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Wenn Stammkunden den Laden ihres Verlangens schützen wollen

Nutten! ABZESS kämpft für euch!

Reden wir nicht von der moralischen Seite der Prostitution – ganz im Geiste der turbokapitalistischen Konsumliberalität heißt es ja, dass das ganz okay ist, wenn die Frauen das freiwillig tun. Und wenn nicht, dann kommt der Mann, den der Boulevard zum Popstar gemacht hat: Bert Wollersheim, der Friseur aus Heimerzheim. Und der hatte es früher nicht so mit der Freiwilligkeit.

Nach außen hin verkauft sich Wollersheim gerne als harter, aber ehrlicher Geschäftsmann. Ein Bild, das nicht ganz der Wahrheit entspricht. So saß er Mitte der 1990er Jahre im Gefängnis, verurteilt wegen erpresserischen Menschenraubs. Eine der Frauen, die für ihn als Prostituierte arbeiteten, verliebte sich in einen Rechtsanwalt und zog zu ihm. Wollersheim forderte eine Art „Ablösesumme“ für die Frau. Als diese nicht gezahlt wurde, ließ er sie entführen und hielt sie auf seinem Hof in Willich am Niederrhein gefangen. [Quelle: DerWesten vom 04.07.12]

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» Folge 26 von 26 in Presseschau

» Kommentar von Chefred am 09.12.12 um 11:43 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Manche Schreibfinken sollte man mal in Sachen Wortschatz hochnotpeinlich befragen

Stellenweise hochnotpeinlich

Früher, in Zeiten als den Redaktionen der Zeitungen noch Korrektoren nachgeschaltet waren, galt ja ohnehin das Vier-Augen-Prinzip. Denn auch dem sorgfältigsten Journalisten unterlief bisweilen ein Lapsus. Außerdem weiß ja jeder, der beruflich zu schreiben hat, dass man nicht nur mit Vertippern Fehler produziert, sondern bei manchem Begriff IMMER in dieselbe Falle tappt. Heute gibt es keine Korrektoren mehr, dafür aber mehr Nachschlagewerke im Internet als der gemeine Redaktionskorrektor je hätte in seinem Verschlag lagern können. So ist die Verantwortung für maximal Fehlerarmut in die Hände der Schreibenden gefallen, die sich ja wohl auch meist bemühen. Neben den hier schon mehrfach angsprochenen Grammatikfußangeln fallen aber in letzter Zeit auf, wie wenig Sorgfalt Menschen, die dafür bezahlt werden, auf ihren Wortschatz legen. Sie benutzen Begriff aus dem Bauch heraus. Jüngestes Beispiel: Frau Pilarczyk textet für SpON in einer Filmkritik die folgenden Passage: » weiterlesen »

» Folge 25 von 26 in Presseschau

» Verzweiflung von Chefred am 12.11.12 um 20:27 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Kölscher ABZESS

Kölscher ABZESS (31.01.12) – Und wer schießt in Sachen Hallofuck wieder den Blödheitsvogel ab? Genau… Zitat: “Jetzt wird auch Halloween auch in Deutschland zum Volksfest der Monster und Zombies. Wir erklären den Grusel-Kult.” (merke: “Dümmer geht immer.”) » weiterlesen »

» Folge 24 von 26 in Presseschau

» von Chefred am 31.10.12 um 16:15 » in Rubrik(en): Feuilleton
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ABZESS: Weiß nix, macht nix

Geiseln der Polizei

Während BLÖD böse ist, ist der k**sche ABZESS einfach nur dumm. Beweis gefällig?

Da trafen Welten aufeinander. Auf der einen Seite durch Alkohol enthemmte Nacktschwimmer (zwischen 37 und 52). Auf der anderen Seite eine Polizeibeamtin (30), die Respekt vor ihrer Uniform erwartete. Stattdessen hielten sich die Nacktbader die Bäuche vor Lachen. Das konnte nicht gutgehen. Und so landete Verkäuferin Sabine B. (52, Name geändert) nicht nur im Polizeigriff am Boden, sondern am Freitag dann mit zwei weiteren Partygästen auf der Anklagebank.
Die Vorwürfe: Widerstand und Geiselbefreiung. [Quelle: EXPRESS vom 27.10.12]

Mal abgesehen davon, dass dieses Redaktionssurrogat natürlich mit nackten JUNGEN Ärschen aufmacht und die übliche Schmierigkeit absondert – dass “Geiselbefreiung” es bis in den Online-Auftritt schafft, spricht nicht für besondere journalistische Sorgfalt. Der Tatbestand heißt übrigens “Gefangegenbefreiung“…

» Folge 23 von 26 in Presseschau

» Kommentar von Chefred am 27.10.12 um 11:03 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Die WZ springt auf den Halloween-Zug auf - 15 Jahre zu spät

Dummdreiste Schleichwerbung

wz_halloween [Klick aufs Bild macht's groß] Über den Zustand der deutschen Printmedien ist fast alles gesagt. Die wenigen verbliebenen Redakteure mit Festanstellung oder wenigstens längerfristigen Verträgen können angesichts der extremen Belastung durch ihre Verlage nur leid tun. Die Verleger streben ja an, trotz sinkender Erlöse ihre Wahnsinnsgewinne zu halten. Das geht zu Lasten der Qualität. Auch weil die Hürden gesunken sind, über die ein Beitrag ins Blatt springen muss. Ein kackdreistes PR-Stück wie dieses hätte es vor wenigen Jahren noch unter keinen Umständen in die Zeitung geschafft und auch nicht in die Online-Version des Mediums. Eine gewisse Daniela Ullrich, die als Volontärin schon bei anderer Gelegenheit die Arschkarte gezogen hat, hat – schaut man sich die wenigen Artikel an, die sie bisher schreiben durfte – Erfahrung mit der Schleichwerbung. » weiterlesen »

