Alle Artikel im

aufsteigend  absteigend nach dem Veröffentlichungsdatum sortieren.

Erst schön Zwote gucken, dann mit Jens in der Bar95 - ein perfekter Fußballsonntag

SV Verivox vs F95 0:2

Nach dem Spiel der Zwoten - Jens Langeneke guckt Fußball in der Bar95Bei allem gerechten Zorn über “die Werksvereine” und die “Retortenclubs” wird gern ein merkwürdiger SV vergessen, der sich in die zweite Liga geschlichen hat und dort fröhlich herummacht: Das Team aus Sandhausen ist nämlich nichts anderes als der Werksclub des Vergleichsportalgiganten Verivox. Ohne die Kohle der Internetfuzzis hätte der SV Sandhausen keine Schnitte oberhalb der Oberliga. Egal: Wir müssen nur auf uns schauen. Besonders in der Woche nach der Freistellung des Sportvorstandes Helmut Schulte. Nun hat das aktuelle Erstligateam der 120-jährigen Diva gestern im Sandkasten bei Heidelberg nicht nur recht ordentlich gespielt, sondern den SV Verivox, der in der Woche zuvor noch das Projekt Marktranstädt in Leipzig abgefieselt hat, mit 2:0 geschlagen. Bei jedem Spochtrepochter MUSS das den Reflex auslösen, zuvor habe “die Mannschaft gegen den Manager” gespielt. Dieses Mal vielleicht auch, aber das ehemals seriöse Fußballmagazin mit dem blöden Namen “Kicker” muss sich dieses Klischee verkneifen. Hat doch ein dortiger Schreibfink namens Oliver Bitter unter der Woche ein aberwitziges Stück Scheinjournalismus mit der Überschrift “Schulte – ein Bauernopfer der Getriebenen” verzapft. » weiterlesen »

» Folge 93 von 93 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 18.05.15 um 09:27 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 1.176 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Als die glorreiche Diva vom Hertha-Advokat des Winkels ausgepreetzt wurde...

Fortuna-Gedenktag: 15.05.2012

relegationManche Erinnerungen verblassen mit der Zeit. Nicht aber die an diese Tage im Mai des Jahres 2012. Als die glorreiche Diva, die wunderbare Fortuna, der Deutsche Meister von 1933 und Poklasieger der Jahre 1979 und 1980 in den Relegationsspielen zur Ersten Bundesliga gegen diese Hertha Gesamtsieger wurde, dann aber vom Hertha-Advokat ausgepreetzt und der Aufstieg vom Halbotto beinahe verrehagelt wurde. Ihr extrem ergebener Berichterstatter wird es dieser ganzen übelriechenden Berliner Fußballbande NIE verzeihen, um eine richtig rauschende Aufstiegsparty gebracht worden zu sein. Und das wird zwischen den Zeilen im Bericht vom Mai 2012 deutlich: Lesen Sie noch einmal “F95 vs #!*@@*’–# Berlin 2:2“.

» Folge 92 von 93 in Fußballwochenende

» Erinnerung von Rainer Bartel am 15.05.15 um 15:48 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 1.189 x gelesen » 2 x kommentiert »   

Aufsichtsrat stellt Sportvorstand Helmut Schulte mit sofortiger Wirkung frei

Fortuna Schulte-los

Muss man sich als Fortuna-Fan jetzt freuen, dass der Aufsichtsrat der glorreichen Fortuna heute den Sportvorstand Helmut Schulte entlassen hat? Nein. Denn nicht der Rausschmiss ist die Lösung, sondern nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer kompletten Neuformierung rund um die Fußballabteilung des TSV. Gescheitert ist der Sauerländer mit der Pauli- und Schalke-Vergangenheit weniger an seinen (nachweisbaren) handwerklichen Fehlern, als vielmehr an seiner unglaublichen Sturköpfigkeit. Denn gewarnt hatte ihn der Aufsichtsrat schon vor eignen Wochen. Ja, es wurde gemunkelt, man habe Schulte eine Frist für die Verpflichtung eines neuen Trainers gestellt in der Hoffnung, er würde die nicht einhalten können. Mit der Vorstellung von Frank Kremer hat der Sportvorstand dann noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. Und dann gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Dirk Kall begonnen, populäre Verpflichtungen zu präsentieren. » weiterlesen »

» Folge 91 von 93 in Fußballwochenende

» Kommentar von Rainer Bartel am 11.05.15 um 18:40 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 1.903 x gelesen » 4 x kommentiert »   

