Waxing-Studios sind Goldgruben: Viel Kohle fürs Haareausreißen
Update: Abzess.de legt nach und bringt heute einen weiteren Intimrasur-Beitrag – sogar in den Hauptteasern! Liegt’s daran, dass das Kölner sind?
Es ist ja nicht das erste Mal, dass der Kölner Express auf seiner Website Reklame macht, ohne dass dies dem Leser deutlich gemacht wird. Besonders gern machen die Schreibfinken das für Bordelle, dubiose Partys und sonstigen Schmuddelkram. Ob nun das professionelle Ausreißen von Haaren im Genitalbereich und anderen Körperregionen zum Schmuddeligen gezählt werden muss, darf diskutiert werden. Dass aber die Intimenthaarung im Express-Kontext etwas Schmuddeliges an sich hat, steht fest. Worum geht’s? Der nicht genannte Verfasser des “Artikels” macht mit der Frage auf, was denn die Intimrasurtrends sind. Und kommt zu dem Schluss, dass es egal ist, so lange man entweder den richtigen Rasierer hat oder ins Waxing-Studio rennt.
Mündige Bürger versehen Wahlplakate mit Dollarzeichen
Das Internet ist ein guter Ort, die eigene Blödheit öffentlich auszustellen. Auch für “Journalisten”. EXPRESS.de bietet dieser Spezies ganz offensichtlich eine prima Plattform. Wobei letztlich nicht klar ist, ob Fälle wie der folgende unter Dummheit abzubuchen sind oder unter Bosheit. Jedenfalls hat irgend so ein Schreibfink heute die Zeile “Vandalismus im Wahlkampf” erdacht und über einen Beitrag gesetzt, indem darüber berichtet wird, dass mündige Bürger Wahlplakate mit Dollarzeichen bekleben. [weiterlesen...]
Kölner EXPRESS setzt Prioritäten
Wenn früher ein alter Dreimaster sank, dann kamen die Ratten schon Stunden vorher an Deck, und eine alte Seemannsweisheit sagt, dass der Rattenkönig dann das Ruder übernimmt. Nun geht es ja mit der Auflage des kölschen Boulevardklopapiers seit Jahren bergab, und ob in der Redaktion überhaupt noch Journalisten werken, muss angesichts der “Qualität” der Beiträge stark bezweifelt werden. [weiterlesen...]
Boulevardblatt freut sich auf Katastrophe
Mal grundsätzlich: Wenn im ehemaligen Armeepuff der Römer, dem verbauten Städtchen am Rhein mit dem Hauptbahnhof in Form einer missgestalteten Kapelle ein Boulevardblatt gemacht wird, dann kann das nur noch blöder, flacher, sensationsgeiler werden als die BILD. Das stellt der so genannte “EXPRESS” ja dauernd unter Beweis. Nun haben selbst seriöse Meteorologen für heute Nacht und morgen tagsüber im Rheinland ergebliche Schneefälle mit Sturm prophezeit. Als diese Vorhersage am Dienstag aufpoppte, machten die Schreibfinken der BILD daraus gleich einen Blizzard, denn BLIZZARD hört sich doch gleich gefährlicher, ja, katastrophiger an. [weiterlesen...]
Qualitätsjournalismus á la EXPRESS
Das kölsche Boulevardklopapier hat einen neuen Webauftritt. Natürlich hat man bei BILD abgekupfert, aber – wie meistens – schlecht. So leidet EXPRESS.de seit Tagen unter Schluckauf inkl. 404-Fehlern. Ohne die Sache zu vertiefen: Ein Blick in den Seitenquelltext macht viele Web-Entwickler herzlich lachen. Was hat man noch verändert? Sagen wir mal so: Alles, was am Design hässlicher gemacht werden konnte, wurde auch hässlicher gemacht – man schaue sich bloß mal das verwendete Rot auf verschiedenen Notebook-LCDs an… Auch inhaltlich haben es die EXPRESSionisten es geschafft, einiges zu verschlimmbessern. Obwohl das Blatt ja auch außerhalb des Kapellenstädtchens gelesen wird, hat man den Fokus noch mehr auf die Merkwürdigkeiten dieses Ortes gerichtet. So muss sich der geneigte Düsseldorfer Online-Leser nun tagtäglich im Aufmacher was vom Äff-Zeh erzählen lassen. [weiterlesen...]
Euphemismus des Jahres: Ästhetische Intim-Chirurgie
Nein, EXPRESS.de macht nicht nur Werbung für den Puff, sondern auch Reklame für einen Muschi-Schnippler. Und der darf dann noch das hier sagen:
Die in seiner Praxis am häufigsten gewünschten Eingriffe sind Korrekturen der inneren und äußeren Schamlippen. ‘Die inneren Schamlippen werden im Regelfall durch eine OP mit Schnitt verkleinert, die äußeren vorwiegend mit Fettabsaugung reduziert oder mit Eigenfetttransfer gestrafft.’ Auch Vaginalverengungen und -straffungen werden immer wieder angefragt. ‘Daraus resultiert ein deutlich verbessertes Lustempfinden.’
[Quelle: EXPRESS.de]
Über den Sinn und Unsinn solcher “Operationen” soll hier nicht diskutiert werden. Dass aber solche Typen ihr unwürdiges Handwerk auch noch so simpel PR-technisch verbreiten können, macht schon ärgerlich.
Hells-Angels-Hochzeit in der Düsseldorfer Altstadt
Bei den Schreibfinken der Boulevardblätter gibt es oft nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie sind zu blöd, oder sie schreiben ihr Zeuch mit voller Absicht. Was beim EXPRESS-Redakteuer Colja Schliewa vorliegt, sollte er sich morgens vor dem Spiegel selbst beantworten. Denn heute findet sich auf EXPRESS.de ein Beitrag mit der euphemistischen Überschrift “Super-Treff der Biker in der Altstadt“, den er verzapft hat. Hinterlegen wir die Fakten (siehe auch RP-Online zum selben Thema): Am Samstag hat sich ein Mitglied des Hells-Angels-Charter “Midland” mit einer altstadtbekannten Dame verheiraten lassen. Und zwar in der Rockkneipe namens “Engel” (ehemals “Weißer Bär“). Zu diesem Anlass fielen über 150 Mitglieder der Vereinigung ein, was einen mordsmäßigen Polizeieinsatz hervorrief. [weiterlesen...]
Wie nennt man diesen Beruf?
Sie können es nicht lassen, die Insassen der Düsseldorfer EXPRESS-Redaktion. Wann immer dieser Mensch auftaucht, der Ammer heißt, Partykönig genannt wird und einem nicht näher definierten Beruf nachgeht, präsentieren die Macher des hiesigen Lokalteils einen kleinen Jubelbeitrag. Dieses Mal hat dieser Typ in der Düsseldorfer Nachtresidenz seinen 48. Geburtstag gefeiert – der verantwortliche Schreibfink hat in der Headline dazu das Wort “Köln” beigetragen. Als ob er sich für die Sache schämen würde, hat er den “Artikel” nicht namentlich gekennzeichnet. [weiterlesen...]