Dinge, die man im Sommer so nicht sehen kann
[Klick aufs Bild macht's groß] Wer den Ort, an dem dieses Foto entstand, noch nie in echt sah, der könnte ein wenig verstört sein, denn es sieht ja wirklich aus wie ein Loch im Wasser. Und sowas gibt’s doch eigentlich nicht. Doch. Aber das abgebildete Ding ist nur in der kalten Jahreszeit zu sehen, wenn das Wasser stillsteht. Und das ist ja bekanntlich immer noch der Fall in diesem ewig langen, kalten und verschneiten Winter.
1) Was ist das: Überlauf
2) Und wo ist das: Wassergarten im Südpark
Ein bisschen Technik im Himmel
[Klick aufs Bild macht's groß] Schon klar, dass es sich hier um etwas Eisenbahnerisches handelt. Aber nicht um einen An- und Durchblick, den es überall so gibt an den Bahnstrecken der Stadt. Aber mit ein bisschen kombinatorischem Denken kann jeder, der gelegentlich S-Bahn fährt drauf kommen, wo dieser Schnappschuss aufgenommen wurde.
1) Wo genau hat man diesen Ausblick: S-Bahnhof Volksgarten
Zur Lösung ist in den Kommentaren alles gesagt.
Vom Mann und vom Tier
[Klick aufs Bild macht's groß] Und wieder einmal geht es um eine Verzierung. Dieses Mal an einem ausgesprochen prominenten Gebäude in der Stadt. Dass dieser Kasten verziert ist, belegt flüchtiges Anschauen. Was genau sich aber an den Wänden abspielt, ist merkwürdig – um es mal vorsichtig auszudrücken. Hier ist es ein verkrümmter Typ, der sich einen runden Raum mit einem, na ja, Hasen teilt – eine mir völlig unbekannte Symbolik. Aber vielleicht wissen die Kenner in der Leserschaft mehr…
1) An welchem Gebäude findet sich diese Verzierung: Carsch-Haus
Der merkwürdige Begriff "Stadtmobiliar"
[Klick aufs Bild macht's groß] Der gemeine Ressentimentist wirft ja der schönsten Stadt am Rhein, die mit vollstem Recht Landeshauptstadt ist, vor, mehr so schicki-micki zu sein. Dagegen an zu reden und zu schreiben, ist eine donquijotteske Sisyphos-Arbeit – wo doch auf Empfängerseite Bauch vor Hirn geht.
Wir Eingeborenen leben aber ganz gut damit, halten uns bevorzugt im Viertel auf und überlassen den Provinzknallis und Shoppingarabern gern die Kö und den Abschiedsjunggesellen große Teile der Altstadt. In einem Punkt haben viele Vorurteilsbeutel nicht ganz Unrecht: Im öffentlichem Raum followed Form gelegentlich so gar nicht Function – da ist dann bisweilen mehr Schein als Sein. So auch hier.
1) Was ist das, und wo findet man es: Lichtbänke am Graf-Adolf-Platz
Was hat sich der Baumeister bei dieser Verzierung gedacht?
[Klick aufs Bild macht's groß] Am 01.08.1942 wurden bei einem der schwersten Bombenangriffe des zweiten Weltkriegs auf die schönste Stadt am Rhein Tausende Häuser zerstört. Besonders im Bereich der Schwerindustrie (Oberbilk, Flingern, Lierenfeld) und entlang der wichtigen Bahnverbindungen des Güterverkehrs. Da ist es ein Wunder, dass in der Nähe der Ost-West-Strecke derart viele alte Wohnhäuser unversehrt blieben. Ja, nicht einmal die bösartige Stradtplanerei des Nazi-Ingenieurs Tamms konnten den wunderhübschen Hütten etwas anhaben. So überdauerte auch die Verzierung an diesem Gebäude, das einigermaßen versteckt und in der Nähe der erwähnten Strecke steht.
1) In welcher Straße steht das Haus: Philipp-Reis-Straße
Eine Wand, an der manche am Wochenende oft vorbei kommen
[Klick aufs Bild macht's groß] Es gibt Ecken in der Stadt, an der jede Woche buchstäblich Tausende vorbei gehen. Und sie nicht beachten. Diese Wand ist so eine Stelle. Sie gehört – so viel sei verraten – zu einem Eckhaus von historischer Bedeutung – bezogen auf die Geschichte eines weltberühmten Viertels. Tipp: Hinter der Wand gibt’s Getränke und bös was auf die Ohren.
1) Zu welchem Haus gehört die Wand mit diesem Stuck: Zum Alten Brandenburger
Und in diesem Haus an der Ecke der Bolkerstraße mit der Kapuzinergasse ist seit ewig die Kneipe “Auberge” untergebracht. [weiterlesen...]
Oder: Wie eiskalt ist dies Händchen ... im Winter
[Klick aufs Bild macht's groß] Dass dieser Düsselquiz ziemlich einfach ist, sollten geneigte Leser und Rätselfreunde als Weihnachtsgeschenk betrachten. Denn wer sich in Düsseldorf bewegt, kommt an dieser Hand bei so manchem Fußweg oder Fahrradtour nicht vorbei. Mit dem Auto ist eher schlecht. Der Mann von der Hand war bekannt für seine handreichende Art. Und für seine besondere Art zu reden. Und für sein Lieblingsspiel. Und für einen Konflikt mit einem großen Deutschen vor langen, langen Jahren. Und für seine zwei wichtigen Ämter. Hab ich was vergessen? Bestümmt…
1) Zu welcher Statue gehört die Hand: Johannes Rau
Saisonbedingte Unordnung an auch sonst mild chaotischen Plätzen
[Klick aufs Bild macht's groß] Ausnahmsweise geht es heute im Düsselquiz nicht um ein Wo, sondern um ein Was. Denn an welcher Stelle exakt die abgebildeten Gegenstände rumlagen, ist unerheblich – es wird in der Stadt etliche Orte geben, an denen ähnliche Dinge zu sehen waren. Ich fand diese Sachen pittoresk genug zum Knipsen und habe mich beeilt, weil das Motiv rasch wieder verschwunden war.
1) Wozu gehören diese Gegenstände: Zum Weihnachtsbaumverkauf