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	<title>Rainer&#039;sche Post &#187; Düsseldorf</title>
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		<title>Was macht Meister Pr&#246;pper?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 12:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum zweiten Mail innerhalb eines Jahres ger&#228;t Dr.-Ing. Heinrich Pr&#246;pper in den Fokus der Freunde von Fortuna D&#252;sseldorf. Nachdem die Mitglieder im vergangenen Jahr den Anwalt Dr. Ernst in den Aufsichtsrat bef&#246;rdert hatten, zettelte Pr&#246;pper eine Kampfabstimmung um den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden an, die er verlor. Und nach den Vorf&#228;llen der JMV vom vergangenen Montag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/iss_dome_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Eines der sichtbaren Zeichen des Pr&#246;pper'schen Wirkens - der ISS-Dome in D&#252;sseldorf-Rath"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/iss_dome.jpg" alt="iss_dome" /></a>Zum zweiten Mail innerhalb eines Jahres ger&#228;t Dr.-Ing. Heinrich Pr&#246;pper in den Fokus der Freunde von Fortuna D&#252;sseldorf. Nachdem die Mitglieder im vergangenen Jahr den Anwalt Dr. Ernst in den Aufsichtsrat bef&#246;rdert hatten, zettelte Pr&#246;pper eine Kampfabstimmung um den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden an, die er verlor. Und nach den Vorf&#228;llen der JMV vom vergangenen Montag gilt vielen Mitgliedern genau dieser Dr-Ing. Pr&#246;pper geradezu als Verk&#246;rperung des B&#246;sen. Dabei wei&#223; kaum jemand mehr &#252;ber ihn, als dass er Chef der <a href="http://www.idr.de/">IDR</a> (Industrieterrains D&#252;sseldorf-Reisholz) ist. Dabei handelt es sich um eine Immobilienentwicklungsfirma, die zu hundert Prozent im Besitz der Stadt ist und vornehmlich st&#228;dtischen Grund entwickelt und bebaut. Seit Mai 2001 ist Heinrich Pr&#246;pper Vorstand und CEO der Gesellschaft; ins Amt kam er auf dem Ticket der SPD &#8211; der damalige OB Joachim Erwin h&#228;tte wohl einen anderen Kandidaten lieber gesehen.<span id="more-3018"></span></p>
<p>Bis zu Pr&#246;ppers Amtsantritt war die IDR den D&#252;sseldorfer kaum bekannt. Nur wer um den Rheinturm herumschlich, dem fiel das alte Hafenmeisterh&#228;uschen auf, in dem ein Teil der IDR residiert. Denn der <a href="http://www.idr.de/immobilien/rheinturm.htm">Rheinturm</a> geh&#246;rt der IDR. Ansonsten verhielt sich die Traditions-Company (gegr&#252;ndet 1898) meist unauff&#228;llig und k&#252;mmerte sich um die Vermarktung diverser Industriebrachen. Heinrich Pr&#246;pper setzte das fort, aber mit einem wesentlich aktiveren Konzept. Bisheriges Highlight seines Tuns ist sicher die Entwicklung des Gebiets an der Theodorstra&#223;e in Rath, vor allem der Bau des ISS-Domes. Aber auch beim Baumeister ist nicht alles Gold, was gl&#228;nzt. So geriet er bei einigen Projekte in die Kritik. Unter anderem geht die Tatsache auf sein Konto, dass beim Bau des Event-Doms in Rath erst nach Baubeginn &#252;ber die Verl&#228;ngerung der Stra&#223;enbahnlinie 701 verhandelt wurde &#8211; bis heute ohne Ergebnis. Stattdessen lie&#223; er den Preis f&#252;r ein Abendticket im dortigen Parkhaus auf 10 Euro festlegen, was nach heftigen Protesten auf f&#252;nf Euro reduziert werden musste. Nach wie vorher ist aber die Anreise zum ISS-Dome f&#252;r alle Beteiligten eine Qual.<br />
Dass er auch einen Schuss Hybris in sich tr&#228;gt, bewies er durch sein Statement, die Arena in M&#252;nchen sei eine &#8220;Arroganz-Arena&#8221;. Wenige Tage sp&#228;ter zeigten sich die ersten Baum&#228;ngel an seinem Dome; Teil der Innenverkleidung fielen herab. Zudem stellte sich nach dem ersten Spiel der DEG heraus, dass Leute auf einem Teil der Stehpl&#228;tze die Eisfl&#228;che nicht sehen konnten, was nachgebessert wurde.</p>
