Alle Artikel im

aufsteigend  absteigend nach dem Veröffentlichungsdatum sortieren.

Als Party-Imbiss oder als Hauptgericht oder einfach zwischendurch

All-American Tuna Sandwich

tunasandwichHab ich je erwähnt, dass ich eine Fischallergie habe? Das ist traurig, aber wahr. Und ich weiß, dass mir dadurch unglaubliche Genüsse entgehen. Merkwürdigerweise tauchen beim Verzehr von Thunfisch keine allergische Reaktionen auf, weshalb ich ganz gern mal etwas mit Dosenthunfisch esse. Wir beziehen unsere Tuna-Konserven von den Fratelli Carli, weil er in demselben Olivenöl eingelegt ist, das wir auch sonst verwenden. Es handelt sich um “Weißen Thunfisch” (Thunnus alalunga), der nach Angaben von Carli im Atlantik per Leinenfischen (also nicht mit delfin-gefährdenden Treibnetzen…) gefangen wird. Weil der Weißthun zudem als “gering gefährdet” eingestuft wird, ist gegen den Verzehr dieses Produkts wenig einzuwenden – wenn man sich bei den Mengen, die man pro Jahr isst, zurückhält. Soll sagen: Greif nicht einfach zur nächsgelegenen Thunfischdose im Supermarkt deines Misstrauens, sondern befass dich mit der Herkunft! Empfehlenswert sind zum Beispiel auch die Produkte von Saupiquet. Warum aber ist das Thunfisch-Sandwich in den USA dermaßen beliebt? » weiterlesen »

» Folge 109 von 109 in Rezepte

» Handlungsanweisung von Rainer Bartel am 20.02.15 um 08:20 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 179 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Soll ja toootal gesund sein, dieses komische Zeuch...

Quinoa-Risotto mit Mangold

Quinoa-Risotto mit MangoldNudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Couscous oder Bulgur, Reis, Baguette – so ungefähr ist bei uns der Rhythmus der Beilagen. Auch wenn unser Fleischverzehr rapide sinkt, bleibt bei vielen Abendmahlzeiten das alte Muster bestehen, also dass Gemüse oder so im Mittelpunkt steht und von einer “Sättigungsbeilage” flankiert wird. Da kommt jede Abwechslung recht, selbst wenn es aus einer irgendwie esoterisch-politischen Ecke kommt. Denn Quinoa wird seit ein paar Jahren von verschiedener Seite sehr gehypet. Tatsächlich sprechen die ernährungsphysiologischen Werte eine eindeutige Sprache: Die Wunderkörner sind für fast jeden Menschen in jeder Hinsicht gesund und empfehlenswert. Und besonders die Esoteriker unter den Veganis schwören drauf. Fragt sich nur, ob das Zeuch auch schmeckt. Und das haben wir dieser Tage ausprobiert. Billig ist Quinoa nicht – 500 Gramm in Bio-Qualität kosten um die 4 Euro. Außerdem MUSS man geschältes und/oder gewaschenes Quinoa kaufen, weil die Schalen einen Bitterstoff enthalten, der nicht nur schlecht schmeckt, sondern tendenziell ungesund ist. » weiterlesen »

» Folge 108 von 109 in Rezepte

» Hinweise von Rainer Bartel am 09.02.15 um 13:49 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 176 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Ein ziemlich perfektes Kartoffelgratin

Vielleicht das Schönste, was aus Kartoffeln werden kann…

Das perfekte Kartoffelgratin mit ein bisschen KäseEigentlich ist das folgende kein Rezept, sondern eine Bastelanleitung, denn ein gutes Kartoffelgratin wird gebaut – Schicht für Schicht. Unter Liebhabern dieser Erdknollenköstlichkeit tobt allerdings ein Grundatzstreit: Mit oder ohne Käse? In das Original wie es in den Lehrbüchern für Profiköche steht, kommt kein Käse, aber ich nehme gerne ein ganz klein bisschen Reibekäse für obendrauf. Ansonsten besteht das Kartoffelgratin aus Kartoffeln, Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat und einer Knoblauchzehe zum Ausreiben der Form. » weiterlesen »

» Folge 107 von 109 in Rezepte

» Bastelanleitung von Rainer Bartel am 23.01.15 um 13:34 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 241 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Kerngesund durch Dinkelvollkornmehl

Ja, das ist ein guter Pfannkuchen…

Schöner Pfannkuchen aus DinkelvollkornmehlWir essen unsere Pfannkuchen nur in ganz seltenen Ausnahmefällen süß, denn unser Pfannekuchen ist eine Hauptmahlzeit und stammt vom Speckpfannekuchen ab. Trotzdem backe ich die Dinger relativ dünn aus, nicht solche Fladen wie sie zum Beispiel in der rheinischen Gastronomie als Pannekoke serviert werden. Wie ein vernunftbegabter Mensch auf die Idee kommen kann, sich so eine Scheiß-Convenience-Schüttelflasche zu kaufen, um aus dem ganze denaturierten Kram darin Pfannkuchen zu backen, wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wo doch das Ding aus frischen Zutaten saueinfach gelingt. Vielleicht wissen solchen Hörnchen nicht, dass in diesen Flaschen eine pastuerisierte, sterilisierte und homogenisierte Flüssigkeit aus Milch- und Eipulver rumschwappt, in der man mit Hilfe von Technik übelstes, sägemehlartiges Weißmehl eingearbeitet hat: Igitt!!!! » weiterlesen »

