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	<title>Rainer&#039;sche Post</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>Reklame f&#252;r Reklame f&#252;r Reklame</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 12:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal w&#228;r mir lieber, ich k&#246;nnte &#252;ber die Werbeindustrie von innen heraus schreiben. Also keine Grundsatzfragen stellen. Sondern so hantieren, wie es selbst intelligenteste Werbefuzzis tun (die sich bisweilen auch noch f&#252;r links und/oder kritisch halten). Dann k&#246;nnte ich beklagen, dass die Werbung fr&#252;her viel besser gewesen sei, viel interessanter, spannender und vor allem kreativer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2010/09/sportschau_reklame_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Die Perversion ist nicht zu (s)toppen: Reklame f&#252;r die Sportschau auf den Stra&#223;en"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2010/09/sportschau_reklame.jpg" alt="sportschau_reklame" /></a>Manchmal w&#228;r mir lieber, ich k&#246;nnte &#252;ber die Werbeindustrie von innen heraus schreiben. Also keine Grundsatzfragen stellen. Sondern so hantieren, wie es selbst intelligenteste Werbefuzzis tun (die sich bisweilen auch noch f&#252;r links und/oder kritisch halten). Dann k&#246;nnte ich beklagen, dass die Werbung fr&#252;her viel besser gewesen sei, viel interessanter, spannender und vor allem kreativer. So muss ich dagegen immer von der Position ausgehen, dass Reklame im &#246;ffentlichen Raum dazu dient, den Konsumenten das Hirn dergestalt zu waschen, dass sie Schei&#223; kaufen, den sie nicht brauchen und sich oft auch nicht leisten k&#246;nnen. Aus dieser Sicht ist die <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/werbung-zahlt-sich-aus/1915792.html">Werbeindustrie</a> nicht nur eine Schmarotzerbranche, nein, sie &#252;bernimmt auch noch die Rolle des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koberer">Koberers</a>, der naive Landeier in die mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Freiheit">teuren als s&#252;ndhaften Etablissements</a> eines Rotlichtviertels lockt. Dies gesagt habend (mal als w&#246;rtliche &#220;bersetzung der sch&#246;nen englischen Formel &#8220;having said this&#8221; verwendet&#8230;) ist es mir ein Bed&#252;rfnis, &#252;ber die Reklame f&#252;r Reklame f&#252;r die Reklame zu schreiben: n&#228;mlich Werbung f&#252;r Fernsehsendungen.<span id="more-6352"></span></p>
<p>Da m&#246;gen die Werbetreibenden noch so offen l&#252;gen, aber es widerspricht jeder Beobachtung, dass es mit der Reklame im TV wieder besser geht. Zappt man sich jenseits des 23-Uhr-&#196;quators durch die Privatversender, wird man zunehmend mit Spots konfrontiert, die das eigene Programm bewerben. Nun wird dies &#8211; gerade inmitten von Spielfilmen &#8211; auch der Bef&#252;llung leerer Pl&#228;tze dienen, aber mehr noch dazu, Zuschauer zu kobern, sich weiteren M&#252;ll aus derselben G&#252;llegrube anzutun. Warum das? Dazu ein kleiner Exkurs in das Gesch&#228;ft, das die Werber in ihrem Bedeutungswahn &#8220;Media&#8221; nennen.</p>
<p><strong>Anzeigenpreise nach Masse</strong><br />
Damit die Fuzzis aus der Branche, die hier lesen, auch was zu meckern haben, verzichte ich auf den Hinweis, die folgende Erkl&#228;rung sei verk&#252;rzt, &#252;berspitzt und wende sich an Otto Normalkonsument. Jedenfalls: Firmen machen Reklame f&#252;r ihre Ware, weil es mehrere Firmen gibt, die den gleichen Quatsch anbieten. Mit der Werbung versuchen die zu erreichen, dass mehr Leute zum eigenen Kram greifen als zu dem der Konkurrenz. Bringt ein Laden irgendeinen neuen Bl&#246;dsinn auf den Markt, geht es darum, die armen Konsumenten dazuzukriegen, ihr sauer verdientes Geld daf&#252;r zu verschleudern. G&#228;be es beispielsweise nur einen einzigen Hersteller von Nietenhosen, m&#252;sste der keine Werbung f&#252;r die Beinkleider aus eigener Zucht machen, sondern eventuell &#252;ber die Vorz&#252;ge von Nieten- gegen&#252;ber anderen Hosen INFORMIEREN. In einer idealen Welt w&#228;re Werbung unn&#246;tig.</p>
