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Wenn sich Kalb mit Thunfisch vermählt...

Antipasti a la casa – Vitello tonnato inklusive

Antipasti a la casa - Vitello tonnato inklusiveIch liebe Vitello tonnato! Und wenn es der Mann in der Cucchina ohne Sardellen macht, bekommt es mir sogar. Aber zuvor hatte ich noch nie versucht, es selbst zu bereiten. Also plante ich für das Wochende einmal frische Antipasti – wobei Vitello tonnato darin den Rang eines Hauptgerichts einnahm. Über die Frage, ob und wenn ja, welchen Thunfisch man überhaupt nehmen sollte, habe ich kürzlich berichtet. Und weil ich von Carlis Thunfischdöschen immer einen Vorrat im Hause habe, wurde der auch für die Thunfischsosse hergenommen. Aber beginnen wir beim Fleisch. Das kommt vom Kalb; am besten eignet sich ein Stück vom Filet, selbst als Hauptspeise angeboten reichen 120 Gramm pro Person. Trotzdem geht dieses Produkt ganz schön ins Geld. » weiterlesen »

» Folge 112 von 112 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 20.03.15 um 16:23 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Ei-Parmesan-Hülle statt plumper Panade

Piccata milanese – mehr als Nudeln mit Schnitzeln

Piccata milanese - mehr als Nudeln mit SchnitzelnNicht selten bestelle ich dieses Gericht, wenn ich zum ersten Mal in einem mir bis dahin unbekannten Italo-Restaurant speise; vorausgesetzt, Piccata milanese stehen auf der Speisekarte. Denn an den Piccata kann man schon ablesen, in welcher Qualitätshöhe man in diesem Laden fliegt. In einer Pizzeria, die mir ansonsten am Herzen liegt, hier aber nicht genannt werden soll, servierte man mir einen Riesenhaufen Spaghetti mit derselben Tomatensosse, die man auch auf den Teigfladen findet, sowie drei panierte Schweineschnitzel. Nun ist nicht das Schweinefleisch das Problem, sondern die plumpe Panade. Fehlte nur noch, dass es sich um TK-Industrie-Schnitzel gehandlet hätte… Denn: Piccata heißen dann Piccata, wenn das dünne Fleisch von einer schmackhaften Ei-Parmesan-Hülle umgeben ist. Und das ist nicht schwer. » weiterlesen »

» Folge 111 von 112 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 12.03.15 um 13:09 » in Rubrik(en): Interna
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Schmeckt warm und kalt, als Eintopf, als Dip und einfach so

Zaalouk – von Yotam Ottolenghi lernen…

Zaalouk - die marokkanische AuberginenspezialitätEs ist ja sonst überhaupt nicht meine Art, einfach ein Rezept nachzukochen – und schon gar nicht, dies 1:1 hier zu publizieren. Normalerweise nähere ich mich einem neuen Gericht langsam von allen Seiten, lass mich hier und da inspirieren, experimentiere und finde dann irgendwann meine ganz persönliche Zubereitung. Mein erster Kochheld, an dem ich mich orientiert habe, war olle Tim Mälzer, der mir aber irgendwann auf den Zwirn ging und dessen Stil mir nicht gefiel. Immer noch und immer wieder hol ich mir was bei Jamie Oliver. Großer Fan bin ich von Nigel Slater und von Ainsley Harriott, die ich beide als BBC-Fernsehköche kennenlernte. Ein neuer Superstar wurde mit Yotam Ottolenghi geboren, der ebenfalls im Guardian präsent ist und auch auf SpOn. Und dieser Mann inspiriert mich in letzter Zeit ganz gewaltig. Vor allem gefällt mir, dass er nicht vom Stück Fleisch oder Fisch ausgeht, sondern seine Mahlzeiten IMMER am Gemüse orientiert. » weiterlesen »

» Folge 110 von 112 in Rezepte

» Empfehlung von Rainer Bartel am 08.03.15 um 22:03 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Als Party-Imbiss oder als Hauptgericht oder einfach zwischendurch

All-American Tuna Sandwich

tunasandwichHab ich je erwähnt, dass ich eine Fischallergie habe? Das ist traurig, aber wahr. Und ich weiß, dass mir dadurch unglaubliche Genüsse entgehen. Merkwürdigerweise tauchen beim Verzehr von Thunfisch keine allergische Reaktionen auf, weshalb ich ganz gern mal etwas mit Dosenthunfisch esse. Wir beziehen unsere Tuna-Konserven von den Fratelli Carli, weil er in demselben Olivenöl eingelegt ist, das wir auch sonst verwenden. Es handelt sich um “Weißen Thunfisch” (Thunnus alalunga), der nach Angaben von Carli im Atlantik per Leinenfischen (also nicht mit delfin-gefährdenden Treibnetzen…) gefangen wird. Weil der Weißthun zudem als “gering gefährdet” eingestuft wird, ist gegen den Verzehr dieses Produkts wenig einzuwenden – wenn man sich bei den Mengen, die man pro Jahr isst, zurückhält. Soll sagen: Greif nicht einfach zur nächsgelegenen Thunfischdose im Supermarkt deines Misstrauens, sondern befass dich mit der Herkunft! Empfehlenswert sind zum Beispiel auch die Produkte von Saupiquet. Warum aber ist das Thunfisch-Sandwich in den USA dermaßen beliebt? » weiterlesen »

» Folge 109 von 112 in Rezepte

» Handlungsanweisung von Rainer Bartel am 20.02.15 um 08:20 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Soll ja toootal gesund sein, dieses komische Zeuch...

