Kernstück des modernen Kapitalismusses
Hartnäckig hält sich das Gerücht, Porsche habe in den sechziger Jahren ein Auto entwickelt, das praktisch ewig haltbar wäre, und habe dieses Projekt alsbald in den Schubladen verschwinden lassen, weil ein Fahrzeug, das der Käufer für den Rest seines Lebens und das Leben seiner Erben anschaffen würde, mittelfristig der Autoindustrie den Garaus machen könnte. Auch die Glühbirnenverschwörung gehört zum reichen Schatz der Wanderlegenden (auch: Moderne Sagen; engl. “urban legends”). Die Vertreter dieser Theorie sind der Überzeugung, bereits in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sei eine Glühbirne mit praktisch unbegrenzter Haltbarkeit erfunden, aber vom so genannten Phoebus-Kartell unterdrückt worden. In einer anderen Variante war es der DDR-Erfinder Dieter Binninger, der folgerichtig bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, der ein derartig nachhaltiges Leuchtmittel bis zur Serienreife gebracht hatte. Beide Legenden spiegeln das kollektive Unterbewusstsein westlicher Konsumenten wieder, die ahnen, dass der Kapitalismus nur funktioniert, wenn die Waren, die erzeugt werden, auch verbraucht werden. Dieser Satz ist ein Axiom des Konsumismusses.
Ein weiterer Grundsatz dieses Systems ist, dass Wachstum – und damit das Überleben des Kapitalismusses – nur möglich ist, wenn Konsumenten auch nach der Befriedigung aller elementaren Bedürfnisse weiter Waren erwerben; und zwar unabhängig davon, ob sie diese brauchen oder nutzen können und ob sie sich die Käufe leisten können. Das bedeutet: Der Kapitalismus heutiger Prägung funktioniert nur durch Überfluss und Verbrauch. Den muss der Konsument anstreben, damit das System der Verzinsung von eingesetztem Kapital weiter und weiter läuft.
Sehnsucht statt Bedürfnis
Bereits die frühen Sozialisten und vor allem Anarchisten (Stirner, Proudhon) haben sich mit der Frage nach den elementaren Bedürfnissen der Menschen und dem Begriff “Eigentum” befasst. Proudhon prägte den Satz “Eigentum ist Diebstahl” (“(la propriete c’est le vol”) und postulierte damit, dass jeglicher Besitz zu verurteilen sei, weil er nicht der Befriedigung von Bedürfnissen diene, sondern dem Erlangen von Privilegien und der Ausbeutung anderer. Stirner behauptete in seinem Hauptwerk “Der Einzige und sein Eigentum”, dass Besitz asozial sei, weil Eigentum einzig und allein dem Eigentümer diene, also die Grundform des Egoismusses sei. Karl Marx folgerte daraus als Eigenschaft des vollendeten Sozialismusses, dass die Verteilung der Güter nach dem Prinzip “Jeder nach seinen Fähigkeiten! Jedem nach seinen Bedürfnissen!” erfolgen müsse. Gemeint sind jeweils zunächst die materiellen Bedürfnisse, also diejenigen, die dem Menschen die Erhaltung seiner Lebensfunktionen garantieren, aber auch diejenigen, die es ihm erlauben, seine Möglichkeiten frei zu entwickeln.
Der Beginn der Industrialisierung verhieß genau das: Die Befriedigung der materiellen Bedürfnisse aller Menschen, auch ausgedrückt als “Wohlstand für alle!”. Mit Wohlstand war – im Gegensatz zu heute – nicht beginnender Reichtum, also Anhäufung von Gütern und Kapital gemeint, sondern ganz wörtlich der Zustand, in dem es dem Menschen wohl ergeht, in dem er über eine warme Behausung verfügt und die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist. Die Sozialisten fassten den Begriff weiter und forderten (Arbeits-) und Wohnverhältnisse, unter denen auch das Proletariat ohne Gefährdung der Gesundheit leben konnten. Im Sinne der immateriellen Bedürfnisse ging es ihnen vor allem um Bildung als Basis für die Entfaltung der individuellen Möglichkeiten eines Menschen.
Der Konsumismus als Basisfunktion des Kapitalismus hat sich vom der Aufgabe der Befriedigung der elementaren, materiellen Bedürfnisse vollständig entfernt. Sein Wesen war es zunächst, dem Konsumenten Bedürfnisse zu suggerieren, die mit den elementaren Notwendigkeiten nichts mehr zu tun hatten. Das lässt sich exemplarisch an der Entwicklung des privaten Kraftverkehrs ablesen, den die basiert darauf, den Menschen einzureden, Mobilität wäre ein Bedürfnis. Natürlich haben die Bedingungen des industriellen Kapitalismusses tatsächlich ein Bedürfnis nach Beweglichkeit erzeugt, aber dies nicht im Interesse der Konsumenten, sondern dem der Kapitalisten, die einerseits verschiebbare Massen an Arbeitskräften benötigten und andererseits neue Felder der Produktion.
