Wie wir den Milliardär wieder aus der Bundesliga kriegen
Man könnte diesen Artikel auch beginnen mit dem Satz “Unternehmerarsch bleibt Unternehmerarsch” oder “Durch ehrliche Arbeit ist noch niemand reich geworden.” Und damit hätte man mit hinreichender Genauigkeit das Treiben des Milliardärs Dietmar Hopp aus der Kurpfalz beschrieben. Da kann der dauernd schlecht gelaunte SAP-Mitgründer noch so viel Kohle für lobenswerte Aktionen spenden, er bleibt einer, der seinen märchenhaften Reichtum auf dem Rücken seiner Angestellten erwirtschaftet hat – fragen Sie dazu mal SAP-Vertriebler, die Mitte der 90er auf Quoten getrimmt wurden bis Blut kam. Dass jetzt die vereinten Fußballfans aller deutschen Erst-, Zweit- und Drittligaclubs ständig und auf die eine oder andere Weise ihre Abneigung gegen diesen Unternehmerarsch ausdrücken, der sich einen Bundesligaclub gekauft hat, hat damit aber weniger zu tun.
Papa Hopp und seine SAP-Kinder
Obwohl es genug Gründe gäbe, Hopp auch dann nicht zu mögen, wenn er keinen Dorfverein mit Millionen aufgesext hätte. Ob “Papa Hopp” – wie ihn der verblödete Teil der SAP-Mitarbeiter bisweilen nennt – selbst irgendwie beteiligt war oder nicht: SAP hat sich in den 30 Jahren ihrer Geschichte nicht immer beliebt gemacht. Man denke nur an die Machenschaften rund um den Datenklau bei Oracle. Auch der Umgang mit Kunden war nicht immer so wie man sich das als Kunde wünscht. Denn SAPs Geschäftspolitik ähnelt der eines Dealers: Die Lizenznehmer der teilweise archaischen Produkte werden mit der proprietären Software angefixt, sodass sie ihr gesamtes Unternehmen darauf umstellen. Damit hat der Laden sie am Haken, denn der Ausstieg oder Umstieg auf ein zeitgemäßes System ist kompliziert und teuer und ohne Datenverluste kaum zu bewerkstelligen.
So wurde der Hopp reich und entwickelte sich aufgrund irgendwelcher frühlindlicher Störungen zum Patriarchen. Das ist seine in etlichen Interviews geäußerte Weltsicht: Die schwachen Menschen, denen nichts einfällt und nie was wagen, brauchen starke Männer, die ihnen sagen, wo’s lang geht. Dafür nehmen sie sich ihren Teil von dem, was die Amöben in der Firma erwirtschaften. Natürlich duldet so ein strenger Vater keine Widerworte. Am deutlichsten hat Hopp dies an der Frage nach dem SAP-Betriebsart demonstriert. In den Jahren 2005/2006 verhinderte er persönlich über Monate die Wahl einer Mitarbeitervertretung. Dies vor allem mit der Begründung, 90 Prozent der Mitarbeiter seien dagegen. Wie genau auf die Belegschaft eingewirkt wurde, wissen SAPler, die in jenen Tagen für einen BR waren, zu erzählen.
Milliarden-Hopp und seine Vereine
Auch wenn Hopps Engagement bei der TSG Dorfclub zur Zeit in aller Munde ist: Seine Milliönchen stecken auch in der SAP-Arena, in der das DEL-Eishockeyteam der Adler Mannheim für lau spielen darf. Da ein Milliardär aber nichts tut, wenn er nichts davon hat, brachte der Papa sein Söhnchen Daniel als Geschäftsführer bei den Adlern unter.