<p>&#8220;Doch Pr&#246;pper hat wohl keine Wahl, wenn er auch um Exotisches gebeten wird. Und so piesacken ihn bei allen Erfolgen Zeitungsberichte &#252;ber den L&#252;pertz-Pavillon zur Quadriennale, dem das Etikett Ladenh&#252;ter anhaftete oder die mobile Rheinoper f&#252;r 1,7 Millionen, die statt einer Million im Weiterverkauf nur etwa die H&#228;lfte brachte, weil die Auf- und Abbaukosten vom Kaufpreis abgezogen wurden.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nrz/nrz-klartext/wirtschaft/2008/2/22/news-25575499/detail.html">DerWesten vom 22.02.2008</a>)</p>
<p>Mit beiden Projekten, die f&#252;r ein bisschen Exotik sorgen sollten, verhob sich der Erfolgsmanager, der u.a. beim Bau der Multifunktionsarena bei der Kostenkontrolle t&#228;tig war und nachweisbar eine der erfolgreichsten Entwicklungsgesellschaften im Bereich von Industrie- und Gewerbefl&#228;chen f&#252;hrt. M&#246;glicherweise gehen aber beide Misserfolge gar nicht auf sein Konto, sondern sind nur Auswirkungen von Projekten, die der verstorbene OB Erwin auf seine unnachahmlich dringliche Weise durchgepaukt hatte. Alles in allem kann man Dr.-Ing. Heinrich Pr&#246;pper in seiner Eigenschaft als Chef der IDR nur wenig vorwerfen.</p>
<p><strong>Pr&#246;pper und Fortuna</strong><br />
Daf&#252;r war es aber auch Erwin, der Pr&#246;pper in den Aufsichtsrat der Fortuna hievte. In der Vereinspolitik waren die beiden einer Meinung. Das Bild als Papagei, also Sprechpuppe seines Vorturners, traf Pr&#246;pper haupts&#228;chlich daf&#252;r, dass er immer noch einen Schritt weitergehen wollte als sein Boss. So brachte er im Jahr 2004 den aberwitzigen Vorschlag ein, den nachweisbar unf&#228;higen und damals schon gescheiterten Manager Thomas Berthold zum hauptamtlichen Fortuna-Vorstand zu machen. Ob und inwieweit sich Pr&#246;pper &#252;berhaupt f&#252;r Fu&#223;ball im Allgemeinen und die Fortuna im Besonderen interessiert und wie oft &#8211; wenn &#252;berhaupt &#8211; bei Heimspielen anwesen ist, bleibt unklar. Mitglied des TSV Fortuna D&#252;sseldorf von 1895 ist er jedenfalls nicht, und bei der JMV am 27.04.09 fehlte er, ohne dass Gr&#252;nde daf&#252;r bekannt w&#228;ren.</p>
<p>Vielen aktiven Mitglieder, die jahrelang unter der Erwin&#8217;schen Demokratieallergie (&#8220;Das ist doch hier kein Kindergarten&#8221;) gelitten haben, gilt Pr&#246;pper als einer der letzten Mohikaner der Erwinista. Indizien daf&#252;r gibt es nur wenige, aber sein Widerstand gegen Dr. Ernst (den <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/der-obama-effekt.php">Fortuna-Obama</a>) is seit dem Vorjahr bekannt. Ob und auf welche Weise Pr&#246;pper als Mobbingaktivist gegen Ernst gewirkt hat, ist auch nur Spekulation.<br />
Dass er es mit der Demokratie auch nicht so hat, belegen Gespr&#228;che mit IDR-Mitarbeitern und sein Statement zu den Vorf&#228;llen auf der F95-JMV. Bei den Abstimmungen zur Entlastung von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern gab es nicht eine einzige Ja-Stimme f&#252;r seine Entlastung. Seine Erklr&#228;ung dazu: &#8220;Da ist eine Inszenierung gelaufen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/lokalsport/duesseldorf/2009/4/28/news-118334375/detail.html">DerWesten vom 28.04.2009</a>)<br />
Dabei war den meisten Mitglieder klar, dass die Nichtentlastung eines Gremienmitglieds die einzige demokratische M&#246;glichkeit ist, jemanden das Misstrauen auszusprechen. Pr&#246;pper wird dieses Misstrauensvorum also ignorieren. Gew&#228;hlt wurde er ohnehin nie. Der Wahlausschuss bef&#246;rderte ihn kraft Amtes in den Aufsichtsrat und &#8211; kann ihn &#8220;aus wichtigem Grund&#8221; wieder abberufen. Sich den Mitgliedern zur Wahl zu stellen, d&#252;rfte f&#252;r Pr&#246;pper ein aussichtsloses Unterfangen sein; er wird es vermutlich auch nicht tun.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/was-macht-meister-proepper.