Bereits in den fünfziger Jahren, als die Karriere des Autos als Massenprodukt begann, diente die Reklame dazu, die Verbraucher dazu zu bringen, dass sie den Besitz eines Kraftfahrzeugs für erstrebenswert hielten. Geworben wurde mit den Möglichkeiten der Mobilität, dem Wochenendausflug, dem Besuch entfernt wohnender Verwandten und der Urlaubsreise – allesamt Tätigkeiten, die zuvor entweder mit der Bahn erledigt oder gar nicht in Betracht gezogen wurden, die also bis dahin nicht vor über dem Horizont der Bedürfnisse lagen.
Nachdem Ende der sechziger Jahre abzusehen war, dass die so geschaffenen Scheinbedürfnisse nicht ausreichen würden, ein fortdauerndes Wachstum der Automobilindustrie zu gewährleisten, wurde die Reklame emotionalisiert. Das heißt: Dem Konsumenten wurden nicht mehr nur Bedürfnisse suggeriert, sondern Sehnsüchte eingepflanzt. Nicht mehr die Mobilität war das Versprechen, sondern weiche Eigenschaften wie Ansehen, Erfolg, Jugend, Modernität. In einer weiteren Stufe der Entwicklung übernahmen die Medien in ihrer Gesamtheit diese Philosophie und transportieren die Botschaft, dass a) Mobilität ein Grundbedürfnis sei und b) der Besitz eines Kfz tatsächlich die versprochenen Eigenschaften auf den Käufer übertrugen.
Überfluss auf Kredit
Ähnliche Entwicklungen gibt es seit dem Ende des zweiten Weltkriegs auch in anderen Segmenten des konsumentenorientierten Warenangebots: Unterhaltungselektronik, Kleidung, Körperpflege und Kosmetik, Wohnungseinrichtung, Tourismus. Und in allen diesen Branchen war zwischen etwa 1970 und 1990 das Ende des Wachstums abzusehen. Der Konsument würde es sich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr leisten können, die von der Reklame eingeimpften Sehnsüchte zu befriedigen. In Deutschland gab es in dieser Hinsicht ein kurzes Aufflackern von Hoffnung als nach dem Anschluss der Ex-DDR ein Markt mit rund 16 Millionen Insassen zur Erschließung freigegeben worden war. Andere Staaten setzten auf den “Nachholbedarf” von Milliarden Konsumenten in China, später auch in Indien und Südostasien.
Die Verlangsamung des Wachstums führte – ganz entsprechend den Marx’schen Theorien – zu Marktkämpfen. In jedem Segment der Konsumbranchen wurde um Marktanteile gerungen; einerseits mit den teilweise unsauberen Methoden der Verdrängung von Wettbewerben, andererseits dadurch, Ketten zu schaffen, die in der Lage waren, den Herstellern größere Mengen an Ware abzunehmen, so günstigere Konditionen zu erzielen und das Zeug damit billiger anbieten zu können – dies besonders im Bereich der Unterhaltungselektronik und der Bekleidung. Gleichzeitig wurde durch die Verlagerung der Produktionsstätten in Billigstlohnländer der Einsatz bei der Herstellung drastisch verringert. Gerade bei so genannten “Markenartikeln” konnten einige Konzerne dadurch erreichen, dass sie die Gestehungskosten senken und die Verkaufspreise durch Ausnutzung des eigenen Markenmythosses steigern konnten.
Immer größere “Markenversprechen” (ein typisch menschenfeindlicher Marketingbegriff, der den immateriellen Inhalt einer Marke beschreibt, also das, was angeblich auf den Konsumenten übergeht, wenn er die Produkte erwirbt: Jugend, Sexiness, Coolheit etc.) wurden abgegeben, immer stärker wurde dieser Zustand, auch qua ständiger Meinungspenetration der privatwirtschaftlichen Medien, die ja von der Reklame betriebswirtschaftlich profitieren, zum Normalzustand erklärt, ja in den Rang einer Grundeigenschaft des Menschen an sich erhoben.