Der Mann mit dem Beruf “Sohn” sitzt zudem im Namen seines Vaters im Beirat der Rhein-Neckar Löwen. Das ist eines der Retortenteams der Handball-Bundesliga, die aus der Zwangsfusion solcher Traditionsclubs wie der TSG Kronau und dem TSV Baden Östringen entstanden ist. Dieses Kunstprodukt verbrät in der laufenden Saison einen Etat von 6,3 Mio Euro. Zum Vergleich: Aufsteiger HSG Düsseldorf hat 1,3 Mio Euro, die Berliner Füchse rund 3,9 Mio Euro, Gummersbach 4,2 Mio Euro und nur der TBV Lemgo, THW Kiel und der HSV können überhaupt mithalten. Aus dem Ticketverkauf lässt sich ein solcher Etat nicht bestreiten. Zwar spielen die künstlichen Löwen in der SAP-Arena (13.200 Plätze), aber der Schnitt liegt bei gerade einmal 6.750, sodass der Verein in dieser Hinsicht auf dem sechsten Platz liegt.
Hauptsponsor ist die dänische Schmuckmarke Pandora, die zur Kasi-Group zählt. Die hat 2007 weltweit 53 Mio Euro Umsatz gemacht; es steht also nicht zu vermuten, dass dieser Sponsor den 6,3-Mio-Etat nennenswert bestückt.
Der Hopp und sein DFB
Die Legende besagt, dass DFB-Präsident Zwanziger angesichts der Entwicklung der TSG Hoffenheim gesagt haben soll, das finde er alles toll, allein es fehle der Frauenfußball. Woraufhin der Hopp eine Frauenfußballabteilung gründen ließ. Zufällig empfahl ihm daraufhin der DFB-Zwanziger seinen Sohn als Manager. So wurde Ralf Zwanziger Angestellter des Vereins, dem der SAP-Milliardär jeden Wunsch von den Augen abliest. Wäre der deutsche Fußball eine ehrenwerte Gesellschaft, hätte der Hopp danach einen gut beim Zwanziger, aber so ist das ja nicht:
Theo Zwanzigers Sohn Ralf Zwanziger arbeitet bei der TSG Hoffenheim als Koordinator für Mädchen- und Frauenfußball. Natürlich hat Theo Zwanziger überhaupt nichts damit zu tun, dass sein Sohn bei den aufstrebenden Konzeptfußballer-Verein eine Anstellung fand.
Als es den Wirbel um die Beleidigungen gegen Dietmar Hopp aus Fankurven gab, hatte Theo Zwanziger natürlich auch überhaupt nichts damit zu tun, dass der für Rechtsfragen zuständige DFB-Vize Dr. Rainer Koch eine “Lex Hopp†aus dem Boden stampfte (â€In Zukunft wird sich jedoch auch die DFB-Sportgerichtsbarkeit zum Schutz von Dietmar Hopp aktiv einschalten“).
Dass das neue Hopp-Stadion in Sinsheim vom DFB als einer von neun Austragungsstätten für die Frauenfußball-WM 2011 gekürt worden, alles Zufall und sachlich begründet.
Nein, dass sind alles Ereignisse die überhaupt nichts mit dem Schalten und Walten von Theo Zwanziger zu tun hat.
[Quelle: allesaussersport.de vom 15.11.2008]
Pate Hopp und sein Verein
Der Pate von Sinsheim und Umgebung hatte überhaupt alle Hände voll damit zu tun, für die Seinen zu sorgen. So sah er 1989, dass sein Verein, die TSG Hoffenheim, da wo er selbst als Kind gekickt hatte, ganz tief gefallen war und beschloss Abhilfe zu schaffen. Innerhalb von zehn Jahren war die TSG Mitglied der Oberliga und spielte in einem schnuckeligen Stadion, das ihr der Papa Hopp hingestellt hatte. Aber das reichte dem reichen Mann nicht: Erste Liga hieß das Ziel. Damit nicht so auffiel, dass dieses Ziel mit massig Kohle erreicht werden sollte, dachten sich willige PR-Helfer die Legende von den jungen Eigengewächsen aus.
