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Roastbeef mit Yorckshire-Pudding, Gravy und frischen Erbsen

My classical sunday roast

Roastbeef mit Yorckshire-Pudding, Gravy und frischen ErbsenInspiriert durch das Spiel der glorreichen Fortuna gegen die Mannschaft aus Ipswich habe ich am Sonntag einen wirklich klassischen Sunday Roast serviert. Das ist das britische Äquivalent zum treudeutschen Sonntagsbraten. Genau wie der muss es nicht immer ein Braten sein, und die Sache schmeckt auch werktags. Nun habe ich in den mittleren Sechzigerjahren eine längere Zeit als Austauschschüler in England verbracht, in Woking, Surrey, umgenau zu sein. Meine Gastmutter war eine hervorragende Köchin, die gerade die vielgeschmähten britischen Speisen sehr, sehr lecker zu bereiten wusste. Und natürlich gab es an einem Sonntag im Monat den Klassiker: Roastbeef mit Yorckshire-Pudding, Gravy und Erbsen. Seit Längerem hatte ich vor, diese Kombination nachzukochen; jetzt war’s soweit. Es hat wunderbar geschmeckt! » weiterlesen »

» Folge 125 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 21.07.15 um 11:00 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Mein Pommesbuden-Albtraum jetzt mal in lecker

Schaschlik? Ja, wirklich Schaschlik – mit Wirsingsalat

So sieht richtiges Schaschlik ausAls die Jugo-Küche in Deutschland noch King of Kotelett war, da waren die Angebote der Pommesbuden entsprechend balkanesisch orientiert. So kam in den Sechzigerjahren ein Imbiss auf die Karten, den sie „Schaschlik“ nannten. Nun ist das irgendwie serbokroatischungarische Lehnwort Schaschlik eine Verballhornung des osmanischen Shish Kebab, was nicht mehr heißt als Fleischspieß. Dementsprechend ist jedes Gericht, bei dem am Spieß gegartes Fleisch im Mittelpunkt steht, ein Schaschlik. Der Pommesbuden-Schaschlik ist davon nur eine extrem soßenbetonte Variante, denn der Spieß wird dabei nicht gegrillt oder gebraten, sondern geschmort. Weil beim Pommesbuden-Schaschlik die Tunke so wichtig ist, gibt es eben auch die Schaschliksoße als Alternative zu Majo, Ketchup und Currysauce als Topping auffe Fritten. Obwohl ich Pommes-Junkie bin, habe ich in meinem Leben kaum dreimal Schaschlik gewählt – und jedes Mal war’s eklig. Als jetzt aber ein Schaschlik-Rezept in meiner Lieblingszeitschrift, der „Brigitte“ auftauchte, dachte ich mir: Machste nach. Und es wurde ein sehr, sehr leckeres Essen mit feinem Wirsingsalat und Weißbrot für die viele Soße. » weiterlesen »

» Folge 124 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 19.07.15 um 13:01 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Hossa, hossa, hossa - lecker Mexikanisches

Quesadillas mit Guacamole

quesilladasMal ehrlich: So richtig aufregend ist die mexikanische Küche ja nicht. Die Anzahl der Zutaten hält sich in engen Grenzen, und irgendwie sind auch die Baupläne immer gleich. Nicht einmal die Würzung ist irgendwie besonders auffällig – viel Chilli, halt. Und trotzdem lieben die meisten von uns die Tacos, Enchilladas, Tortillas, Burritos und auch Quesadillas. Weil die Dinger immer lecker sind, egal ob mit oder ohne Fleisch und unabhängig davon, ob mit Bohnen oder ohne. Quesadillas sind eine simple Sache, können aber ziemlich im Magen liegen, weil wir es ja mit geschmolzenem Käse zu tun kriegen. Im Prinzip besteht eine solche Quesadilla aus zwei Tortillas, zwischen die eine Käsemasse geschmiert wird. Bleiben wir bei der einfachsten Variante und servieren wir eine schöne Guacamole dazu. » weiterlesen »

» Folge 123 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 10.07.15 um 14:21 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Themen
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Nahrhaft, erfrischend und gesund im Herzen der Hitzewelle

Weiße-Bohnen-Salat – mehr als eine Beilage

Weiße-Bohnen-Salat - mehr als eine BeilageIn Griechenland zählt ein Gericht zum Standard, das die Köche einfach „Gigantes“ nennen, weil die dafür verwendeten Bohnen besonders groß sind. In Wahrheit handelt es sich um eine nahe Verwandte der weltweit stark verbreiteten Gartenbohne, die du überall für kleines Geld in Dosen bekommst oder für noch kleineres Geld in getrockneter Form. Eigentlich handelt es sich um die Pflanze, die frisch und in Form von Schoten als Stangen- oder Buschbohne angeboten wird. Beim türkischen Gemüsehandel meines Vertrauens findest du 500 Gramm getrocknete weiße Bohnenkerne je nach Marke schon für unter 80 Cent. Dabei kann man die weiße Bohnen zu den Nahrungsmitteln zählen, die weltweit Tausende Menschen vor dem Verhungern schützt, weil sie überall verfügbar, gut zu lagern und zu transportieren und eben billig sind. Leider werden diese wunderbaren Kerne vorwiegend von der Nahrungsmittelindustrie in verhunzter Gestalt angeboten: ekelhafte Dinge wie „Baked Beans“ oder Bohnensuppenkonserven. Am leckersten schmecken weiße Bohnen, wenn man die nach Art der Gigantes als Salat zubereitet. Dann passen sie auch prima in die warme Jahreszeit. » weiterlesen »

» Folge 122 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 06.07.15 um 19:36 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Tunfisch und Ei