Folgerichtig erlebten immer mehr Menschen in den vom entgrenzten Kapitalismus beherrschten Ländern die Nichterfüllung der ihnen eingepflanzten Sehnsüchte als Degradierung, der Teilverzicht auf Konsum als Angriff auf ihr Menschenrecht. Diese Bewegung war (und ist) ganz im Sinne der Konzerne, denn sie gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Ware in großen Stückzahlen auch an Konsumenten zu verkaufen, die nicht in der Lage sind, diese zu bezahlen. Hier (etwa um 1995 herum) beginnt die Erfolgsgeschichte der Verbraucherkredite. In Deutschland wurde es nach der Auflösung der DDR für Konsumenten immer leichter, zweckgebundene Privatdarlehen für den Erwerb von Konsumgütern (aber auch Produkten der Tourismusindustrie sowie dem Angebot der Versandhäuser) zu erhalten und so am Konsumterror aktiv teilzunehmen.
Die ebenso zwangläufige Folge zeigte sich im seit Anfang des Jahrtausends rasant steigende Anzahl an Fällen von Überschuldung. Immer mehr Normalverdiener hatten sich durch die Anschaffung von Kleidung Möbeln, Artikeln der Unterhaltungsindustrie und Autos so hoffnungslos überschuldet, dass die Bundesregierung in Absprache mit den betroffenen Unternehmen die Rechtgrundlage für die Verbraucherinsolvenz schuf. Dies konnte aber die Kreditwirtschaft nicht daran hindern, ihren begonnen Expansionskurs mit erhöhter Geschwindigkeit weiter zu betreiben.
In den Handelsketten für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik wurden Verkäufer nun nicht mehr so intensiv in der Produktberatung geschult, sondern dahingehend dressiert, die Käufer zur Aufnahme von Kauf- und Ratenkrediten zu bewegen. Experten schätzen, dass in den vergangenen vier Jahren rund drei Viertel aller Flachbildfernseher nicht bar gezahlt wurden, sondern von den Käufern abgestottert werden.
Alles wird Konsumgut
Wie immer wenn es darum entgeht, den Kapitalismus noch stärker zu entfesseln und noch menschenfeindlicher zu gestalten, begaben sich vor rund fünf Jahren US-Unternehmen, in diesem Falle Banken, in die Rolle der Vorreiter. Die Idee hinter dem, was qua Subprime-Krise zur finalen Krise des Finanzmarktes, wie ihn sich die gottverfluchten Neoliberalen vorgestellt und gewünscht haben, geworden ist, war es, selbst Wohneigentum zum Konsumgut zu transformieren. Dazu musste erreicht werden, dass auch Menschen, die sich den Erwerb eines Eigenheims definitiv nicht leisten können, an Hypothekendarlehen gelangen konnte. Zu diesem Zweck wurden sämtliche Regeln der Risikobewertung bei der Kreditvergabe über den Haufen geworfen und auf eine Bewertung der Bonität der Kreditnehmer weitestgehend verzichtet. Warum, so könnten sich die Finanzjongleure gefragt haben, soll man einem Konsumenten nicht auch im Immobilenbereich hochriskante Kredite geben, wo dies doch in allen anderen Bereichen bestens funktioniert? Dass gerade in den USA der Erwerb von Konsum- und Luxusgütern schon lange im Rahmen einer kollektiven Überschuldung, die durch das Unwesen der Kreditkarte verschleiert wird, für Wachstum sorgt, ließen sie wissentlich außer acht. Inzwischen wird deutlich, dass auch den Kreditkartenorganisationen aus nicht vollstreckbaren Titeln gegen Kreditkartenhaltern Verluste in zwei- oder dreistelliger Milliardenhöhe drohen.
Der Sündenfall rund um die Subprime-Krise war aber, Wohneigentum wie ein beliebiges Konsumgut zu behandeln, ja, die Grenze zwischen Investitions- und Konsumgut aufzuheben. Allerdings hat die US-Wirtschaft eine lange Tradition darin, denn in der Pkw-Branche wird dies bereits seit den sechziger Jahren so betrieben.
Eigentum ist kein Diebstahl…
…sollte es aber werden, um dem ausufernden Konsumismus ein Ende zu bereiten. Wer Haus, Auto, Kleidung, LCD-TV und All-inclusive-Reise auf Pump erwirbt und weiß, dass er die dafür aufgenommenen Kredite kaum wird ablösen können, erwirbt nach Recht und Gesetz kein Eigentum. Im Gegenteil: Der hierzulande obligate Eigentumsvorbehalt besagt, dass eine Ware erst dann in Besitz des Käufers übergeht, wenn dieser den vollen Verkaufspreis an den Verkäufer entrichtet hat. Das heißt, dass all die Eigenheime, die Audis und Sony-Fernseher sowie diverse Designer-Jeans und Marken-Sneakers, die per Ratenzahlung oder Privatdarlehen gekauft wurden, de jure den Herstellern gehören, dass die betroffenen Konsumenten diese also nur nutzen, manchmal auch abnutzen.