<p>Wie jetzt, jaulen die Kreativkranken jetzt auf, das ist doch wie auffem Markt, wo die Fischh&#228;ndler sich gegenseitig zu &#252;bert&#246;nen suchen. Ja, aber nur wenn&#8217;s mehr als einen Fischverk&#228;ufer gibt. In einer idealen Welt w&#228;re das nicht n&#246;tig. Boah, kommt der n&#228;chste Schrei der unn&#252;tzen Bande, da w&#228;r die Welt aber langweilig. Da sage ich nur: Kunst und Kultur. Die verkaufen beide nix, machen das Leben aber doch bunt und interessant. In diesem Disput liegt auch die Ursache daf&#252;r, dass die Werber ernsthaft glauben, sie h&#228;tten IDEEN (Platio hatte Ideen, Kant, Marx und Hegel, aber doch keine Reklamefuzzis! Die haben bestenfalls Einf&#228;lle&#8230;) und seien kreativ (was ja nur ein Fremdwort ist f&#252;r &#8220;sch&#246;pferisch&#8221;). Was sch&#246;pfen die denn? Und zu welchem Zweck? Das Leben der Menschen zu bereichern? Den Fortschritt der Menschheit zu betreiben? Oder die Welt einfach sch&#246;ner zu machen? Nichts davon! Sie machen alles f&#252;r Kohle, weil sie helfen, Kohle zu machen. Werbung ist der Herpes, den uns der Konsumismus anh&#228;ngt.</p>
<p>Wie gesagt: Werbung soll &#8211; direkt, meist aber indirekt &#8211; helfen, mehr Schei&#223; zu verticken. Das geschieht vorwiegend dadurch, die diversen Medien als Kan&#228;le zu benutzen, &#252;ber die man in die Hirne der Leute einf&#228;llt. Nun ist im Kapitalismus kein Verleger so altruistisch zu sagen: Hey, euren Kram find ich klasse, da druck ich doch glatt eure Anzeigen. Im Gegenteil: Das Gesch&#228;ftsmodell von Printmedien beruht schon seit Urzeiten darauf, dass die Firmen sich Platz auf dem Papier kaufen und darauf Annoncen platzieren lassen. Nun nimmt der Verleger aber nicht exakt so viel Kohle, dass er die Kosten f&#252;r das mit einer Anzeige bedruckte St&#252;ck Papier decken kann, sondern berechnet einen Mehrwert &#8211; ist ja schlie&#223;lich Kapitalismus&#8230;<br />
Nun konkurrieren aber auch die Zeitungen miteinander. Jeder m&#246;chte mehr K&#228;sebl&#228;ttchen verscheuern als der andere. Also m&#252;ssen auch Verleger Werbung f&#252;r ihre reklame-best&#252;ckten Dinger machen. Und weil die Printmedien miteinander konkurrieren, k&#246;nnen sich die Firmen aussuchen, wo sie werben wollen. Deshalb m&#252;ssen die Zeitungen angemessene Anzeigenpreise erheben. Und weil ein Unternehmen ja in der Regel immer mehr Menschen erreichen will, sind Anzeigen umso teurer, je mehr Leute das entsprechende Papier lesen.</p>
<p>Beim Fernsehen gilt deshalb die Quote als Ma&#223; f&#252;r den Schotter, den Kunden f&#252;r Spots abdr&#252;cken m&#252;ssen. Quote hei&#223;t: Wie viele von den Idioten, die sich freiwillig ein Me&#223;ger&#228;t an die Glotze haben anschlie&#223;en lassen, haben sich einen bestimmten Schei&#223; angesehen. Und weil diese perverse Bande, die sich Werbeindustrie nennt, meinen, nur Leute zwischen 14 und 49 seien bl&#246;d genug, zu konsumieren wie die Irren, nennen sie die Insassen dieser Altersgruppe die werberelevante Zielgruppe. Wenn nun -sammerma- 12 Prozent dieser Bekloppten irgendeine Trashsendung gucken, dann ist das interessant f&#252;r die Firmen, die diesen Bekloppten was verkaufen wollen. Und je h&#246;her die Quote, desto mehr Kies nehmen die Versender f&#252;r die Reklameminuten.<br />