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Kastanien-Kessel: Die Wahrheit</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 12:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der soeben wiederbelebten Plattform Fortuna-Videos wurde ein knapp zehnmin&#252;tiges Video rund um die poilzeiliche Willk&#252;rma&#223;nahme am 19.04.2009 an der &#8220;Kastanie&#8221; in Stockum ver&#246;ffentlicht, dass den Polizeikessel und das Versagen der Polizei an der Arena dokumentiert: . Copyright &#169; by Rainer Bartel, alle Rechte vorbehalten (ID: 078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der soeben wiederbelebten Plattform <a href="http://www.fortuna-videos.de/">Fortuna-Videos</a> wurde ein knapp zehnmin&#252;tiges Video rund um die <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fortuna/f85-vs-union-27375-0.php">poilzeiliche Willk&#252;rma&#223;nahme</a> am 19.04.2009 an der &#8220;Kastanie&#8221; in Stockum ver&#246;ffentlicht, dass den Polizeikessel und das Versagen der Polizei an der Arena dokumentiert:<br />
.<br />
<object width="440" height="270"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yuiuFguQu6Q&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yuiuFguQu6Q&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="440" height="270"></embed></object></p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/kastanien-kessel-die-wahrheit.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Fr&#252;hling am Fluss</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 09:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, wo bleibt denn das Positive? fragt der eine oder andere ab und zu. Das Positive ist: Du stehst auf. Die Sonne scheint. Eine leichte Brise weht. Du trinkst einen Kaffee. Dann ziehst du dem Hund das Halsband an, und ihr fahrt eben &#252;ber die Kniebr&#252;cke. Auf der Oberkasseler Rheinseite breitet sich die Kirmeswiese aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/pina_im_rhein_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Die Windh&#252;nding badet im Rhein; gegen&#252;ber die D&#252;sseldorfer Altstadt"><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/pina_im_rhein.jpg" alt="pina_im_rhein" /></a>Ja, wo bleibt denn das Positive? fragt der eine oder andere ab und zu. Das Positive ist: Du stehst auf. Die Sonne scheint. Eine leichte Brise weht. Du trinkst einen Kaffee. Dann ziehst du dem Hund das Halsband an, und ihr fahrt eben &#252;ber die Kniebr&#252;cke. Auf der Oberkasseler Rheinseite breitet sich die Kirmeswiese aus, auf der jedes Jahr im Juli das gr&#246;&#223;te Volksfest am Rhein stattfindet. Zwischendurch ist der Bereich zwischen Knie- und Oberkasseler Br&#252;cke leer. Ein Idyll direkt am Fluss mit unverbaubarem Blick auf die D&#252;sseldorfer Rheinpromenade. Und wenn dann noch Fr&#252;hling ist, gibt es keinen besseren Start in den Tag.<span id="more-2920"></span></p>
<p>Die Oberkasseler Wiese ist das ideale Hunderevier f&#252;r zwischendurch. Denn sie ist von jedem Punkt der inneren Stadtteile aus in maximal zehn Minuten zu erreichen &#8211; und das nicht nur per Auto, sondern auch mit dem &#214;PNV. Wie die anderen linksrheinischen Gebiete am Rhein herrscht auch dieser Wiese keine Leinenpflicht. K&#246;ter k&#246;nnen also rennen und machen wie sie wollen. Das hat die Windh&#252;ndin gestern wiedlich genutzt. Du wirfst den roten Ball, und der Hund rennt los. Wer einmal einen Windhund hat sprinten sehen, wird das Bild nicht mehr los. Wie sich der ganze K&#246;rper zur Kugel zusammenzieht und dann wieder streckt. Die Kraft kommt aus den Hinterl&#228;ufen, die Vorderpfoten dienen nur der Steuerung.</p>
<p>Und dann gibt es nat&#252;rlich viel zu schn&#252;ffeln. Die Windh&#252;ndin kann zwar nicht schwimmen (wie fast alle Vertreter dieser Sorte), ist aber &#252;berhaupt nicht wasserscheu. Nach ein paar schnellen Runden liebt sie es, in den Rhein zu waten und sich dann vorsichtig ins kalte Wasser zu legen. Das k&#252;hlt den Hund und macht fit f&#252;rs n&#228;chste Vergn&#252;gen. Da haben Hundekollegen schon angefangen, die Kaninchenbauten auszugraben. Auf einer Fl&#228;che von vier mal vier Meter klaffen frisch ausgehobene L&#246;cher. Die Windh&#252;ndin st&#252;rzt sich in eines davon und buddelt wie wild. St&#246;rende Grassoden werden mit der Schnauze abgetragen, und nach einer Weile ist der gr&#246;&#223;te Teil des Hundes in der Grube verschwunden.</p>
