Die Verantwortlichen für das Loveparade-Desaster versuchen zu kneifen
[Upd.++] Panikforscher Schreckenberg lügt!
Update2: Jetzt behauptet der schreckliche Stauforscher, er habe vor dem Tunnel gewarnt und empfohlen, die Treppe zu sprengen. Der Typ lügt und lügt und lügt!
Update: Der schreckliche Stauprofessor hat nun zugegeben, dass er dem Sicherheitskonzept zugestimmt hat, ohne je einen Ortstermin gemacht zu haben! Das Gefälligkeitsgutachten dieses Hochschul”lehrers” hat 19 Menschen das Leben gekostet!
Zuerst gab es die Pressekonferenz. Da sprach der Duisburger Sicherheitsarsch. Und dieser Professor Michael Schreckenberg, der sich “Panikforscher” nennen lässt. Der bescheinigte den Veranstaltern, sie hätten alles Menschenmögliche getan, um die Sicherheit der Raver zu garantieren. Da dachte ich mir schon: Dieser Schreckenberg, der hat bestimmt am Sicherheitskonzept mitgearbeitet. Tenor der Pressekonferenz: Die Katastrophe sei ausgelöst worden durch Besucher, die sich illegal und an den Massen vorbei aufs Gelände kommen wollten und einen ungesicherte Treppe hochgeklettert seien. Dabei seien einige abgestürzt und seien tödlich verunglückt. Tatsächlich stammt das Sicherheitskonzept, das so extrem versagt hat, in großen Teilen von ebendiesem Schreckenberg.
Eben in einem WDR-Interview hat er wiederholt, was er schon der Presse erklärte. Dieses Mal gab er an, er habe zwar die Situation “durchgespielt”, eine Bombe würde in einem der Tunnel explodieren, nicht aber, dass sich einige “nicht an die Spielregeln halten”. Dieses blöde Arschloch sagt uns also, dass nicht die Veranstalter und die Sicherheitsärsche – ihn eingeschlossen – das Desaster zu verantworten hätten, sondern einige Teilnehmer. Das ist eine riesengroße, widerliche und zynische Lüge! Denn kein einziger der Augenzeugen, die bisher im TV, im Radio und im Web berichteten, bestätigt die Version des Panikforschers. Klar, dass der genauso lügt wie dieser eklige Sicherheitsvorturner, denn er ist genauso mit Schuld. Es ist zum Kotzen!
Zur Dokumentation der Kommentar eines Leser von DerWesten, der schon am 07.06.2010 das Desaster vorhersah:
sehe ich das richtig, dass die versuchen 1 million menschen über die 1-spurige! TUNNELSTRAßE! Karl-Lehr-Straße mit zwischendurch 2 kleinen trampelpfaden hoch zum veranstaltungsgelände zu führen?
also in meinen augen is das ne falle. das kann doch nie und nimmer gut gehen. wer in essen und dortmund dabei war weiß wie groß das gedränge schon auf recht weitläufigen zugangswegen war. das war schon ne katastrophe und die wollen ernsthaft den zugang über nen einspurigen TUNNEL leiten?
ich fass es nicht!!!!
ich seh schon tote wenn nach der abschlußkundgebung alle auf einmal über diese mickrige straße das gelände verlassen wollen.
#31 von klotsche , am 07.06.2010 um 15:30 [Quelle: DerWesten]
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Die absolute Frechheit sind OB Sauerland und der in seinem Organisationsteam beschäftigte Panikforscher: die weisen gegenüber den Medien alle Verantowrtung mit Verweis auf “individuelle Schwächen” (die Opfer sind doch selber schuld, wenn sie in Panik geraten und auf Gerüster / Leitern klettern) von sich. Der eine sollte sofort Zurücktreten, der andere seinen Lehrstuhl entzogen bekommen. Es ist so offensichtlich, das die Stadt und der Planungsstab versagt haben, so wie es offensichtlich ist, das diese beiden Herren versuchen sich unter Verhöhnung der Opfer aus der Affäre zu ziehen.
