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Zwischen Pizza-Taxi, Lieferando und Foodora

Essen liefern lassen – deine Favoriten

pizzataxiSo ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern, wann ich mir die erste Pizza habe liefern lassen. Es wird in den Achtzigerjahren gewesen sein. Also der Ära, in der ein Pizzakarton zum Klischee des Computer-Nerds unbedingt dazugehörte. Denn populär genug, um in einem Webespot im Zentrum zu stehen wurden Bringdienste erst ab etwa 1990 – wer erinnert sich nicht an „Pizza für Jonas Wagner„? Tastsächlich gab es aber die ersten Pizzaboten schon 1978 oder 1979 – und zwar in München, der Computer-Hochburg jener Jahre. In Düsseldorf wird es wohl so um 1985 herum begonnen haben. Jedenfalls erinnere ich mich nicht daran, dass unsere Programmier-Jungs bei Data Becker schon von angelieferter Mafiatorte ernährt hätten. Wie auch immer: Pizza war das erste, was man sich an Nahrung ins Haus bringen konnte. Erst waren es nur zwei, drei Pizzerien, die einen Wagen losschickten, nachdem man telefonisch geordert hatte. Dann waren es viele, deren Speisekarten man zuhause in der Küche neben den Kochbüchern im Regal verwahrte. Als nächste kamen die Ketten und die Pizza-Services, die kein eigenes Lokal mehr hatten – etwa Telepizza – oder nur einen Tisch mit drei Stühlen für die unvermeidbare Laufkundschaft.
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» Folge 38 von 38 in Empfehlungen

» Umfrage von Rainer Bartel am 28.08.15 um 22:02 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,The Düsseldorfer
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Und die Schuhe gibt's zurück in einer Papiertüte

Nostalgie beim Schuster

schusterEs gibt ja diese anrührenden Momente, wenn einem etwas begegnet, was so ist, wie es früher immer war. Zum Beispiel dieser Quittungszettel eines Schusters in Eller. Eine Erinnerung an die Kindheit, an die Fünfziger- und Sechzigerjahre, als man ja seine Schuhe noch regelmäßig bei besohlen oder reparieren ließ. Damals ging man zum Schuster und nicht zu einem Serviceladen, wo es man sich auch Schlüssel nachmachen und allerlei Kram kaufen konnte. Und das war schon ein Fortschritt. Mein ausgesprochen geiziger Onkel hielt sich eine kleine Schusterwerkstatt in der Besenkammer. Die bestand aus einem Dreifuß aus Gußeisen, einer Auswahl an Gummiabsätzen und Sohlen, einer ebenfalls metallenen Schneideunterlage und einem sehr scharfen Messer sowie einem speziellen Hammer, einer Nietzange, verschiedenen Nägeln und Nieten. Dazu eine Dose mit Klebstoff, dessen Duft einen high werden ließ. Onkel Walter reparierte die Schuhe also selbst. » weiterlesen »

» Folge 37 von 38 in Empfehlungen

» Kurzbericht von Rainer Bartel am 15.08.15 um 16:11 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,The Düsseldorfer
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Alle lieben Schmidt – der Film über ALS

als_larspapeAls sich vor gut einem Jahr jede Menge A-, B- und Z-Promis sowie ambitionierte Amateure serienweise kaltes Wasser über die Rübe gossen, hieß das „Ice Bucket Challenge“ und sollte irgendwie die Forschung rundum ALS unterstützen. Außer massenhaft vergilbte Selfies ist davon wenig geblieben. So wenig, dass der in Berlin lebende Düsseldorfer Filmemacher Lars Pape und sein Partner Holger Schürmann beschlossen, einen Film zu dieser schrecklichen Krankheit zu machen. Anlass auch eine Erinnerung: Vor 15 Jahren starb Lars‘ Mutter an den Folgen von ALS; genau wie vor acht Jahren der große Düsseldorfer Künstler Jörg Immendorff. Hauptfigur im Fim wird Bruno Schmidt sein, selbst von der amyotrophe Lateralsklerose betroffen, der noch einen großen Wunsch hat: Deutschland einmal ganz per Fahrrad zu durchqueren. Und dabei will ihn das Filmteam begleiten – mit dem Ziel über die ALS aufzuklären und die Möglichkeiten des Umgangs mit ALS aufzuzeigen. 20.000 Euro müssen per Crowdfunding auf Startnext.com zusammenkommen, damit das Projekt gestartet werden kann. Schon mit 10 Euro kann jeder Lars Pape und Holger Schürmann bei ihrem Vorhaben unterstützen. The Düsseldorf ist jedenfalls schon bei den Unterstützern…

