Wie die Marketingarschlöcher einem den Spaß an der WM nehmen
Da der Kollege Ron Ulrich es auf 11Freunde schon so schön (wenn auch viel zu brav) ausgedrückt hat, muss ich nix eigenes schreiben:
Wie sehr der Fußball aber wirklich vergewaltigt wird, das zeigt sich erst in der Fernsehwerbung. Beim CL-Finale wurde bis zum Exzess vorgeführt, dass die Werbevertreter über Leichen gehen, um den Zusammenhang zwischen Produkt und Fußball herzustellen. So erfuhr man beispielsweise, dass Deutschland 1974 nur Weltmeister geworden ist, weil eine Schnellimbisskette aus den USA erstmals viel Fleisch in labbrige Brötchen packte. Haben wir die Leistungen von Beckenbauer & Co. einfach überschätzt?
Weiter geht’s: Ein Brausehersteller fragt, was ein Torjubel ohne eben jenes zuckerhaltige Getränk wäre. Tja, auf jeden Fall ein schönerer, Bierdusche kommt besser als Coladusche. Dazu wollen uns zwei Brüder im Test weismachen, dass sich Fußballschauen im Fernsehen und im Stadion nicht mehr großartig unterscheiden. Wahrscheinlich sind das die Leute, die auch Pornos gucken für angenehmer als Sex halten. [Quelle: 11Freunde]
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