<p>Zuletzt entdeckt sie einen alten Schafk&#246;ttel. Was liegt n&#228;her, als sich darin zu w&#228;lzen und ein bisschen Lammparf&#252;m aufzulegen? Das tut sie auch, das darf sie auch. Denn der Hund soll ja auch gl&#252;cklich sein an einem sch&#246;nen Fr&#252;hlingsmorgen am Fluss.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/fruehling-am-fluss.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>Erdbeben in D&#252;sseldorf</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 19:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Nacht vom 12. auf den 13.04.1992 gegen halb vier kam es in der Gegend der niederl&#228;ndischen Stadt Roermond zu einem Erdbeben der St&#228;rke 5,5 auf der Richter-Skala. Die Auswirkungen waren im immerhin 60 Kilometer entfernten D&#252;sseldorf deutlich zu sp&#252;ren. Ich habe dieses Erdbeben miterlebt, und wenn ich jetzt vom Ungl&#252;ck bei L&#8217;Aguila h&#246;re, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/erdbeben_duesseldorf_gross.jpg" rel="Lightbox" title="Nein, das sind nicht die Auswirkungen des Erdbebens vom 13.04.1992..."><img src="http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/04/erdbeben_duesseldorf.jpg" alt="erdbeben_duesseldorf" /></a>In der Nacht vom 12. auf den 13.04.1992 gegen halb vier kam es in der Gegend der niederl&#228;ndischen Stadt Roermond zu einem Erdbeben der St&#228;rke 5,5 auf der Richter-Skala. Die Auswirkungen waren im immerhin 60 Kilometer entfernten D&#252;sseldorf deutlich zu sp&#252;ren. Ich habe dieses Erdbeben miterlebt, und wenn ich jetzt vom Ungl&#252;ck bei L&#8217;Aguila h&#246;re, erinnere ich mich daran, welche Gef&#252;hle entstehen, wenn der Erdboden schwankt.<span id="more-2829"></span></p>
<p>Gegen 03:10 erwachte ich pl&#246;tzlich und grundlos. Drau&#223;en herrschte eine gespenstische Stille. Ich trat auf den Balkon und sah, dass einige Nachbarn im H&#228;userblock ebenfalls an den Festern hingen und hinausschauten. Die Luft stand still, kein Vogel sang, kein Hunde bellte, und auch die Katzen waren ruhig. Ich ging wieder ins Bett. Pl&#246;tzlich h&#246;rte ich ein tiefes, starkes Grollen wie eine unterirdische Panzerkolonne, die auf unser Haus zuraste. Das Dr&#246;hnen verst&#228;rkte sich. Es war genau 03:20. Dann begann das Bett schwach in horizontaler Richtung zu wackeln. Ich setzte mich auf. Das Grollen hatte aufgeh&#246;rt, daf&#252;r begann alles um mich herum zu schwanken. Ich sp&#252;rte eine absolut atavistische Furcht, eine Urangst, die meinen Puls beschleunigte und mein Herz rasen lie&#223;. Das R&#252;tteln wurde immer st&#228;rker. Und dann begann der T&#252;rrahmen zu tanzen. Die senkrechten Holme bewegten sich von links nach rechts, die ganze Konstruktion wand sich in allen Richtungen. Auch das Bett schwankte nun auf und ab, vermutlich, weil sich auch der Fu&#223;boden bewegte. Das Haus st&#246;hnte. Drau&#223;en h&#246;rte man Glas splittern.</p>
<p>Nach vier oder f&#252;nf Minuten war die Sache vorbei. Ich stand auf und lief durch die R&#228;ume. Nichts war besch&#228;digt, nichts heruntergefallen. Dann ging ich wieder auf die Terrasse. &#220;berall hatten die Leute Licht gemacht, sahen aus den Fenster oder standen auf den Balkonen. Dann erhob sich ein Stimmengewirr. Alle sprachen miteinander von Haus zu Haus, jeder berichtet wie er das Erdbeben erlebt hatte. Erst gegen vier am Morgen, am Horizont d&#228;mmerte es, gingen die meisten wieder schlafen.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/erdbeben-in-duesseldorf.