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Es geht nicht um die Hausnummern, sondern um die Kilometer

[Gelöst] Die lange, lange Straße

Dass die Bergische Landstraße, die sich von Gerresheim bis zur A3 windet, Düsseldorfs längste Straße ist, dürfte leicht zu erraten sein. Zumal sie dies übrigens sowohl gemessen in Kilometern ist, als auch was die Anzahl Hausnummer angeht, denn die Zählung reicht bis 620. Aber für die Plätze 2 bis 5 einer fiktiven Liste der längsten Düsseldorfer Straßen gibt es einige Kandidaten. Und so ganz einfach ist es nicht, diese Kandidaten ausfindig zu machen, weil es zumindest im Internet kaum zuverlässige Quellen gibt. Trotzdem ist die Sache relativ deutlich, wenn es um die drittlängste Straße in Bezug auf die Kilometer geht. Und nach der wird heute gesucht.

1. Welches ist die drittlängste Straße Düsseldorfs: Kölner Landstraße

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» Folge 55 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 09.07.15 um 16:30 » in Rubrik(en): Service,The Düsseldorfer
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Reklame für garnix

[Gelöst] Arme alte Plakatwand

Plakatwand - Düsselquiz vom 08.06.2015Reklame im öffentlichen Raum, von den Plakatverarschern inzwischen gern bedeutungsschwanger „Out-of-home-Media“ statt „Außenwerbung“ genannt, ist ja vorwiegend optische Umweltverschmutzung. Wie ja die Werbung, deren Macher sich selbst immer und immer wieder „Kreative“ nennen, zu 99,9 Prozent überflüssig und letztlich schädlich für die Menschen ist. Denn ihre Aufgabe in der Endzeit des galoppierenden Konsumismus besteht darin, die Leute dazu zu bringen, dass sie Kram kaufen, den sie nicht brauchen und sich nicht leisten können. Wachstum ist ja bekanntlich nur noch im Konsum möglich, und da müssen die Konsumenten eben in die Verschuldung getrieben werden. So viel zur inhärenten Kapitalismuskritik in Sachen Reklame. Tipp: Es ist noch Suppe da…

In den Glanzzeiten der Außenwerbung haben die einschlägigen Firmen die Städte mit Plakatwänden vollgeklatscht – viele davon an völlig bescheuerten Stellen. Und nicht wenige davon verrotten jetzt still und heimlich vor sich hin. Damit die Plakatverarscher die Dinger nicht abmontieren und entsorgen müssen, haben sie an verwaisten Flächen vorsorglich ihre Firmennamen entfernt. So auch bei dieser durchaus pittoresken Plakatwand, die an einer besonders bescheuerten Stelle zu finden ist – wenn man sehr, sehr genau hinguckt.

1. An welcher Straße hängt diese Plakatwand: Wiesenstraße 32, Düsseldorf-Heerdt
2. Von wo aus kann man sie überhaupt nur sehen: Praktisch nur aus dem Durchgang zwischen den Gebäuden Wiesenstraße 21 und 21a » weiterlesen »

» Folge 54 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 16.06.15 um 20:15 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Und keiner weiß weshalb...

[Gelöst] Das verschwundene Straßenstück

pionierWer wie Ihr ergebener Rätselonkel eine Stadtplan-Manie hat, kann sich stundenlang mit alten Exemplaren beschäftigen, um genau zu analysieren, was sich verändert hat über die Jahre. was die schönste Stadt am Rhein betrifft, gab es ja nach dem Krieg durch den Autogerechte-Stadt-Wahn des Nazistadtplaners Tamms einen unerhörten Einschnitt. Vom Südring bis zur Danziger Straße ließ der Typ eine Schneise durch die Stadt hauen, bei der die Berliner Allee ganz neu entstand und Mecum-, Erasmus-, Cornelius-, Kaiser-, Fischer- und Teile der Kaiserwerther Straße ein völlig neues Gesicht bekamen. Am Ende fiel sogar der fröhliche Platz namens „Luftballon“ an der Ecke Fischer-/Nordstraße einfach weg. Danach kam dergleichen kaum noch vor. Statt dessen entstanden in den Neubauvierteln buchstäblich Hunderte neuer Straßen. Aber in einem der Stadteile südlich der Innenstadt gibt es ein Kuriosum: Da wurde in den Sechzigerjahren ein Stück von rund 300 Metern Länge einer ziemlich langen Straße abgetrennt und mit einem neuen Namen versehen – keiner weiß warum. Das einzige Argument, das einem einfällt, ist, dass die ehemals lange Straße nie durchgehend war, sondern von einem Platz unterbrochen wurde.

