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Lecker Rotkohl aus frischem Kappes selbstgemacht

Brautkleid bleibt Brautkleid…

Rotkohl selbstgemacht aus frischem Kappes…und Blaukraut bleibt Blaukraut. Ja, denn in Bayern heißt der rote Kappes Blaukraut. Und tatsächlich erinnere ich mich daran, dass das Zeuch, das der Koch in dieser Brauerei mit Restaurant und Gästezimmern im Altmühltal so um das Jahr 1965 zum gekochten Rindfleisch servierte, wirklich blitzblau aussah. Schmecken tat beides nicht, aber das ist eine andere Geschichte… Ansonsten heißt der Gegenstand der heutigen Anleitung meist Rotkohl oder Rotkraut. Den kauft man normalerweise tiefgefroren im Supermarkt oder in der Dose oder im Glas. So genanntes “Apfelrotkraut” gibt es beim Discounter als Konserve schon für rund 80 Cent je 800 Gramm. Da scheint sich das Selbermachen nicht zu lohnen. Aber: Erstens lässt sich aus dem simplen Kappes eine Geschmackssensation zaubern und zweitens enthalten Rotkohl-Konserven mindestes 8 oft 10 und mehr Prozent Zucker! Da könnt man ja gleich Cola trinken… Außerdem macht Rotkohlschmoren Spaß und ist relativ simpel. » weiterlesen »

» Folge 92 von 92 in Rezepte

» Montageanleitung von Chefred am 27.09.14 um 11:58 » in Rubrik(en): Feuilleton
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...mit gebratener Bloodwosch und Röstzwiebeln

Himmel un Ähd

Himmel un Ähd mit gebratener Bloodworsch und RöstzwiebelnHab schon überlegt, das hier als Rezept zu publizieren. Denn eigentlich liegen die Dinge auf der Hand. Wie Kartoffelpüree geht, war hier schon Thema. Appelmus gibt’s im Laden. Blutwurst wird halt gebraten. Und Röstzwiebeln… Tja, da geht’s schon los. Misslungene Röstzwiebeln sind eklig und machen die ganze Mahlzeit kaputt. Also geht’s in diesem Rezepttipp um Röstzwiebeln, aber auch um selbstgemachtes, frisches Apfelkompott. Und zur Blutwurst finden sich ebenfalls ein paar Hinweise. » weiterlesen »

» Folge 91 von 92 in Rezepte

» Tipps von Chefred am 09.09.14 um 20:42 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Gefüllte Hefeteigdinger mit Hack und Spinat

Piroggi vom Muffin-Blech

Piroggi mit Spinat-Hack-Füllung vom Muffin-BlechManchmal hab ich eine Erleuchtung beim Nachdenken über die nächste Mahlzeit. Dies um auch mal zu zeigen, wie bei mir die wöchentliche Speisekarte entsteht. Zum Beispiel über eine Erinnerung: Getrud war die Lebensgefährtin von Conny, einem Mann aus Riga, der in Krefeld wohnte und dort am Theater für die Schreinerei zuständig war. Conny hatte Gertrud die Gerichte seiner Heimat beigebracht. So gab es sehr oft, wenn wir zu Besuch waren, Piroggen – oder “Piroggi” mit Betonung auf der ersten Silbe, wie Conney die Dinger nannte. Die waren aus Hefeteig, etwa so groß wie Brötchen und mit Speck samt Zwiebeln oder Hack gefüllt. Früher habe ich gelegentlich selbst Piroggi gemacht, aber mit denen war ich nie ganz glücklich: Zu viel Teig in Relation zur Füllung. Hefeteig lässt sich eben nicht so leicht zu Täschchen verarbeiten wie Nudelteig oder so… » weiterlesen »

» Folge 90 von 92 in Rezepte

» Basteltipp von Chefred am 02.08.14 um 17:24 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Wenn der Hühnermaxe auf dem Markt steht...

Salade Poulet rôti

Sommersalat mit Poulet roti und CroutonsAuf jedem ordentlichen Wochenmarkt in einem französischen Ort gibt es einen Verkaufswagen, in dem Hähnchen am Spieß rotieren. Oft sind die mobilen Grills sogar mit echtem Holzfeuer ausgerüstet – entsprechend gut schmecken die großen Viecher namens Poulet rôti. Und wenn’s irgendwo keinen Markt gibt, dann doch oft einen Metzger der am Spieß gegrilltes Federvieh anbietet. Bei uns ist es der Hühnermaxe, der jeden Mittwoch mit seinem Hänger am Fürstenplatz Station macht. Bei dem gibt’s etwas, das eher aussieht wie datt Halbe Hähnschen, aber von besserer Qualität ist. Natürlich reichen diese Vögel in Sachen Qualität und Geschmack nicht an ein Poulet rôti vom Franzmann heran. Aber die Hähnchen sind ganz gut gewürzt, nicht zu fett, und er lässt sie auch nicht trocken braten. Ähnliche mobile Hähnchenbrater finden sich oft auf Märkten oder Supermarktparkplätzen. Und wenn die Dinger da lecker sind, kannst du einen Salat mit dem Hähnchenfleisch bereiten. » weiterlesen »

» Folge 89 von 92 in Rezepte

» Empfehlung von Chefred am 23.07.14 um 20:50 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Mit der leckeren Curry-Paste aus dem Asia-Laden