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» Empfehlung von Rainer Bartel am 31.07.15 um 15:37 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,The Düsseldorfer
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Love music, hate fascism

Hingehn! Rock gegen Rechts im Volksgarten

rgrBereits zum dritten Mal findet am Samstag (01.08.2015) ab 15:00 auf der Ballonwiese im Volksgarten das Open-Air-Konzert unter dem Motto „Rock gegen Rechts“ statt. Am Start sind Kaput Krauts, 100blumen, Conyo, The Porters und Esther Bejarano & Microphone Mafia, um lautstark deutlich zu machen, dass im schönen Düsseldorf kein Platz für Rassisten ist. Wer das auch findet, muss da hingehen! Es ist draußen, es ist umsonst, und viele nette und antirassistische Menschen geben sich ein feines Stelldichein.

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» Hinweis von Rainer Bartel am 29.07.15 um 20:52 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,Service,The Düsseldorfer
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Die handgemachte Musik hört nie auf...

Acoustic Summer – das feine Festival in Flingern

acousticsummerWer das große Vergnügen hatte, im Januar dem Acoustic Winter Festival beizuwohnen, der wird sich schon lange auf das sommerliche Gegenstück freuen. Impressario Tommy Kirchmann hatte ja eine Fortsetzung angekündigt und präsentiert eine tolle Liste an Musikanten für den Nachmittag und Abend des 22.08.2015 im Weltkunstzimmer an der Ronsdorfer Straße zusammengestellt. Von 15:00 bis 22:00 wird an der frischen Luft gesungen und gespielt, ab 22:00 geht’s drinnen weiter. Übrigens: Da es sich um ein kleines, feines Festival in Flingern handeln soll, ist die Zahl der Zuhörer auf 500 begrenzt – jetzt den Vorverkauf zu nutzen, ist also dringend angeraten. Mit ein bisschen Nachdenken kann man natürlich auch den Song-Quiz von heute lösen und mit ein wenig Glück zwei Tickets für das Acoustic Summer Festival gewinnen. Weitere Infos in der offiziellen Pressemitteilung: » weiterlesen »

» Folge 34 von 38 in Empfehlungen

» Empfehlung von Rainer Bartel am 28.07.15 um 14:32 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,Service,The Düsseldorfer
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Umfrage mit Gewinnspiel: Und welches ist deine beste Pizza der Stadt?

[Gewinner!] Die beste Pizza der Stadt!

GinoEs steht nicht zu erwarten, dass die Existenz von „What’s Pizza“ zu einer größeren Pizzafizierung der Stadt führen wird, so wie das Schwesterhaus „What’s Beef“ zur flächendeckenden Burgerisierung Düsseldorfs geführt hat. Denn die schönste Stadt am Rhein hat schon seit Jahrzehnten eine sehr vielfältige, lebendige Pizzaszene, die in den frühen Sechzigerjahren in der Altstadt begann. Ich erinnere mich, dass mein Bruder eines Sonntags davon berichtete, er habe am Abend zuvor in der Altstadt ein Stück Pizza gegessen – und er uns erklären musste, was das ist. Selbst zehn Jahre später bezeichnete Ekel Alfred in der legendären Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“ die italienische Spezialität als „vollgepisste Wolldecke“. Da hatten die Deutschen aber schon recht viel Erfahrung mit dem Fladen, die nicht wenige aus dem Urlaub kannten. Außerdem hatte gerade Düsseldorf mit seiner langen Tradition italienischer Zuwanderer schon die erste große Welle an Gründungen von Restaurants hinter sich. Wobei die Pizza zunächst keine große Rolle spielte. Wie die Steinofentorte ja selbst in Italien viel weniger verbreitet war (und ist) als der Normaldeutsche meint. Wobei der Begriff „Pizza“ ab etwa 1950 eine erhebliche Umdeutung erfahren hat; was wir heute so nennen, ist die neapolitanische Variante einer uralten Speise aus Getreide. » weiterlesen »

