Serie: "Rezepte"

Rote-Beete-Ananas-Salat

Schon als Kind war ich ein Rote-Beete-Fan. Allerdings kannte ich die Rübe mit der kräftigen Farbe bis vor wenigen Jahren nur in Form der Sauerkonserve. Aber nachdem ich mich erstmals an diese Knollen gewagt hatte, kommt bei uns gerade im Winter regelmäßig was Frisches aus der roten Beete auf den Tisch. Wikipedia sacht: “Aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts ist die Rote Rübe ein gesundes Gemüse, das für Rohkost-Salate verwendet oder als Beilage gereicht wird.” Und billich sind die Dinger auch noch: Gestern erstand ich beim Gemüsetürken vier Rüben (ca. 600 Gramm) für fuffzich Cent, also ‘n halben Euro! Und jetzt mal zum Vergleich der Preis für einen ekelerregenden Hamburger: mindestens 99 Cent. [weiterlesen...]

Folge 1 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Kochrezept von Rainer Bartel am 05.02.10
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Mayo und Currysosse

mayoDies ist ein Geständnis: Ich bin ein Pommes-Junkie. Aber wie bei allem, was ich mag, müssen die Kartoffelstäbchen von bester Qualität sein. Da fällt die Tütenware aus dem Supermarkt ebenso weg wie das Zeuch aus der Pommesbude. Denn am besten schmecken selbstgemachte Pommes frites aus frischen Kartoffeln. Um aber dem Erlebnis des klassischen Imbisses nahe zu kommen und auch daheim echte Pommes Rot-weiß zelebrieren zu können, gehören Ketchup und Mayo einfach dazu. Aber auch die müssen selbstgemacht sein – und das ist nicht schwer. [weiterlesen...]

Folge 2 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Tipps von Rainer Bartel am 13.05.09
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Frische Erbsensuppe

tk_erbsenNa, sagt da einer, wer wird denn im Frühling bei 20 Grad Suppe essen wollen? Tje nun, antworte ich: die Suppenkasper. Natürlich will man jetzt diesen frischen Geschmack, den die Esser mit der Zeit der austretenden und -schlagenden Pflanzen assozieren. Komischerweise passt da die gemeine Tiefkühlerbse (kurz: TK) bestens hin. Aus der bastelst du in knapp 10 Minuten eine feine Frühlingssuppe. [weiterlesen...]

Folge 3 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Rezept von Rainer Bartel am 04.04.09
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Parpadelle mit Fenchel

jamie_parpadelle.jpgIm Prinzip hat mich der seinerzeitige Hype um den Popkoch Jamie Oliver tierisch genervt. Nun habe ich vor einigen Wochen auf irgendienem Digitalkabelkanal die alten Sendungen gesehen und mich spontan in den fröhlichen Essex-Mann verliebt. Folgerichtig erhielt ich von einem guten Freund ein Jamie-Oliver-Kochbuch als Geburtstagsgeschenk. Nicht irgendeines, sondern das wunderbare Werk “Natürlich Jamie“. Der ehemalige Milchbart ist ja inzwischen erwachsen und hat seine Jools geehelicht. Vor drei Jahren zog er aufs Land und begann mit dem Gartenbau. Das Buch bietet nun Rezepte, in denen die Erzeugnisse dieses herrlichen Bauerngartens sowie Jagd- und Sammelbeute verwendet wird – nach Jahreszeiten geordnet. Von einem der Wintergerichte habe ich mich inspirieren lassen: Parpadelle mit Fenchel. Jamie hat eigentlich Porree (Lauch) vorgesehen, aber der war heute ausverkauft. [weiterlesen...]

Folge 4 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Rezept von Rainer Bartel am 13.12.08
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Kalte Gurkensuppe

Bei hochsommerlichen Temperaturen, wenn die Privatfunkmoderatoren stöhnen, weil das eingetreten ist, was sie herbei gefaselt haben, und sie über ihre leichte Bekleidung am Mikro schleimen, möchte der Mensch am liebsten was Kaltes essen. Aber immer bloß Salat, Salat ist auf Dauer fad.

