Und der Quietschbär hat es in Minuten gelöst. Kompliment.
Mal wieder ein Film-Quiz. Und gleich ein sehr schwerer. Die Frage ist kurz, aber klar:
1) Wie ist die kürzeste Verbindung zwischen Terence Hill und einem Wal: Friedrich von Ledebur
Und dann tanzten Ginger und Fred ein letztes Mal…
Vielleicht war der Hint zu Fellinis “Ginger & Fred” zu viel… Jedenfalls geht es in diesem Film-Quiz um den schwer unterschätzten, österreichisch-ungarischen Schauspieler mit dem norddeutschen Namen. Tatsächlich wird man im Osnabrücker und Oldenburger Land etliche Familien mit diesem Namen (aber ohne “von”) finden. Die größte Rolle des großen Mannes, der in vielen, vielen Hollywood-Produktionen stumme Rollen spielte und deshalb sehr oft im Abspann ungenannt blieb, war die des Indianers Queequeg (sprich: Kwik-Kwek) in der 1956er Verfilmung des Riesenromans “Moby Dick” von Herman Melville – dem mutmaßlichen “Erfinder” des modernen Romans. Es trifft sich, dass ich seit über einem Jahr an diesem Buch mit seinen rund 530 engst bedruckten Seiten herumlese. Die altmodische Sprache, das Pathos und die Fülle der Figuren machen es schwierig. Und nun zeigte irgendein Digitalsender eine skandalös schlecht restaurierte Fassung der Filmversion mit Gregory Peck als Käpt’n Ahab. Da fiel mir auf, wie sehr ich beim Lesen und auch beim Anschauen des Films von der Figur Queeqeg fasziniert war. Mir schien, das müsse ein weißer Europäer sein, der den Indianer spielt. So stieß ich auf Friedrich von Ledebur. Der spielte mit 45 Jahren überhaupt zum ersten Mal vor einer Kamera (in der Lubitsch-/Preminger Produktion “Skandal bei Hofe”) und war bei den Dreharbeiten zu “Moby Dick” schon deutlich über 50 Jahre alt. Später ging er nach Europa, wo er u.a. im Karl-May-Streifen “Der Schut” mitwirkte. Und 1975 eben in “Nobody ist der Größte” mit Terence Hill. Seine letzte Rolle war dann die eines italienischen Admirals in “Ginger & Fred” – da war 86 Jahre alt.
Sein Kollege Fritz von Thun hat ihm 1982 ein TV-Porträt gewidmet, das aber anscheinend verschollen ist. Jedenfalls findet sich außer im Wikipedia-Eintrag zu Friedrich von Ledebur keine Spur davon. Vielen Tätowier-Freunden ist zwar die Filmfigur Queeqeg als Vorbild bekannt, nicht aber dessen Darsteller. Schade eigentlich…
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Friedrich von Ledebur (Quigqueg)
“Moby Dick”, “Nobody ist der Grösste”
Heute warens eindeutig zu viele Hinweise
[Antwort]
Rainer Bartel Antwort vom 03.09.10 16:16:
Boah! Ist richtig!
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Einfach eine unvergesslich geniale Szene:
“Kennst Du die 10 Gebote?”
“Pff!”
Mann, was für ein Gesicht!
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