1. Wie heißt die neue Straße: Phillip-Reis-Straße » weiterlesen »

» Folge 53 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 31.05.15 um 21:42 » in Rubrik(en): Lokalpolitik,Service,The Düsseldorfer
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[Gelöst] Nu isses dod, das Oskarchen…

grass_komboEigentlich eine Schande, dass olle Volker Schlöndorff keine „Blechtrommel (2)“ gedreht hat, sondern alles, was in Düsseldorf spielt, einfach weggelassen hat. Ihr höchst ergebener Rätselonkel hat als mehrfacher Leser des Grass-Schinkens das dritte Buch immer am liebsten gemocht. Da ist das Oskarchen mit Frau und Sohn in der schönsten Stadt am Rhein gelandet, woher ja schließlich der Gatte seiner Mutter, der aber eben nicht sein Erzeuger war, stammte. Bis zum Umzug nach Düsseldorf heißt das Oskarchen Matzerath, ein wunderschöner, typisch rheinischer Name. Nach Kriegsende, und das ist natürlich ein politisch-historisches Ausrufezeichen, nennt er sich dann nach seinem leiblichen Vater Bronski. Nun wissen maximal Deutsch-LK-Absolventen Details aus dem zweiten Teil der Blechtrommel, deshalb gibt’s heute drei Fragen zum Thema, die eigentlich nur durch Lektüre des Romans plus ein wenig Googlei zu beantworten sind:

1. Welche Lehre beginnt Oskar in Düsseldorf: Steinmetz
2. Welche Instrumente gibt’s in seiner Band: Schlagzeug/Waschbrett, Flöte, Banjo/Gitarre
3. Wie heißt die Dame mit dem Kokosläufer: Dorothea Köngetter » weiterlesen »

» Folge 52 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 15.05.15 um 12:43 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Die schönste Stadt am Rhein im Wandel der Zeiten

[Gelöst] Nä, watt iss datt än hässliche Kirch…

Düsseldorf im Jahr 1901Alte Fotos faszinieren euren ergebenen Rätselonkel, besonders solche, auf denen Teile von Düsseldorf vor vielen, vielen Jahren zu sehen sind. Dieses hier zeigt einen Blick von St. Lambertus über den Hafen Richtung Süden im Jahr 1901. Rechts ist das „Düsselschlößchen“ zu sehen, ein schlimm historisierter Bau aus dem Jahr 1900, er als Ausflugslokal und Tanzschuppen diente und heute restlos verschwunden ist. Ungefähr da begann das Hafengebiet, dass sie das ganze Untere Rheinwerft entlang bis dahin zog, wo heute der Medienhafen ist. Kaum wiederzuerkennen, die schönste Stadt am Rhein. Das gilt auch für einzelne Gebäude. Zum Beispiel die Kirche, die im Hintergrund leicht links von der Mitte zu sehen ist und mit einer handschriftlichen „41“ bezeichnet ist. Trotzdem sollte jede/r, der/die Düsseldorf kennt und/oder mag oder in der Ferne an Düsseldorf denkt, wissen oder ahnen, welche Kirche das ist.

1. Wie heißt die Kirche mit der Nr. 41: Martinskirche
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» Folge 51 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 22.04.15 um 18:20 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Sinnlos, aber von einer eigenen, besonderen Schönheit...

