Alle Artikel im

aufsteigend  absteigend nach dem Veröffentlichungsdatum sortieren.

Der Flammkuchen zur Saison

Flammkuchen mit Pfifferlingen

flammpfifferEs gibt ja Leute, den hängt der Flammkuchen schon zum Hals raus, weil ihn jeder Dorf- und Eckkneipen-Kochamateur inzwischen im Programm hat. Gern auch auf Anraten irgendwelcher „Kochprofis“ und „Küchenchefs“, die durch die Lande ziehen und den Wirten die Karten umkrempeln. Die Jungs empfehlen den Flammkuchen zunächst, weil er so simpel in der Zubereitung ist, aber auch, weil er durch wechselnde Belege endlos zu varieren ist. Aber was im Fernsehen natürlich nicht gesagt wird: Die Gewinnspanne ist beim Flammkuchen enorm. Der Wareneinsatz für eine übliche Portion der Variante Zwiebel und Speck liegt bei deutlich unter einem Euro. Verkauft wird der Fladen aber immer für mindestens sechs Euro. Macht eine Quote von 6:1, während man in der Essgastronomie eher mit Werte von 3:1 bis maximal 4:1 kalkuliert. Im Vergleich zur Pizza spart der Anbieter übrigens nicht nur die Hefe, sondern auch die Anschaffung eines speziellen Ofens oder eines Pizzasteins. Denn der Flammkuchen gelingt auch im Haushaltsbackofen immer. » weiterlesen »

» Folge 128 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 11.08.15 um 16:35 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 481 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Ganz schön kompliziert und arbeitsintensiv, aber lohnend...

Gefüllte Reisorangen (Arancini di riso)

Arancini di riso - sollen wir Orangen aussehen, schmecken aber andersHeute mal was Kompliziertes aus der italienischen Reisküche. Die stammt bekanntlich aus dem Po-Delta und Ligurien, wo es bis heute ausgedehnte Reisfelder fast wie in Südostasien gibt. Übrigens die einzige Gegend in Europa mit nennenswertem Reisanbau. Wir Freunde der mediterranen Essweise kennen vor allem das Risotto Milanese, aber es gibt so viel mehr leckere Rezepte ohne Pizza & Pasta! Vor Jahren habe ich nicht selten frittierte Reisbällchen hergestellt und serviert. Und als mir ein Rezept mit dem schönen Namen „Arancini di riso“ über den Weg lief, konnte ich nicht widerstehen. Aber Achtung: Diese Gericht ist wirklich arbeitsintensiv und gelingt nicht immer. Wenn’s klappt, kriegen die Mitesser superleckere Bällchen auf den Teller. » weiterlesen »

» Folge 127 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 03.08.15 um 18:15 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 559 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Hackfleisch wird total überschätzt - nehmt Linsen!

Vegetarische Moussaka

Vegetarische Moussaka - bei Bedarf sogar veganJetzt mal so unter uns Fleischfressern: Zum Geschmack trägt durch den Wolf gedrehtes Tier eigentlich nie bei, besonders nicht als krümelig gebratenes Hack, wie man es in der Bolognese und anderen mediterranen Soßen einbaut. Das Faschierte dient dort nur der Textur. Der erprobte Vegetarier weiß aber, dass man Fleisch ernährungshysiologisch eigentlich immer durch Hülsenfrüchte ersetzen kann. Und da muss es auch nicht immer was aus Soja sein. Ich persönlich bin ein Fan der Linse, also, aller Linsen – denn diese uralte Gemüse kommt in zig Varianten vor, die sich in Größe, Farbe und Geschmack dramatisch unterschieden. Die Textur von Krümelhack haben vor allem die kleinen dunklen Linsen – also Puy- und Alb-Linsen, aber auch die diversen kleinen Sorten aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Weil deren Geschmack aber in einer tomatigen Soße kaum eine Rolle spielt, kannst du als Hackersatz gern die preiswerteren (schwarzen oder dunkelgrünen) Sorten nehmen. Sogenannten Tellerlinsen, dir für den schlotzigen Eintopf gut sind, taugen ebenso wenig wie gelbe oder rote Linsen aus der türkischen und indischen Küche. Dass Linsen Gehacktes gut ersetzen, habe ich ja schon mit meiner legendären Linsen-Bolognese vorgeführt. Heute kommen sie in den griechischen Auflauf. » weiterlesen »