Verfaulte Fische stinken am Kopf am schlimmsten

F95 vs Aalen 0:2

Schulte und Kall -die Totengräber des VereinsDas wirklich Schlimme am rasanten Niedergang des Zweiligateams des TSV Fortuna Düsseldorf ist, dass es nur noch mit Phrasen zu bewältigen ist. Wenn also die treuen Fans auf den Tribünen die Situation nur noch mit hinkenden Metaphern bewältigen können, dann ist die Kacke aber mal so richtig am Dampfen. Am besten passt jedoch das Ding von dem Fisch, der vom Kopf her stinkt. Der letzte Präsident, der die Fortuna in so kurzer Zeit so auf den Hund gebracht hat, war der Herr Achenbach, und der sitzt jetzt im Knast. In diese Tradition reiht sich jetzt ein Dr. Kall ein, der auf unappetittliche Weise an seine Position gekommen ist, indem ihm seine Aufsichtratskollegen gegen den Widerstand der Fans auf diese ordentlich dotierte Position gehievt haben. Witzigerweise zu einer Zeit, als dem ehemaligen Mittelmanager die Arbeitslosigkeit drohte oder er sich als “Berater” hätte selbstständig machen müssen. Und trotzdem hatte der Mann, der nebenbei auch schonmal Alemannia Aachen, den Verein seines Herzens, berät, bei vielen Vereinsmitgliedern einigen Kredit, weil er in seiner Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender hervorragende Arbeit geleistet und mit seiner ruhigen, emotionsarmen Art manche wichtige Entscheidung positiv beeinflusst hat. Aber genau diese Eigenschaften machen ihn als Vorstandsvorsitzenden, als “Präsident”, völlig ungeeignet. Zumal er im Gegensatz zu seinem überlebensgroßen Vorgänger Peter Frymuth nicht die Bohne Gespür für Stimmungen innerhalb der Mitgliederschaft und der Fanszene hat und zudem taktisch ein Depp ist: Sonst hätte er sich nicht auf Gedeih und Verderb mit diesem Schulte verbündet, dem Sportvorstand des Grauens, dem legitimen Nachfahren eines Thomas Berthold, der das auch nicht konnte. » weiterlesen »

» Folge 90 von 93 in Fußballwochenende

» Spülbericht von Rainer Bartel am 09.05.15 um 09:44 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 1.602 x gelesen » 7 x kommentiert »   

Die nachhaltigen Folgen des Kall-Schulte-Desasters

Fürth vs F95 3:0

fuerth_f95Fortuna, das heißt Sichaufregen, Sichärgern, Sichfreuen, Euphorie und Depression, Meckern und In-den-Himmel-loben. Fortuna ist nie lauwarm, sondern immer leicht überhitzt, oft am Rande der Hysterie, und jedes F95-Team spielt sofort besser, wenn die Fans wegen einer Fehlentscheidung wüten oder weil ein gegnerischer Spieler einen der ihren gefoult hat. Das war so im Niedergang, das war erst recht so in den zehn Jahren Daueraufstiegs. Und jetzt haben zwei trübe Tassen im Vorstand das Sagen, die das Wort “Emotion” vermutlich nicht fehlerfrei buchstabieren können. Da hat ein Vorstandsvorsitzender, der bisher als Marketingverwalter seine goldenen Brötchen verdient hat, die Stirn, öffentlich nach dem Leitbild der Fortuna zu fragen oder gar eine Umfrage anzudrohen. Ey, Kall, wo lebst du eigentlich? Mal auf der Süd gewesen? Mal im SCD-Bus auswärts gefahren? Mal auf Augenhöhe mit Fans geredet? Da ist das Leitbild mit allen Sinnen zu erfassen. Aus einer Flughöhe von 250.000-Euro-Jahresgehalt sieht man sowas nicht. Zumal wenn man einer der begnadetsten Phrasendrescher ist, den dieser Verein je erlebt hat. Die Lieblingsphrase dieses Mannes heißt “nachhaltig”. Ob er ermessen kann, wie nachhaltig er seit seinem Amtsantritt der Fortuna geschadet hat? Dem drögen Schulte muss man solche Vorwürfe nicht machen, bei dem reicht es, die handwerklichen Fehler aufzuzählen. Aber wer hat den Schulte denn haben wollen? Richtig, nach allem was man weiß, war es der Kall, der scharf auf den Emotionslegastheniker aus dem Sauerland war. Nach dem Motto: Gleich und gleich gesellt sich gern. » weiterlesen »

» Folge 89 von 93 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 03.05.15 um 16:19 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 1.454 x gelesen » 2 x kommentiert »   

Tiefenentspannt im Rheinstadion

F95 vs 1860 1:1

Andreas Lumpi Lambertz - für immer die #17 bei der FortunaEigentlich sollte Fußball spannend sein. Der Zuschauer hat eine Erwartung, einen Wunsch, eine Hoffnung und schut gespannt zu, ob sich seine Erwartung, Hoffnung oder sein Wunsch erfüllt. Manchmal entsteht der Wunsch, der zur Spannung wird, erst während des Spiels. Und ganz manchmal sogar, wenn der Zuschuer emotional eigentlich nicht beteiligt ist. Heute hatten die Fortuna-Freunde nur geringfügige Erwartungen, kaum Hoffnung und waren wunschlos glücklich. Während des Spiels entstand vor allem der Wunsch, es möge vorübergehen. Das ist das Ergebnis der Trümmerhaufenpolitik des Herrn Schulte, der sich bitte noch vor Beginn der kommenden Saison vom Acker machen soll, und des emotionslosen Herrn Kall, der ebenfalls einem richtigen Fortunen Platz machen möge. » weiterlesen »

