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Diese Halle wird bald nicht mehr da stehen...

Kenner nennen ihn GetränkeTÜMPEL

getraenketempelEs ist ein Privileg für jeden Biertrinker, einen Getränkemarkt quasi im Hinterhof zu haben. Das weiß ich, seitdem ich vor gut zehn Jahren ins Viertel zog. Denn seit dieser Zeit bin ich Stammkunde bei der Institution, die sich selbst “Getränketempel” nennt, von Kennern aber liebevoll “Getränketümpel” genannt wird. Mal eben einen Sixpack im Rucksack zu holen, ist genau so bequem, wie sich die Sackkarre zu schnappen, um ein paar Kästen um die Ecke zu kutschieren. So lernte man die Besitzer kennen (als die diese Filiale noch selbst betrieben) erlebte Trennungen mit und neue Partner kennen, und dann war da natürlich noch Lucky, den Getränke-Beagle, der tun und lassen konnte, was er wollte. Nun wird die angeranzte, aus Backsteinen gemauerte Halle mit dem Well-Eternit-Dach bald nicht mehr existieren. » weiterlesen »

» Folge 30 von 30 in Empfehlungen

» Bericht von Chefred am 19.09.12 um 11:31 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Und jetzt mal ganz was anderes im diesjährigen Sommerloch...

[Ergänzt] Auf der Suche nach den idealen Cevapcici

cevapcici_testOkay, dies ist ein Geständnis: Ich LIEBE Cevapcici! Ja, ich fahr voll ab auf die kleinen, würzigen Hackröllchen aus der ohnehin weit unterschätzten Balkanküche. Wie ich es auch anstelle, mir gelingen die Dinger selbst nie so richtig. Entweder die schmecken nicht richtig oder ich krieg die Würstchenform nicht hin – oder beides. Deshalb bin ich bei diesem Gericht auf fremde Quellen angewiesen.
Über den Josef in der Düsseldorfer Altstadt habe ich bereits berichtet, aber natürlich krieg ich meine Hackefinger auch woanders. Und weil ich in letzter Zeit mehrfach Cevapcici auswärts und vom Bestelldienst verputzt habe, dachte ich mir: Pöh, wenn andere Bilker Pizzerien testen, kann ich mich ja wohl mit meinem Lieblingsimbiss befassen. Um es vorwegzunehmen: Es gibt keinen eindeutigen Sieger. Ergänzung: Den Wirt vom TuRU-Vereinsheim hatte ich vergessen – siehe ganz unten! » weiterlesen »

» Folge 29 von 30 in Empfehlungen

» Testbericht von Chefred am 27.07.12 um 20:45 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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Mein idealer Lebenzweck ist Borstenvieh und Schweinespeck...

Cevapcici beim Josef

beim_josefBitte, liebe hochverehrte Vegetarier/innen und auch Veganer/innen, lest jetzt mal weg. Auch ihr Gourmentnasen, die ihr gern was Schickes an was Nettem esst, geht einfach weiter. Denn diese Empfehlung richtet sich an die Freunde des gegrillten, gebratenen, gesottenen Fleisches, vorwiegend dem vom Schwein. Also jene, denen auch die Fritte selbstverständlich zur Mahlzeit gehört. Kurz gesagt: Dieser Beitrag wendet sich an die letzten verbliebenen Fans der guten, alten Balkanküche. Und die herrschte seinerzeit über die ganze Düsseldorfer Altstadt. Lange bevor irgendwelche Italiener ihre Pizzen (Ekel Alfred: “vollgepisste Wolldecke”) an den hungrigen Trinker brachten, nahmen die Besucher der längsten Theke vor allem Cevapcici, Pljeskavica, Raznjici, Grillteller, Schweinesteaks und -leber, Spießbraten und derlei gut Gewürztes gern zu sich. Pommes kamen da gerade erst auf, also nahm man Djuvec dazu, da waren alle Vitamine drin. Der Hühnerhugo mit seinen gebratenen Vögeln war eher was für Feingeister. Und Griechenbuden gab’s überhaupt noch nicht. Also boomten Imbisse, die nach heutigen Maßstäben keine waren. » weiterlesen »

» Folge 28 von 30 in Empfehlungen

» Nostalgiekiste von Chefred am 11.04.12 um 13:47 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Fotoausstellung in der "Diele", Düsseldorf, Bilker Allee 22

Sandras Bilder – direkt aus dem Block

msv_f95_2011[Klick aufs Bild macht's groß] Sportfotografen machen Sportfotos, Fußballfotografen machen Fußballfotos – alles hunderttausendmal gesehen, langweilig. Und was macht unsere Fortuna-Fan-Freundin Sandra? Die macht einzigartige Fotos direkt aus dem Block, mitten aus dem Herz der Kurve. Bei den Anhängern der glorreichen Fortuna sind ihre Bilder im Flickr-Stream mit dem schönen Namen Liveitdown mittlerweile Kult. Nach jedem Spiel schaut man schnell nach, wie toll die Fotos wieder geworden sind. Nun eröffnet Sandra ihre erste Fotoausstellung mit einer Auswahl der tollsten Bilder von Heim- und Auswärtsspielen, die genau die Emotionen transportieren, die Sitzplatzhocker und Sofakartoffeln nie erleben werden:

F95 – Supporter – Ein Blick dahinter
ab 14.03.12 in der “Diele – die Eismacher
Bilker Allee 22, 40219 Düsseldorf

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» Folge 27 von 30 in Empfehlungen

» Empfehlung von Chefred am 14.03.12 um 13:37 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton,Fortuna
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Wer seinen Wohnsitz wechselt, der kann was erleben

Umziehen. Umzug. Umgezogen.

umzug_2011Nein, dieser Umzug kam nicht einem Drittelbrandschaden gleich. Eher im Gegenteil: Dank einer fantatsischen Teamleistung des bewährten Umzugsunternehmens “Sägewerk” gestaltete sich der Transport der Möbel und Sachen von A nach B extrem schadarm und entspannt. Begonnen hatte das Abenteuer damit, dass die Traumwohnung plötzlich und unerwartet frei wurde. Nach kurzer Besichtigung und Bewerbung bei der Wohnungsverwaltung war der Mietvertrag schon Mitte November unterschrieben. Wir hatten uns auf einen Mietbeginn zum 01.12. geeinigt, aber einem Beginn der Mietzahlung erst zum 01.01.12 – die Bude sollte noch im alten Jahr aus der Leerstandsstatistik. Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren schon einmal im selben Komplex in einer ganz ähnlichen Wohnung gelebt. Vorstechendstes Merkmal sind die beiden Terrassen – je eine nach Osten und nach Westen. » weiterlesen »

» Folge 26 von 30 in Empfehlungen

» Erlebnisaufsatz von Chefred am 13.01.12 um 13:35 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Als die Rainer'sche Post mal ein paar Stunden nicht erreichbar war...

Blackout

Als ich heute morgen das aktuelle Wetter eingeben wollte, erkannte mich die hiesige WordPress-Installation nicht mehr als rechtmäßigen Administrator. Nach einem Abarbeiten der üblichen Checkliste wurde klar, dass irgendwo in der MySQL-Datenbank was schiefgelaufen sein musste – ein gestern testweise installiertes Plugin stand unter Verdacht. » weiterlesen »

» Folge 25 von 30 in Empfehlungen

» Hinweis von Chefred am 11.10.11 um 20:14 » in Rubrik(en): Interna
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Wo man noch von freundlichen, kompetenten und motivierten Menschen bedient wird

Schaffrath: Möbel und Kram

Früher sagte man “Wir gehen Möbel kaufen”, seit gut 30 Jahren heißt es nur noch “Lammana IKEA fahren”. Die von Marketingsfuzzis auf nett getrimmte Globalkette hat für den radikalen Kahlschlag unter den lokalen Möbelhäusern gesorgt. Fachverkäufer braucht man nicht in den Riesenhallen, bloß Leute, die am Computer die richtigen Zahlen eintippen können. Übriggeblieben sind nur die deutschen Möbelhäuser, die a) ebenfalls auf Größe und b) auf Filialen gesetzt haben. Eines der Unternehmen, das dem schwedischen Monster, das eine ganze Wohnkultur zerstört hat, um sie durch ein weltweit gleiches Muster zu ersetzen, Widerstand leistet, ist die Firma Schaffrath aus Mönchengladbach. Seit mehr als 25 Jahren gibt es eine große, gut erreichbare Filiale an der Aachener Straße, unweit vom Südring. Und ich gestehe mit Freuden, dass ein Großteil meines Mobiliars von denen stammt. Bevor es an die Details geht, deshalb mein Appell: Kauft Möbel bei Schaffrath! » weiterlesen »

» Folge 24 von 30 in Empfehlungen

» Bericht von Chefred am 02.10.11 um 13:39 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Wirtschaft
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Lasst euch nicht von Fernsehköchen veräppeln!

Handwerkszeug für Familienköche

Wie hier regelmäßig und unschwer zu erkennen, koche ich gerne. Es ist das einzige Handwerk, das ich im Griff habe und das mir Spaß macht. Ansonsten habe ich zwei linke Hände und muss mich auf Sachen wie das Eindrehen einer Scraube echt konzetrieren. Wer mich “Hobbykoch” nennt, kriegt Ärger. Wenn überhaupt, dann lasse ich mich “Familienkoch” nennen. Denn ich koche im Schnitt an fünf bis sechs Tagen die Woche für uns. Und hänge einer pragmatischen Küche an. Also eher Jamie Oliver als Ferran Adrià, am nächsten ist mir aber inzwischen Nigel Slater – dazu ganz unten mehr… Damit will ich ausdrücken, dass diese ganzen ambitionierten Hobby-Chefs mit ihrem ganzen Tüddelü und den Sterne-Restaurant-Menüs auf einem anderen Kontinent wohnen. Ich will schmackhafte, gesunde Mahlzeiten für zwei bis sechs Esser zubereiten, mehr nicht. Also ist mir das Handwerkliche am wichtigsten. Ganz grundsätzlich gehören zum Handwerk neben der Erfahrung die Organisation und das Handwerkszeug. » weiterlesen »

» Folge 23 von 30 in Empfehlungen

» Bericht von Chefred am 01.09.11 um 21:18 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Feuilleton
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