Wer nix in der Birne hat, der hat das kölsch Jeföhl

Gegen die Kölnifizierung der Medien!

koeln_kaputtEs ist ja nicht weiter schlümm, dass der Flecken, der eine überdimensionale Kapelle als Hauptbahnhof nutzt, existiert. Schließlich wurde der Ort ja vor fast 2.000 Jahren als Lazarett für geschlechtskranke Legionäre gegründet – und an dieser Funktion hat sich bis heute nichts geändert. Nur dass heute nicht mehr Krieg zwischen hässlichen Römern und aufrechten Germanen herrscht, sondern die langjährigen Kampagne zur Verblödung deutscher Massen durch Medien. Und im Zentrum dieser recht erfolgreichen Kampagne steht … Köln.

Dabei war die Ansiedlung des Fernsehens in der Falschbierstadt nur ein Kompensationsgeschäft zwischen den Engländern und dem oberjecken Adenauer. Denn der war Kölner, also katholisch und somit Klüngeler. Bekanntlich ist olle Konrad durch das Einheiraten in eine kölsche Koofmichfamilien stinkreich geworden. Denn in der hässlichen Ansiedlung auf der falschen Rheinseite ist noch niemand durch ehrliche Arbeit reich geworden.

Diese Tradition wird von den Fernsehschaffenden seit 1948 fortgesetzt. Nachdem die Briten das Rheinland von den Faschisten befreit hatten, sahen sie sich um und wählten den schönsten Ort, den sie finden konnten, als Landeshauptstadt des Bundeslandes NRW aus. So erreichte das wunderhübsche Düsseldorf endlich den Status, den es schon viel länger verdient hatte. Allein schon fußballtechnisch. Als sich in Köln noch Dumpfbratzen aus Vierteln mit Namen wie “Nippes” gegenseitig beim Kick die Beine brachen und das Domdorf noch nicht auf der Fußballlandkarte stand, da hatte die glorreiche Fortuna Düsseldorf bereits ihren ersten Meistertitel in der Tasche. Erst die Zwangsfusionierung durchalkoholisierter Vereine zum Äff-Zeh löste das Elend aus, das gestern wieder einen schönen Höhepunkt erreichte.
Womit wir beim Thema sind. Spochtrepochter sind entweder Kölner oder haben kölsche Liebhaber oder haben sich mit Kölschbier das so genannte “kölsch Jeföhl” angesoffen. Ist dieser Zustand erreicht, verändert sich die Wahrnehmung, und der Äff-Zeh erscheint diesen Statistikvorlesern wie ein ernstzunehmender Fußballclub. Dann glaubt die Sprechöffnung, diese Ansammlung von Geißbockfickern gehörte mindestens in die Champignon-League, wenn nicht mehr… Und wenn das partout nicht klappen will, dann sind immer die anderen schuld.

Dabei ist es der genetischen Dummheit solcher Messiasse wie dem Poldi Podolski geschuldet, dass der Äff-Zeh kurz-, mittel- und langfristig auf keinen grünen Zweig kommt. Der kölnifizierte Sky-Kommentator konnte gestern während der Übertragung der Pokalklatsche beim FC Augsburg nicht an sich halten, schreiende Unrecht zu verkünden.

Und außerdem ist jetzt Karneval. Und da glaubt der kölsche Medienmensch ja, die Welt, ach was, der Kosmos drehe sich nur noch um das dortige Winterbrauchtum. Besonders spürbar ist diese weltferne Haltung auf den Radiowellen des Westdeutschen Rundfunks. Denn genau den siedelten die Briten nach dem Krieg in der Trümmerwüste hinter der Kapelle an, damit die Kölner endlich aufhörten zu jammern, dass nicht sie Landeshauptstädter geworden waren. Adenauer hatte sich nach Bonn verpisst, um dort den Bunzkanzler zu mimen und möglichst viele Altnazis als Berater und Minister zu resozialisieren. So fühlten sich die bildungsfernen Flachköpfe im Stich gelassen und waren letztlich dankbar dafür, den WDR zu kriegen.
Das rächt sich, und jeder Mensch im Sendegebiet ist in diesen Tagen zu bedauern, wenn die Sektenmitglieder versuchen, durch Verstrahlung von als Karnevalsliedern getarnten Propaganda-Songs die Hirne der Nordrheinwestfalen zu waschen.
So lief vorhin um 11:11 im WDR2 ganz selbstverständlich die Hymne der Zurückgebliebenen (Viva Colonia) – als ob irgendein vernunfbegabtes Wesen sich derartigen Sondermüll aus Mündern mit komischen Schnäuzern freiwillig reinziehen würde.

Dabei ist Köln auf dem besten Wege, den baulichen Zustand des Jahres 1945 wieder zu erreichen. Der katholische Karnevalsklüngel sorgt nämlich dafür, dass ein paar wandelnde Kleinhirne sich ne goldene Nase verdienen, während das dumpfe Volk sich im Rausch der urinfarbigen Flüssigkeit, die man dort Bier nennt, hin und her wiegt und glaubt, es wäre was Besonderes.
Sollen sie doch, die Prolls aus Kalk, Ehrenfeld, Chorweiler und Porz sowie die Bauern aus Weiden und Sülz, aber aus den Medien mögen sie sich bitte zum Wohle der Volksgesundheit raushalten.

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» Appellllll von Rainer Bartel am 11.02.10 um 11:41 » in Kategorien: Ausland,Düsseldorf » 1038x gelesen » 3 x kommentiert
»   

  1. In der Bundesliga kann ich momentan nur beide Hamburger Vereine herausheben, welche den großen Kampf unserer unfassbaren Fortuna beklatschten. Sehr negativ fallen immer wieder die frustierten Eingeborenen aus Eselburg, Lümmellautern und eben diesem unsäglichen Ignorantenvölkchen aus *öln auf (böse Zungen behaupten sogar, daß die dortigen Tageszeitungen ausschließlich aus Lokalteilen bestehen), welche sich immer ungerecht behandelt fühlen. Habe aus Erfahrung ohne Kommentar geguckt und fand die drei roten Karten hart aber vertretbar.
    An der Brehmstrasse gehörte es übrigens früher übrigens zum guten Ton, besonders schöne Tore des Gegners zu beklatschen. Eine Eigenschaft die ich heute auch bei F95 bisweilen pflege…

    Kommentar von haudegen95 am 11.02.10 um 18:12
  2. Herrlich, dieses aktuelle Bild aus der Hörnerhundstadt. :-)

    Kommentar von Lolo 95 am 12.02.10 um 11:43
  3. Vielleicht erledigt sich das Thema ja auch gaaaanz andere Art und Weise:
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,677415,00.html

    Kommentar von Armin am 12.02.10 um 11:45

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