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	<title>Kommentare zu: Jeder ist Journalist</title>
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	<description>Düsseldorf - RestDerWelt - Kultuur - Spocht</description>
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		<title>Von: Mediendebatte: Pro und Contra Bürgerjournalisten &#124; Die Stadtredaktion</title>
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		<dc:creator>Mediendebatte: Pro und Contra Bürgerjournalisten &#124; Die Stadtredaktion</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 20:25:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] oder kommentiert werden mu&#223;, m&#246;chten wir zum Thema lediglich auf folgenden Artikel verlinken:  Jeder ist Journalist   &#160;Diesen Artikel drucken (mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] oder kommentiert werden mu&#223;, m&#246;chten wir zum Thema lediglich auf folgenden Artikel verlinken:  Jeder ist Journalist   &nbsp;Diesen Artikel drucken (mit [...]</p>
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		<title>Von: +++ Short News #2: Wissenswertes aus dem Web. : JUICEDblog - web. media. more.</title>
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		<dc:creator>+++ Short News #2: Wissenswertes aus dem Web. : JUICEDblog - web. media. more.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 15:26:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mediendebatte: Pro und Contra B&#252;rgerjournalisten - Jeder ist Journalist: Die aktuelle Debatte zum Journalismus kreist um die Frage, was Journalisten besser k&#246;nnen als Nicht-Journalisten. Wenn Journalisten in ihren Medien dazu schreiben, sp&#252;rt man die Existenzangst zwischen den Zeilen, die gern voller H&#228;me gegen Blogger, Leserreporter und Amateurjournalisten sind. Nat&#252;rlich haben die Schreibfinken der Nation die Hose voll, denn ihnen geht es von mehreren Seiten an den Kragen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mediendebatte: Pro und Contra B&uuml;rgerjournalisten &#8211; Jeder ist Journalist: Die aktuelle Debatte zum Journalismus kreist um die Frage, was Journalisten besser k&ouml;nnen als Nicht-Journalisten. Wenn Journalisten in ihren Medien dazu schreiben, sp&uuml;rt man die Existenzangst zwischen den Zeilen, die gern voller H&auml;me gegen Blogger, Leserreporter und Amateurjournalisten sind. Nat&uuml;rlich haben die Schreibfinken der Nation die Hose voll, denn ihnen geht es von mehreren Seiten an den Kragen. [...]</p>
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		<title>Von: Zehn Thesen, warum deutsche Blogs doch funktionieren (werden). : JUICEDblog - web. media. more.</title>
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		<dc:creator>Zehn Thesen, warum deutsche Blogs doch funktionieren (werden). : JUICEDblog - web. media. more.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2009 22:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Journalisten gegen Blogger und bezeichnen sie - wenn &#252;berhaupt - oftmals abwertend als &#8220;Leserreporter&#8221; und &#8220;B&#252;rgerjournalisten&#8220;? Sicher nicht, weil die Qualifikation f&#252;rs [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Journalisten gegen Blogger und bezeichnen sie &#8211; wenn &uuml;berhaupt &#8211; oftmals abwertend als &#8220;Leserreporter&#8221; und &#8220;B&uuml;rgerjournalisten&#8220;? Sicher nicht, weil die Qualifikation f&uuml;rs [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Rainer Bartel</title>
		<link>http://www.rainersche-post.de/kultuur_popp/jeder-ist-journalist.php/comment-page-1#comment-1754</link>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 10:48:21 +0000</pubDate>
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		<description>Das &quot;journalistische Handwerk&quot; ist ein Mythos, der von Journalisten ungef&#228;hr so beschworen wird die die Geheimnisse des Goldmachens von den Alchemisten. Glauben Sie einem journalistischen Autodidakten, der seit Jahrezehnten auf der Suche nach dem heiligen Gral des Journalismusses jagt: Der Hund kann gar nicht sprechen, und der K&#246;nig ist nackt.

Jeder Mensch mit ausreichender Bildung ist dank des Internets in der Lage, umfassend zu recherchieren. Und ob geschliffenes Formulieren in irgendeiner Weise der meinungsbildenden Rolle der Medien zugute kommt, darf bezweifelt werden. Ich beobachte geradezu einen &quot;Quality-Shift&quot; weg vom Journalismus hin zu Inhalten von interessierten und meinungsfreudigen B&#252;rgern.