Da kommt eine kalte Suppe ala’turka grad recht. Die ist schnell gemacht und lecker. Im Grunde handelt es sich um eine Art flüssiges Tzatziki. Für vier magenfüllende Portionen – dazu passt Tomatenbrot (siehe unten) – brauchst du 1.000 Gramm türkischen Volljoghurt mit 3,5 Prozent Fett (nimm nicht den griechischen Sahnejoghurt, dann wird’s zu fett) und zwei Schlangengurken sowie zum Würzen eine gute Handvoll Minzblätter und zwei bis vier Knoblauchzehen. [weiterlesen...]

Folge 5 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Rezept von Rainer Bartel am 29.07.08
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Gedämpfte Wan-Tan

wan-tan.jpgInspiriert hat mich eine Folge von “Servicezeit: Essen & Trinken“, einer WDR-Kochsendung, deren Moderatoren ich nicht besonders mag, die aber viele alltagstaugliche Rezepte und Kochtipps liefert. Als großer Liebhaber dieser asiatischen Teigtäschchen musste ich endlich einmal selbst Wan-Tan produzieren. Das Rezept muss ich ja nicht hier veröffentlichen. Statt dessen möchte ich ein paar Praxishinweise geben. Außerdem geht es hier explizit um gedämpfte Wan-Tan. Deshalb brauchst du unbedingt einen Dämpfkorb aus Bambus. Die Dinger gibt es in zahllosen Größen und Ausführungen selbst im kleinsten Asia-Supermarkt. Ich verwende quasi das Luxusmodell mit 30 Zentimeter Durchmessern und zwei Etagen und habe dafür gerade mal 11 Euro bezahlt.

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Folge 6 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Rezept von Rainer Bartel am 19.05.08
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Spargel mit Parmesan-Sosse

spargel_parmesan.jpgSpargel ist mehr als ein Gemüse. Er steht für eine andere Art des Kochens – diejenige, bei der sich die Produkte nach der Saison richten. Deshalb kommt bei zivilisierten Menschen Spargel nur auf den Tisch, wenn es hiesigen, frisch gestochenen auf dem Markt gibt. Nun kann es vorkommen, dass der Markthändler deines Vertrauens mehrere Qualitäten anbietet. Der von mir bevorzugte Waldecker Spargel, den es samstags auf dem Wochenmarkt am Fürstenplatz gibt, liegt dort in drei Preisstufen vor. Geschmacklich unterscheiden die sich nicht, nur in der Form. Am preiswertesten ist das Sammelsurium aus krummen oder zu dicken Stangen. Die kannst du dann nicht so richtig klassisch zubereiten, also gekocht, mit neuen Kartoffeln und brauner Butter serviert. Da man ohnehin nie genug Spargelrezepte haben kann, lernst du hier eine etwas merkwürdige Variante kennen: Spargel in Parmesan-Sosse.

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Folge 7 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Rezept von Rainer Bartel am 05.05.08
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Mediterranes Kalbsragout

Als bekennender Kalbfleischliebhaber neige ich dazu, mir ständig was zum Thema auszudenken. Dieses Gericht ist aber der andauernde Versuch, einen Teller, den ich vor gut zwanzig Jahren auf Korsika geputzt habe, nachzuahmen. Dass da Kalb drin war, sagte der Titel: “de Veau”. Und Oliven gehören darein. Nun ist mir eine sehr dichte Annäherung gelungen.

Zunächst: In der Pfanne geht das am besten für zwei Personen, deshalb hier auch – entgegen meiner Gewohnheit – entsprechende Mengenangaben. Du kaufst beim Türken deines Vertrauens gut 300 Gramm Kalbfleisch aus der Keule. Das parierst du; heißt: Alles, was du später nicht im Ragout haben willst, schneidest du ab. Dann brauchst du noch ein oder zwei gelbe Paprikaschoten und frischen Thymian. Die Oliven (eine Handvoll) sollten grün und entkernt sein. Beschaff dir einen frischen, nicht zu trockenen Weißwein. Ich schätze, am echtesten schmeckt es mit einem korsischen Muscat, aber ein Sauvignon oder so tut’s auch. Creme fraiche gehört auch dazu.

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Folge 8 von 8 in der Serie "Rezepte"

» Rezept von Rainer Bartel am 01.05.08
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