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Die schönste Musik zu den schönsten Sonnenuntergängen am Rhein

Endlich wieder Strandpiraten!

strandpiratenWer im Sommer 2014 an einem Donnerstagabend zufällig oder absichtlich die Apollowiese an der Rheinpromenade anstrebte, konnte Zeuge werden, wie eine Veranstaltung die ohnehin schönste Promenade am Rhein zu einem noch schöneren Platz machte. „Strandpiraten“ nennt sich die Truppe, die am KIT (Kunst im Tunnel) abends schöne Musik auflegt, damit schöne Menschen auf der schönen Wiese über dem Rheinknie schön feiern können. Inzwischen gehört es zur Tradition, dass die Zuhörer schön Picknick machen und sich schön auf Decken lümmeln. Bei richtig schönem Wetter wird es dann ganz schön voll zwischen Apollo-Theater und KIT-Café, aber trotzdem ist es schön dort. Schön auch, dass es am 04.06. endlich wieder losgeht – denn dann wird die erste Strandpiraten-Party des Jahres gefeiert. Und wer es nicht abwarten kann, dem sei auch die Kaninchendisko am 16.05. auf der Tonhallen-Terrasse warm ans Herz gelegt.

[Foto: Felix Vollmer Photography]

» Folge 27 von 27 in Schöne Plätze

» Empfehlung von Rainer Bartel am 23.04.15 um 14:05 » in Rubrik(en): Kultur und Pop
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Vermischte Impressionen aus rund vierzig Jahren Reisen nach Paris

Mein Paris (1971 – 2012)

ile_de_la_citeDer D-Zug hatte schon gut eine halbe Stunde Aufenthalt in Brüssel. Wir hatten das Abteil schon gut mit Rauch gefüllt und langweilten uns. Da riss jemand die Schiebetür auf, stolperte herein und ließ sich auf die weinrote Polsterbank fallen. Ein kurzer, breiter Kerl, der in einer fremden Sprache vor sich hin murmelte. Er stank nach Schnaps und Schweiß. Beim Eintreten hatte er einen olivgrünen Seesack hinter sich her geschleift, der jetzt zwischen den Sitzen auf dem Boden lag. Dann musterte er uns aus blutunterlaufenen Augen, wischte sich die verschwitzten Haare aus der Stirn und sagte auf Deutsch mit schwerem Osteuropakzent: „Ihr fahrt nach Paris. Stadt der Liebe! Olalala…“ Schnalzte mit der Zunge und machte mit den Händen eine unanständige Geste. Dann lachte er explosionsartig und schlug sich tatsächlich auf die Schenkel, die in schmuddeligen Drillichhosen steckten. » weiterlesen »

» Folge 26 von 27 in Schöne Plätze

» Impressionen von Rainer Bartel am 13.11.12 um 13:42 » in Rubrik(en): Rainers Hobbies
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Wo gibt's das sonst in Deutschlands Großstädten: Ein Sandstrand mit Blick auf die City?

Wo der Strom am Hafen leckt

hafenstrandIst mir schon fast peinlich: Heute früh war ich zum ersten Mal in meinem Leben als Düsseldorfer am Hafenstrand. Keine Ahnung, was mich deutlich über fünfzig Jahre daran gehindert hat. Der Blick von dort auf den Strom und die Stadt trieben mir kleine Tränchen in die Augen, so schön war das. Um bei Ortsfremden keine Illusionen zu wecken: An sommerlichen Abend ist es da so voll wie an jedem beliebigen Ostseestrand in Badeortnähe. Beim Jungvolk ist dieser rund 300 Meter lange Sandstreifen unterhalb des Hafendeichs als Partyzone äußerst beliebt, auch wenn es dort – wie sagt man? – chillig zugeht als ballermannmäßig. Also: Morgens um neun an einem Sonntag trifft man dort kaum eine Menschenseele. Die Frühaufsteher toben oben mit ihren Renn- oder Mountainrädern sportlich umher und kollidieren gelegentlich mit hageren Jogger und -innen. Nur die paar Hundehalter, die sich auskennen, trifft man unten am Sand. Steht man dann in einer der drei Buchten und wendet den Blick nach Nordosten, hat man das volle Altstadtpanorama, nur verstellt durch die Kniebrücke, vor sich. Und das ist ein Anblick, den sonst keine andere Stadt in Deutschland von einem Strand aus zu bieten hat. » weiterlesen »