Weil aber so ein Privatsender auch nicht weniger kapiatlistisch agiert als ein Verlag, ist der gesamte Betrieb daraud ausgerichtet, mit allen Sendungen und Formaten (wie die TV-Autisten sagen&#8230;) m&#246;glichts hohen Quoten zu machen. Deshalb appelliert das Gros des Programms an niederste Instinkte. Und weil die bildungsferne Unterschicht am wenigsten Antik&#246;rper gegen die Belaberung durch die Reklame ausgebildet hat, wird ein massiver Teil des Programms auch noch unterhalb des durchschnittlichen Bildungsstandes angesiedelt.</p>
<p><strong>Reklame im &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehn</strong><br />
Nun hat sich das &#246;ffentlich-rechtliche TV der Bed&#252;rfnisanstalen f&#252;r audio-visuelle Berieselung nach der Einf&#252;hrung des Privatfernsehns durch interessierte Kreise (Kohl &#038; Konsorten so um 1984 herum &#8211; es wird ihr Schade nicht gewesen sein&#8230;) lange aus dem Quten-Rattenrennen rausgehalten. Man hatte ja einen Bildungsauftrag und schwerf&#228;llige Strukturen. Das machte es lange (und teilweise bis heute) m&#246;glich, qualitativ hochstehende Sendungen zu produzieren und auszustrahlen, auch wenn von vornherein klar war, dass sich nur Nischenbewohner sowas ansehen w&#252;rden. Und weil das Werbefernsehen ja in kleine Ritzen zwischen Nachmittags- und Abendprogramm eingeklemmt war und die Firmen auch im &#214;R werben mussten, wollten sie alle Zielgruppen erreichen, gab es keinen Grund, den Werbefuzzis nach dem Mund zu senden.</p>
<p>Aber dann &#252;bernahmen die RTLs dieser Republik die F&#252;hrung. Menschen unter 30 waren bald so brainwashed (auch ausgel&#246;st durch die egoistische Metakampgane &#8220;Ich und mein Magnum&#8221;), dass sie nur noch Spassss haben, Party machen und Marken kaufen wollten, und dergleichen auch im Fernsehn sehen wollten. Immer mehr Menschen glotzten also privat, und ARD und ZDF liefen die Zuschauer in Scharen weg. Fort mit Schaden, h&#228;tte man auch sagen k&#246;nnen, aber die TV-Beamten kriegten Angst um ihren Arsch. Sie nahmen an, dass die neoliberalen Arschgeigen ihnen per Privatisierung beikommen und die Anstalten an Anleger verticken k&#246;nnten &#8211; so wie es ja schon mit anderen &#246;ffentlichen Unternehmen (z.B. Deutsche Post!) geschehen war.<br />
Es setzte sich die Ansicht durch, man k&#246;nne auf den Bildungsauftrag schei&#223;en, wenn man nur genug Quote machen k&#246;nne. So holten ARD und ZDF massenhaft skrupelloses Personal von den Privatversendern und lie&#223; sie Privatfernsehn bei den &#214;ffentlich-Rechtlichen machen. Exkurs: Dass ausgerechnet die nicht wirklich quotentr&#228;chtigen Volksmusik-und traditionellen Verbl&#246;dungs-Shows &#252;berlebten, ist ein Treppenwitz der hiesigen Medienhistorie. Da die neuen Fernsehmacher nichts anderes gewohnt waren, als rein quantitativ bewertet zu werden, versuchten sie gar nicht erst, Qualit&#228;t abzuliefern. Und mit den Wechseln an den Schaltstellen des &#214;R verschwand das Bewusstsein, dass Fernsehen auch gut sein k&#246;nne, n&#252;tzlich und sch&#246;n.</p>
<p>Inzwischen werden selbst in den Dritten Programmen Nachrichten und Dokumentationen vielfach nach denselben ekligen Rezepten gekocht wie bei RTLSAT1Pro7 etc. Ja, mittlerweile haben sich die Sehgewohnheiten selbst gutwilligster Zuschauer so ver&#228;ndert, dass die Qualit&#228;t gar nicht mehr erkennen, wenn sie diese sehen. Und die Aufmerksamkeitsspanne wird immer k&#252;rzer. Man setzt sich nicht mehr mit Fernsehsendungen auseinander, man konsumiert nur noch Formate.</p>
<p><strong>Reklame f&#252;r die Sportschau</strong><br />
