Jetzt Urlaub am Rande der Dänemark

Ferienzeit und Sommerfrische

Folge 15 von 15 in Alte Dias

dagebuellHach, ja, das ist ein so schönes Wort: Sommerfrische. Das schmeckt nach Kindheit, nach Bürgerlichkeit, einfach nach früher. Und es passt so für uns Städter, die wir im Sommer der heißen, staubigen Metropole entfliehen, um die Lungen frisch zu halten. Klar dass man als Düsseldorfer in die Sommerfrische nur an die Nord- oder Ostsee reisen kann – natürlich gern auch in den Niederlanden oder Dänemark. Wir haben uns für Nordfriesland entschieden. Wo die Orte am Ende -büll heißen, -horn oder -holm. Wo meine Stiefoma in den fünfziger Jahren mit einem Mann zusammenlebte, den wir Opa Ernst nannten. Natürlich heirateten die beiden nicht; sie bezogen ja jeder eine eigene Rente. Der Ort hieß Osterschnattebüll, und den will ich in diesem Sommer nach rund 25 Jahren mal wieder besuchen und sehen, was sich verändert hat. Mit dem Fahrrad wird das vom Ferienhaus maximal eine halbe Stunde dauern.

Da ich gezwungen bin, im Urlaub täglich zwei bis drei Stunden am Notebook zu arbeiten, werde ich zum Ausgleich privat das Internet meiden. Das heißt auch, dass die Rainer’sche Post in den kommenden zwei Wochen nur sporadisch mit neuen Artikeln bestückt wird. Kollege Trulie – der in der laufenden Woche massig Jobstress hatte – hat aber versprochen, am morgen die letzten Spiele dieser merkwürdigen Mafifa-WM zu kommentieren.


» Hinweis von Rainer Bartel am 25.06.10 um 19:28 » in Kategorien: Deutschland,Feuilleton » 1.724 x gelesen » noch kein Kommentar
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