» Folge 126 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 30.07.15 um 12:14 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 218 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Roastbeef mit Yorckshire-Pudding, Gravy und frischen Erbsen

My classical sunday roast

Roastbeef mit Yorckshire-Pudding, Gravy und frischen ErbsenInspiriert durch das Spiel der glorreichen Fortuna gegen die Mannschaft aus Ipswich habe ich am Sonntag einen wirklich klassischen Sunday Roast serviert. Das ist das britische Äquivalent zum treudeutschen Sonntagsbraten. Genau wie der muss es nicht immer ein Braten sein, und die Sache schmeckt auch werktags. Nun habe ich in den mittleren Sechzigerjahren eine längere Zeit als Austauschschüler in England verbracht, in Woking, Surrey, umgenau zu sein. Meine Gastmutter war eine hervorragende Köchin, die gerade die vielgeschmähten britischen Speisen sehr, sehr lecker zu bereiten wusste. Und natürlich gab es an einem Sonntag im Monat den Klassiker: Roastbeef mit Yorckshire-Pudding, Gravy und Erbsen. Seit Längerem hatte ich vor, diese Kombination nachzukochen; jetzt war’s soweit. Es hat wunderbar geschmeckt! » weiterlesen »

» Folge 125 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 21.07.15 um 11:00 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 421 x gelesen » 2 x kommentiert »   

Mein Pommesbuden-Albtraum jetzt mal in lecker

Schaschlik? Ja, wirklich Schaschlik – mit Wirsingsalat

So sieht richtiges Schaschlik ausAls die Jugo-Küche in Deutschland noch King of Kotelett war, da waren die Angebote der Pommesbuden entsprechend balkanesisch orientiert. So kam in den Sechzigerjahren ein Imbiss auf die Karten, den sie „Schaschlik“ nannten. Nun ist das irgendwie serbokroatischungarische Lehnwort Schaschlik eine Verballhornung des osmanischen Shish Kebab, was nicht mehr heißt als Fleischspieß. Dementsprechend ist jedes Gericht, bei dem am Spieß gegartes Fleisch im Mittelpunkt steht, ein Schaschlik. Der Pommesbuden-Schaschlik ist davon nur eine extrem soßenbetonte Variante, denn der Spieß wird dabei nicht gegrillt oder gebraten, sondern geschmort. Weil beim Pommesbuden-Schaschlik die Tunke so wichtig ist, gibt es eben auch die Schaschliksoße als Alternative zu Majo, Ketchup und Currysauce als Topping auffe Fritten. Obwohl ich Pommes-Junkie bin, habe ich in meinem Leben kaum dreimal Schaschlik gewählt – und jedes Mal war’s eklig. Als jetzt aber ein Schaschlik-Rezept in meiner Lieblingszeitschrift, der „Brigitte“ auftauchte, dachte ich mir: Machste nach. Und es wurde ein sehr, sehr leckeres Essen mit feinem Wirsingsalat und Weißbrot für die viele Soße. » weiterlesen »

» Folge 124 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 19.07.15 um 13:01 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 284 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Hossa, hossa, hossa - lecker Mexikanisches

Quesadillas mit Guacamole

quesilladasMal ehrlich: So richtig aufregend ist die mexikanische Küche ja nicht. Die Anzahl der Zutaten hält sich in engen Grenzen, und irgendwie sind auch die Baupläne immer gleich. Nicht einmal die Würzung ist irgendwie besonders auffällig – viel Chilli, halt. Und trotzdem lieben die meisten von uns die Tacos, Enchilladas, Tortillas, Burritos und auch Quesadillas. Weil die Dinger immer lecker sind, egal ob mit oder ohne Fleisch und unabhängig davon, ob mit Bohnen oder ohne. Quesadillas sind eine simple Sache, können aber ziemlich im Magen liegen, weil wir es ja mit geschmolzenem Käse zu tun kriegen. Im Prinzip besteht eine solche Quesadilla aus zwei Tortillas, zwischen die eine Käsemasse geschmiert wird. Bleiben wir bei der einfachsten Variante und servieren wir eine schöne Guacamole dazu. » weiterlesen »