» Folge 25 von 27 in Schöne Plätze

» Schwärmerei von Rainer Bartel am 29.07.12 um 16:19 » in Rubrik(en): The Düsseldorfer
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Aus der Serie: Mein schönstes Ferienerlebnis

[Ergänzt] Fröhliche Tage auf Walcheren

dorpspleinWer in diesem Online-Magazin schon seit Längerem liest, wird wissen, dass die Halbinsel Walcheren mein zweites Zuhause ist. So waren die Bedingungen in diesem Jahr für eine wunderbare Sommerfrische auch wieder optimal, weil die Reise in den südwestlichen Zipfel der Niederlande ging. Dass die Ferien so schön wurden, hatte seine Ursache auch oder vielleicht sogar vor allem wegen der Behausung: Über den niederländischen Ferienhausanbieter Aan Zee kamen wir an ein tolles Haus im Herzen der Kleinstadt Koudekerke, direkt am Dorfplatz, einem Oval mit der St.Michaelis-Kirche in der Mitte einer ummauerten, grünen Insel. Wir waren also mittendrin, statt nur dabei. Fernab von anderen Touristenunterkünften waren niederländische Sprachkenntnisse dieses Mal sehr nützlich. Und gleich in der ersten Stunde nach Ankunft wurde ich von einem älteren Ehepaar aus dem Auto heraus auf Niederländisch gefragt, ob ich wüsste, wo denn ein Geldautomat zu finden sei. Leider konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht helfen. » weiterlesen »

» Folge 24 von 27 in Schöne Plätze

» Reisebericht von Rainer Bartel am 09.07.12 um 14:30 » in Rubrik(en): Interna,Rainers Hobbies
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Was alles wächst, wenn man wachsen lässt, was wachsen will

Mein schöner, wilder Garten

wildergartenMein hochgeschätzter Blogger-Kollege Richard Gleim kennt sich als erfahrener Gärtner richtig gut aus mit den Pflanzen und vertritt in seinem Blog Gnogongo mit Vehemenz Positionen zum Grün in der Stadt, die ich mit meinem eher laienhaften Verständnis jederzeit unterschreiben würde. Mit seinen Fotos von Pionierpflänzen, die sich in Spalten und Rissen einnisten, und der städtischen Flora hat er bei mir das ökologische Bewusstsein für dieses Thema wiedererweckt. Gepflanzt hat es einst mein verehrter Bio- und Mathelehrer Dr. Reinhold Feuerstein am Leiniz-Gymnasium, der aus jedem Wandertag eine botanische Exkursion machte – und das war auch gut so. Nun habe ich meinen eigenen Garten entdeckt. Er ist um die 500 Quadratmeter groß und wild. Da darf wachsen, was da wachsen will. » weiterlesen »

» Folge 23 von 27 in Schöne Plätze

» Bericht von Rainer Bartel am 12.06.12 um 12:08 » in Rubrik(en): The Düsseldorfer
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Oder: Ätsch, die Düssel hat gar keine Quelle....

