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Immer mehr F95-Fans finden die Zweite Liga viel schöner

Fortuna: Aufstieg? Ach, lass mal lieber…

Relegationsspiel in Berlin im Mai 2012Das Schöne am Aufstieg ist ja eigentlich die Aufstiegsfeier. Beziehungsweise: die Aufstiegsfeiern. Weil aber gewissenlose Arschgeigen uns Fortuna-Freunde anno 2012 durch advokatische Winkelzüge um die Feierei betrogen haben, war das Schönste am Aufstieg der glorreichen Fortuna in die Erste Liga die Woche der Relegationsspiele. War schon der Sieg im Berliner Nazistadion gegen die mit Bahngeldern zusammengekaufte Söldnertruppe der Hertha ein Spiel, an das man ein Leben lang denken wird, wenn man es miterleben durfte, schlug das Rückspiel im Rheinstadion alles. Nur kam am Ende nach dem 2:2 eben kein Aufstieg dabei heraus, sondern tagelanges Starren auf Live-Ticker aus irgendwelchen DFB-Gerichten. Ihr ergebener Berichterstatter wird Hertha BSE samt Preetz und diesem Anwalt dafür auf ewig hassen, so viel ist sicher. Ob der sofortige Abstieg ein Resultat des Geplänkels und der damit erheblich verzögerten Saisonvorbereitung war, sei dahingestellt. Das Jahr in dem, was verblödete Spochtrepochter gern das “Oberhaus” nennen, war auch so nicht wirklich schön. Inzwischen nennen die Manager des Soccer-Entertaiment-Businesses diese Liga ein “Premiumprodukt” und denken an nichts anderes mehr als Vermarktung, Vermarktung, Vermarktung. » weiterlesen »

» Folge 87 von 87 in Fußballwochenende

» Bericht von Rainer Bartel am 18.04.15 um 15:11 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
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Wie ein Düsseldorfer Fußballverein praktische Flüchtlingspolitik macht

Fußball für Flüchtlinge

Enzu Conde mit seinen Trainern von den Sportfreunden GerresheimBeim Spiel der glorreichen Fortuna gegen die Lauterer hatten wir bei uns im Block vor Anpfiff eine Diskussion rund um Flüchtlinge, die zu uns kommen. Da ergriff einer aus einem Neusser Vorort das Wort, von dem ich das folgende nie erwartet hatte. Er erzählte, dass es im Dorf erheblichen Widerstand gegen die Ansiedlung von Flüchtlingen gäbe. Und da habe er in der örtlichen Gaststätte laut gefragt (Zitat) “Ob ihr Bauernköppe eigentlich noch alle ganz dicht seid? Meint ihr wirklich, jemand verlässt freiwillig seine Heimat oder gar seine Familie, um möglicherweise zu ersaufen?” Er werde jedenfalls mit seinen Jungs (die Söhne und Freunde) demnächst mal abends beim nahegelegenen Flüchtlingsheim vorbeischauen, paar Fußbälle im Gepäck, um die dort Wohnenden zu fragen, ob sie nicht Lust auf ein bisschen Bolzen hätten – “wenn ich die Bälle zeigen, muss ich deren Sprache gar nicht können.” Ihren sehr ergebenen Fortunafreund und Berichterstatter rührte die Sache so, dass er dem Neusser Vorortsburschen die Hand drücken musste. Bei all dem Hass, der quer durch Deutschland Kriegs- und auch Armutsflüchtlingen entgegenschlägt, bei allen Brandanschlägen auf Wohnheimen für Flüchtlinge, machen so etwas Hoffnung. Und vielleicht ist ja gerade der Fußball die Kraft der Integration. Dafür spricht auch, was sich die Leute von den Sportfreunden Gerresheim ausgedacht haben. Die veranstalteten am 11.04.2015 ein Freundschaftsspiel zwischen einer Auswahl der SF und einer Mannschaft aus Bewohnern des Flüchtlingsheims. » weiterlesen »

» Folge 86 von 87 in Fußballwochenende

» Bericht von Rainer Bartel am 18.04.15 um 14:24 » in Rubrik(en): Lokalpolitik,Spocht,The Düsseldorfer
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Schulte und Kall müssen trotzdem raus aus dem Vorstand!