Ein einfaches Hähnchen-Curry

Einfaches Hähnchen-CurryIst ja klar: Die jute deutsche Körrieworst hat mit Curry nichts zu tun. Ja, diese Curry-Pulver, die man im Gewürzregal im Supermarkt findet, sind ebenfalls weit weg von dem, was Curry ist. Denn eigentlich handelt es sich um eine in ganz Süd- und Südostasien verbreitete Bezeichnung für die dortigen Eintöpfe, wobei dieser Begriff erst aus der Zeit der britischen Besatzung des indischen Subkontinents stammt. Curry ist nämlich englisch und eigentlich nur der Versuch, das tamilische Wort ka?i (???) abzubilden. Deshalb heißt es auch nicht Körrie, sondern Karri. Tatsächlich heißt das so etwas wie “Sosse”, also Salsa, Sugo etc. Diese Sosse sollte sämig sein, und in ihr werden die Zutaten gekocht. Dass im Sprachgebrauch gilt “Curry = scharf” ist nicht weit hergeholt, denn die Basis für eine solche Sosse bilden in der Regel etliche angeröstete Gewürze, darunter auch schärfste Chilli- und Pfefferschoten. Das gilt übrigens nur für einen winzigen Ausschnitt dessen, was in der asiatischen Küche mit “Curry” bezeichnet wird – vor allem für die Eintöpfe aus Westindien. Zusammengefasst: Wir bereiten ein Curry, das mit verschiedenen Gewürzen aromatisiert wird. » weiterlesen »

» Folge 88 von 92 in Rezepte

» Anleitung von Chefred am 18.07.14 um 15:02 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Man könnte sie auch "gefüllte Pfannkuchen" nennen...

Schnelle Crespelle

crespelleIrgendwann hatte mir irgendwer aus irgendeinem Grund weismachen wollen, dass wahre Canneloni aus Pfannkuchen gemacht würden. Hab ich lange geglaubt. Bis ich Crespelle kennenlernte. Das sind die wahren Crispelle, die gefüllten Pfannkuchen, während Canneloni eben doch aus Pasta sind. Aber das Wort ist schön, und wer Pfannkuchen kann, kann auch Crespelle. Zumal in der schnellen Version unter Zurhilfenahme von Convenience-Zeuch aus dem Supermarkt. Gefüllt werden die Eierkuchen mit einer Mischung aus Speck, Spinat und Ricotta. Ge- und überbacken mit einer schnellen T-Sosse und wenig Parmesan. Und die Vegetarier können den Speck einfach weglassen. Eine vegane Variante ist dagegen was für Spezialisten, die sowas können. » weiterlesen »

» Folge 87 von 92 in Rezepte

» Anleitung von Chefred am 16.07.14 um 13:56 » in Rubrik(en): Feuilleton
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Wenn italienische Nudel mit Bohnen flirten

Speckbohnen-Crossover

Rigatoni mit Bohnen und PangrattatoEigentlich mag ich dieses Wort “Crossover” im Zusammenhang mit dem Kochen nicht, suggeriert es doch, dass verschiedene Dinge aus verschiedenen Kulturen irgenwie hip und cool sind. Spätestens seit Marco Polo gibt es überhaupt nur Crossover. Denn der brachte das aus China mit, was wir Nudeln nennen, so wir nicht zu den hippen und coolen Crossover-Aficionados zählen, die zwanghaft “Pasta” sagen müssen. Die Bohne ist dagegen historisch betrachtet aus den Amerikas. Und wo bleibt Europa? Europa hat das Schwein und den Wald. Das Schwein bringt Speck, der Wald Pilze. Also ist das heutige Gericht ein Crossover aus mindestens drei Kontinenten. Denn es gibt Rigatoni mit Speckbohnen und Steinpilz-Pangrattato. Letzteres hatten wir hier schonmal. Geklaut von Jamie Oliver, aber ein Aromagenuss! » weiterlesen »

» Folge 86 von 92 in Rezepte

» Vorschlach von Chefred am 06.07.14 um 11:41 » in Rubrik(en): Feuilleton
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So kommt der Spargel in den Winter

Die perfekte Spargelcremesuppe

spargelcremesuppeMenschen in der Nähe traditoneller Spargelanbaugebiete sind ja jedes wieder überrascht, wenn mit dem Johannestag die Spargelernte endet und sie die schmackhaften Stangen nicht mehr auf dem Markt bekommen. Der kluge Koch baut vor und bunkert den Spargel im Tiefkühler. Zwar verträgt der Asparagus die Tiefkühlerei ganz gut, aber er wird nach dem Auftauen weder die Konsistenz, noch das volle Aroma von Frischware haben. Wer die Stangen trotzdem am Stück schockfrosten will, sollte diese aber auf jeden Fall vorher schälen – bei aufgetautem Spargel ist das eine Tortur. Eine Allzweckaufbewahrung ist die von vorgekochtem Spargelragout – was nichts anderes bedeutet, als die Stangen zu schälen nin gleichlange Stücke zu schneiden, zu garen und dann einzufrieren. Aber die beste Möglichkeit, diesen spezifischen Geschmack über das Ende der Spargelzeit hinaus verfügbar zu machen, ist die prima einzufrierende Spargelcremesuppe. » weiterlesen »

» Folge 85 von 92 in Rezepte

» Anleitung von Chefred am 25.06.14 um 15:16 » in Rubrik(en): Feuilleton
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