Tatsächlich kaufte man sich hunge Teams zunächst nur in der näheren Umgebung zusammen, so wie das andere Clubs auch tun. Aber das brachte den Verein nicht voran. Zwar gelang es, sich auf der dritten Etage zu etablieren, aber mehr als ein Platz 7 in der Regionalligasaison 2004/05 kam dabei nicht raus – und das mit einem Zuschauerschnitt von unter 2.000. Also schob Hopp nach:
Mit der Auslagerung der Fußballabteilung in die TSG Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH im Jahr 2005 erhöhte Mäzen Hopp den Einsatz für das Projekt „Profifußball in der Rhein-Neckar-Region“ deutlich. Er schlug vor, zur Bündelung der Kräfte in der Region die Vereine TSG Hoffenheim, FC-Astoria Walldorf und SV Sandhausen zu einem FC Heidelberg 06 zu fusionieren. Für ein gemeinsames neues Stadion war dabei für ihn der Standort Heidelberg aus Namens- und Imagegründen erste Wahl; dort wollte er den Bau eines bundesligatauglichen Stadions finanzieren. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch am Widerstand der Vereine aus Walldorf und Sandhausen sowie, nach schwierigen Verhandlungen, an der Standortfrage des neuen Stadions in Heidelberg. Dort kollidierten die Stadionpläne mit der Absicht der Eppelheimer Wild-Werke, auf dem vorgesehenen Standort ihre Produktionsfläche zu erweitern, was für die betroffenen Städte zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten könnte. Aus Kosten- und Zeitgründen wurden alternative Standorte in Heidelberg nicht weiter verfolgt und stattdessen ein verkehrsgünstiger Standort in einem Gewerbegebiet der Stadt Sinsheim, zu der Hoffenheim gehört, ausgewählt.
[Quelle: Wikipedia]
Weil dem Hopp der Geduldsfaden immer noch stramm saß, wurde schließlich das Konzept “Jugendförderung” aufgegeben. Zu Beginn der Zweitligasaison 2007/08 investierte die TSG so viel Geld in Spieler wie alle anderen Mannschaften zusammen. Und damit war es vorbei mit dem wohlwollenden Blick vieler deutscher Fußballkenner, denn die Millionen des Dietmar Hopp hievten die TSG in eine Liga mit Werksclubs wie VW Wolfsburg und Bayer Leverkusen.
Mimose Hopp und die Traditionsvereine
Der erste, der zu spüren bekam, wie SAP-Hopp auf Kritik reagiert, war der Manager von Mainz 05, Christian Heidel. Der hatte im Zusammenhang mit der Rieseninvestition zu Beginn der Zweitligasaison 2007/08 gesagt, es sei “Schade, dass so eine Mannschaft einen der 36 Plätze im Profi-Fußball wegnimmt.” Der TSG-InhaberMäzen reagierte nicht nur dünnhäutig, sondern geradezu aberwitzig, in dem der einen Brief an alle schrieb, die im deutschen Fußball irgendwas zu sagen hatten. Darin argumentierte das laufende Portemonäe, Heidel habe die TSG auf infamste Weise diffamiert, um so Hass auf Hoffenheim zu schüren, der Gewalt gegen den Verein auslösen könne. Deshalb sollte der DFB eingreifen, was der Verband natürlich auch ein Jahr später tat und eine “Lex Hopp” einführte:
In Zukunft wird sich jedoch auch die DFB-Sportgerichtsbarkeit zum Schutz von Dietmar Hopp aktiv einschalten und massive Pöbeleien oder Bedrohungen gegen ihn unnachgiebig verfolgen.
[Quelle: DFB]
Man stelle sich vor, der Bayern-Hoeneß hätte sich derart beim DFB ausgeheult. Aber der ist ja auch kein Selfmade-Milliardär, sondern ehemaliger Fußballprofi…
Aber das war erst der Anfang. Auch der Eintracht-Frankfurt-Manager Heribert Bruchhagen bekam sein Fett weg und musste sich vom Rangnick-Ziehkind Schindelmeiser schurigeln lassen. Die Perspektive dieser Kritikabwehr ist immer die: Ihr so genannten Traditionsvereine müsst mal ganz still sein; ihr habt doch die Milliönchen verbrannt, ihr könnt doch nicht mit Geld umgehen. Und für Tradition kann man sich nichts kaufen. Diese Argumentation gipfelte in der beleidigenden Äußerung des Hopp gegen Fortuna Düsseldorf: “Das ganze Gerede von Traditionen verstehe ich nicht. Sehr viele Traditionsvereine sind längst verschwunden, oder wollen wir jetzt Fortuna Düsseldorf zurück in die Bundesliga holen?”
