Iris macht den Joachim
Möglicherweise ist dem einen oder anderen Leser dieses Online-Magazins bekannt, dass es eine Firma JAKO AG gibt, die Spochtklamotten herstellt – möglicherweise aber auch nicht. Ganz sicher wird aber nur ein Bruchteil Besucher geben, die von der Existenz der Anwaltskanzlei Horn & Kollegen und dort der Rechtsanwältin Iris Sanguinette weiß. Diese hat im Namen ihres Mandaten, der JAKO AG, den beliebten Fußball-Blogger Trainer Baade abgemahnt. Darüber berichtet wiederum das ebenfalls höchst empfehlenswerte Blog Allesaußersport.
Nun breitet sich in den noch verbleibenden Resten der hiesigen Bloggosphäre die Einsicht aus, man solle wegen der juristischen Vorgehensweise der Iris NICHT zum Boykott gegen JAKO aufrufen, also die Leser NICHT auffordern, im Zweifel NICHT zu JAKO-Produkten zu greifen.
Die juristischen Details erinnern im Übrigens stark an die advokatischen Attacken des RA Joachim Steinhöfel gegen den Vorgänger dieses Magazins, das Blog Rainersacht. Auch damals wurde die Angelegenheit dadurch verschärft, dass ein den Steinhöfel eventuell verunglimpfender Leserkommentar nicht zeitnah entfernt wurde. Dieser Argumentation folgte seinerzeit der berühmte Richter Buske am Hamburger Landgericht. Die Sache kostete mich als Betreiber damals alles in allem einen fünfstelligen Euro-Betrag. Es steht zu befürchten, dass der Fall “JAKO” – sollte Trainer Baade einen Prozess führen – bei ebenjenem Richter Buske landet, denn das ist der Richter, dem die internet-feindlichen Anwälte vertrauen.
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Okay, ich werde JAKO wie gewünscht N I C H T boykottieren oder gar einen Boykottaufruf durch einen Kommentar unterstützen!
Also, liebe Mitstörer-äh -leser: K E I N Boykott von JAKO-Produkten! Berichtet N I C H T über diese Abmahnung! Lasst uns N I C H T hoffen, dass die Firma im nächsten Quartal merkt, was sie angerichtet hat!
JAKO! N I C H T ! boykottieren!
So meintest Du es doch, lieber Rainer, oder?
[Antwort]
Rainer Bartel Antwort vom 03.09.09 21:34:
Ja, bitte auf gar keinen Fall JAKO boykottieren oder anderen empfehlen, JAKO zu boykottieren. Also: JAKO! NICHT! boykottieren!
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[...] – Stefan Niggemeier: Haften für eigene Zitate an fremder Stelle – Rainer’sche Post: Kein Boykott gegen JAKO! | Von: Stefan | Di 01.09.09 [...]
Ob es eine (mir bislang unbekannte) Fa. JAKO gibt, kann mir als überzeugtem Sportablehner ja egal sein. Vielleicht sollten wir die Fa. ALDI aber darauf hinweisen, daß ein Vergleich mit ihrem Firmennamen von JAKO-Seite als “geschäftschädigend” betrachtet wird, was ich, wäre ich ALDI, wiederum als Geschäftsschädigung einordnen und entsprechend abmahnen würde. Ich plädiere daher für ein ungehemmtes Denunziantentum, daß Firmen á la JAKO bei solchen “Verfehlungen” den entsprechenden “Opfern” anzeigt.
[Antwort]
quietschbaer Antwort vom 03.09.09 09:55:
Für das falsche ß entschuldige ich mich in aller Form
[Antwort]