Wie die Privatversender durch ihre f&#252;nfte Kolonne Einfluss genommen haben, kann man sehr sch&#246;n an der altehrw&#252;rdigen Sportschau ablesen, einer alten Tante von mittlerweile fast 50 Jahren, die viele Menschen schon fast so lange begleitet wie sie denken k&#246;nnen. Nachdem die Fu&#223;balldbundesliga privatisiert wurde, also &#220;bertragungen nicht mehr Teil der nachrichtlichen Berichterstattung waren, sondern die Spiele zu bilderproduzierenden Ereignissen wurden, die dem Unternehmen DFL geh&#246;rten, schied die Sportschau zun&#228;chst als Fu&#223;ballsender aus. Man konnte und wollte die Abermillionen nicht zahlen, die diese Fu&#223;ballfirma als Lohn f&#252;r die Rechte haben wollte. Zun&#228;chst sicherte sich die RTL-Sendung ran das Privileg, sp&#228;ter ging das Recht auf Live&#252;bertragungen und zeitnahe Berichterstattung ans (immer noch erfolglose) Bezahlfernsehen &#252;ber.<br />
Seit der Saison 2003/04 darf die Sportschau wieder &#252;ber die Bundesliga berichten. Das tut sie jeden Samstag ab 18:00. Die Sendung befasst sich ausschlie&#223;lich mit Fu&#223;ball. Da aber Berichte von der ersten Liga erst ab 18:30 gesendet werden d&#252;rfen, f&#252;llt man mit Material &#252;ber die dritte auf und gibt bisweilen ein bisschen zweite Liga hinzu. Und weil man der Fu&#223;ballmafia ein Heidengeld zahlen muss, meint man, sich die Kohle mittels ungeheurer Reklamemengen wieder reinzuholen. In der Zeit zwischen 18:00 und 20:00 (unterbrochen durch ein bisschen Nachrichten) kann es so zu gut und gerne 40 Werbeminuten kommen!</p>
<p>Nat&#252;rlich sind die Preise f&#252;r die Spots w&#228;hrend der Sportschau auch von der Quote abh&#228;ngig. Das Dilemma liegt darin, dass umso weniger Fans glotzen, je mehr Reklame versendet wird. Also muss die ARD sich bem&#252;hen, die Fu&#223;ballfreunde immer wieder zu motivieren, sich die Sportschau anzutun und sich von der Werbung berieseln zu lassen. Das ist der Grund, warum es zur Zeit Reklame f&#252;r die Sportschau gibt.</p>
<p>Wie die angelegt ist? Na ja, wie billige Reklame in den Zeiten der falschen Emotionen eben so ist: Man nimmt sich ein paar Vorurteile (&#8220;M&#228;nner lieben Fu&#223;ball&#8221;, &#8220;Frauen interessieren sich nicht f&#252;r Fu&#223;ball&#8221;) und versucht sich in hinkender Ironie. Das ist so bl&#246;de, dass vermutlich kein Mensch wegen dieser &#8220;Kampagne&#8221; (so nennen es Werbefuzzis, wenn sie irgendwas &#252;ber eine Zeit mit verschiedenen Mitteln bewerben) die Sportschau einschaltet. Bl&#246;der ist nur noch die Reklame f&#252;r den zuk&#252;nftigen Pleitegeier Sky (Ex-Premiere), bei dem Frauen mit allen Mitteln versuchen, ihre M&#228;nner daran zu hindern, die Werbeplakate f&#252;r Live-Fu&#223;ball auf ebendiesem Bezahlsender zu sehen. Und das in Zeiten, in denen die Damenquote im Stadion langsam, aber sicher auf 50 Prozent zuw&#228;chst.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.80) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/sport/reklame-fuer-reklame-fuer-reklame.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>[Upd.] DEL endlich abschaffen!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Update: SpON spricht von &#8220;Pleiten-Liga&#8221;. Ohne mich wieder und wieder wiederholen zu wollen: Die so genannte &#8220;Deutsche Eishockey-Liga&#8221; (DEL) ist am Ende und sollte sich schleunigst aufl&#246;sen. Zumal der Kirmesliga ja nun langsam wirklich die Teams wegbrechen. Die Frankfurter W&#252;rstchen Lions sind schon pleite und raus aus der DEL. Die K&#246;lner Thunfischchen sind wohl gerettet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2010/07/deg_oldies_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Als diese Jungs f&#252;r die DEG spielten, da war Eishockey noch Eishockey und kein Krawall-Entertainment"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2010/07/deg_oldies.jpg" alt="deg_oldies" /></a><strong>Update</strong>: <a href="http://www.spiegel.de/sport/wintersport/0,1518,714941,00.html">SpON spricht von</a> &#8220;Pleiten-Liga&#8221;.<br />
