Der Kwilmes schon wieder! Der hat's gewusst.
Die heute gesuchte Band reiht sich eine in die Reihe der Gruppen mit doofen Namen. Ob sie nun dem Progrock, dem Bluesrock oder einem anderen Rock zuzuordnen ist, bleibt eine Frage der Sichtweise. Jedenfalls wechselten in den paar Jahren der Existenz (inklusiver zweier temporärer Ganzauflösungen) die Mitglieder in kurzer Folge. Nur der Mann an den Tasten, der blieb… bis zu seinem Tod. Und dann gab es eine kurze Phase, in der einer bei denen sang, der dem Vernehmen nach privat ein ziemlich unangenehmer Mensch ist, aber den Blues singen kann wie kaum ein zweiter Whitie.
1) Wie hieß die Band: Atomic Rooster
Zwei Chart-Erfolgen hatten die Truppe im Jahr 71; und zwar mit “Tomorrow Night” und dem inzwischen zum Evergreen gereiften “The Devil’s Answer“. Wenn man diese Songs hört, merkt man schnell, zwischen wie vielen Stühlen die Truppe rund um Tastenakrobat Vincent Crane gesessen hat. Der war übrigens schuld an dem Kult-Hit “Fire” des durchgeknallten Arthur Brown, denn er schrieb den Song nicht nur, sondern erzeugte mit seiner Hammond auch den spezifischen Sound. Für die US-Tour, während der sich die Retortentruppe namens “The Crazy World of Arthur Brown” sich selbst zerlegte, hatte man Carl Palmer als Drummer engagiert. Ja, genau den Carl Palmer, der später hinter den Herren Emerson und Lake die Felle prügelte. Die beiden gründeten also Atomic Rosster und wussten nicht so recht, welchen Rock sie machen sollten.
Ja, und dann engagierten sie nach dem Ausstieg von Paul French (der nach Deutschland ging und bei Tandy Pie sang…) den überragenden Bluessänger Chris Farlowe. Mit dem hielten es die atomaren Hähne erstaunlich lange aus und bewegten sich folgerichtig hin zum Blues – schade, dass dieser Clip nicht eingebettet werden kann, denn wo sieht man sonst einen Sänger zwischendurch an der Stulle knabbern. Aber das folgende ist auch sehr typisch für diese Band:
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THEM
Atomic Rooster???
Ja, das stimmt! Detaillierte Auflösung folgt…
T.Rex
Three Dog Night