» Folge 106 von 109 in Rezepte

» Tipps & Tricks von Rainer Bartel am 22.01.15 um 13:58 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 270 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Ein feiner italienscher Auflauf mit frischen Zutaten

Maccheroni con Spinaci e Funghi al Forno

spinaci_funghiHeute mal etwas Selbsterfundenes. Und weil manche Fans dieser Kocherei manchmal maulen, vor lauter Drumrum könne man die eigentliche Bastelanleitung kaum erkennen, gibt’s erstmals so eine richtige klassische Rezeptform, von den Zutaten bis hin zu den Arbeitsschritten. Und weil ja viele kochorientierte Menschen dann doch gern zu Fertigprodukten greifen, habe ich dieses einfache, aber herzerwärmende Essen mit frischen Zutaten bereitet. Weil Ei und Sahne drin vorkommen, ist der Auflauf nicht vegan, aber immerhin vegetarisch und vor allem mordslecker. Er heißt “al forno”, weil er am Ende im Ofen mit Käse überbacken wird, und besteht aus ganz klassischen Makkeroni, frischem Babyspinat und frischen Champignons. Und los geht’s. » weiterlesen »

» Folge 105 von 109 in Rezepte

» Bastelanleitung von Rainer Bartel am 11.01.15 um 20:42 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 254 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Erster Test eines vegangen Austauschprodukts

Erbsencremesuppe mit Hafersahne

haferflockenNein, ich bin definitiv nicht auf dem Weg in die Veganität. Nach wie vor halte ich die vegane Ernährung für einen Irrweg und typische Erste-Welt-Antwort auf mehr oder weniger sentimentale Luxusprobleme. Anders sieht es mit dem vegetarischen Kochen und Essen aus. Wer im Jahr 2015 noch anzweifelt, dass die Menschen in der reichen Welt drastisch weniger Fleisch essen müssen, hat die letzten Jahre unterm Stein verbracht. Dabei ist es ganz, ganz leicht, als erstes auf Industriefleisch bzw. industriell verarbeitetes Fleisch zu verzichten: man kauft es einfach nicht mehr. Keine abgepackte Wurst aus dem Supermarkt, kein Fleisch aus Fleischfabriken, kein Fastfood mit Fleisch mehr. Wer aus Genussgründen aber gar nicht auf Fleisch verzichten will oder kann, der muss also zu Fleisch aus artgerechter, biologischer Haltung greifen und am besten direkt beim Erzeuger kaufen. Das ist dermaßen viel teurer als der Industriedreck, für den Milliarden Tiere ein kurzes, schlimmes Leben führen müssen, dass ein 1:1-Umstieg nur wirklich wohlhabenden Canivoren vorbehalten bleibt. Also heißt es: Maximal zweimal pro Woche ein Hauptgericht mit Fleisch. » weiterlesen »

» Folge 104 von 109 in Rezepte

» Tipp von Rainer Bartel am 08.01.15 um 20:41 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 308 x gelesen » 2 x kommentiert »   

Von der perfekten Brühe zur optimalen Suppe

Die ganz traditionelle Rindfleischsuppe

Die traditionelle RindfleischsuppeEs ist mir immer ein besonderes Vergnügen, die Rezepte für Traditionsgerichte zu scannen, nachzukochen und so meine Art, die jeweilige Sache zuzubereiten, damit zu optimieren. So kam ich auch auf die Rindfleischsuppe, die ich als Kind nicht mochte – was aber wohl an den Kochkünsten meiner Mutter lag. Dazu ein ander Mal mehr… Jedenfalls: Mir war klar, dass die Basis für diese Suppe eine gute, kräftige Brühe ist, die auf jeden Fall mit Gemüse, eigentlich auch immer mit Nudeln und dann solchen Leckereien wie Markklößchen und Eierstich. Es empfihelt sich übrigens sehr, die Brühe am Vortag zu kochen, weil sie sich nach einer Nacht im Kühlschrank prima entfetten und abseihen lässt. Und das sollte man auf jeden Fall tun. » weiterlesen »

» Folge 103 von 109 in Rezepte

» Handlungsanweisung von Rainer Bartel am 13.12.14 um 14:43 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 552 x gelesen » noch kein Kommentar »   

...und hat mit Convenience-Produkten nicht die geringste Ähnlichkeit

Mach dein eigenes Appelmus – aber frisch!

Selbstgemachtes frisches AppelmusHeute gab’s einen rheinischen Sauerbraten. Zu dem wird traditionell Rotkophl gereicht – oder aber Appelmus. Nun soll es gewissenlose Zeitgenossen geben, die zu diesem Zwecke jene Erzeugnisse der Nahrungsmittelindustrie erwerben, die diese in ihrem unendlichen Humor “Apfelmus” nennen. Handelt es sich dabei um eine graugrüne, halbflüssige Masse mit extremem Zuckergehalt, ist das Zeuch dadurch entstanden, dass man minderwertige Äpfel mit Schale, Stil und Kerngehäuse gemahlen hat. Widerlich! Zum Glück wird das hierzulande übliche Appelmus, das auch bei “Himmel un Ähd” zum Einsatz kommt, lauwarm serviert, sodass es im ganz normalen Kochprozess nebenbei entsteht. Probier das mal bitte aus. » weiterlesen »

» Folge 102 von 109 in Rezepte

» Kochtipp von Rainer Bartel am 07.12.14 um 21:42 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
» 419 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Seiten: 1 2 3 4 ... 14 »