Ohne mich <a href="http://www.rainersche-post.de/fussball_spocht/del-killt-deutsches-eishockey.php">wieder und wieder wiederholen</a> zu wollen: Die so genannte &#8220;Deutsche Eishockey-Liga&#8221; (<a href="http://www.del.org/index.php?id=del-intern">DEL</a>) ist am Ende und sollte sich schleunigst aufl&#246;sen. Zumal der Kirmesliga ja nun langsam wirklich die Teams wegbrechen. Die Frankfurter <del datetime="2010-07-24T10:27:35+00:00">W&#252;rstchen</del> <a href="http://www.sportschau.de/sp/eishockey/news201006/30/aus_fuer_frankfurt_lions.jsp">Lions sind schon pleite und raus aus der DEL</a>. Die K&#246;lner <a href="http://www.eishockeynews.de/nachricht.html?nachricht_id=11673">Thunfischchen sind wohl gerettet</a>, weil sie erneut einen Doofen gefunden hat, der bei ihnen sein Geld verbrennt. Die ruhmreiche D&#252;sseldorfer EG geht mit einem heftig reduzierten Etat in die n&#228;chste Saison. Die Scho&#223;h&#252;ndchen aus Kassel (aus Kassel!) wollten den <a href="http://www.kicker.de/news/eishockey/startseite/540277/artikel_Abfuhr-fuer-Kassel-durch-das-Schiedsgericht.html">Ligaverbleib erstreiten und verloren</a>. Nun scheint es auch beim Meister Hannover (Hannover ist tats&#228;chlich deutscher Eishockeymeister&#8230;) mangels Kohle zu Ende zu gehen. Und den <a href="http://www.derwesten.de/sport/eishockey/del/deg/Gehen-auch-in-Krefeld-die-Lichter-aus-id3277126.html">Krefelder Stehv&#246;geln geht&#8217;s auch schon ganz schlecht</a>. Das Hauptprobem: Die DEL zieht nicht genug Zuschauer, die Einnahmen der Teams sind zu gering und die Ausgaben zu hoch. Und dann k&#246;nnen die DEL-Clowns <a href="http://www.del.org/index.php?id=1298&#038;tx_ttnews[tt_news]=8722&#038;tx_ttnews[backPid]=home&#038;cHash=9c0f706817">noch so viele Social-Media-Schn&#246;sel damit beauftragen</a>, der Liga ein hippes Image zu verpassen &#8211; dieses Krawall-Entertainment braucht kein Mensch.<span id="more-6175"></span></p>
<p>Wer bleibt denn noch &#252;brig? Augsburg, Berlin, DEG, Hamburg, Ingolstadt, Iserlohn, K&#246;ln, Mannheim, M&#252;nchen (erster Nachr&#252;cker), N&#252;rnberg, Straubing und Wolfsburg. Finanziell stabil d&#252;rften von diesen zw&#246;lf Teams (Clubs und Vereine mag man angesichts der auflaufenden Kader nicht sagen&#8230;) maximal sechs sein. Die Spatzen aus Mannheim h&#228;ngen <a href="http://www.focus.de/sport/wintersport/eishockey-adler-boss-hopp-will-aufraeumen_aid_494840.html">am Hopp&#8217;schen Tropf</a> und sind das teure Hobby vom Sohn des Hoffenheim-M&#228;zen. Bei den k&#246;lschen Eiskarnevalstruppe wird das Geld nur f&#252;r eine Saison reichen. Die DEG muss sich dringen umschauen, was passiert, wenn sich die Handeslgruppe Metro Ende 2012 mit hoher Wahrscheinlichkeit zur&#252;ckzieht. Ob die Thomas Sabo Ice Tigers (ein Team, das nicht einmal mehr den Namen der Stadt, in der sie spielt, f&#252;hrt) es &#252;berleben, wenn sich der &#8220;<a href="http://www.thomassabo.com/de/about/company/history.html">schmuckbegeisterte Selfmademan</a>&#8221; zur&#252;ckzieht oder zur&#252;ckziehen muss, darf bezweifelt werden. &#196;hnliches gilt f&#252;r das Retortenteam aus VW-Burg, das eine st&#228;ndige Infusion von VW und Skoda bezieht.</p>
<p><strong>Bekloppter Modus</strong><br />
Nachwuchsarbeit leisten maximal f&#252;nf Vereine, deren Profis in der DEL spielen. Und das in fast allen F&#228;llen mit finanzieller Unterst&#252;tzung der jeweiligen Stadt. In den Teams treten vorwiegend amerikanische, kanadische, skandinavische und osteurop&#228;ische Spieler der Kategorien B und C an. Daf&#252;r beziehen sie recht hohe Geh&#228;lter, sodass die Gehaltsetats der Teams bis zu 80% der Saisonkosten ausmachen. Auf der anderen Seite sind die Sponsoreinnahmen vergleichsweise so niedrig und die TV-Einnahmen nicht der Rede wert, dass das Wohl und Wehe der Teams fast ganz von den Zuschauereinnahmen abh&#228;ngt. Um diese in ausreichendem