» Folge 22 von 26 in Presseschau

» Kommentar von Chefred am 18.10.12 um 14:54 » in Rubrik(en): Feuilleton,Wirtschaft
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EXPRESS meldet: Islamisten klauen Schafe

Für den kleinen Rassismus zwischendurch…

Nein, nein, das hat der Abzess-Schreibfink gar nicht gemerkt, dass er den folgenden Satz hat drucken lassen: “Ich vermute, die Täter klauen sie wegen des bevorstehenden islamischen Opferfestes, um sie zu schächten.” Das hat Marc Herriger auch nur aus Versehen fett setzen lassen. Und, upps, diese Erklärung hat in Wirklichkeit der anti-islamistische Praktikant druntergesetzt: “Schaf-Fleisch wird nämlich immer teurer, allein 2012 um 15 Prozent – weil immer mehr Schäfer ihren Beruf aufgeben.” Es ändert nichts an diesem nicht mal unterschwelligen Rassismus, dass der Verdacht, Muslime hätten die Viecher geklaut, als Zitat des beklauten Schäfers gekennzeichnet sind. Nein, der Herriger wusste genau, was er da in die Tasten hackte, und war zumindest klammheimlich derselben Meinung wie Herdenbesitzer van Ditzhuysen. Vergleichbar wäre folgendes: Ein Neonazi blökt “Vergast die Juden!”, ein Journalist übernimmt das als Zitat und ergänzt es um den Satz, dass die deutschen Juden im Schnitt reicher seien als die Deutschen. Der EXPRESS kotzt mich an!

» Folge 21 von 26 in Presseschau

» Kommentar von Chefred am 11.10.12 um 12:01 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Der Boulevard ist braun vor lauter Scheiße

ABZESS feiert Zuhälter

Sorry, wenn ich mich anhöre wie ein oller Spießer. Aber was ist das für eine Gesellschaft, in der Boulevardblättchen und Privatfernsehversender einen vorbestraften Luden feiern wie einen Popstar? Was muss die ABZESS-Redaktöse für eine – wie sagt man heute? – “Bitch” sein, dass sie als Frau da mitmacht? Nochmal zum genauen Hinlesen: Der ehemalige Provinzfrisör ist über eine der brutalsten Kölner Rotlichtgröße, genannt Schäfers Nas, ins Millieu gekommen. Kaum in Düsseldorf hat er sich mit harter Hand ins Prostitutions-Business gewühlt. Und dann:

Ebenfalls Mitte der 1990er Jahre musste er eine Haftstrafe wegen erpresserischen Menschenraubs verbüßen. Er hatte eine Prostituierte entführen lassen, nachdem diese nicht mehr für ihn arbeiten wollte und deren neuer, dem Rotlichtmilieu nicht zugehöriger Freund eine von Wollersheim geforderte Ablöse nicht bezahlen wollte. (Quelle: Wikipedia)

Nochmal zum genauen Hinlesen: “Er hatte eine Prostituierte entführen lassen, nachdem diese nicht mehr für ihn arbeiten wollte…” Das ist derselbe liebe Berti, bei dem Schauspieler wie Ralf Richter nicht nur ein und ausgehen, sondern diese Type auch noch beweihräuchern. Manchmal möchte ich im Strahl brechen.

» Folge 20 von 26 in Presseschau

» Resignation von Chefred am 24.08.12 um 12:06 » in Rubrik(en): Düsseldorf
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Die negativen Begleiterscheinungen des sportlichen Erfolgs

Alles Fortuna – oder was?

Okay, der kölsche ABZESS ist kein Intelligenzblatt, will auch gar keins sein. Aber der EXZESS aus dem hässlichen Kapellenstädtchen eifert gern dem DRECKSblatt nach, also so methodisch. Und eine dieser Methode lautet: Wenn ein Thema hip ist, dann versuche, jedes andere Thema an das hippe Thema anzuklemmen. Nun muss das Boulevardblättchen aus der verbotenen Stadt bei Düsseldorfer Bürgern ganz besonders schleimen, damit die dem SEXZESS seine kölsche Herkunft nachsehen. Und weil gerade die Fortuna so gehyped wird, klemmt das rote Papierchen sich an den Boom ran. So entsteht eine völlig bescheuerte Überschrift: “Immendorff-Witwe Oda verklagt Ex-Fortuna Boss“. Der sachliche Hintergrund, der mit dieser Headline so gut wie nichts zu tun hat: Oda Jaune, bekannte Künstlerin, Witwe und Nachlassverwalterin des Künstlers Jörg Immendorff, will ausstehende Kohle von Helge Achenbach, dem Düsseldorfer Kunstberater und -händler sowie Nebenbeigastronomen. Dieser Achenbach war vor mehr als zehn Jahren mal Vorstandssprecher der Fortuna. » weiterlesen »

» Folge 19 von 26 in Presseschau

» Erregung von Chefred am 09.08.12 um 14:36 » in Rubrik(en): Düsseldorf,Fortuna
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