Legendär: Der Auftritt der Ohio State Marching Band

Das Ding mit dem i-Punkt

Folge 36 von 39 in Blasmusik

Der handelsübliche deutsche Sportsfreund mit Hang zum Amiland kennt die National Hockey League (NHL), die National Basketball Association (NBA), das Major League Baseball (MLB) und natürlich die National Football League (NFL). Dass aber College-Football im Leben der meisten Amerikaner viel wichtiger ist als der ganze Profikram, ist hierzulande kaum bekannt. Bei den klassischen Duellen der klassischen Colleges sitzen nicht selten um die 100.000 Zuschauer in den Stadien, die hier kaum einer kennt. Und weil die USofA ein geschichtsarmes Land sind, hat man über die Jahre haufenweise Traditionen und Rituale rund um diese Derbys geschaffen, die den Zuschauern heilig sind – dazu zählen auch die Auftritte der jeweiligen Marching Bands. Deren Tuten lässt sich zwar zurückführen auf Blechblaswurzeln im militärischen Bereich (dazu demnächst mehr), aber meist agieren selbst die prominenteren Truppen nach dem Motto: Nicht schön, aber laut. So nimmt es nicht wunder, dass manche Marching Band 200 und mehr Instrumentalisten versammelt und im Bassbereich mit 20 oder mehr Sousaphonen antritt. Denn die Musik ist nicht so wichtig wie das Marschieren und die sonstige Show drumherum. Da zählt die Ohio State Marching Band, die sie dort “The Best Damned Band in the Land” nennen, zu den ganz großen Nummer.

Denn mehr als legendär ist deren Einmarsch, bei dem die Akteure das Wort “Ohio” wie eine Neonlaufschrift auf den Kunstrasen schreiben. Der Kerl zu sein, der den i-Punkt bildet, ist eine der größten Ehrungen, die sich ein Ohio-State-Student überhaupt vorstellen kann. Aber sehen Sie selbst:
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Wer mehr sehen möchte, gebe mal bei YouTube als Suchbegriff “Script Ohio” ein…


» Hinweis von Rainer Bartel am 14.05.10 um 16:21 » in Kategorien: Feuilleton » 215 x gelesen » noch kein Kommentar
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