Ma&#223;e zu generieren, hat die DEL einen v&#246;llig absurden Spielplan mit 56(!) Begegnungen bei 15 Teams in der Hauptrunde entwickelt. Der Tabellenstand nach der regul&#228;ren Saison ist f&#252;r den weiteren Verlauf relativ unwichtig. Platz 7 bis 10 spielen zwei Playoff-Teilnehmer aus, die dann zu den f&#252;hrenden sechs Mannschaften sto&#223;en. Nur die Teams auf den R&#228;ngen 11 bis 15 d&#252;rfen nicht mehr mittun. Und dann wird eine Viertel-, eine Halb- und eine Finalrunde gespielt. Es kann also passieren, dass das nach der Hauptrunde auf Platz 10 von 15 stehende Team Meister wird. Attraktiv f&#252;r die Zuschauer ist das nicht.</p>
<p>Zumal so eine Saison auch kein preiswerter Spa&#223; ist. Der g&#252;nstigste Sitzplatz im D&#252;sseldorfer ISS Dome liegt &#8211; nach einer <a href="http://www.duesseldorf-community.de/board78-sport/board81-deg-metro-stars/6245-deg-senkt-die-preise/">notwendigen Preissenkung</a>! &#8211; bei 18 Euro. Besucht jemand alle Heimspiele in der Saison, muss er schon &#252;ber 500 Euro investieren. Hinzu kommen eventuelle Playoff-Matches mit erh&#246;hten Preisen. Und dann muss man sich in der jeweiligen Arena von Cheerweibern bespa&#223;en, von durchgeknallten Privtradiomoderatoren anschreien und mit unertr&#228;glicher Werbung vom Videow&#252;rfel aus berieseln lassen. Das braucht kein Mensch.</p>
<p><strong>Zur&#252;ck zum Eishockey</strong><br />
Die Devise kann &#8211; auch angesichts der milden Euphorie angesichts der Eishockey-WM 2010 in Deutschland &#8211; nur lauten: Zur&#252;ck zum Eishockey. Zur&#252;ck zu den Vereinen, gerade den Traditionsclubs. Spielmodus wie in den meisten Bundesligen. Oder: Aufteilung in zwei Staffeln zu je acht oder zehn Vereinen, die die Saison jeweils in einer Doppelrunde ausspielen. Den Meister ermitteln die jeweils ersten beiden der Staffeln in einem zweistufigen Playoff. Drastische Begrenzung der Spielergeh&#228;lter, sodass es f&#252;r US- und Kanada-Boys, Skandinavier und Osteurop&#228;er nicht mehr so attraktiv ist, in Deutschland mit geringem Aufwand abzusahnen. Insgesamt sollten die Kosten auf das N&#246;tigste reduziert werden.</p>
<p>Dann m&#252;ssten die Vereine wieder st&#228;rker in den Nachwuchs investieren. Dann k&#246;nnten gerade junge einheimische Spieler zu lokalen Idolen werden, die Zuschauer anziehen. Konzentration auf den Sport in den Spielst&#228;tten. Vern&#252;nftige Eintrittspreise. Aushandeln von angemessenen Vertr&#228;gen mit Fernsehsendern, um eine regelm&#228;&#223;ige Berichterstattung im TV zu gew&#228;hrleisten. So oder so &#228;hnlich k&#246;nnte das Eishockey in Deutschland wieder in den Kreis der popul&#228;rsten Mannschaftssportarten gelangen, wo es einst neben Fu&#223;ball und Handball auf einem dritten Ran lag &#8211; das war bevor die Komiker die DEL gr&#252;ndeten&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.80) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/del-endlich-abschaffen.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Quizmaster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder ein Film-Quiz. Und gleich ein sehr schwerer. Die Frage ist kurz, aber klar: 1) Wie ist die k&#252;rzeste Verbindung zwischen Terence Hill und einem Wal? Und dann tanzten Ginger und Fred ein letztes Mal&#8230; Copyright &#169; by Rainer Bartel, alle Rechte vorbehalten (ID: 078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.80) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein Film-Quiz. Und gleich ein sehr schwerer. Die Frage ist kurz, aber klar:</p>
<p><strong>1) Wie ist die k&#252;rzeste Verbindung zwischen Terence Hill und einem Wal?</strong></p>
<p><span id="more-6351"></span>Und dann tanzten Ginger und Fred ein letztes Mal&#8230;</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.80) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/kultuur_popp/grosser-mann.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Film-Quiz]]></series:name>