Diesen Geist der Arroganz des Reichtums atmet das gesamte TSG-Umfeld. Trainer Rangnick fällt regelmäßig aus der Rolle, der Schindelmeiser sieht schon so aus, und Gott Hopp nimmt es schon als Beleidigung, wenn man ihm nicht zustimmt. Längst ist die Hoppinista Herr im Verein und der nominelle Präsident Peter Hofmann nur eine Marionette. Der “Mäzen” entblödet sich nicht mal, eine Satzungsänderung vorzunehmen, die ihm lästige Opposition langfristig vom Hals hält. Seit Ende 2008 wird zwischen “ordentlichen” und “Förder”mitgliedern unterschieden. Letztere haben kein Stimmrecht, KÖNNEN dies aber nach fünf Jahren Mitgliedschaft erwerben.
Dies – so Hopps Argumente – könnten Vorgänge wie beim HSV verhindern, wo “46000 neue Mitglieder” ein unberechenbares Potential darstellen.
Die neuste Wendung
Nun hat kürzlich der BVB-Geschäfstführer Watzke auf einer Aktionärssitzung der Dortmunder folgendes gesagt:
Es darf nicht sein, dass die großen Klubs wie Schalke, der HSV und wir die Folklore abliefern, und Klubs aus Hoffenheim und Wolfsburg die Sahne aus dem Thema lutschen! [...] Es kann nicht sein, dass Wolfsburg und Hoffenheim, die ohnehin nur aufgrund eines Geburtsfehlers 1998 in die Bundesliga gekommen sind und sowieso das meiste Geld haben, dann auch noch partizipieren.
Er zielte dabei auf die Verteilung der TV-Gelder und wollte mit seinen Aussagen deutlich machen, dass die Attraktivität des Entertainment-Produkts “Bundesliga” auf der Fankultur rund um die Traditionsvereine beruht, aber seelenlose und fan-arme Clubs trotzdem im gleichen Maße an den Einnahmen aus dem Rechteverkauf partizipieren. Das hätte er besser nicht tun sollen, denn damit löste er einen von der BILD angeführten Mediensturm aus.
Die in Sachen Hoffenheim gleichgeschalteten Medien argumentierten nun kollektiv wie Hopp immer schon: Wer was gegen die TSG sagt, diffamiert sie (und ihn persönlich) und ist damit für die Gewalt verantwortlich, die so entsteht. Ein BVB-Blogger beschrieb das, was sich am vergangenen Samstag abspielte, zu Recht so:
Den Vogel schoss dieser opportunistische Dampfplauderer Beckmann in der Sportschau ab, indem er sich in einer Art und Weise mit Hans-Joachim Watzkes Aussagen auf der Aktionärsversammlung auseinandersetzte, die diesen fast in die Rolle eines Diktators rückten und diffamierten. Dazu kam noch Jan Schindelmeiser (für alle, die sich zu Recht fragen, wer das sein soll: Es ist der Sportliche Leiter dieser emotionslosen Sinsheimer Dorftruppe), der doch tatsächlich die Chuzpe besaß, die Äußerungen des Dortmunder Vorsitzenden in Zusammenhang mit dem Tod von Robert Enke zu bringen – nach dem Motto, wo bleibt denn nun die neue Freundlichkeit? Zum totlachen eigentlich, wenn es denn nicht so verdammt traurig wäre.
[Quelle: BVB-Fanblog auf Reviersport]
Und das BLÖDblatt konnte nicht anders als sich ganz auf die Seite des mimosigen Milliardäörs zu stellen und zu titeln “Daran ist Dortmunds Watzke schuld”. Denn hier besteht eine weitere, kommunikationsstrategische Allianz: Der Springer-Verlag ist einer der größten Sponsoren der TSG und berichtet dementsprechend durchweg positiv über die Söldnertruppe aus der badischen Provinz.
