Hurra! Der 42na95 hat's gewusst!
Dieser wunderbare Film stellt die kürzeste Verbindung zwischen Billy Wilder und Mickey Rooney dar. Es geht um Prostitution im allerweitesten Sinne.
.
.
1) Wie heißt der Film: Breakfeast at Tiffany’s
Und das Lied aus diesem Film geht immer, wenn der Mond auf einen stillen Fluß scheint. Ja, “Moon River“, ein wunderbares Lied, gern als Schnulze verkannt, aber voller Sehnsucht in einer Zeit der Verwirrung…
Das zentrale Thema ist die Suche nach der Identität. Zwei “Drifter”, die davon leben, dass reiche Leute sie dafür bezahlen, dass sie nett zu ihnen sind, treffen aufeinander. Holly Golightly (eine wunderbare Namenserfindung des Autors Truman Capote! “Golightly” entspricht in etwa dem deutschen Ausdruck “Bruder Leichtfuß”) heißt eigentlich Lulla Mae Barnes und wurde mit 14 von einem hinterwäldlerischen Viehdoktor geheiratet, der vierzig Jahre älter ist. Paul Varjak wird von Holly wegen der Ähnlichkeit zu ihrem Bruder “Fred” genannt. Und der Kater hat gleich gar keinen Namen. Holly möchte gern reich heiraten, und Paul wäre gern Schriftsteller. Sie leben in Manhattan und versuchen, in den Kreisen der Reichen irgendwie Erfolg zu haben.
.
.
Ach ja, was hat es mit Mickey Rooney und Billy Wilder auf sich? Rooney spielt den Mr. Yuinioshi, ja, den japanischen Mitmieter, der von Holly im rausgeklingelt wird und dann ruft: “Miss Golightly, ich lufe die Polizei!” Unter der Regie von Wilder hat der ehemalige Kinderstar allerdings nie gespielt. Der Drehbuchautor George Axelrod, der zusammen mit Truman Capote das Buch zu “Frühstück bei Tiffany” verfasst hat, hat sechs Jahr vorher mit und für Wilder das Skript zu “Das verflixte 7. Jahr“, dem anderen berühtem Manhattan-Film mit Marylin Monroe. Die Hauptfigur dieses Films bleibt namenlos; sie heißt in der Besetzungsliste einfach “the girl”. Außerdem ähnelt das von der Monroe gespielte Mädchen in mancher Hinsicht der Holly Golightly.
Film: Frühstück bei Tiffany
Lied: Moon River