[Antwort]
Rainer Bartel Antwort vom 25.07.10 11:24:
Der städtische Sicherheits-Rabe müsste meiner Meinung nach SOFORT verhaftet werden als Hauptverantwortlicher für das Desaster.
[Antwort]
Was für ein scheiss Artikel.
Natürlich muss irgendeiner ein Sicherheitskonzept vorlegen. Und wenn zugekiffte vollbepepte Speedjunkies aus der Reihe tanzen und in die Menge springen gibt es auch Tote.
Idiot!
[Antwort]
Rainer Bartel Antwort vom 25.07.10 11:23:
Was bist du denn für eine Kackwurst? Wollen wir erstmal ein paar Lesen-Verstehen-Übungen machen?
Wie kann so ein Blödmann wie du meinen, seine Anti-Rave-Vorurteile in dieser Situation, die 19 Tote und fast 350 Verletzte gefordert hat, öffentlich absondern zu müssen? Geh kacken!
[Antwort]
Wer sich das ganze Konzept anschaut muss daran zweifeln, dass die Verantwortlichen wussten was sie machen bzw. was da auf sie zu kommt. Nicht nur der zentrale Zug- und Abgang durch EINEN Tunnel ist der blanke Wahnsinn. Eine Veranstaltung wie die Loveparade – die bekanterweise eine spezielle Eigendynamik entwickel kann – auf einem rundum begrenzten und zu kleinen Gelände durchzuführen lässt sich vernünftig nicht erklären. Schon Essen und Dortmund sowie die Absage in Bochum haben gezeigt, das die Gegenheiten im Ruhrgebiet eigentlich nicht geeignet sind die Loveparade durchzuführen.
Mit scheint, die Veranstaltung war mit Blick auf RUHR.2010 und die Bemühungen eine “Metropole Ruhrgebiet” zu postulieren politisch gewollt und sollte um jeden Preis durchgeführt werden. Ansonsten hätte man die Loveparade nach diesem Konzept erst garnicht genehmigen dürfen.
Und was diesen “Panikforscher” angeht kann ich nur zustimmen. Zitat aus dem WDR-Interviwe “.. sogar an eine Bombe in diesem Tunnel wurde gedacht.. “. Wie Bitte? Jeder möge sich ausdenken was passiert wenn in einer vollbesezten Röhre tatsächlich eine Bombe hochgegangen wäre. Wie mann dann noch diesen Tunnel als Zugang akzeptieren konnte ist da erst recht nicht nachvollziehbar.
[Antwort]
Je mehr ich über die näheren Umstände lese/höre und die Rechtfertigungsversuche, um so zorniger werde ich…
Wenn es (bislang) 19 Tote und über 300 Verletzte gegeben hat, dann gab es eben KEIN “stichhaltiges Sicherheitskonzept”. PUNKT, AUS!!!
Wenn ein sog. “Panikforscher” von unvorhersehbaren Ereignissen fabuliert und von individuellem Fehlverhalten, gegen das man sich nicht wappnen könne, dann hat dieser Mensch absolut seinen Job verfehlt und gehört achtkanntig ‘rausgeschmissen und angeklagt! Denn es wäre doch gerade seine Aufgabe, für durch solche unvorhersehbaren Ereignisse ausgelöste Paniken Konzepte zu entwickeln, damit diese möglich glimpflich enden. Oder verstehe ich hier etwas falsch?
Wer geglaubt hat, bei einer zu erwartenden Teilnehmerzahl von ca. 1Mio., den Zustrom zu einem Veranstaltungsgelände steuern zu können, welches nur ca. 300-400 000 Menschen fasst, der hat in einer öffentlichen (demokratischen) Verwaltung nichts, aber auch gar nichts verloren!