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		<title>Ne Art Tomatensosse</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr zwischen Anfang und Ende August stellt sich uns die Frage: Quo vadis, Tomate? Denn da sind die Fr&#252;chte auf dem Balkon, die der &#214;si mit seinem unvergleichlichen Charme &#8220;Paradeiser&#8221; nennt, reif. Und zwar allesamt in schneller Folge. Da geht dann eine sehr merkw&#252;rdige Tomatensosse zu den Nudeln. Die besteht aus zwei tomatigen Komponenten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/07/erste_tomate.jpg" alt="tomate" />Jedes Jahr zwischen Anfang und Ende August stellt sich uns die Frage: Quo vadis, Tomate? Denn da sind die Fr&#252;chte auf dem Balkon, die der &#214;si mit seinem unvergleichlichen Charme &#8220;Paradeiser&#8221; nennt, reif. Und zwar allesamt in schneller Folge. Da geht dann eine sehr merkw&#252;rdige Tomatensosse zu den Nudeln. Die besteht aus zwei tomatigen Komponenten.<span id="more-6350"></span></p>
<p>Die eine ist die Pizzaiola, die <a href="http://www.rainersche-post.de/essen/prima-pizza.php">neulich hier vorgestellt wurde</a>. Die andere sind zwei H&#228;nde voll kleiner, frischer Tomaten &#8211; am besten aus eigener M&#228;stung. Diese k&#252;nstlichen Kirschtomaten eignen sich nicht. Bisweilen gibt&#8217;s beim Gem&#252;set&#252;rken nicht so gro&#223;e Strauchtomaten, die tun&#8217;s auch. Die Fr&#252;chte w&#228;schst du. Die Exemplare, die nicht gr&#246;&#223;er als ein Tischtennisball sind, l&#228;sst du ganz, die anderen halbierst du. Und dann stellst du eine Auflaufform bereit und heizt den Backofen auf 120° vor.</p>
<p>Die Pizzaiola wird zur Sahnesosse, indem du auf ca. 200 Gramm davon ein bis zwei Essl&#246;ffel Cremefraiche einr&#252;hrst. Nun bedeckst du den Boden der Form mit der H&#228;lfte der Sosse. Alsdann legst du die frischen Tomatos drauf &#8211; dicht an dicht, so viele wie passen. Dann verteilst du den Rest der Sosse darauf. Jetzt kommt der Kn&#252;ller. Dazu musst du am besten einen italienischen Deli (wie in D&#252;sseldorf-Bilk den &#8220;Bella Italia&#8221; an der Ecke Bilker Allee / Kronprinzenstra&#223;e &#8211; dazu demn&#228;chst mehr&#8230;) in der N&#228;he haben. Weil du jetzt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pancetta">Pancetta</a> brauchst. Das ist die italienische Variante von dem, was man hierzulande als durchwachsenen Speck bezeichnet; allerdings fett&#228;rmer und je nach Herkunft mit diversen Kr&#228;utern gew&#252;rzt. Du musst dir den Panchetta in d&#252;nne Scheiben schneiden lassen. Und zwar in so viele, dass du deine Auflaufform damit abdecken kannst. Und das tust du jetzt. Stell die Form in den Ofen und gib der Sache 12 bis 15 Minuten. Wenn der Speck sich oben kr&#228;uselt, sollte die Sosse fertig sein. Genau in der Zeit kochst du die Nudeln.</p>
<p>Im Ofen sind die frischen Tomaten gegart und haben die Aromen der Pizzaiola und des Pancetta angenommen. Die Esser l&#246;ffeln sich die Sosse auf die Nudeln. Dann sollte nat&#252;rlich frischgemahlener schwarzer Pfeffer drauf und gern auch ein bisschen frischgeriebener Parmesank&#228;se. Mahlzeit!</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.80) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/essen/ne-art-tomatensosse.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Rezepte]]></series:name>
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		<title>Helft Phil!</title>