» Folge 88 von 93 in Fußballwochenende

» Spielbericht von Rainer Bartel am 25.04.15 um 16:58 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 917 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Immer mehr F95-Fans finden die Zweite Liga viel schöner

Fortuna: Aufstieg? Ach, lass mal lieber…

Relegationsspiel in Berlin im Mai 2012Das Schöne am Aufstieg ist ja eigentlich die Aufstiegsfeier. Beziehungsweise: die Aufstiegsfeiern. Weil aber gewissenlose Arschgeigen uns Fortuna-Freunde anno 2012 durch advokatische Winkelzüge um die Feierei betrogen haben, war das Schönste am Aufstieg der glorreichen Fortuna in die Erste Liga die Woche der Relegationsspiele. War schon der Sieg im Berliner Nazistadion gegen die mit Bahngeldern zusammengekaufte Söldnertruppe der Hertha ein Spiel, an das man ein Leben lang denken wird, wenn man es miterleben durfte, schlug das Rückspiel im Rheinstadion alles. Nur kam am Ende nach dem 2:2 eben kein Aufstieg dabei heraus, sondern tagelanges Starren auf Live-Ticker aus irgendwelchen DFB-Gerichten. Ihr ergebener Berichterstatter wird Hertha BSE samt Preetz und diesem Anwalt dafür auf ewig hassen, so viel ist sicher. Ob der sofortige Abstieg ein Resultat des Geplänkels und der damit erheblich verzögerten Saisonvorbereitung war, sei dahingestellt. Das Jahr in dem, was verblödete Spochtrepochter gern das “Oberhaus” nennen, war auch so nicht wirklich schön. Inzwischen nennen die Manager des Soccer-Entertaiment-Businesses diese Liga ein “Premiumprodukt” und denken an nichts anderes mehr als Vermarktung, Vermarktung, Vermarktung. » weiterlesen »

» Folge 87 von 93 in Fußballwochenende

» Bericht von Rainer Bartel am 18.04.15 um 15:11 » in Rubrik(en): F95,The Düsseldorfer
» 1.077 x gelesen » 1 x kommentiert »   

Wie ein Düsseldorfer Fußballverein praktische Flüchtlingspolitik macht

Fußball für Flüchtlinge

Enzu Conde mit seinen Trainern von den Sportfreunden GerresheimBeim Spiel der glorreichen Fortuna gegen die Lauterer hatten wir bei uns im Block vor Anpfiff eine Diskussion rund um Flüchtlinge, die zu uns kommen. Da ergriff einer aus einem Neusser Vorort das Wort, von dem ich das folgende nie erwartet hatte. Er erzählte, dass es im Dorf erheblichen Widerstand gegen die Ansiedlung von Flüchtlingen gäbe. Und da habe er in der örtlichen Gaststätte laut gefragt (Zitat) “Ob ihr Bauernköppe eigentlich noch alle ganz dicht seid? Meint ihr wirklich, jemand verlässt freiwillig seine Heimat oder gar seine Familie, um möglicherweise zu ersaufen?” Er werde jedenfalls mit seinen Jungs (die Söhne und Freunde) demnächst mal abends beim nahegelegenen Flüchtlingsheim vorbeischauen, paar Fußbälle im Gepäck, um die dort Wohnenden zu fragen, ob sie nicht Lust auf ein bisschen Bolzen hätten – “wenn ich die Bälle zeigen, muss ich deren Sprache gar nicht können.” Ihren sehr ergebenen Fortunafreund und Berichterstatter rührte die Sache so, dass er dem Neusser Vorortsburschen die Hand drücken musste. Bei all dem Hass, der quer durch Deutschland Kriegs- und auch Armutsflüchtlingen entgegenschlägt, bei allen Brandanschlägen auf Wohnheimen für Flüchtlinge, machen so etwas Hoffnung. Und vielleicht ist ja gerade der Fußball die Kraft der Integration. Dafür spricht auch, was sich die Leute von den Sportfreunden Gerresheim ausgedacht haben. Die veranstalteten am 11.04.2015 ein Freundschaftsspiel zwischen einer Auswahl der SF und einer Mannschaft aus Bewohnern des Flüchtlingsheims. » weiterlesen »

» Folge 86 von 93 in Fußballwochenende

» Bericht von Rainer Bartel am 18.04.15 um 14:24 » in Rubrik(en): Lokalpolitik,Spocht,The Düsseldorfer
» 357 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Seiten: 1 2 3 4 ... 12 »