Gestern war die Grinsekatze bei Mayomay Illner und war voll des Lobes für China. Nun ist der nette ältere Dalai Lama ja inzwischen ein vorsichtiger Mensch und sagt eigentlich nichts mehr. Gleichwohl wird er vom Gros der rechercheresistenten deutschen Schurnalisten penetrant als geistiges Oberhaupt der Tibeter apostrophiert. Da frage man aber mal das Gros der Tibeter, ob die das auch so sehen. Es scheint bisweilen, dass His Hohliness eher das geistige Oberhaupt der hiesigen Ökö-Schnatzen und -Fuzzis ist, die voll total auf Buddhismus stehen, weil das nicht so viel Mühe macht wie richtige Religion und irgendwie mega-harmonisch ist. Spätestens seit dem Kurzinterview gestern abend sollte klar sein: Der Dalai Lama ist aus dem Spiel.