Zuletzt: Dass hierzulande die Presse als vierte Gewalt gesehen wird, hat auch mit dem bei Politikern tief verankerten Glauben zu tun, der B&#252;rger w&#228;re zu bl&#246;d, sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden - oder aber auch mit der Angst vor der dezentralen Demokratie, die weder Wahlpolitiker, noch meinungsmachende Journalisten braucht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;journalistische Handwerk&#8221; ist ein Mythos, der von Journalisten ungef&#228;hr so beschworen wird die die Geheimnisse des Goldmachens von den Alchemisten. Glauben Sie einem journalistischen Autodidakten, der seit Jahrezehnten auf der Suche nach dem heiligen Gral des Journalismusses jagt: Der Hund kann gar nicht sprechen, und der K&#246;nig ist nackt.</p>
<p>Jeder Mensch mit ausreichender Bildung ist dank des Internets in der Lage, umfassend zu recherchieren. Und ob geschliffenes Formulieren in irgendeiner Weise der meinungsbildenden Rolle der Medien zugute kommt, darf bezweifelt werden. Ich beobachte geradezu einen &#8220;Quality-Shift&#8221; weg vom Journalismus hin zu Inhalten von interessierten und meinungsfreudigen B&#252;rgern.</p>
<p>Zuletzt: Dass hierzulande die Presse als vierte Gewalt gesehen wird, hat auch mit dem bei Politikern tief verankerten Glauben zu tun, der B&#252;rger w&#228;re zu bl&#246;d, sich selbst eine fundierte Meinung zu bilden &#8211; oder aber auch mit der Angst vor der dezentralen Demokratie, die weder Wahlpolitiker, noch meinungsmachende Journalisten braucht.</p>
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		<title>Von: tomate</title>
		<link>http://www.rainersche-post.de/kultuur_popp/jeder-ist-journalist.php/comment-page-1#comment-1753</link>
		<dc:creator>tomate</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 02:16:04 +0000</pubDate>
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		<description>Jeder kann (und sollte) seine Meinung kundtun, aber nicht jeder ist Journalist. Zwar ist die Berufsbezeichnung (ebenso wie &quot;PR-Berater&quot; und keineswegs wie &quot;B&#228;cker&quot;) nicht gesch&#252;tzt - was ich durchaus gut finde, aber nicht jeder beherrscht das journalistische Handwerk. Ein guter Journalist recherchiert umfassend und kann geschliffen formulieren. Ich finde Leserbriefe, Blogs etc. gut und wertvoll, aber dies ersetzt nicht den Journalismus, sondern erg&#228;nzt ihn im Idealfall. Leider gibt es nicht wenige Journalisten, die sich selbst massiv &#252;bersch&#228;tzen und kaum Talent besitzen, doch dennoch ist der Berufsstand des Journalisten ebenso wichtig wie der des Polizisten oder des K&#252;nstlers. Unsere Plitiker brauchen Kontrolle und Hinterfragung - ebenso wie die Wirtschaft. Klar, ein Bauer, Metzger oder vielleicht auch ein Friseur ist f&#252;r das Alltagsleben elementarer, dennoch ist der Journalist keineswegs &#252;berfl&#252;ssig. Im Wandel ist dieser Berufsstand zunehmend durch das Internet und durch die Mehrzahl der Verlage, die die Entwicklung des Internet teilweise v&#246;llig falsch eingesch&#228;tzt haben. Die Folge sind hochwertige Internetinhalte, die vielfach jedoch nicht profitabel sind. W&#228;hrend &quot;Otto Normalverbraucher&quot; sich l&#228;ngst daran gew&#246;hnt hat, dass im Internet alles kostenlos zu haben ist (wof&#252;r braucht man also noch ein Zeitungsabo?), wird Geld nach wie vor haupts&#228;chlich mit gedruckten Zeitschriften oder TV-Inhalten verdient. Jedermann mag ein St&#252;ck weit Journalist (oder K&#252;nstler - siehe Beuys - oder Metzger) sein, &#252;berfl&#252;ssig ist der Journalist dennoch nicht. Bleibt zu hoffen, dass diesen Sachverhalt die Verlage und die B&#252;rger rechtzeitig begreifen. Sonst stirbt der Journalist ebenso, wie der (noch &#252;berfl&#252;ssigere) PR-Berater - der im Auftrag der Industrie die Meinung des Journalisten manipuliert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kann (und sollte) seine Meinung kundtun, aber nicht jeder ist Journalist. Zwar ist die Berufsbezeichnung (ebenso wie &#8220;PR-Berater&#8221; und keineswegs wie &#8220;B&#228;cker&#8221;) nicht gesch&#252;tzt &#8211; was ich durchaus gut finde, aber nicht jeder beherrscht das journalistische Handwerk. Ein guter Journalist recherchiert umfassend und kann geschliffen formulieren. Ich finde Leserbriefe, Blogs etc. gut und wertvoll, aber dies ersetzt nicht den Journalismus, sondern erg&#228;nzt ihn im Idealfall. Leider gibt es nicht wenige Journalisten, die sich selbst massiv &#252;bersch&#228;tzen und kaum Talent besitzen, doch dennoch ist der Berufsstand des Journalisten ebenso wichtig wie der des Polizisten oder des K&#252;nstlers. Unsere Plitiker brauchen Kontrolle und Hinterfragung &#8211; ebenso wie die Wirtschaft. Klar, ein Bauer, Metzger oder vielleicht auch ein Friseur ist f&#252;r das Alltagsleben elementarer, dennoch ist der Journalist keineswegs &#252;berfl&#252;ssig. Im Wandel ist dieser Berufsstand zunehmend durch das Internet und durch die Mehrzahl der Verlage, die die Entwicklung des Internet teilweise v&#246;llig falsch eingesch&#228;tzt haben. Die Folge sind hochwertige Internetinhalte, die vielfach jedoch nicht profitabel sind. W&#228;hrend &#8220;Otto Normalverbraucher&#8221; sich l&#228;ngst daran gew&#246;hnt hat, dass im Internet alles kostenlos zu haben ist (wof&#252;r braucht man also noch ein Zeitungsabo?), wird Geld nach wie vor haupts&#228;chlich mit gedruckten Zeitschriften oder TV-Inhalten verdient. Jedermann mag ein St&#252;ck weit Journalist (oder K&#252;nstler &#8211; siehe Beuys &#8211; oder Metzger) sein, &#252;berfl&#252;ssig ist der Journalist dennoch nicht. Bleibt zu hoffen, dass diesen Sachverhalt die Verlage und die B&#252;rger rechtzeitig begreifen. Sonst stirbt der Journalist ebenso, wie der (noch &#252;berfl&#252;ssigere) PR-Berater &#8211; der im Auftrag der Industrie die Meinung des Journalisten manipuliert.</p>
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