Insofern wäre es eine Notwehrstrategie der Menschen mit Einkommen, das für den Erwerb solcher Ware nicht ausreicht, Verbindlichkeiten ganz bewusst in Kauf zu nehmen, ohne an deren Tilgung ernsthaft zu denken. Dass Konsumenten auf diese Idee kommen könnten, quasi gratis an die Segnungen der Konsumindustrien zu kommen, scheint den gesellschaftlich Veranwortlichen zu schwanen, denn die sich ausbreitende Mode, Schuldnerberatung im Fernsehen abzuhandeln, könnte eine Maßnahme sein, den Verbrauchern Angst einzujagen; Angst vor dem gesellschaftlichen Abstieg, also dem Ausscheiden aus dem Konsumspiel durch Überschuldung. Das bewusste Inkaufnehmen des Insolvenzrisiko könnte als Sabotage am Konsumismus wirken.
Verweigern
Die zweite, realistischere und risikoärmer Variante des Widerstands besteht im Konsumverzicht; einem alten Rezept, das Aussteiger bereits seit vierzig Jahren parktizieren und propagieren. Allerdings setzt die Realisierung der Verweigerung eine erhebliche Umprogrammierung des eigenen Denk- und Gefühlsapparats voraus, denn die andauernde und massive Gehirnwäsche durch die Reklameindustrie und die von ihr abhängigen Medien ist nicht durch eine einfache Entscheidung umzukehren.
Man beginne genau bei den Warenwelten, in denen die Herstellerkonzerne die höchsten Profite erzielen. Dies sind das Wohnen und die Mobilität. Man frage sich im Hinblick auf die eigene Wohnsituation beispielsweise, welche spezifischen Bedürfnisse diese tatsächlich erfüllen muss. Man überprüfe sorgfältig, ob der Unterhalt eines eigenen Autos im Sinne der durch die Lebenssituation erzwungene und der freiwilligen Mobilität wirklich notwendig sind. Man sei sich bewusst, dass derlei Überlegungen vom gebetmühlenartigen Beschwören der Arbeitsplatznot durch Politiker, Wirtschaftsvertreter und den von ihnen abhängigen Medien konterkariert wird, ja, dass der Konsumverweigerer zum Arbeitsplatzkiller erklärt werden wird.
Außerdem befasse man sich intensiv mit den eigenen Ferien- bzw. Urlaubswünsche und inwieweit diese auf eigenen, inneren Motiven beruhen oder auf dem massiv oktroyierten Sehnsuchtssurrogate der Tourismusindustrie. Desweiteren nehme man Abschied von Selbstlügen wie “Man gönnt sich ja sonst nichts” oder “Shoppen ist Entspannung” etc pp. Es hilft auch, die Befriedigung der tatsächlichen materiellen Bedürfnisse und auch der nicht überwindbaren, irrationalen Wünsche bewusst zu vollziehen, sich also auch Gedanken über die Konsequenzen für das eigene Leben, die erlebte Umwelt und das Sozialsystem zu machen. Eine konsequente Verweigerung des Kaufs bei überregionalen Handelsketten (Mediamärkte, Supermärkte etc.) und in Einkaufszentren und statt dessen das Bevorzugen lokaler Händler für den Erwerb von Nahrungsmitteln, Bekleidung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Überhaupt: Das Aussteigen aus dem globalen Zug zugunsten des lokalen Angebots, das Bevorzugen mittelständischer Anbieter gegenüber multinationalen Konzernen würde, wenn massenhaft ausgeübt, das Ende des Konsumismusses beschleunigen. Der Verzicht auf das Kaufen auf Pump ist aber in diesen Zeiten für jeden Menschen, der nicht mehr bloß Konsument sein will, eine unverzichtbare Basismaßnahme.
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Danke schön, mal wieder ein Artikel ganz in meinem Sinne – denn ich denke nicht nur so, ich handele auch so viel wie möglich danach.
Wenige einfache Fragen, die sich jeder selbst stellen kann, reichen dafür schon aus:
- wem nützt es heute, dass ich bei ihm kaufe, und wer trägt morgen die langfristigen Folgen?
- kann ich etwas aus eigener Tasche bezahlen, brauche ich einen kleinen, überschaubaren Kredit ohne Haken und Ösen – oder ist das Risiko gar nicht überschaubar?
- verstehe ich vollständig, was mir da gerade verkauft werden soll?
Mit diesem kleinen “Regelwerk” treffe ich nahezu alle meine Konsumentscheidungen. Das bedeutet auch, sich über teurere Produkte vorher zu informieren, anstatt sich im Laden einlullen oder drängen zu lassen.
Einfach mal “Nein” sagen können fällt vielen wohl sehr schwer.
Und Weitsicht wollen die meisten scheinbar nicht haben, dann würden sie ja erkennen, wohin der ganze Mist führt.
[Antwort]
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