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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		<title>D&#252;ssel wird aufgeforstet</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 18:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Bartel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder Journalist freut sich, wenn seine kritische Berichterstattung Wirkung zeigt. Ob aber die Anpflanzung von zwei Jungb&#228;umen an der D&#252;ssel zwischen Hennekamp und Erasmusstra&#223;e direkte Reaktion auf diesen Artikel ist, darf bezweifelt werden. Denn selbst wenn die Leute vom Gartenamt es gelesen haben, w&#252;rden sie nie und nimmer so schnell reagieren. Am wahrscheinlichsten ist, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="wp-content/uploads/2009/03/duessel_baum_gross1.jpg" rel="Lightbox" title="Fr&#252;h kr&#252;mmt sich, was ein D&#252;sselbaum werden soll..."><img src='http://www.rainersche-post.de/wp-content/uploads/2009/03/duessel_baum1.jpg' alt='duessel_baum1.jpg' /></a>Jeder Journalist freut sich, wenn seine kritische Berichterstattung Wirkung zeigt. Ob aber die Anpflanzung von zwei Jungb&#228;umen an der D&#252;ssel zwischen Hennekamp und Erasmusstra&#223;e direkte Reaktion auf <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/landschaftspflege-mit-der-kettensaege.php">diesen Artikel</a> ist, darf bezweifelt werden. Denn selbst wenn die Leute vom Gartenamt es gelesen haben, w&#252;rden sie nie und nimmer so schnell reagieren. Am wahrscheinlichsten ist, dass es sich beim F&#228;llen und Neupflanzen um eine geplante Aktion handelt. Als ich aber die beiden armen B&#228;umchen sah, versuchte ich, mich an die Zeit zu erinner, als ich als kleiner Jungen beinahe jeden Tag unten an der D&#252;ssel war.<span id="more-2663"></span></p>
<p>Den Weg auf der Nordseite gab es damals schon. Nat&#252;rlich auch die beiden steinernen Br&#252;ckenanfassung an den Enden. Auf der S&#252;dseite war in den f&#252;nfziger Jahren jedoch noch Wildnis. Weder standen die Studentenheime an der Gurlittstra&#223;e, noch war diese andere Seite &#252;berhaupt zug&#228;nglich. F&#252;r uns Kinder war sie verwunschenes Land. Das mag auch an diesem geheimnisvollen Haus gelegen haben, dass da stand, wo heute eine Wiese ist, die von Hunden vollgekackt wird. Dieses Haus stand in einem verwilderten Garten, und niemand von uns wusste, wer dort wohnte. W&#252;ste Legenden machten die Runde. Deshalb mieden wir das andere Ufer und gingen auch auf dem Hennekamp dort nicht vorbei.</p>
<p>An gro&#223;e B&#228;ume kann ich mich nicht erinnern. Wenn aber die beiden gro&#223;en Pappeln, die j&#252;ngst gef&#228;llt wurden, tats&#228;chlich um 1949 herum gepflanzt worden waren, dann waren sie in den Jahren, als wir an der D&#252;ssel spielten, ja auch erst weniger als zehn Jahre alt, also h&#246;chstens drei oder maximal vier Meter hoch. Sowas nehmen nicht mal Kinder als richtige B&#228;ume wahr.</p>
<p>&#220;brigens: Das Gartenamt war &#252;ber die Pflanzung hinaus t&#228;tig. Den Weg auf der S&#252;dseite hat man erst gegl&#228;ttet und dann neu mit einer Kies- oder Sandschicht versehen. So konnte man die Spuren verwischen, die jene orangenen Fahrzeuge des Gartenamts angerichtet haben, wenn sie vom Hennekamp kommend zum Spielplatz fuhren, wo die Mitarbeiter im Schatten der B&#252;sche Pause machten. Leider hat man dergleichen auf der anderen Seite noch nicht durchgef&#252;hrt. Deshalb gleicht der Gang entlang des diesseitigen Ufers einem Hindernislauf, bei dem man st&#228;ndig den wassergef&#252;llten Fahrspuren und den Pf&#252;tzen ausweichen muss, die die ganze Breite des Weges einnehmen. Aber wenn die Jungs vom Gartenamt unsere D&#252;ssel gerade im Blick haben, dann werden sie das in diesem Fr&#252;hjahr auch noch hinkriegen. </p>
<hr /><small>Copyright &copy; by <a href="http://www.rainersche-post.de/">Rainer Bartel</a>, alle Rechte vorbehalten (ID:  078929bb8d1d7ef97a979528e34c61ff (38.107.179.207) ). Danke dass Sie meinen Feed abonniert haben! &raquo; <a href="http://www.rainersche-post.de/duesseldorf/duessel-wird-aufgeforstet.php">Ganzen Artikel lesen</a></small>]]></content:encoded>
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