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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; 1992</title>
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		<title>Erdbeben in D&#252;sseldorf</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 19:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Nacht vom 12. auf den 13.04.1992 gegen halb vier kam es in der Gegend der niederl&#228;ndischen Stadt Roermond zu einem Erdbeben der St&#228;rke 5,5 auf der Richter-Skala. Die Auswirkungen waren im immerhin 60 Kilometer entfernten D&#252;sseldorf deutlich zu sp&#252;ren. Ich habe dieses Erdbeben miterlebt, und wenn ich jetzt vom Ungl&#252;ck bei L&#8217;Aguila h&#246;re, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/erdbeben_duesseldorf_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Nein, das sind nicht die Auswirkungen des Erdbebens vom 13.04.1992..."><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/erdbeben_duesseldorf.jpg" alt="erdbeben_duesseldorf" /></a>In der Nacht vom 12. auf den 13.04.1992 gegen halb vier kam es in der Gegend der niederl&#228;ndischen Stadt Roermond zu einem Erdbeben der St&#228;rke 5,5 auf der Richter-Skala. Die Auswirkungen waren im immerhin 60 Kilometer entfernten D&#252;sseldorf deutlich zu sp&#252;ren. Ich habe dieses Erdbeben miterlebt, und wenn ich jetzt vom Ungl&#252;ck bei L&#8217;Aguila h&#246;re, erinnere ich mich daran, welche Gef&#252;hle entstehen, wenn der Erdboden schwankt.<span id="more-2829"></span></p>
<p>Gegen 03:10 erwachte ich pl&#246;tzlich und grundlos. Drau&#223;en herrschte eine gespenstische Stille. Ich trat auf den Balkon und sah, dass einige Nachbarn im H&#228;userblock ebenfalls an den Festern hingen und hinausschauten. Die Luft stand still, kein Vogel sang, kein Hunde bellte, und auch die Katzen waren ruhig. Ich ging wieder ins Bett. Pl&#246;tzlich h&#246;rte ich ein tiefes, starkes Grollen wie eine unterirdische Panzerkolonne, die auf unser Haus zuraste. Das Dr&#246;hnen verst&#228;rkte sich. Es war genau 03:20. Dann begann das Bett schwach in horizontaler Richtung zu wackeln. Ich setzte mich auf. Das Grollen hatte aufgeh&#246;rt, daf&#252;r begann alles um mich herum zu schwanken. Ich sp&#252;rte eine absolut atavistische Furcht, eine Urangst, die meinen Puls beschleunigte und mein Herz rasen lie&#223;. Das R&#252;tteln wurde immer st&#228;rker. Und dann begann der T&#252;rrahmen zu tanzen. Die senkrechten Holme bewegten sich von links nach rechts, die ganze Konstruktion wand sich in allen Richtungen. Auch das Bett schwankte nun auf und ab, vermutlich, weil sich auch der Fu&#223;boden bewegte. Das Haus st&#246;hnte. Drau&#223;en h&#246;rte man Glas splittern.</p>
<p>Nach vier oder f&#252;nf Minuten war die Sache vorbei. Ich stand auf und lief durch die R&#228;ume. Nichts war besch&#228;digt, nichts heruntergefallen. Dann ging ich wieder auf die Terrasse. &#220;berall hatten die Leute Licht gemacht, sahen aus den Fenster oder standen auf den Balkonen. Dann erhob sich ein Stimmengewirr. Alle sprachen miteinander von Haus zu Haus, jeder berichtet wie er das Erdbeben erlebt hatte. Erst gegen vier am Morgen, am Horizont d&#228;mmerte es, gingen die meisten wieder schlafen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.208) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/erdbeben-in-duesseldorf.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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