Es war eben vorhersehbar… aber die Herren Sauerland, Schaller, Gorny, Pleitgen et al. waren (neben finaziellen Interessen) ja so an schönen bunten Bildern interessiert. Jetzt haben sie ihre Bilder…
Im nachhinein gewinnt M.Kässmann bei mir für ihren Rücktritt aus einem vergleichsweise läppischen Anlass immer grössere Hochachtung.
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Der Zynismus der Herren Sauerland, Schaller, Rabe und Schreckenberg ist zum Kotzen, sie müssten alle jetzt schon in Untersuchungshaft sitzen.
Kaum Vertrauen habe ich in die Ermittlungen der Duisburger Staatsanwlatschaft.
Sicher bin ich aber, dass die Angehörigen der Getöteten und der Verletzten eine juristische Lawine lostreten werden, die die o.g. Verbrecher dahin fegt, wohin sie gehören – in den Bau.
[Antwort]
Der saubere Herr Schreckenberg hat gerade in einem Interview die Schuld erneut auf die Opfer geschoben. Im Rahmen des Versuchs, die anfangs stolz verkündete Zahl von 1,4 Mio. auf einihe Hunderttausend runterzureden gipfelte in der an Zynismus kaum noch zu überbietenden Aussage Schreckenbergs, auf dem Gelände hätte es immer ausreichend Platz gegeben. Der WDR berichte ja gerne von großen Zahlen, aber – und jetzt kommt’s: wer sich am Bildschirm ans Nachzählen mache, käme auf nicht mehr als zwei- bis dreihunderttausend Menschen. Ich hoffe, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist!!!
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Tomcat Antwort vom 25.07.10 16:44:
… auch andernorts ist ja, vom ebenfalls involviertem Hr. Rabe zu lesen, das Gelände sei gar nicht ausgelastet gewesen. Dies mag so gewesen sein (ich war nicht vor Ort, kenne aber die Örtlichkeiten, insbesondere die Unterführungen), aber darum geht es ja auch gar nicht. Tatsache ist, das es beim Zustrom ganz offensichtlich Stockungen/Verzögerungen gegeben hat. Die Bilder, bzw. die Toten und Verletzten beweisen es!
Die Fragen sind, waren diese Stockungen/Verzögerungen vorhersehbar? Eindeutig ja!
Besucherzahlen von über 1Mio. waren vorhersehbar. Ob da nun jetzt tatsächlich 1,4Mio. zu dieser Veranstaltung kamen oder weniger, spielt keine Rolle. Das (traurige) Ergebnis ist entscheidend.
Eine derartigen Zustrom über eine einzige Zufahrtsstrasse (mit Tunneln) zu leiten, zu einem Zugangsort (zwei relativ schmale Rampen, die gleichzeitig auch als Ausgang dienen sollten) ist aber nicht nur eine desaströse Fehlplanung, sondern war m.M. nach sogar bewusst gewählt, um eine Überfüllung des von vornherein ungeeigneten Veranstaltungportes unbedingt zu vermeiden.
Ist aber auch die Verhaltensweise einer Menschenmenge vorhersehbar, die zu solch einer Veranstaltung strömt? Eindeutig ja! Ein Stichwort sei nur genannt: “Ungeduld”! Gerade einem sog. “Panikforscher” resp. “Verkehrforscher” sollten Verhaltenweisen wie “Ungeduld” bzw. die Suche nach Abkürzungen nicht fremd sein.
Aber man war sich ja sicher, dies alles “steuern” zu können…. welch unglaubliches menschenverachtendes Verhalten!
[Antwort]
Man hat selten sehen können, wie sich jemand auf einer Pressekonferenz so zum Münchhausen gemacht hat – allein die genannte Teilnemherzahl von 105000 Menschen, eine Information, welche sich auf Zahlen der ach so zuverlässigen Deutschen Bahn begründet, mutet so absurd an, dass man nur den Kopf schütteln kann… Einfach nur traurig!
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