, was er riskiert… » weiterlesen »

» von Chefred am 17.03.13 um 09:55 » in Rubrik(en): Sport,Wirtschaft
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Viehmarkt

Viehmarkt (17.03.13) – Freiburg-Clown Streich entdeckt den Fehler im System. Völlig überraschend, dass es im Soccer-Entertainment-Business in erster Linie um Geld, mehr Geld, noch mehr Geld geht. » weiterlesen »

» von Chefred am 17.03.13 um 09:39 » in Rubrik(en): Sport,Wirtschaft
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Mit jedem Schluck Rum machst du Politik

Rum gegen Kuba

bacardi Keine Ahnung, ob und in welchem Maße Rum-Longdrinks immer noch so hip sind wie vor zwölf, fünfzehn Jahren. Bis zu meinen Reisen in die Karibik mochte ich den Geschmack von Rum nicht. Das mag daran liegen, dass ich ihn zuerst in Form des so genannten “Rum-Aromas” kennen lernte, mit dem meine Mutter Kuchen würzte. Ansonsten kannte man in Deutschland den Rum nur als Verschnitt und damit als Bestandteil von Grog. Wer einmal experimentell so einen Billigrumersatz aus deutscher Panschung gegen einen echten karibischen Rum testet, wird kaum glauben, wie weit die Geschmacksnoten voneinander entfernt sind. Auch der berüchtigte österreichische Strohrum (der ja nur aus Rumalkohol und künstlichen Aromen besteht) schmeckt eigentlich ziemlich schlecht. Unter den globalen Schnäpsen spielt der Rum eine Sonderrolle, weil seine Beliebtheit in Europa schon ab dem 15. Jahrhundert besondere Verhältnisse bei der Produktion seines Rohstoffs herbeiführte: Die Sklaverei. » weiterlesen »

» Bericht von Chefred am 12.03.13 um 13:33 » in Rubrik(en): Außenpolitik,Wirtschaft
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