[Gelöst] Rätselhafte Plakatwand

Rätselhafte PlakatwandIhr sehr ergebener Rätselonkel hat einst seeehr kritisch über Plakatwerber berichtet und von einem dieser Plakatverarscher eine äußerst bescheuerte Reaktion bezogen. Nicht erst seitdem hat Ihr Ergebener ein besonderes Auge auf das, was die Plakatverarscher „Außenwerbung“ oder mit maximaler Blödheit „Out-of-Home Media“ bzw. „Outdoor Media“ (echt nur mit Deppenleerzeichen) nennen. Wobei es natürlch auch eine ästhetische, ja, künstlerische Sicht auf die Großplakatwände gibt; die entsteht immer, wenn das Wetter oder kreative Jungs an den Anschlägen vergreifen und diese ganz oder teilweise abfetzen. Ein besonders schönes Beispiel für die Schönheit der Décollage befindet sich nun schon seit Jahren an einem abgelegenen Ort in der Stadt. Nur ganz selten strömen dort größere Menschenmengen zusammen, was wohl auch der Grund dafür ist, dass die zuständige Out-of-Dings-Firma dort nichts mehr anbappt. Verlängert: Die Frist zum Einreichen von Lösungen ist verlängert bis nach Ostern – unter allen Einsendern von Lösungen per Kontaktformular, die bis einschließlich Dienstag, 07.04.2015 vor 12:00 eingehen, wird der Hauptpreis ausgelost.

1. Auf welcher Straße findet sich diese Plakatwand? » weiterlesen »

» Folge 50 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 09.04.15 um 14:45 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Am besten mal eine Düsseldorf-Tour mit der Rheinbahn unternehmen...

[Gelöst] Schöne Kurven

strassenbahnSo gern Düsseldorfer über die Rheinbahn fluchen – die Bürger anderer großer Städte in Deutschland und Europa sind manchmal neidisch auf unser Straßenbahnnetz. Leider hat auch beim hiesigen ÖPNV-Monopolisten der verrückte Spartrieb zu erheblichen Qualitätseinbußen geführt, aber alles in allem kommt man mit einer Kombi aus S-Bahn, U-Bahn, Bus und Straßenbahn ganz gut durch die schönste Stadt am Rhein. Dabei gibt es eher unscheinbare Linien wie 703 oder gar die 719, aber eben auch Linien, die einen quer durch die Stadt führen. Und da hat sich Ihr/Euer ergebener Rätselonkel gefragt: Welche Linie macht die meisten Kurven? Gezählt wird nur, wenn die Gleise um mindestens 30° von der vorhergehenden Fahrtrichtung abweichen. So haben sich drei Favoriten herauskristallisiert. Und die Frage lautet also:

1. Welche Straßenbahnlinie der Rheinbahn macht auf dem Stadtgebiet zwischen den jeweiligen Endhaltestellen die meisten Kurven: 701, 706 oder 715: Die 715

Nach Zählung der Kurven auf Google Maps stand der Überraschungssieger fest: Es ist die 715 mit 19 Kurven – wobei die Endhaltestellenschleife in Unterrath als eine Kurve gezählt wird. Dass die 701 nur auf 10 (oder 11) davon kommt, nimmt nicht weiter wunder. Aber bei der 706, der Geheimfavoriten sind es selbst dann nur 17, wenn man die drei Kurven an der Endhaltestelle Am Steinberg mitzählt. Tatsächlich macht die 706 zwischen der Ecke Himmelgeister Str. und dem Brehmplatz keine Kurve im Sinne der Definition. Fräulein Kassandra hat also recht und gewinnt den Rheinbahn-Fahrschein. » weiterlesen »

» Folge 49 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 05.03.15 um 12:45 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Ein Giebel, der mit der Morgensonne strahlt

[Gelöst] Häuser mit Gesichtern

Düsselquiz vom 24.02.2015Es empfiehlt sich beim Gang durch die Stadt immer mal das Gesicht zum Himmel zu erheben. Denn dann entdeckt man nicht selten ein Detail, das einem noch nie aufgefallen ist. So ging’s mir neulich mit diesem Haus, an dem ich in meinem Leben sicher Tausende Male vorbeigelaufen bin. Die beiden Berufswappen, die der Sonnenengel hält, weisen darauf hin, welche Art Handwerker dieses Haus einst für sich und ihre Werkstätten erbaut haben. Im Sommer scheint dem Engel die Sonne bis mittags ins Gesicht, zumal sich der Giebel doch noch ein Stück oberhalb der Baumwipfel befindet. Links und rechts von diesem prächtigen Bau stehen eher unscheinbare Nachkriegshäuser. Und vor dem Haus ist im Sommer immer was los – Eiscreme gibt’s auch gleich gegenüber.

1. Wie lautet die Adresse des Hauses: Morsestraße 7 » weiterlesen »

» Folge 48 von 55 in Düssel-Quiz

» Rätsel von Rainer Bartel am 26.02.15 um 12:25 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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