» Folge 123 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 10.07.15 um 14:21 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Themen
» 396 x gelesen » 3 x kommentiert »   

Nahrhaft, erfrischend und gesund im Herzen der Hitzewelle

Weiße-Bohnen-Salat – mehr als eine Beilage

Weiße-Bohnen-Salat - mehr als eine BeilageIn Griechenland zählt ein Gericht zum Standard, das die Köche einfach „Gigantes“ nennen, weil die dafür verwendeten Bohnen besonders groß sind. In Wahrheit handelt es sich um eine nahe Verwandte der weltweit stark verbreiteten Gartenbohne, die du überall für kleines Geld in Dosen bekommst oder für noch kleineres Geld in getrockneter Form. Eigentlich handelt es sich um die Pflanze, die frisch und in Form von Schoten als Stangen- oder Buschbohne angeboten wird. Beim türkischen Gemüsehandel meines Vertrauens findest du 500 Gramm getrocknete weiße Bohnenkerne je nach Marke schon für unter 80 Cent. Dabei kann man die weiße Bohnen zu den Nahrungsmitteln zählen, die weltweit Tausende Menschen vor dem Verhungern schützt, weil sie überall verfügbar, gut zu lagern und zu transportieren und eben billig sind. Leider werden diese wunderbaren Kerne vorwiegend von der Nahrungsmittelindustrie in verhunzter Gestalt angeboten: ekelhafte Dinge wie „Baked Beans“ oder Bohnensuppenkonserven. Am leckersten schmecken weiße Bohnen, wenn man die nach Art der Gigantes als Salat zubereitet. Dann passen sie auch prima in die warme Jahreszeit. » weiterlesen »

» Folge 122 von 128 in Rezepte

» Anleitung von Rainer Bartel am 06.07.15 um 19:36 » in Rubrik(en): Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 383 x gelesen » noch kein Kommentar »   

Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Tunfisch und Ei

Nizza-Salat – ideale Speise für schwüle Abende

Nizza-Salat: Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Tunfisch und EiWer jetzt, bei Dauertemperaturen oberhalb 33°, immer noch grillt, hat einen an der Klatsche oder steht kurz davor. Im Tropensommer wird Lauwarmes oder Kaltes gegessen. Aber den üblichen Salat mit Grünkram, Tomaten und Gurken kann man irgendwann auch nicht mehr sehen. Außerdem sättigt das nicht jeden erwachsenen Esser. Da ist der Nizza-Salat, den polyglotte Menschen gern und fürnehm „Salade Nicoise“ nennen, von anderem Kaliber, da er gleich vier sättigende Komponenten enthält. Wobei auch dieser Salat mehr ein Prinzip als ein Rezept ist. Generell heißt es, dass (Stangen)Bohnen, Tomaten, Tunfisch und Ei zwingend reingehören, dazu Kartoffeln oder Reis, Oliven und Zwiebeln. Gekrönt wird das Ganze von einer mehr oder weniger klassischen Vinaigrette. Und man kann Baguette dazu reichen. Interessant sind die Mengen, weil von drei Komponenten je 80 Gramm die optimale Portion ergeben, nämlich von den Bohnen, den Kartoffeln (bzw. dem Reis) und dem Tunfisch. » weiterlesen »

» Folge 121 von 128 in Rezepte

» Anregung von Rainer Bartel am 04.07.15 um 12:53 » in Rubrik(en): Einkaufen & Genießen,Rainer'sche Post,Rainers Hobbies
» 415 x gelesen » 4 x kommentiert »   

Seiten: 1 2 3 4 ... 16 »