		<link>http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/helft-phil.php</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fortuna]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde, wir brauchen eure Initiative und Hilfsbereitschaft! Einer von unseren Freunden ist an Leuk&#228;mie erkrankt! Durch diese niederschmetternde Diagnose ist uns bewusst geworden, wie viel man f&#252;r Menschen in dieser Situation durch eine Stammzell- bzw. Knochenmarkspende tun kann. Denn eine Stammzellspende kann Leuk&#228;miepatienten das Leben retten. Jedes Jahr erkranken in Deutschland &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2010/09/unitedwestand_gross.jpg" rel="Lightbox" title="United we stand hei&#223;t: Alle gehen hin zur Typisierung der Blutstammzellen"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2010/09/unitedwestand.jpg" alt="unitedwestand" /></a>Liebe Freundinnen und Freunde, wir brauchen eure Initiative und Hilfsbereitschaft!<br />
Einer von unseren Freunden ist an Leuk&#228;mie erkrankt! Durch diese niederschmetternde Diagnose ist uns bewusst geworden, wie viel man f&#252;r Menschen in dieser Situation durch eine Stammzell- bzw. Knochenmarkspende tun kann. Denn eine Stammzellspende kann Leuk&#228;miepatienten das Leben retten. Jedes Jahr erkranken in Deutschland &#252;ber 8.000 Menschen an Leuk&#228;mien oder anderen b&#246;sartigen Bluterkrankungen. Einige Erkrankte k&#246;nnen durch Medikamente geheilt werden. Ist aber eine solche Behandlung nicht m&#246;glich, kann nur eine &#220;bertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann f&#252;r viele Kinder und Erwachsene die letzte Hoffnung auf Heilung. Wird im Familienkreis kein passender Spender f&#252;r den Erkrankten gefunden, muss unter nichtverwandten Stammzellspendern gesucht werden. Die Chance, einen passenden Spender zu finden ist geringer, als bei Lotto den Jackpot zu knacken. Daher ist es wichtig, m&#246;glichst viele freiwillige Stammzellspender zu gewinnen.<span id="more-6347"></span></p>
<p>Deshalb und um unserem Freund zu helfen organisieren wir in Zusammenarbeit mit der Knochenmarkspenderzentrale der Universit&#228;tsklinik D&#252;sseldorf eine Typisierungsaktion<br />
<strong>am 06.09.2010 ab 18 Uhr im Haus der Jugend<br />
Lacombletstr. 10, 40239 D&#252;sseldorf</strong></p>
<p>Jede/r kann helfen:<br />
- freiwillige Spender k&#246;nnen alle Personen zwischen 18 und 55 Jahren werden, die nicht ernsthaft erkrankt sind<br />
- zusammen mit einem Abstrich der Wangenschleimhaut mit einem Wattest&#228;bchen, aus dem im Labor die Gewebemerkmale bestimmt werden, unterschreibt der Spender eine Einverst&#228;ndniserkl&#228;rung zur Registrierung in der Spenderkartei<br />
- jede Registrierung erh&#246;ht die Chance einen passenden Spender zu finden<br />
Die Laborkosten f&#252;r die Typisierung eines neuen Stammzellspenders betragen 50 €, die ausschlie&#223;lich &#252;ber Spenden finanziert werden. Damit dies m&#246;glich ist, bitten wir jede Spenderin und jeden Spender (der das kann), einen finanziellen Beitrag dazu zu leisten, damit auch in Zukunft kostenlose Typisierungen m&#246;glich sind, um anderen Menschen zu helfen, die ebenfalls einen Spender ben&#246;tigen!<br />
Spendenkonto:<br />
Stammzellspende Rheinland e.V. / STAR e.V.<br />
Stadtsparkasse D&#252;sseldorf<br />
Kto-Nr.: 100 487 5231<br />
BLZ: 300 501 10<br />
Verwendungszweck: Ultras D&#252;sseldorf</p>
<p>Helft unserem Freund und kommt am Montag, 06.09. in das Haus der Jugend !<br />
Ultras D&#252;sseldorf 2000</p>
<p>Weitere Informationen zur Bedeutung und zum Ablauf der Stammzellspende findet ihr auf der Webseite der Knochenmarkspenderzentrale: kmsz.de<br />
Wenn ihr noch Fragen zu dieser Aktion habt, schreibt bitte an: wirhelfenphil(at)gmx.de</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.191.80) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/helft-phil.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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