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» Gewinnspiel von Rainer Bartel am 01.07.15 um 19:06 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,The Düsseldorfer
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Das bestbesuchte Jazz-Festival Europas

Jazz-Rally 2015: Jetzt Button im Vorverkauf sichern!

jazzrallySeit 1993 lockt die Düsseldorfer Jazz Rally im Frühsommer bis zu einer Viertelmillion Zuhörer und mehr mit ihrem einzigartigen Konzept in die schönste Stadt am Rhein. Die Idee ist und bleibt, dreieinhalb Tage lang an Dutzenden von Orten in der Stadt (Schwerpunkt: Altstadt) Jazzmusiker unterschiedlichster Stilarten auftreten zu lassen, deren Konzerte man besuchen kann, wenn man den „Button“ der Jazz-Rally (Vorverkauf 32 Euro, Tageskasse 40 Euro) erworben hat und vorzeigt. Hinzu kommen Open-Air-Gigs am Burgplatz und anderswo, die schlicht und einfach kostenlos sind. Schließlich finden parallel auch Jazz-Konzerte statt, deren Besuch separat bezahlt werden muss. Bewährt haben sich Reservierungskarten für das Festivalzelt am Burgplatz – für je 5 Euro kommt der geneigte Besucher garantiert rein zum Auftritt seiner Wahl. Jazz-Rally-Veteranen werden sich an heillos überfüllte Zelte bei extremen Temperaturen erinnern, bei denen der Zuschauerschweiß von den Dachbahnen tropfte… » weiterlesen »

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» Empfehlung von Rainer Bartel am 21.04.15 um 13:18 » in Rubrik(en): Kultur und Pop,Service,The Düsseldorfer
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Von Traditionen und neumodischem Kram

Es gibt Eis, Düsseldorf!

Unbehaun - Traditionseis auf der Aachener StraßeSchon klar, Dutzende Leser werden hier kommentieren und schreiben: „Aber ihr habt meine Lieblingseisdiele nicht erwähnt!“ oder „Das Eis-Café So-und-so ist aber viel älter/besser/bunter/breiter“. Und genau das haben wir im Sinn, nämlich eine große Sammlung der beliebtesten Speiseeiszapfstellen der Stadt. Wobei dieser Beitrag den traditionellen Gelaterien gewidmet ist und den ganzen neumodischen Kram ignoriert. Vor allem diese Eis-Cafés für Hipster, die irgendwas mit „Manufaktur“ oder „Fabrik“ heißen müssen. Darauf stehen wir ebenso wenig wie auf dieses Frozen-Yoghurt-Mode-Zeugs. Hier geht es um Milch- und Fruchteis, das immer noch gemacht wird, wie vor 40, 60 oder gar 100 Jahren. Denn das älteste Eis-Café Düsseldorfs existiert tatsächlich schon mehr als ein ganzes Jahrhundert. Deshalb beginnen wir unsere Rundreise auch damit: Das Eis-Café Da Forno auf der Schwerinstraße in Pempelfort. » weiterlesen »

» Folge 31 von 38 in Empfehlungen

» Bericht von Rainer Bartel am 10.04.15 um 17:53 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,The Düsseldorfer
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