Ziel der ekligen konzertierten Aktion aus BILD und Beckmann: Die hopp-feindlichen Sprüche und Transparente als Gewalt beschreiben, um so den DFB dazu zu bewegen, gegen die Vereine vorzugehen, deren Fans dergleichen zeigen. Dabei hat der DFB ja schon entsprechende Instanzen und Aktionen. Am liebsten wäre es den hopp-hörigen Schreib- und Sprechfinken wohl, wenn es zu gewalttätigen Übergriffen gegen Hoffenheim-Fans käme. Aber das wird nicht geschehen, denn die TSG hat keine Fans im Sinne der deutschen Fußballkultur. Und welcher aufrechte Kuttenträger, Ultra oder Hool würde sich schon an einem Event-Besucher der seelenlosen Arena in Sinsheim vergreifen?
Keine Atempause für Hopp
Alles in allem hat Hopp keine Freunde im deutschen Fußball, nur Organisationen und Personen, die ihm verpflichtet sind, weil er etwas für sie getan hat. Deshalb dürfte es nicht schwerfallen, die Fans landauf, landab dazu zu bewegen, ab sofort am jedem Spieltag schmähend gegen den Mäzen vorzugehen. Das Ziel muss sein, dass Hopp sich nicht mehr nur Auswärtsspiele spart, sondern selbst in seiner eigenen Arena keine spürbare Sympathie mehr erfährt. Lauter und bunter zu sein als die TSG-Eventies dürfte keiner Fangruppe gleich welchen Vereins schwerfallen.
Dieser Mann muss erkennen, dass er sich mit Geld weder Beliebtheit, noch eine Sonderrolle im deutschen Fußball kaufen kann. Und wenn ihn der DFB weiter schützt, dann muss auch der DFB Ziel von Fanaktionen werden – und zwar massiv und lang anhaltend.
PS: Damit keine Missverständnisse aufkommen. Dies alles richtet sich nicht gegen den Verein TSG Hoffenheim und auch nicht gegen dessen Erstligamannschaft, die ja wirklich durch hübschen Fußball zu bezaubern weiß. Niemand will die TSG weghaben, aber ein rein sportlich ausgelöster Abstieg – sagen wir mal – in die dritte Liga würden allen Anhängern echter Fußballvereine sicher gut gefallen.
siehe auch den Beitrag in der WDR3-Sendung “Sport inside” zum Thema Hopp.
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Sehr schöne Zusammenfassung der Geschehnisse rund um den “Gutmenschen” Didi Hoppel.
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Prima Artikel. Schade, dass ihn nicht die Leute lesen, die Springer gelenkt vom heiligen Samariter geblendet sind!
[Antwort]
Ich rege mich nicht über Hr.Hopp auf. Es gab schon immer Mäzene in der Liga, z.Bsp. Jean Löring von Fortuna Köln oder Klaus Steilmann in Wattenscheid.
Der Unterschied liegt darin, daß Hopp absolut professionell auf dem höchsten Standard arbeitet und sich die besten Leute eingekauft hat (auch wenn manche in Ihrer Arroganz unerträglich sind).
Eines haben sie aber gemeinsam: Sobald Herr Hopp das Zeitliche segnet, verschwindet die Kohle und Hoffenheim kickt wieder in unteren Ligen.
Manche Traditionsvereine gehen unter. Die Fortuna sicher nicht, denn die vielen jungen Fans werden noch jubeln, wenn die Hoffenheim Fußball GmbH beim Insolvenzverwalter abgewickelt wird.
Man kann mit Geld Stars kaufen, damit ab und zu auch mal einen Titel, aber nie die Fans.
[Antwort]
Zu Hopp & Hoffenheim passt doch wunderbar die aktuelle Meldung vom Brettspielemarkt:
http://www.brandora.de/ProductPage.aspx?Pro=221376&DID=10559&PPs=1&PRV=218728&
Dazu sinnbildlich aus der Beschreibung:
“MONOPOLY 1899 Hoffenheim
Dass um Fußballspieler gestritten, verhandelt und gezockt wird, ist nichts neues. Doch jetzt verlagert sich der große Deal ins Spiel – ins Monopoly-Spiel.”
Da geht der Kommerz zwischen Fussball & Weihnachten nun auch endlich zur umsatzstärksten und konsumfreudigsten Jahreszeit Hand in Hand. Auch schön, das dieses Spiel im Branchengenre als “Familienspiel” sortiert wird.
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