F95 vs Lautern 1:1

f95_lauternDa hat der sinnlose Schulte am Tag vorher aber noch ganz schnell den Kopp aus der Schlinge gezogen und rasch einen Trainer präsentiert. An einem Sonntag, sehr ungewöhnlich. Aber das konnte zumindest zwei Gruppen Fans nicht einlullen, die dann doch entsprechende “Schulte raus”-Banner über dem 41er und dem 33er präsentierten. Was wiederum bei nicht wenigen die Frage aufwarf: Warum? Denn es ist schon auch das, was man in der Virtuellwelt eine “Filterblase” nennt, in der sich die Wutfans per F95-Forum und Facebook-Gruppen an Shitstürmchen versuchen. In der Echtwelt da draußen tut das die Mehrheit nicht und ist also auch nicht auf dem Stand der Dinge. Da zählt dann mehr die ganz persönliche, oft von Fakten nicht verschleierte Wahrnehmung. Und die sieht bei einer breiten Mehrheit, dass es sich da unten auf dem Rasen um eine seelenlose Söldnertruppe handelt, in der man eigentlich nur den Axel, den Tuggi, den Ihlas, den Charlie und – wenn er denn im Kader ist – den Lumpi ausnehmen muss. Was natürlich Quatsch ist. Natürlich ist das “Involvement” (so nennt man das im Manager-Denglish) der verschiedenen Spieler unterschiedlich hoch, und selbstverständlich gibt es darunter auch einige, denen das Hemd näher ist als das Sakko. Aber denen dann so etwas Bescheuertes wie Eierlosigkeit vorzuwerfen oder gar einzufordern, die müssten froh sein, “unsere Farben” tragen zu dürfen, ist mindestens dumm. Zumal das Team gestern gezeigt hat, dass es a) ein Team ist und sich b) mit voller Kraft in den Kampf werfen kann. » weiterlesen »

» Folge 85 von 87 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 14.04.15 um 09:40 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
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Als wir Fans noch der Verein waren

Ach, die schönen Fortuna-Jahre…

nikolausiNein, es geht nicht um die Zeit des Pokalsiegs und der Titelverteidigung samt Europapokalendspiel in Basel. Oder überhaupt die goldenen Siebziger, wo die Fortuna auch schon mal Dritter vor dem Wuppertaler SV wurde – in der Ersten Bundesliga. Es geht um den unaufhaltsamen Aufstieg der glorreichen, aber launischen Diva nach dem Absturz nach ganz unten – dem Werk gewissen- und/oder ahnungsloser Vereinsoffizieller. Und eigentlich beginnen diese schönen Jahre mit einem Abriss beziehungsweise einem Abrissspiel. Denn das Drum und Dran der letzten Partie im legendären Rheinstadion wurde von Fans organisiert. Also von Anhängern des Vereins. Von Menschen, denen die Fortuna ein Teil ihrers Lebens und ein wichtiges Stück Heimat war und ist. » weiterlesen »

» Folge 84 von 87 in Fußballwochenende

» Erinnerungen von Rainer Bartel am 13.04.15 um 18:10 » in Rubrik(en): F95
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Fortuna wieder in den falschen Händen

FC St. Pauli vs F95 4:0

Fortuna-Fans bekamen ihre eigene TribüneEs ist nicht leicht, den Verein des Herzens zu lieben, wenn er von einer solch verkommenen Truppe repräsentiert wird, die man weder “Team”, noch “Mannschaft” nennen mag. Es ist auch nicht leicht, zum eigenen Verein zu halten, wenn dieser wieder einmal in die falschen Hände gefallen ist. Die falschesten aller Hände gehen bekanntlich erstmal für länger in den Knast. Vor gut viereinhalb Jahren waren es erneut falsche Hände, die uns Fans beinahe die Freude an der Fortuna genommen hätten. Und dieser Tage sitzen zwei extrem falsche Hände nebeneinander im Vorstand. Der eine heißt Dirk Kall, war mal mittelerfolgreicher Vertriebsmanager bei der Telekom und hat einen Faible für das Wort “nachhaltig”. Manche sagen auch, er habe einen Faible für Worthülsen und sei vor allem dadurch für das Amt des Vorstandsvorsitzenden prädestiniert. Der andere heißt Helmut Schulte und ist in persona das größte Fortuna-Missverständnis seit Thomas Berthold. Dieser Mann, der gern beim Rapid Wien war, weil er dort mehr so in Kaffeehäusern rumlungern konnte, hat bei der Zusammenstellung des aktuellen Kaders nicht nur jeden handwerklichen Fehler gemacht, den man sich vorstellen kann, sondern alles, was die Fortuna ausmacht, mit Fleiß ignoriert. » weiterlesen »

» Folge 83 von 87 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 07.04.15 um 13:37 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
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Fortuna-Fans manisch depressiv...

F95 vs Darmstadt 2:0

achnurLässt sich ein Fußballspiel wirklich objektiv vermessen? Ja, sagen die Statistiker und legen Tabellen um Tabellen vor: Wer wie weit gelaufen, wie oft gepasst oder erfolgreich zweigekämpft und und und. Aber so wenig wie eine komplette DNA-Auflistung den zugehörigen Menschen beschreibt, so fassen Statistiken ein Spiel. Zumal da ja dann auch noch die Zuschauer und Fans sind, die ja gar nicht antreten, die Sache objektiv zu betrachten. Also nörgelte die Mehrheit der altgedienten und durchaus sackundigen F95-Fans am heutigen Spiel herum, während nicht wenige ein in weiten Teilen ordentliches Spiel der Interimsmannschafte gesehen haben wollen. Keine Ahnung ob’s statistisch belegbar ist, aber Ihrem ziemlich ergebenen Berichterstatter war es doch so, als hätten die Angestellten des TSV aus Flingern heute zumindest deutlich weniger Fehler gemacht als in den letzten Spielen. Zudem kam es schon in der ersten Halbzeit, mehr aber noch in Hälfte Zwo zu schönen Spielzügen, von denen der Schönste zum 2:0 führte – ja, das war nach Langem mal wieder ein toll herausgespieltes Tor. Die Nörgler aber zweifeln sogar den Elfer an, der kurz vor der Pause gepfiffen wurde: Unser Axel war soeben mit den Fußspitzen im Darmstädter Sechzehner, als ihn der Ex-Fortuna Balogun mit maximaler Blödheit von den Socken holte. Den Strafstoß netzte unser Charlie gnadenlos ein. » weiterlesen »