Auf der Suche nach dem Ursprung

duesselquelleAls geborener Düsseldorfer, der diese schönste Stadt am Rhein von Herzen liebt, muss man sich allerlei Spott gefallen lassen. Die Mär vom Schickimickibrüger, der auf der Kö flanieren geht, berührt mich nicht mehr so, weil ich weiß, dass man da vorwiegend Berschheimer und andere Provinzknallis trifft. Da schmerzt schon eher der Spruch vom „Dorf an der Düssel“ für diese kleine Großstadt. Aber man soll sich ja solchen Schmerzen aktiv nähern, und die Beschäftigung mit dem namensgebenden Flüsschen schien mir ein guter Anfang zu sein. Wobei recht eigentlich der Lehrer Dr. Reinhold Feuerstein mal wieder die Schuld trägt. Der hier schon öfter angeführte Mathe- und Biopauker hat mir und den Kameraden ökologisches Denken begebracht, unter anderem indem er den klassischen „Wandertag“ immer in biologische Exkursionen umfunktioniert hat. Dort gingen wir dann pflanzenbestimmend und -sammelnd durch die Botanik in der näheren Umgebung. Nun erinnerte ich mich dieser Tage, dass uns einer dieser Ausflüge – es muss im Jahr 1963, 64 oder 65 gewesen sein – an die Düsselquelle führte. Und da wollten wir nun auch hin. Was sich als nicht ganz leichte Aufgabe entpuppte. » weiterlesen »

» Folge 22 von 27 in Schöne Plätze

» Wanderbericht von Rainer Bartel am 21.10.11 um 12:28 » in Rubrik(en): The Düsseldorfer
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Wandern wo der Neandertaler erfunden wurde

I’m the Neanderthal man…

neander_wildImmer wenn ich über den Neandertaler nachdenke, frage ich mich, ob man das Neandertal immer noch mit TH schreibt. Und das weil es mal diesen Spaßsong vom Neanderthal Man gab, wo die Sänger ihn mit einem Tieätsch aussprachen. Nun ist man als Düsseldorfer in Kinderjahren möglicherweise mit Neandertal nicht unter Zigmal bestraft worden, was in den 50ern und 60ern auch „Sonntagsfamilienspaziergang“ hieß. Und so fahren wir da eher nicht hin. Eine grundlose Inspiration brachte uns aber heute in das nämliche Tal und seine angeschlossenen Hügel. Ziel war das so genannte, schon seit zig Jahren existierende Wildgehege, in dem diverse ausgestorbene Tiere herumstrolchen. Dazu später mehr. Ausgangspunkt war der Parkplatz gegenüber des zigfach preisgekrönten Neandertalmuseums. Nach allem was man weiß ist das weniger ein Museum als vielmehr eine Art urzeitaffine Hüpfburg mit allerlei multimedialem Schnickschnack. Da ziehe ich die ungeschlachte Skulptur gegenüber vor. Die hat 1928 ein Stukkateurmeister mit den eigenen Händen gegipst, ohne zu ahnen, was er damit anrichtete. Denn über Jahrzehnte inspirierte sein frei erfundenen Neandertalerporträt die Menschen weltweit und prägte bis vor kurzem die kollektive Vorstellung davon, wie diese Verwandten des Homosapiens aussahen. » weiterlesen »

» Folge 21 von 27 in Schöne Plätze

» Reisebericht von Rainer Bartel am 23.09.11 um 17:31 » in Rubrik(en): Interna
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[Update] Naegeli unter der Brücke


Update: Naegeli ist wieder in Düsseldorf…
Wenn man unter der Kniebrücke vorm Apollo steht und in Richtung Stadt blickt, sieht man das, was auf dem Foto zu sehen ist. Ob das Wesen auf der grauen Säule ein Original-Spray von Harald Naegeli ist, weiß ich nicht. Und wenn, dann hat einer daran rumgemacht. Der dicke Mann mit dem kleinen Pimmel auf der roten Wand ist dagegen ganz sicherlich nicht vom legendären Sprayer von Zürich, der schon lange in Düsseldorf lebt und – so wispert man – immer noch ab und zu was an die Wände in den südlichen Stadtteilen sprüht. Wer einen alten oder neuen echten Naegeli findet, sollte sich freuen, dass dieser Künstler seine Spuren in der Stadt hinterlässt, die ihm seinerzeit Asyl gewährt hat.

» Folge 20 von 27 in Schöne Plätze

» Bild von Rainer Bartel am 08.09.11 um 09:30 » in Rubrik(en): The Düsseldorfer
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