Quinoa-Risotto mit Mangold

Quinoa-Risotto mit MangoldNudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Couscous oder Bulgur, Reis, Baguette – so ungefähr ist bei uns der Rhythmus der Beilagen. Auch wenn unser Fleischverzehr rapide sinkt, bleibt bei vielen Abendmahlzeiten das alte Muster bestehen, also dass Gemüse oder so im Mittelpunkt steht und von einer “Sättigungsbeilage” flankiert wird. Da kommt jede Abwechslung recht, selbst wenn es aus einer irgendwie esoterisch-politischen Ecke kommt. Denn Quinoa wird seit ein paar Jahren von verschiedener Seite sehr gehypet. Tatsächlich sprechen die ernährungsphysiologischen Werte eine eindeutige Sprache: Die Wunderkörner sind für fast jeden Menschen in jeder Hinsicht gesund und empfehlenswert. Und besonders die Esoteriker unter den Veganis schwören drauf. Fragt sich nur, ob das Zeuch auch schmeckt. Und das haben wir dieser Tage ausprobiert. Billig ist Quinoa nicht – 500 Gramm in Bio-Qualität kosten um die 4 Euro. Außerdem MUSS man geschältes und/oder gewaschenes Quinoa kaufen, weil die Schalen einen Bitterstoff enthalten, der nicht nur schlecht schmeckt, sondern tendenziell ungesund ist. » weiterlesen »

» Folge 108 von 112 in Rezepte

» Hinweise von Rainer Bartel am 09.02.15 um 13:49 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
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Ein ziemlich perfektes Kartoffelgratin

Vielleicht das Schönste, was aus Kartoffeln werden kann…

Das perfekte Kartoffelgratin mit ein bisschen KäseEigentlich ist das folgende kein Rezept, sondern eine Bastelanleitung, denn ein gutes Kartoffelgratin wird gebaut – Schicht für Schicht. Unter Liebhabern dieser Erdknollenköstlichkeit tobt allerdings ein Grundatzstreit: Mit oder ohne Käse? In das Original wie es in den Lehrbüchern für Profiköche steht, kommt kein Käse, aber ich nehme gerne ein ganz klein bisschen Reibekäse für obendrauf. Ansonsten besteht das Kartoffelgratin aus Kartoffeln, Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und einer Knoblauchzehe zum Ausreiben der Form. » weiterlesen »

» Folge 107 von 112 in Rezepte

» Bastelanleitung von Rainer Bartel am 23.01.15 um 13:34 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
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Kerngesund durch Dinkelvollkornmehl

Ja, das ist ein guter Pfannkuchen…

Schöner Pfannkuchen aus DinkelvollkornmehlWir essen unsere Pfannkuchen nur in ganz seltenen Ausnahmefällen süß, denn unser Pfannekuchen ist eine Hauptmahlzeit und stammt vom Speckpfannekuchen ab. Trotzdem backe ich die Dinger relativ dünn aus, nicht solche Fladen wie sie zum Beispiel in der rheinischen Gastronomie als Pannekoke serviert werden. Wie ein vernunftbegabter Mensch auf die Idee kommen kann, sich so eine Scheiß-Convenience-Schüttelflasche zu kaufen, um aus dem ganze denaturierten Kram darin Pfannkuchen zu backen, wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wo doch das Ding aus frischen Zutaten saueinfach gelingt. Vielleicht wissen solchen Hörnchen nicht, dass in diesen Flaschen eine pastuerisierte, sterilisierte und homogenisierte Flüssigkeit aus Milch- und Eipulver rumschwappt, in der man mit Hilfe von Technik übelstes, sägemehlartiges Weißmehl eingearbeitet hat: Igitt!!!! » weiterlesen »

» Folge 106 von 112 in Rezepte

» Tipps & Tricks von Rainer Bartel am 22.01.15 um 13:58 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
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Ein feiner italienscher Auflauf mit frischen Zutaten

Maccheroni con Spinaci e Funghi al Forno

spinaci_funghiHeute mal etwas Selbsterfundenes. Und weil manche Fans dieser Kocherei manchmal maulen, vor lauter Drumrum könne man die eigentliche Bastelanleitung kaum erkennen, gibt’s erstmals so eine richtige klassische Rezeptform, von den Zutaten bis hin zu den Arbeitsschritten. Und weil ja viele kochorientierte Menschen dann doch gern zu Fertigprodukten greifen, habe ich dieses einfache, aber herzerwärmende Essen mit frischen Zutaten bereitet. Weil Ei und Sahne drin vorkommen, ist der Auflauf nicht vegan, aber immerhin vegetarisch und vor allem mordslecker. Er heißt “al forno”, weil er am Ende im Ofen mit Käse überbacken wird, und besteht aus ganz klassischen Makkeroni, frischem Babyspinat und frischen Champignons. Und los geht’s. » weiterlesen »

» Folge 105 von 112 in Rezepte

» Bastelanleitung von Rainer Bartel am 11.01.15 um 20:42 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
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