» Folge 82 von 87 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 21.03.15 um 17:04 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
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17.000 Leipzischer Fan-Darsteller

Projekt Markranstädt vs Fortuna 3:1

bullenscheisseJa, ja, die armen, armen Leipzischer sind sooo froh, dass endlich wieder hochwertiger Fußball bei ihnen im Angebot ist. Deshalb kamen stolze 17.000 zahlende Kunden in das hochsubventionierte Toitsche Nazionalstadion in der Heldenstadt – immerhin mehr als gewöhnlich bei Legida mitmarschieren. Ach so, die Abendlandretter sind ja hier gar nicht mehr das Volk und haben das Marschieren aufgegeben. Dafür kassieren sie jetzt als Fan-Imitatoren pro Partie 24,75 Euro von Red Bull. Also so viel wie Antifa-Gegendemonstranten, die brave Abendländler beim Spatzenrasieren bedrohen pro Stunde kriegen. Tatsächlich soll es ja sogar Fortunen gegeben haben, die vom “Support” der RBL-“Fans” (eine Contradictio in adiecto – Abdenlandretter sprechen schließlich alle fließend griechisch-römisch) beeindruckt waren. Und von der Leistung der Red-Bull-Söldner in kurzen Hosen auch. Es soll sogar Fortuna-Angestellte in ebenso kurzen Hosen gegeben haben, die auch sehr beeindruckt waren und deshalb den Trikottausch mit den gewissenlosen RBL-Spielern zelebrierten. Merke: Wer mit einem RB-Stricher das Trikot tauscht, ist selbst ein Stricher. Vielleicht handelt es sich um eine vorauseilende Bewunderung, denn beeindruckt waren vor allem solche Fortuna-Anhänger, die sich gern bei Champignons-Liga-Partie irgendwelcher Geldsack-Soccer-Franchises selfieren. Widerlich das alles… Kommen wir zurück zur dumpfen Masse auf den Tribünen im Volksstadion von Leipzisch. Wie wenig deren Treiben mit dem hat, was entsprechend des Vorbilds des guten, alten und englischen Oldschool-Fußballs “Support” heißt, lässt sich allein daran ablesen, dass die beschalten RBListen wahllos imitierten, was ihnen Spocht1 aka DSF so in die Wohnstuben projiziert. Kein Gassenhauer wurde ausgelassen – sei er nun beim BVB erfunden worden oder bei Schalke, sei er zuerst bei den Bayern gesungen worden oder beim Äff-Zeh. » weiterlesen »

» Folge 81 von 87 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 17.03.15 um 13:41 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
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Ein bästimmtes Sistemm: Ohne Abwehr spielen

F95 vs VfL Bochum 2:2

fahnen_neuBestimmte Gründen trieben Ihren sehr ergebenen Berichterstatter schon so frühzeitig ins Stadion, dass er am Einlass noch auf das Öffnen der Türchen warten musste. Interssant auch mal gesehen zu haben, wie sich die Damen und Herren vom Ordnungsdienst auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Interessant auch, an den unsäglichen Fressständen der Firma Aramark in den Genuss der ersten fertigen Pommes zu kommen. Die tun da richtig viel drauf … vergessen aber zu salzen. Interessant war dann schließlich, dass gegen 16:30 einige Dutzend Anhänger aus dem tiefen Westen durch den Umlauf irrten und alle Hinweise darauf, sie kämen so nicht in den Gästeblock, ignorierten: sture Westfalen, halt. Das Besonders am frühen Erscheinen an Freitagabenden ist, wie lange die Plätze leer bleiben. Muss ja ein furchtbares Gedränge sein, wenn von 33.000 Leuten gut 30.000 erst in den letzten zwanzig Minuten vor Anpfiff kommen. Geschuldet ist dies der hirnrissigen Terminierung auf 18:30. Selbst wenn heutzutage die meisten Arbeitnehmer den Löffel zum Feierabend freitag schon so gegen 15:00 ablegen, wer kommt schon gern direkt vom Job zum Spiel? Und was ist mit denen, die pendeln? Nein, die Zerschlagung der Spieltage durch die skrupellose DFL ist und bleibt ein Ärgernis. Fußball gehört um halb vier – samstags erste Liga, sonntags zweite Liga. » weiterlesen »

» Folge 80 von 87 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 07.03.15 um 09:58 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
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