Damen, die in diesen Wochen, in denen sich die Jugend der Welt in Beijing trifft, um dort ihre Kräfte zu messen, Artikel der Monatshygiene einkauften und dabei zur beliebten Marke o.b. griffen, mussten die Packung schon aufmerksam betrachten, um zu erfahren, dass die Produkte dieser Firma die offiziellen Olympia-Tampons sind. Ja, der Multikonzern Johnson & Johnson darf das offizielle Logo von Beijing 2008 auf die Tampon-Schachteln drucken.
Da fragt man sich nun, ob es sich bei diesem Artikel ähnlich verhält wie mit dem Sportschuh. Dass also menstruierende Sportlerinnen während der Spiele verpflichtet sind, sich ausschließlich OBs einzuführen. Für die Beachvolleyballerinnen Lisa Mittenzwei und Anni Schumacher gilt dies sicher, denn sie werden von Johnson & Johnson gesponsort. Ist auch klar, denn die Akteurinnen dieser erotischsten aller Sportarten sind ja wegen der winzigen Höschen geradezu idelatypische Nutzerinnen der Marke, wenn sie mitten im Wettbewerb die monatliche Regel ereilt.
Besucherinnen der olympischen Spiele, die den Sportlerinnen nachtun wollen, haben dagegen ganz andere Sorgen und tauschen sich in Foren darüber aus. Sie bewegt allein die Frage: Where do they sell tampons in Beijing?
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.
|
Trackback-URL
Da stellt sich mir spontan die Frage: Wie überprüft der Sponsor die Einhaltung der vertraglich verpflichtenden ob-Nutzung?
[Antwort]