Nizza-Salat – ideale Speise für schwüle Abende

Nizza-Salat: Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Tunfisch und EiWer jetzt, bei Dauertemperaturen oberhalb 33°, immer noch grillt, hat einen an der Klatsche oder steht kurz davor. Im Tropensommer wird Lauwarmes oder Kaltes gegessen. Aber den üblichen Salat mit Grünkram, Tomaten und Gurken kann man irgendwann auch nicht mehr sehen. Außerdem sättigt das nicht jeden erwachsenen Esser. Da ist der Nizza-Salat, den polyglotte Menschen gern und fürnehm „Salade Nicoise“ nennen, von anderem Kaliber, da er gleich vier sättigende Komponenten enthält. Wobei auch dieser Salat mehr ein Prinzip als ein Rezept ist. Generell heißt es, dass (Stangen)Bohnen, Tomaten, Tunfisch und Ei zwingend reingehören, dazu Kartoffeln oder Reis, Oliven und Zwiebeln. Gekrönt wird das Ganze von einer mehr oder weniger klassischen Vinaigrette. Und man kann Baguette dazu reichen. Interessant sind die Mengen, weil von drei Komponenten je 80 Gramm die optimale Portion ergeben, nämlich von den Bohnen, den Kartoffeln (bzw. dem Reis) und dem Tunfisch. » weiterlesen »

» Folge 121 von 125 in Rezepte

» Anregung von Rainer Bartel am 04.07.15 um 12:53 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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So'ne Art Eistee...

Mein perfektes Sommergetränk

eisteeSchon seit Jahren braue ich mir jeden Tag einen Krug von diesem Zeug, sobald die Temperaturen über die 25°-Marke steigen. Ich nenne es Eistee, aber ist auch egal wie das Zeug heißt, das lauwarm, kalt und eisgekühlt toll schmeckt und erfrischt. Im Gegensatz zu dem ganzen Softdrinkquatsch, den einem die gewissenlose Konzerne einreden wollen, kostet der Liter von diesem köstlichen Getränk nur Cents. Und hier das Rezept für einen Liter davon. Idealerweise hast du eine Karaffe, einen Krug oder eine Kanne, die kochendes Wasser verträgt und trotzdem in den Kühlschrank passt. Dann brauchst du Teebeutel, und zwar welche mit Minze und welche mit Frucht – also alles ab Hagebutte. Für einen Liter gesöfft nimmst du dreimal Frucht und zweimal Pfefferminze, die du mit kochendem Wasser überbrühst und 15 volle Minuten ziehen lässt. Dann gibst du den Saft einer halben Zitronen hinzu und süßt sanft mit dem Süßungsmittel deines Vertrauens. Heiß schmeckt’s eher nicht, also muss der Tee so ungefähr eine halbe Stunde runterkühlen. Magst du es kälter, wartest du ab, bis die Kanne/Karaffe bzw. der Krug gefahrlos in den Kühlkasten kann. Was gar nicht geht: Eiswürfel! Denn so richtig tiefgekühlt schmeckt die Brühe nach nichts. Gut Schluck!

» Folge 120 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 03.07.15 um 17:24 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,The Düsseldorfer
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Schnell, lecker, erfrischend und gesund

Kaltes Gurkensüppchen für heiße Tage

Kaltes Gurkensüppchen für heiße TageDas Thema hatten wir hier schon vor ein paar Jahren, allerdings in der schweren Version mit Knoblauch und so. Angesichts der Temperaturen dieser Tage wollte ich das kalte Gurkensüppchen noch einmal aufgreifen. Dieses Mal in einer schnelle, leichten Variante. Wobei es am einfachsten mit dem Mixer geht. Natürlich kannst du das Süppchen auch im geeigneten Behälter per Pürierstab bereiten, ist halt weniger komfortabel. Pro Person brauchst du eine(!) Schlangengurke und jeweils 125 Gramm Joghurt mit 3,5% Fett. Außerdem Mühlenpfeffer, Meersalz, Zitronensaft und frische Kresse. Zunächst werden die Gurlen geschält, dann längst halbiert. Mun kratzt du mit einem Teelöffel die Kerngehäuse heraus und schneidest die Gurkenteile in Würfel. Übrigens: In einen üblichen Mixer passen zwei Gurken und 250 Gramm Joghurt. Gib die Gurkenstücke und den Joghurt in den Mixer und stell eine Tasse kaltes Wasser bereit. » weiterlesen »

» Folge 119 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 01.07.15 um 21:05 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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Asparago al italiano

Grüner Spargel mit Salsiccia

Grüner Spargel mit SalsicciaSeit ich vor einiger Zeit im Gallo Nero an der Karolinger Straße frische Steinpilze mit Salsiccia serviert bekam, bin ich ein Fan dieser italienischen Bratwurst. Ungefähr einmal im Monate kaufe ich daher beim italienischen Feinkostladen Centro an der Ackerstraße frische Salsiccia ein. Die Sorianos beziehen die Wurst aus ihrer Heimat in den Abruzzen, woher sie einmal wöchentlich per Kühltransport geliefert wird. Das Kilo kostet um die 10 Euro. Weil ich aber nie ein ganzes Kilo brauche, friere ich die Salsiccia portionsweise ein. In der Originalverpackung hängt sie am Stück, und ich zerteile sie in Stücke von üblicher Bratwurstlänge, die dann in der Box ins TK-Abteil kommen. Eigentlich handelt es sich um eine grobe Bratwurst aus Schweinefleisch im Naturdarm. Das Besondere ist die Würzung, die einfach nur superitalienisch ist. Allerdings ist die Salsiccia ziemlich fett, und deshalb muss sie richtig ausgebraten werden. » weiterlesen »

» Folge 118 von 125 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 07.06.15 um 14:12 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
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